Keine der IPs gehört Sony oder Microsoft. Was macht Disney nur?
Denen ist es egal, so lange das Geld vom Hersteller stimmt.
Das Risiko am Ende trägt eh der Publisher, siehe etwa Avengers oder Guardians, was beides eher nicht so gut lief, und entsprechend gab Square-Enix diese IPs dann auch auf, denn die Lizenzgebühren sind da einfach zu hoch. Wenn Du eine Marvel Lizenz einkaufst, muss Dein Spiel auch richtig Profit liefern.
Hier könnte es Parallelen zu Insommiac geben. Die mit großem Abstand erfolgreichsten Spiele waren dann eben doch die Spider-Man Spiele. Arkane hätte zumindest auch mal einen großen Erfolg verdient.
Schwer zu sagen. Wenn Blade nur so erfolgreich startet wie z.B. Deathloop, wäre das vermutlich kein großer Erfolg, denn anders als bei Deathloop, geht man ja schon mal für die Marvel Lizenz millionenfach in Vorleistung.
Ich verstehe den Sinn der IP wirklich nicht, denn Microsoft meinte doch, sie kaufen Bethesda und Activision, um nicht mehr ständig Milliarden für zugekaufte Gamepass Spiele und Exklusiv-Verträge verbrennen zu müssen. Jetzt hätte man doch genug eigene IPs an der Hand, und verbrennt direkt wieder Millionen für ne zugekaufte Marvel IP, anstatt dem Studio jetzt Millionen zu geben, um sich endlich mal komplett frei zu entfalten. Ich gebe aber zu bedenken: Vielleicht wollte das Studio auch selbst mal etwas in die Richtung machen. Das ist nun aber pure Spekulation.
Nochmal zu den Verkaufszahlen:
Nach Release war zu lesen, Deathloop habe den schwächsten Start aller Arkane Titel hingelegt. Das hatte natürlich mehrere Gründe: Einmal die Zeit-Exklusivität auf der PS5, und die damit verbundene Konsolenknappheit, während GPUs am PC zu teuer waren.
Man sollte trotzdem nicht vergessen das sich dieses Studio innerhalb einer Nische bewegt. Auch wenn
@Thommysoft im Kontext zuletzt von Shootern gesprochen hat, darf man nicht vergessen, das Deathloop in erster Linie eine Kreuzung aus Shooter, immersiver Sim und (ganz wichtig!) Rogue Lite ist. Damit hat Deathloop sich gleich zwei Liebhaber-Genres ans Bein gebunden.
Genau deshalb würde ich bei Blade mal abwarten, was Blade überhaupt sein will. Spannend wird im Vorfeld noch die Frage: Erscheint die neue Bladeverfilmung noch vor Release des Spiels, und kann diese einen ähnlichen Hype wie andere Marvel Lizenzen generieren, oder wird schon die Neuverfilmung zum Debakel?
Letzteres könnte genau so gut ein Mühlstein um den Hals der Entwickler werden, wenn schon vor Release klar wäre, das Blade nicht genug Publikum zieht. Den Spinnenmann kann man hier ohnehin nicht als Beispiel bringen, weil Spiderman grob ne Altersspanne vom Grundschüler bis zum Erwachsenen abdeckt, während Blade bislang immer feinster USK18 Content war. Das kann ein sehr limitierender Faktor werden.