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Mass Effect 2

Mass Effect 2
Firmen
BioWare
Genres
Shooter, Role-playing (RPG), Strategy, Adventure

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Und wo ist ME1 mehr Rollenspiel als ME2?

ME1 hatte noch sowas wie ein Charakterystem, wo man auch innerhalb einer Klasse noch Individualisierungsoptionen hat, weil man halt nicht alles lernen kann.

In ME2 endet das eher darin, dass man innerhalb der Charakterklasse sowieso fast alle Fertigkeiten maximiert.
 

Lorion

Altenpfleger
Die Handlung war für mich deutlich intensiver insbesondere gen Ende war die Inszenierung wirklich Hollywood reif und sorgte bei mir für Gänsehaut. Sehr gut fand ich, dass die Vorbereitungen im Spiel sich auf das Ende auswirkten. Wer alle Facetten durchgespielt hat konnte seine komplette Manschaft sicher durchs Ende bringen.
Die Auswirkungen aufs Ende und dadurch letztendlich auch auf Teil 3 fand ich auch gut, allerdings fand ich den Weg dorthin mitunter nicht so gelungen. So dieses "Zwar steht die endgültige Vernichtung allen bekannten Lebens unmittelbar bevor, aber *natürlich* können wir durchs halbe Universum fliegen und deinen lange verschollenen Vater suchen. Und wo wir schon dabei sind gurken wir noch nen bisschen weiter kreuz und quer durch die Gegend um auch allen anderen bei ihren Problemchen zu helfen...". War für mich der Dramaturgie teilweise schon abträglich. War bei Teil 1 zwar nicht anders, allerdings dachte man da ja noch das man es nur mit einem irren Terroristen zu tun hat und nicht mit ner uralten Spezies die regelmässig alles Leben vernichtet.

Von der Atmosphäre und Inszenierung her hatte mich Teil 1 jedenfalls deutlich mehr in den Bann gezogen, besonders wie sich zum Ende dann ab Ilios die Ereignisse überschlugen. Erst kraucht man durch Ruinen einer längst vergessenen Zivilisation, fährt mit dem Mako durch eine riesige Grabkammer eben dieser Zivilisation, um in einer jahrtausende alten Nachricht das wahre Ausmaß der Bedrohung zu erfahren. Wenig später brettert man mit dem Mako durch nen Sprungtor und landet auf der halb zerstörten Zitadelle, nur um kurz darauf an der Außenseite selbiger emporzulaufen, während der Reaper sich grade an der Turmspitze verankert... das fand ich damals so genial, das ich für die teilweise extrem öden Nebenquests komplett entschädigt war. In Teil 2 waren auch coole Dinger bei, aber so der richtige Bombastmoment fehlte mir irgendwie. Ist im Endeffekt aber auch in Ordnung, denn Teil 2 ist nunmal die Mitte der Trilogie und letztendlich einfach nur die Vorbereitung auf das (hoffentlich) große Finale im dritten Teil.

Zum Thema Waffen bin ich sehr froh dass dies abgespeckt wurde.
In Teil 1 fand ichs auch zuviel, einfach weil auch primär nur unnützes Zeug dabei war, bei Teil 2 haben sies dann allerdings in die andere Richtung übertrieben. 3-4 Stück je Waffengattung ist da zu wenig, vor allem da sie sich kaum unterschieden haben. Nen Modifikationssystem ähnlich Teil 1, nur noch nen Tick komplexer hätte da nicht geschadet.

Und wo ist ME1 mehr Rollenspiel als ME2? Nur weil man sein Inventar bis zum letzten Winkel konfigurieren kann? Das macht für mich kein Rollenspiel aus. Eher das meine Handlungen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Spielgeschehens haben.
Charakterentwicklung (Attribute, Fertigkeiten), Partyzusammenstellung, Ausrüstungsverwaltung etc. sind allerdings wesentliche Bestandteile eines Rollenspiels. Story, Dialoge, multiple Enden sind nur weitere Bausteine, aber eben keine rollenspielexklusiven. Das sind alles Elemente die man auch in jedem x-beliebigen Genre haben kann und vor allem der Teil, das deine Handlungen Einfluss auf die Story nehmen. Funktioniert in nem Adventure, Shooter oder sogar Strategiespiel.

Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass die ME Spiele noch NIE als reine Rollenspiele vom Entwickler angepriesen wurden, sondern stets als Actionspiel mit Rollenspielelementen.
Wo hasten die Info her?
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Bei 30 Sekunden: "We're building a roleplaying game for the Xbox 360".

Ein großer Unterschied, wie ein jeder bemerkt der mal Oblivion und Co gespielt hat.
Eigentlich nicht wirklich, zumindest wenn man Teil 1 nimmt. Bei Teil 2 stimmts, das ist nen Shooter mit Rollenspielelementen.

