@Pepe , mir gefällt so einiges an großen Feldern. Allerdings nich an nem 150ha oder gar ü 800 ha Feld, das ist mir bei Weitem zu extrem.
Nimm dir mal ein so 1 bis 2 ha Feld. Da lohnt kein Drescher mit nem 13m Schneidwerk und 18000 Liter Füllvolumen zu nutzen, was ich aber gerne mache. Dann Muss ich bei kleinen Feldern öfter umsetzen, also zum nächsten Feld hin, um da wieder nen halben Hänger voll zu bekommen. Man ist da ständig am eingreifen. Wenn ich ein großes, sagen wir mal 20 ha Feld mit dem Drescher abfahren lasse, muss ich nur noch den Hänger drunter fahren und den danach zum Silo schicken und wieder zurück aufs Feld. Währenddessen die Helfer ihre Arbeit erledigen, kann ich andere Aufgaben erledigen, die von Helfern nicht oder nur mäßig erledigt werden können.
Wenn ich also von großen Feldern rede, meine ich damit Felder in den Größen zwischen 5 und maximal 50 ha.
Das die Helfer oftmals ein Feld nicht finden ist schon ein wenig komisch, denn ein anderer Helfer mit anderem Gerät, findet das selbe Feld. Es ist einfach schlecht gelöst, man kann den genauen Startpunkt auf der Map nicht setzen, weil das zoomen es nicht hergibt. Hat man da den falschen Punkt gesetzt, findet der Helfer es nicht. Dann setze ich den Marker auf die Straße und lasse ihn dorthin fahren.
Auf der Beyleron z.B. am Hof, beim Silo. Stell mal dort nen Traktor mit Hänger hin und lasse einen Helfer mit freie fahrt zu nem Feld fahren. Der fährt meist erst überhaupt nicht los. Hast du jetzt ein Feld und den Hänger gefüllt, lässt ihn am Hofsilo abladen und auf wiederholen stehen, fährt das selbe Gespann, problemlos zum Silo und findet auch wieder vom Silo weg zum Feld.
Alles unausgegoren was Giants da gut gemeint, aber weniger gut umgesetzt hat.
Zu den Kühen: Bei mir war es so, dass die Kühe, nach dem Einstellen in den Stall und nachdem der Roboter erstmals aktiv war, meine Kühe sofort auf 100% waren.
Mit den Reben und Olivenbäumen setzen das gleiche Schauspiel. Hast du die Reihen zu nah gesetzt, bleibt man ständig mit dem Grubber oder Düngeanhänger stecken, macht man es zu breit, muss man zum grubbern zweimal durch die Reihe fahren. Da wäre ne bessere Lösung möglich gewesen. Olivenbäume im Baumenü anwählen, Anzahl Reihen eingeben, übers Feld schauen, Reihenanzahl anpassen und nur noch durch ziehen, die Länge festlegen, eventuell bei schrägen Feldern noch den Winkel einstellen. So hätte jede Reihe den richtigen Abstand, um mit den dafür vorgesehenen Gerätschaften, problemlos arbeiten zu können. Im19er gabe es da ne Pflanzmaschine für die Rebstöcke, schön eine Reihe parallel, im gleichen Abstand zueinander. Denke, da werden sich die Modder mit beschäftigen,
Dazu kommt, dass es einfach schön anzusehen ist- für mich persönlich- wenn die Großmaschinen ihre Bahnen ziehen.
Im Weiteren ist es manchmal so, bei gewissen Arbeiten, wie z.B. pflügen, grubbern, dass ein großes Feld schneller erledigt ist wie so ein kleines Feld, im Verhältnis betrachtet. Die Ein ein oder zwei ha Feld mit ner 18m breiten Sämaschine zu bewirtschaften macht auch wenig Sinn. Bei Baumwolle z.B. habe ich ja schon mal geschrieben, dass man da ziemlich große Felder braucht um einen einzigen Ballen zu ernten. Habe noch keine Baumwolle gemacht bisher und kann von daher nicht sagen, ob sich im 22ger etwas am Ertrag geändert hat. Schaue mir das aber später mal an.
Alsdo hässlich finde ich Pleasant Valley mal nicht, gibt aber sicherlich auch schönere Maps. Ischia, Italia light, LaCoronella z.B. Oder vierfach Maps wie NF-Marsch, die aber durchgehend flach ist. Da gibt es auch noch die aufgebohrte Goldcrest aus dem 17er, vierfach, mit Steinbruch und Produktionen und etliche andere Maps, die vielleicht noch kommen werden.
BTW: Habe gestern gerade gesehen, dass die ersten FED-Mods auftauchen. Da kann man dann wieder mit schönen Profduktionen rechnen, mit großem Display, welche anzeigen, was an Material für die Produktion vorhanden ist und wieviel Endprodukte schon bereitstehen, ohne jedesmal ins Menü gehen zu müssen um nachzuschauen.
Was bezüglich Simulation auch ganz nett wäre, ne echte Storyline beim LS. So in etwa Landwirtschaft von anno dazumal bis heute. Angefangen mit nem Ackergaul, welcher den Pflug zieht, bis zur modernen Landwirtschaft.