StephanKo
Kaffeefahrtpendler
My Time at Portia ist ab heute für Xbox One, PS 4 und Switch erhältlich. Als Download liegen sie preislich je bei 29,99 EUR, als Retail das gleiche, hier ist nur die Switch Version ein wenig teurer (Preis bei Amazon 36,99 EUR). Das Spiel gibt es schon länger auf dem PC, dort erhält man es über Steam bereits günstiger.
Ich habe damals die Beta am PC gespielt und eben mal ein wenig in die Xbox Version reingeschaut. Ergänzend zu @Eredon (ich sollte vor dem Schreiben mal aktualisieren
) hier noch kurz meine Eindrücke 
Worum gehts eigentlich? Man könnte My Time at Portia im weitesten Sinne als eine Art Farming- und Lebenssimulation bezeichen. Das Spiel ist zeitlich in der Zukunft gelegen, im Endeffekt erbt man auch hier einen Hof, den es zu bewirtschaften gilt. Man stellt Güter her, erfüllt Aufträge der Gemeinschaft, geht minen, sammeln, fischen, etc. - Also so in etwa das gleiche wie bekannte Spiele dieser Gattung, wie beispielsweise Harvest Moon oder Stardew Valley.
Im Gegensatz zu den beiden genannten gibt es aber doch schon recht große Unterschiede. Als erstes fällt die Grafik auf; die 3-D Landschaft ist schön augemacht und weiß zu gefallen. Dann setzt My Time at Portia schon andere Ziele; das Farmleben beispielsweise ist eher sekundär, hier ist man eher mit dem Herstellen und Bauen von Gütern und dem Sammeln der entsprechenden Materialien beschäftigt um entsprechende Aufträge zu erfüllen oder halt die Farm zu erweitern.
Auch ist das ein recht umfangreiches Spiel. Der Tag geht in dem Spiel ziemlich schnell rum, so dass man diese recht gut einplanen sollte. Materialien gibt es en masse, man schafft meist nur ein, zwei Sachen (Minen, Sammeln, Angeln) pro Tag und mit den Dorfbewohnern möchte man sich ja auch noch anfreunden. Dazu kommen noch einige ziemlich gut umgesetzte Minispiele, zig Einkaufsmöglichkeiten und der Wettbewerb mit andern (computergesteuerten) Spielern in der Gilde, für die es auch Preise gibt. Stellt man Güter her, so benötigen diese auch eine gewisse Zeit; hochwertigere Konstruktionen müssen meist erst mit mehreren Gegenständen zusammengesetzt werden. Freundet man sich nach und nach mit den Dorfbewohnern an (Reden oder auch Geschenke und Aufträge erfüllen), so besteht später auch die Möglichkeit zu heiraten.
Seine eigene Figur steigert man in den Werten hauptsächlich ebenfalls durch das Erfüllen von Missionen oder alltäglichen Aufgaben wie dem Sammeln von Gegenständen, Angeln, Farmen, Bäume fällen oder auch den Gang in die Minen. Gerade diese sind zwar grafisch schlicht, aber interessant gestaltet. Man findet dort neben den typischen Materialien wie Erzen auch zahlreiche Gegenstände, beispielsweise Daten-Disks (CDs) aus der Vergangenheit. Die sind nicht ganz unerheblich, da man sie an verschiedenen Stellen abgeben kann und dafür unterschiedliche Belohnungen erhält. Entsprechend reagieren die Dorfbewohner auch; gibt man es beispielsweise einem geistlichen, erfährt man das dieses "böse" Werkzeuge der Generation waren, die dafür gesorgt hat das die Zivilisation unterging.
Ich könnte jetzt noch stundenlang weiteres beschreiben, das Spiel ist wirklich umfangreich. Abgesehen von einigen Aufträgen für die Gilde kann man sich aber (meine sich zumindest) für die meisten Sachen Zeit lassen und so an das Spiel herangehen wie man es denn mag. Da die Tageszeit wirklich sehr knapp bemessen ist, wird einem auch nichts anderes übrig bleiben als eins nach dem anderen anzugehen.
Fans dieser Art von Spielgenre können jedenfalls fast bedenkenlos zuschlagen. Seit der Beta wurden noch einige weitere Gegenstände ins Spiel impletiert, auch die deutschen Untertitel sind bisher gut gelungen. Die Tageszeit hätte man schon ein wenig länger pro Tag bemessen können, ansonsten gilt wie in vielen Spielen dieser Art; erkundet wie ihr wollt, sprecht mit Personen, so öffnen sich immer mehr Möglichkeiten.
Sterben kann man auch, wie mein Vorredner ja schon sagte; die meisten Tiere greifen zwar in der Anfangsregion nicht an, man sollte sich da aber nicht zu sicher sein
Klare Kaufempfehlung
Noch kurz zu den Versionen: Bei der Switch Version wurden anfangs die Ladezeiten bemängelt, hierfür soll aber bereits ein Patch erschienen sein. Bei der Xbox Version halten sich diese in Grenzen. Sie sind länger als beispielsweise bei Stardew Valley, treten meist dann auf wenn ihr ein Gebäude betretet oder verlasst; sie halten sich allerdings in noch vertretbaren Grenzen. Die Fernsicht könnte man noch verbessern, manche Gegenstände ploppen erst recht spät auf.