Aber das ists ja auch was Bioware mit Teil 2 erreichen wollte, das Genre für ein größeres Spektrum an Leuten zugänglich machen. Und durch das eh schon shooterlastige Kampfsystem war die Duty Calls-Moorhuhnshooterfraktion natürlich die perfekte Zielgruppe, zum leidtragen der Rollenspielfraktion.

Ist natürlich alles Kritik auf hohem Niveau und Mass Effect 2 fand ich insgesamt auch wirklich sehr gut, nur diverse Designentscheidungen kann ich nicht nachvollziehen, denn man hätte das Spiel in Puncto Zielgruppenerweiterung denke ich auch problemlos zugänglicher machen können ohne das ganze Charakter- und Ausrüstungssystem auf "Ballaballa"-Niveau runterkürzen zu müssen.

Nichtsdestotrotz freue ich mich schon drauf Teil 1 und 2 demnächst nochmal komplett am Stück durchzuzocken, um mir nen entsprechenden Spielstand für Teil 3 anzulegen. Und um Shadowbroker und Arrival zu zocken. :)
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Von dem "Ankunft"-DLC kann ich übrigens nur abraten.

Während Bioware mit Kasumi, Overlord und Shadow Broker drei wirklich wertige Addons rausgebracht hat, tauchen sie mit der "Ankunft" auf das Niveau der Dragon Age-DLCs ab.

Die Story ist mau erzählt und für den Gesamtkontext eher überflüssig - dass die Reaper kommen, weiss man ja nicht erst seit dem ME3-Trailer. Von einem Brückenschlag hin zu ME3 kann man hier auf jeden Fall nicht sprechen.

Und spielerisch ist der DLC so flach, dass er sich schon fast unter der Oberfläche durchgräbt. Da Shepard sich auf eine Solomission begibt und die Begleiter komplett aussen vor sind, wird das Gameplay hier letztlich komplett auf einen 3rd-Person-Shooter reduziert und dann kommt auch noch dazu, dass die Gegnermengen nicht wirklich daran angepasst wurden, dass man alleine ist. So ist man ca. 75% der Zeit nur in einer reinen Schießbude unterwegs. Taktischer Kampf ist ohne die Gruppenmitglieder praktisch unmöglich, vor allem, wenn man selber einen Soldaten spielt. Da hilft dann fast nur noch draufholzen. Einzig am Anfang kann man auch durch "Schleichen" zum Ziel kommen.

Man kann nur hoffen, dass dieser DLC kein Hinweis darauf ist, wie sich ME3 spielen wird, denn dann erwartet uns wahrscheinlich eine der größten Enttäuschungen des Jahres.

Ich war am Ende regelrecht froh, dass der DLC vorbei war. Zumindest gab es zum Abschluss dann noch mal ein paar Dialoge, auch wenn diese inhaltlich genauso flach waren wie die restlichen Teile des DLC.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Hm, ich habe sowohl "Shadow Broker" als auch "Arrival" noch vor mir, aber das, was du jetzt über "Arrival" schreibst, erinnert mich ein bisschen an das "Pinnacle Station"-Addon für ME1. Das war auch ne herbe Enttäuschung, weil's mir zu shooterlastig war. Hab's dann zwar trotzdem komplett gemacht, aber gerade diese Passagen, wo man dann Flaggenpunkte erobern oder soundso viele Gegner in einer bestimmten Zeit ausschalten sollte, gehört für mich ja nicht in ein RPG.

Was ich aber an ME2 eigentlich sehr schade finde, ist der geringe Wiederspielwert. Hatte bei meinem ersten Durchmarsch eigentlich alles mitgenommen, was es gab, hatte die bis dahin maximale Erfolgspunktzahl von 980 (inklusive Kasumi und Zaeed) erreicht, mir fehlte nur nochmal der Insanity-Playthrough. An dem beiße ich mir nur gerade furchtbar die Zähne aus, weil er mir doch etwas zu schwer geraten ist. Zu viele zu gut gepanzerte und geschützte Gegner, zu wenig Panzerung meinerseits und doofe Partymitglieder versauern es einem. Und - wer das Ende von ME 2 kennt und auch die Selbstmordmission, wird mir vielleicht zustimmen, dass man das nicht mehr als einmal spielen muß.
Da habe ich ME 1 schon gerne ein zweites bzw. drittes Mal gespielt. Ist zwar nicht wesentlich kürzer, aber hier macht ja plötzlich die Kombination der verschiedenen Partymitglieder ein komplett anderes Spiel.

