Hi zusammen,
Ich hab mal ein paar Fragen.
Ausgehend von den Persona Spielen, wie viel Zeit hat man für die ganzen Nebenaktivitäten? Also Royal Virtues erhöhen, Follower besuchen, Dungeons, eben alles was Zeit vergehen lässt. Schafft man das alles gut in einem Durchgang? Oder müsste man dafür einem Guide Tag für Tag folgen um das zu schaffen? Sollte man lieber erst die sozialen Stats erhöhen oder lieber mit Followern Zeit verbringen? Gibt es bei Letzterem immer ein Rang Aufstieg oder muss man wie bei Persona die richtigen Antworten wählen und braucht manchmal noch "Abhängen" zwischendurch?
Außerdem: Das Archetyp System finde ich bisher etwas meh. Zwar nett, dass man größtenteils unabhängig die Personen mitnehmen kann, die man mag und denen dann so ein Ding gibt, aber ich hab ein bisschen das Gefühl, man müsste ständig wechseln um ALLE Archetypen bei jedem Charakter möglichst einsatzfähig zu haben. Ist das so? Oder reicht es auf einen anderen Archetypen zu wechseln wenn es nötig wird?
Sollte man die Dungeons (Story oder optional) möglichst an einem Tag machen? Ich bin in dieser Kathedrale am Anfang und der nimmt gefühlt grad kein Ende und langsam geht mit das Mana aus. Ist es ok, am nächsten Tag wiederzukommen? Oder kostet das zu viel Zeit? Bei Persona war es schon das Ziel nur einen Tag zu brauchen, daher waren gerade die frühen Dungeons recht knackig.
So, das wars erstmal.
Das ist alles schon ähnlich wie in Persona 5, wobei ich hier im Gegensatz zu diesem tatsächlich alle Charaktere auf volle Stufe bekommen habe und auch fast alle Dungeons durch hatte. Es gab später noch drei hochstufige, die mir ordentlich Probleme bereitet haben und ich habe auch nicht alle Archetypen hochgelevelt.
Prinzipiell dürfte aber tatsächlich alles erreichbar sein, auch ohne Guide, wenn man es ein wenig strategisch angeht.
Bei den Hauptdungeons habe ich meist zunächst ein paar Tage vorher andere Aktivitäten gemacht und aufgelevelt. Die meisten sind durchaus in einem Tag machbar, grundsätzlich solltest du sie aber schon drei Tage vor Ablauf der Zeit angehen. Zum einen auch wegen dem ändernden Wetter, was einen Dungeon durchaus erschweren kann. Zum anderen sind manche durchaus etwas tricky, so daß man zweimal rein muss. Hier ist es einfach wichtig, die passenden Archetypen dabei zu haben, mehr dazu weiter unten im Text.
Die Bindung zu deinen anderen Charakteren ist schon wichtig, da sie je nach Bindungsstufe auch höherrangige Archetypen freischalten. Du brauchst da immer einen Zeitabschnitt pro Tag für um mit ihnen rumzuhängen, was ich aber vom Zeitmanagement (und der Anzahl der Personen) hier besser fand als bei P5, wo ich es zeitlich längst nicht schaffte, alle hochzuleveln.
Bei den Archetypen ist es natürlich am besten, jeder könnte jeden, da hättest du aber ordentlich Grinding vor dir. Zwar gibt es kurz vor Ende noch mal einen Bereich, wo du ordentlich leveln kannst und die Mechanik ist auch nicht ganz unwichtig, gerade da später hochrangige Archetypen auf verschiedenen Archetypen aufbauen, welche du zum Freischalten dann schon entsprechend hochgestuft haben musst.
Das ist ein wenig tricky, zumindest ohne Guide beim ersten Run. Grundsätzlich hat jeder Charakter wieder einen eigenen Spezial Archetypen, ähnlich wie bei Persona 5 die speziellen Personas des jeweiligen Charakters. Die kann dein eigener Charakter dann später auch übernehmen.
Ich bin es es so angegangen, dass ich bei jedem Charakter meist den Anfangsarchetypen und dann die nächst logischen angegangen bin. Ein Krieger hat also erstmal diesen Archetypen, dann Verteidiger etc gelernt. Aber auch da kam ich nicht ganz ohne Grinden aus. Zumal einige Dungeons mit entsprechenden Spezialisierungen deutlich einfacher laufen. Hier zahlt sich der Informant vorher definitv aus, damit zu weißt, worauf du da setzen musst. Es macht die Kämpfe deutlich einfacher und du kommst schneller und einfacher durch den Dungeon durch. Hier sollte es das Ziel sein, dass deine Party die Schwächen der Gegner kennt und ggf schon höher im Level ist, wodurch du dann halt Mana sparen kannst. Das ist, wie in Persona, klar Mangelware. Man erhält nur wenig davon, die Dungeons sind lang. Sicher kann man da auch zwei Tage einplanen, damit dürfte man dennoch das meiste des Spiels, wenn nicht gar alles, sehen. Ich habe aber tatsächlich versucht, immer alle an einem Tag zu schaffen.
Du kannst hier ja auch schauen, dass du relativ zügig zum Boss kommst, und dann erst den Rest des Dungeons erkundigst. So hättest du den schon mal erledigt und kannst dann schauen wie weit du noch kommst. Grundsätzlich würde ich da aber empfehlen, dass deine Gruppe von dem Level her schon für den Dungeon hoch genug ist. Optimal sind ein paar Stufen drüber und dann mit Schnellkampf durch.
Einen optimalen Weg bei den Archetypen kann ich dir da leider nicht nennen. Ich habe bei mir geschaut, dass jeder zunächst die Archetypen lernte, die später für seinen Spezialarchetypen notwendig sind. Das ist anfangs aber halt nicht immer komplett durchschaubar, auf welche Archetypen der aufbaut, plan da also schon ein wenig Grinding mit ein, zumindest gegen Ende. Denn gerade später hast du da je nach Spezialisierung und welche Archetypen du mitnimmst, richtig starke Spezialangriffe.
Es hält sich mit dem Grinding aber wirklich in Grenzen. Ich habe ohne Vorwissen eigentlich alle Sachen im ersten Run geschafft, mit Ausnahme von drei optionalen Dungeonendbossen,die es wirklich in sich hatten. Und ich habe sicherlich gerade bei den Archetypen viel Try and Error betrieben
