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"Killerspiele", Zensur, Amokläufe und Co. - Sammelthread

Schoxel

Frührentner
bei so einem Journalismus bleibt einem echt die Spucke weg!! :wallsash:




Dortmund
BVB-Profis vergnügen sich mit Killerspielen

zuletzt aktualisiert: 24.02.2011 - 02:30 Dortmund (RP). Für den Fotografen der Zeitschrift "Sport Bild" haben sich Neven Subotic und Felipe Santana vor eine Spielkonsole gesetzt. Die Fußballprofis von Borussia Dortmund schießen sich mit dem Computer-Kriegsspiel "Call of Duty" für ihre Bundesliga-Spiele warm – auch vor dem Spiel am Samstagabend bei Bayern München. "Wir demütigen uns gegenseitig und üben Zweikämpfe. So machen wir uns heiß auf unsere Fußball-Gegner", sagt Subotic. Der Tabellenführer bezieht seine Motivation auch aus der virtuellen Welt, teilweise wird in Mannschaftsstärke geballert. "Es waren schon mal zwölf unserer Spieler dabei. Wir öffnen die Lobby zum Spiel, dann kann jeder mitmachen. Es gibt kaum einen bei uns, der keine Konsole besitzt", sagt Subotic.
"Call of Duty" ist höchst umstritten. Es gehört zu den sogenannten Shooter- oder Killer-Spielen. In zahlreichen Ländern steht das Spiel auf dem Index. Der 17 Jahre alte Amokläufer von Winnenden vertrieb sich seine Zeit ebenfalls mit "Call of Duty". Das Spiel zählt zur Kategorie "Ego-Shooter". Das heißt, die Teilnehmer schlüpfen in die Rolle von Soldaten, die sich in einer sehr real anmutenden 3-D-Animation bewegen und mit Waffen auf ihre Gegner losgehen.
Die aktuelle Version "Black Ops" (schwarze Operationen) machte am ersten Verkaufstag allein in den USA und Großbritannien einen Umsatz von 360 Millionen Dollar. Nach Angaben des Herstellers Activision gingen in den ersten 24 Stunden 5,6 Millionen Spiele über den Ladentisch. So erfolgreich war ein derartiges Spiel noch nie.
"Die Hersteller setzen bei solchen Spielen zunehmend auf den kalkulierten Tabubruch, um die Verkaufsmaschine in Gang zu setzen", kritisierte das Magazin "Focus". Von der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) erhielt die siebte Fassung von "Call of Duty" keine Freigabe für Jugendliche.

Quelle: RP




na da haben sie ja alle Klisches bedient! :nunu:
 
X

X30 Kusi CH

Guest
Das ist halt Journalismus von Einfachen für Einfache...

Bei uns in der Schweiz haben wir Mitte Februar über ein neues Waffengesetz abgestimmt, da hunderttausende von Waffen bei Privatbürgern rumliegen und jedes Jahr Dutzende von Morden und Selbstmorden mit solchen Waffen begangen werden.

Genau die Politiker, die im National- und Ständerat für ein Verbot von "Killerspielen" gestimmt haben, haben sich mit Händen und Füssen gegen ein strikteres Waffengesetz gewehrt. Da wurde dann plötzlich mit der Mündigkeit des Bürgers, dem Selbstbestimmungsrecht und der indirekten Abschaffung des Militärs (!!!) argumentiert. Und die konservativen Medien und Zeitschriften schlugen genau in die gleiche Kerbe.

Und was zeigt uns das? Der Bürger ist zwar mündig genug mit einer Waffe zu hantieren und diese ungesichert im Haus rumliegen zu lassen, aber nicht um ein CoD oder GoW zu spielen.

Und es zeigt uns halt auch, dass das Medium Computerspiele noch relativ neu ist und es wir mit einem Generationenkonflikt zu tun haben.
 
Zuletzt bearbeitet:

X30 beo

Rat der Weisen
bei so einem Journalismus bleibt einem echt die Spucke weg!! :wallsash:




Dortmund
BVB-Profis vergnügen sich mit Killerspielen

zuletzt aktualisiert: 24.02.2011 - 02:30 Dortmund (RP). Für den Fotografen der Zeitschrift "Sport Bild" haben sich Neven Subotic und Felipe Santana vor eine Spielkonsole gesetzt. Die Fußballprofis von Borussia Dortmund schießen sich mit dem Computer-Kriegsspiel "Call of Duty" für ihre Bundesliga-Spiele warm – auch vor dem Spiel am Samstagabend bei Bayern München. "Wir demütigen uns gegenseitig und üben Zweikämpfe. So machen wir uns heiß auf unsere Fußball-Gegner", sagt Subotic. Der Tabellenführer bezieht seine Motivation auch aus der virtuellen Welt, teilweise wird in Mannschaftsstärke geballert. "Es waren schon mal zwölf unserer Spieler dabei. Wir öffnen die Lobby zum Spiel, dann kann jeder mitmachen. Es gibt kaum einen bei uns, der keine Konsole besitzt", sagt Subotic.
"Call of Duty" ist höchst umstritten. Es gehört zu den sogenannten Shooter- oder Killer-Spielen. In zahlreichen Ländern steht das Spiel auf dem Index. Der 17 Jahre alte Amokläufer von Winnenden vertrieb sich seine Zeit ebenfalls mit "Call of Duty". Das Spiel zählt zur Kategorie "Ego-Shooter". Das heißt, die Teilnehmer schlüpfen in die Rolle von Soldaten, die sich in einer sehr real anmutenden 3-D-Animation bewegen und mit Waffen auf ihre Gegner losgehen.
Die aktuelle Version "Black Ops" (schwarze Operationen) machte am ersten Verkaufstag allein in den USA und Großbritannien einen Umsatz von 360 Millionen Dollar. Nach Angaben des Herstellers Activision gingen in den ersten 24 Stunden 5,6 Millionen Spiele über den Ladentisch. So erfolgreich war ein derartiges Spiel noch nie.
"Die Hersteller setzen bei solchen Spielen zunehmend auf den kalkulierten Tabubruch, um die Verkaufsmaschine in Gang zu setzen", kritisierte das Magazin "Focus". Von der Unterhaltungssoftware-Selbstkontrolle (USK) erhielt die siebte Fassung von "Call of Duty" keine Freigabe für Jugendliche.

Quelle: RP




na da haben sie ja alle Klisches bedient! :nunu:
Naja was will man denn von einer konservativen und CDU nahen Zeitung anderes erwarten? Ich reg mich über solchen "Axel Springer Journalismus" schon gar nicht mehr auf. Hmm vielleicht doch ein bisschen :wallsash::D.
 

Trikkes

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X30 Kusi CH

Guest
@ Trikkes

Politiker haben doch gar keine Zeit zum Zocken... Die haben ja nicht mal Zeit für ihre Doktorarbeit
 

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Altenpfleger
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Manchmal glaube ich doch fest daran, dass Aliens unter uns leben. Manchmal werden sie Bürgermeister.

Ein Artikel vom 02.03.11
 
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