Mal Kurzeindrücke nach ca. 3 Stunden Spielzeit:
Mir gefällt es bisher gut, es braucht da aber in gewissen Sachen noch Updates:
Das betrifft in erster Linie die Schnelligkeit des Hauptprotagonisten. Ist man außerhalb von Städten unterwegs, geht das mit dem Pferd noch halbwegs in Ordnung. Aber innerhalb von Städten ist man wirklich langsam unterwegs.
Der zweite Punkt betrifft die Rundekämpfe, hier sieht schlecht welche Einheit denn am Zuge ist.
Beides läßt sich aber ja noch ohne große Probleme optimieren.
Was funktioniert, ist die Mischung aus Rollenspiele und Rundenstrategie. Die Welt ist jetzt nicht überaus detailliert, aber irgendwie stimmig aufgemacht. Die Charaktere wirken ein wenig hölzern und auch nicht jeder Sprecher passt. Aber insgesamt geht das in Ordnung und es macht Spaß die Welt nach Schätzen und neuen Quests zu bereisen.
Kommt es dann zu Kämpfen, geht's in Rundenstrategie über. Zumindest anfangs hat man nur eine Handvoll Einheiten,wie der Gegner auch, die Schlachtfelder sind übersichtlich gestaltet.
Hier kommt dann auf die Hauptmotivation. Je mehr Kämpfe eine Einheit bewältigt, umso größer und stärker wird sie. Meist ist eine Einheit in zwei bis sechs Kämpfer berechnet. Ist diese verwundet, kann man später Kämpfer nachkaufen. Fällt diese aber ganz im Kampf, ist sie verloren.
Das sorgt dafür, dass man durchaus auf seine Einheiten aupasst. Denn gerade höberrangiger Ersatz kostet, und das nicht wenig. Das Gold dafür erhält man wiederum durch gewonnene Kämpfe oder indem man die Welt nach Truhen durchsucht und Quests erledigt.
Insgesamt ist das eine durchaus motivierende Mischung, gerade da die Gegner nach kurzer Zeit auch durchaus fordernd sein können bzw man seine Armee selbst erstmal Leveln muss. Zur Auswahl steht da alles mögliche, von Speerträgern über Hunde des Krieges, Adler, Geister, Golems, etc. Ein Moralsystem gibt's natürlich auch. Die Kämpfe selbst sind meist recht kurzweilig, mehr als 10 Minuten habe ich bisher für keinen gebraucht.
Man kann anfangs wählen ob man eher Krieger, Magier oder Kriegsheer ist, dementsprechend spielt man einen anderen Charakter. Ob das von der Story Auswirkungen hat weiß ich aktuell nicht, allerdings konnte ich mit meinem Krieger eine Quest nur auf einem Wege lösen, da für den anderen Magierfähigkeiten benötigt wurden.
Einen Talentebaum und Ausrüstung für den Protagonisten gibt es natürlich auch. Die Dialoge sind eher auf witzig gemacht, einen Preis für sonderlich Einfallsreichtum gewinnen sie sicher nicht. Gerade zu Anfang fand ich diese noch ein wenig seltsam, aber das geht mit der Zeit. Schön ist, daß man Aufgaben auf verschiedene Weise angehen kann, wenn auch das System nicht allzu umfangreich ist und man direkt sieht, in welche Richtung das geht. Ganz unwichtig ist dieser Aspekt im späteren Spiel aber wohl nicht.
Bisher bin ich also durchaus positiv angetan, die beiden Schwächen zu Anfang mal ausgenommen