Das fehlt mir halt beim zweiten Teil, auch wenn ich die Einbindung der Gefährten allgemein höher ansehe. Die Loyalitätsmissionen schweißen das Team halt doch enger zusammen, und auch wenn ich beim ersten Durchmarsch die Selbstmordmission ohne Verluste zu verzeichnen hatte, wäre es schon schmerzlich, wenn da einer von sterben würde. Man weiß halt, was man an jedem einzelnen Teammitglied hat.

Werde aber, sobald möglich, den "Shadow Broker" und auch "Arrival" mal spielen, besitze sie ja immerhin schon. Kam nur noch nicht dazu, derzeit hab ich noch viele andere, offene Baustellen.
 

Softskill

Altenpfleger
Frage: Ist es wirklich erforderlich, sich bei Cerberus anzumelden? Ich habe nämlich eine gebrauchte Version und müßte 1.200 Points wegen des fehlenden Codes ausgeben.... :eek:

Achja, gibt es irgendwo eine Übersicht, wer wer ist? Also wer meiner Figuren ist ein Frontkämpfer, wer ein Infiltrator, wer ein Experte usw.?

Ich kann es immer noch nicht genau zuordnen; würde es aber gerne wissen.

Besten Dank für die Hilfe! :thumbsup:
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Wenn man den "Kostenlos"-DLC haben will, sollte man sich schon anmelden. Da der aber im Falle einer Gebrauchtversion nicht wirklich kostenlos ist, würde ich es sein lassen, da die Cerberus-DLCs auf keinen Fall 1200 Punkte wert sind. Auch wenn man dann auf ein (meiner Meinung nach aber überflüssiges) Partymitglied verzichtet.

Dann lieber den in etwa gleichen Betrag (1260 Punkte) in die Hand nehmen und in Overlord und Shadow Broker investieren. Die sind das Geld auf jeden Fall viel eher wert. Genauso wie der Kasumi-DLC. Die "Ankunft" hingegen kann man auch links liegen lassen.

Klassenübersichten für die Partymitglieder gibt es. Jedoch haben die Partymitglieder alle eine persönliche Spezialklasse, die sich nur bedingt mit den Shepard-Charakterklassen vergleichen lässt. Einfach mal hier unter den einzelnen Partymitgliedern nachschauen:
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Softskill

Altenpfleger
Stehe kurz vor dem Finale. Muss nur noch Samara loyal stimmen.

Jetzt habe ich hier mal etwas gelesen was ich noch nicht wußte: wer ist denn Kasumi?? Der eine oder andere hatte den im Finale als Teammitglied dabei... Ist das nicht ein DLC gewesen?

Weiteres Problem, die olle Miranda hat mir ihre Loyalität entzogen. Ich mußte mich plötzlichst zwischen ihr und Jack in einem Streit entscheiden. Hat jemand einen Tipp oder eine Idee wie ich Miranda wieder loyal bekomme? Ich kann mir auch überhaupt nicht erklären, wieso das zu solch einer dämlichen Entscheidung gekommen ist.
Hat da jemand Erfahrung und weiß weiter?

Wäre da vielleicht Kasumi eine Alternative? Als Ersatz für die Miranda? Geht sowas überhaupt?
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ja, Kasumi ist ein DLC.

Miranda (oder Jack) kannst Du nur loyal halten, wenn Du in dieser Auseinandersetzung die richtigen Worte findest. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr.

Ob Kasumi als Alternative taugt, weiss ich leider nicht, da ich den DLC erst nach Ende des Spiels gespielt habe.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Oh, es gab einen Catfight und ich war nicht dabei? :D
Nee, im Ernst. Ich hatte mich, auch im Hinblick um die Beziehung zu einem Crewmitglied, nur auf einen Charakter eingestellt. Habe meinen männlichen Shepard daher nur auf Miranda zulaufen lassen, da gab es dann auch keine Loyalitätsbedenken zum Ende hin. Hatte nur mal spaßeshalber mit Jack versucht zu flirten und nachdem ich dann nur mit ihr Matratzensport machen wollte, war sie für eine Beziehung eh nicht mehr zu haben. Die Loyalität hat mich aber auch das nicht gekostet.
Ob Kasumi mit Loyalität allerdings für das Selbstmordkommando taugt, weiß ich nicht abzuschätzen, da ich es nicht versucht habe. ME2 ist ja auf die Stammbesatzung angelegt, so dass Samara auf JEDEN Fall dabei sein sollte. Ihre Energiefeldblase muß einmal direkt in einem Abschnitt in Anspruch genommen werden.
Sofern möglich, versuche einen voran gegangenen Spielstand zu laden, in dem sich Miranda und Jack noch nicht die Augen ausgekratzt haben, und versuche durch die Dialogoptionen einen offenen Konflikt zu vermeiden. Du brauchst beide, um das Selbstmordkommando zu überleben und alle Gefährten nach Hause zu bringen.
 
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