Ich habe damals die Beta am PC gespielt und eben mal ein wenig in die Xbox Version reingeschaut. Ergänzend zu @Eredon (ich sollte vor dem Schreiben mal aktualisieren
Worum gehts eigentlich? Man könnte My Time at Portia im weitesten Sinne als eine Art Farming- und Lebenssimulation bezeichen. Das Spiel ist zeitlich in der Zukunft gelegen, im Endeffekt erbt man auch hier einen Hof, den es zu bewirtschaften gilt. Man stellt Güter her, erfüllt Aufträge der Gemeinschaft, geht minen, sammeln, fischen, etc. - Also so in etwa das gleiche wie bekannte Spiele dieser Gattung, wie beispielsweise Harvest Moon oder Stardew Valley.
Im Gegensatz zu den beiden genannten gibt es aber doch schon recht große Unterschiede. Als erstes fällt die Grafik auf; die 3-D Landschaft ist schön augemacht und weiß zu gefallen. Dann setzt My Time at Portia schon andere Ziele; das Farmleben beispielsweise ist eher sekundär, hier ist man eher mit dem Herstellen und Bauen von Gütern und dem Sammeln der entsprechenden Materialien beschäftigt um entsprechende Aufträge zu erfüllen oder halt die Farm zu erweitern.
Auch ist das ein recht umfangreiches Spiel. Der Tag geht in dem Spiel ziemlich schnell rum, so dass man diese recht gut einplanen sollte. Materialien gibt es en masse, man schafft meist nur ein, zwei Sachen (Minen, Sammeln, Angeln) pro Tag und mit den Dorfbewohnern möchte man sich ja auch noch anfreunden. Dazu kommen noch einige ziemlich gut umgesetzte Minispiele, zig Einkaufsmöglichkeiten und der Wettbewerb mit andern (computergesteuerten) Spielern in der Gilde, für die es auch Preise gibt. Stellt man Güter her, so benötigen diese auch eine gewisse Zeit; hochwertigere Konstruktionen müssen meist erst mit mehreren Gegenständen zusammengesetzt werden. Freundet man sich nach und nach mit den Dorfbewohnern an (Reden oder auch Geschenke und Aufträge erfüllen), so besteht später auch die Möglichkeit zu heiraten.
Seine eigene Figur steigert man in den Werten hauptsächlich ebenfalls durch das Erfüllen von Missionen oder alltäglichen Aufgaben wie dem Sammeln von Gegenständen, Angeln, Farmen, Bäume fällen oder auch den Gang in die Minen. Gerade diese sind zwar grafisch schlicht, aber interessant gestaltet. Man findet dort neben den typischen Materialien wie Erzen auch zahlreiche Gegenstände, beispielsweise Daten-Disks (CDs) aus der Vergangenheit. Die sind nicht ganz unerheblich, da man sie an verschiedenen Stellen abgeben kann und dafür unterschiedliche Belohnungen erhält. Entsprechend reagieren die Dorfbewohner auch; gibt man es beispielsweise einem geistlichen, erfährt man das dieses "böse" Werkzeuge der Generation waren, die dafür gesorgt hat das die Zivilisation unterging.
Ich könnte jetzt noch stundenlang weiteres beschreiben, das Spiel ist wirklich umfangreich. Abgesehen von einigen Aufträgen für die Gilde kann man sich aber (meine sich zumindest) für die meisten Sachen Zeit lassen und so an das Spiel herangehen wie man es denn mag. Da die Tageszeit wirklich sehr knapp bemessen ist, wird einem auch nichts anderes übrig bleiben als eins nach dem anderen anzugehen.
Fans dieser Art von Spielgenre können jedenfalls fast bedenkenlos zuschlagen. Seit der Beta wurden noch einige weitere Gegenstände ins Spiel impletiert, auch die deutschen Untertitel sind bisher gut gelungen. Die Tageszeit hätte man schon ein wenig länger pro Tag bemessen können, ansonsten gilt wie in vielen Spielen dieser Art; erkundet wie ihr wollt, sprecht mit Personen, so öffnen sich immer mehr Möglichkeiten.
Sterben kann man auch, wie mein Vorredner ja schon sagte; die meisten Tiere greifen zwar in der Anfangsregion nicht an, man sollte sich da aber nicht zu sicher sein
Klare Kaufempfehlung
Noch kurz zu den Versionen: Bei der Switch Version wurden anfangs die Ladezeiten bemängelt, hierfür soll aber bereits ein Patch erschienen sein. Bei der Xbox Version halten sich diese in Grenzen. Sie sind länger als beispielsweise bei Stardew Valley, treten meist dann auf wenn ihr ein Gebäude betretet oder verlasst; sie halten sich allerdings in noch vertretbaren Grenzen. Die Fernsicht könnte man noch verbessern, manche Gegenstände ploppen erst recht spät auf.