X30 C64 Forever
Altmeister
So, ich bin jetzt etwa 3/4 Viertel durch und wage schon mal, ein Urteil abzugeben: Ich bin nach wie vor - auf hohem Niveau - enttäuscht.
Ganz grundsätzlich geht mir der eigentliche Rollenspielpart doch mächtig ab; ich habe oft mehr das Gefühl einen Shooter zu spielen. Das finde ich extrem schade, da ich gerade hier doch große Hoffnungen auf Bioware gesetzt hatte.
Um mal einige Punkte zu nennen, die mir gerade ins Gedächtnis kommen und mir besonders positiv oder negativ aufgefallen sind:
Positiv:
- umwerfende Graphik, wesentlich besser als im 1. Teil
- Gespräche und Gesprächsoptionen großartig; auch hier besser als im ersten Teil (obwohl mich arg nervt, dass man NIE einen NPC trifft, der mal ausnahmsweise auf eine Frage nur einen einzigen Satz zu sagen hat. Ist Euch das auch aufgefallen? 95 % aller Charakter haben als Antwort exakt immer zwei Sätze zu sagen -> klingt albern, geht mir aber tierisch auf den Keks...)
- Missionen: Tolle Schauplätze, sehr viel Abwechslungsreichtum bei den Orten (leider trifft das nicht aufs Missionsdesign zu... s.u.)
- sehr viel zu erforschen, sehr abwechslungsreiche Nebenquests, auch hier definitiv besser als der 1. Teil
Negativ:
- Story: War imho im 1. Teil deutlich besser und flüssiger. Das ganze System mit dem Rekrutieren der Leutchen und deren Loyalitätssteigerung wirkt arg aufgesetzt und eher als Stilmittel, um die Spielzeit künstlich aufzublähen. Das ist zwar alles äußerst nett gemacht, hat aber wenig bis keine Relevanz für die Gesamtstory
- Missionen: Gibt es eigentlich eine einzige Mission, in der mal nicht geballert werden muss? Ständig das gleiche Muster: Irgendwo landen, Palaver und Rumsuchen -> BALLERN, BALLERN, BALLERN
- Schwierigkeitsgrad: Auch auf INSANE deutlich zu leicht
- kein Mako: Schade, hat mir gefehlt (ist aber nur ein kleines Minus)
- deutlich abgespeckter Rollenspielpart (erinnert mich schon manchmal an Call of Duty; wenn ich das vergleiche mit Baldurs Gate...)
- Scannen der Planeten: fand ich anfangs super, nervt aber jetzt nur noch
- was soll dieser Blödsinn mit dem Treibstoff? Man hat doch eh immer genug; und wenn man mal nachtankt, belastet das auch nicht mal die Geldbörse. Völlig überflüssiges Spielelement.
- Der 1. Teil wirkte viel "zusammenhängender" und offener. Warum kriege ich z.B. jetzt ständig Ladescreens, wenn ich die Decks auf der Normandy wechsle (was auch noch äußerst lange dauert...). Im 1. Teil fuhr man im "offenen Fahrstuhl". Das war auch übrigens auf der Citadel besser: Während man Aufzug fuhr, gabs gleich noch ein paar News, was sich so alles in der Welt abgespielt hat. Jetzt immer nur ständig Ladescreens. Auch beim Verlassen der Normandy jetzt - im Gegensatz zum 1. Teil - nur noch Ladescreens...
So, das waren nur einige Punkte. Insgesamt finde ich Mass Effect 2 zwar immer noch sehr gut, aber auf keinen Fall brilliant.
Ganz grundsätzlich geht mir der eigentliche Rollenspielpart doch mächtig ab; ich habe oft mehr das Gefühl einen Shooter zu spielen. Das finde ich extrem schade, da ich gerade hier doch große Hoffnungen auf Bioware gesetzt hatte.
Um mal einige Punkte zu nennen, die mir gerade ins Gedächtnis kommen und mir besonders positiv oder negativ aufgefallen sind:
Positiv:
- umwerfende Graphik, wesentlich besser als im 1. Teil
- Gespräche und Gesprächsoptionen großartig; auch hier besser als im ersten Teil (obwohl mich arg nervt, dass man NIE einen NPC trifft, der mal ausnahmsweise auf eine Frage nur einen einzigen Satz zu sagen hat. Ist Euch das auch aufgefallen? 95 % aller Charakter haben als Antwort exakt immer zwei Sätze zu sagen -> klingt albern, geht mir aber tierisch auf den Keks...)
- Missionen: Tolle Schauplätze, sehr viel Abwechslungsreichtum bei den Orten (leider trifft das nicht aufs Missionsdesign zu... s.u.)
- sehr viel zu erforschen, sehr abwechslungsreiche Nebenquests, auch hier definitiv besser als der 1. Teil
Negativ:
- Story: War imho im 1. Teil deutlich besser und flüssiger. Das ganze System mit dem Rekrutieren der Leutchen und deren Loyalitätssteigerung wirkt arg aufgesetzt und eher als Stilmittel, um die Spielzeit künstlich aufzublähen. Das ist zwar alles äußerst nett gemacht, hat aber wenig bis keine Relevanz für die Gesamtstory
- Missionen: Gibt es eigentlich eine einzige Mission, in der mal nicht geballert werden muss? Ständig das gleiche Muster: Irgendwo landen, Palaver und Rumsuchen -> BALLERN, BALLERN, BALLERN
- Schwierigkeitsgrad: Auch auf INSANE deutlich zu leicht
- kein Mako: Schade, hat mir gefehlt (ist aber nur ein kleines Minus)
- deutlich abgespeckter Rollenspielpart (erinnert mich schon manchmal an Call of Duty; wenn ich das vergleiche mit Baldurs Gate...)
- Scannen der Planeten: fand ich anfangs super, nervt aber jetzt nur noch
- was soll dieser Blödsinn mit dem Treibstoff? Man hat doch eh immer genug; und wenn man mal nachtankt, belastet das auch nicht mal die Geldbörse. Völlig überflüssiges Spielelement.
- Der 1. Teil wirkte viel "zusammenhängender" und offener. Warum kriege ich z.B. jetzt ständig Ladescreens, wenn ich die Decks auf der Normandy wechsle (was auch noch äußerst lange dauert...). Im 1. Teil fuhr man im "offenen Fahrstuhl". Das war auch übrigens auf der Citadel besser: Während man Aufzug fuhr, gabs gleich noch ein paar News, was sich so alles in der Welt abgespielt hat. Jetzt immer nur ständig Ladescreens. Auch beim Verlassen der Normandy jetzt - im Gegensatz zum 1. Teil - nur noch Ladescreens...
So, das waren nur einige Punkte. Insgesamt finde ich Mass Effect 2 zwar immer noch sehr gut, aber auf keinen Fall brilliant.