Import der Forza 3-Garage
Nach dem ersten Rennen in Forza 4 wird man automatisch gefragt, ob man sein Profil aus Forza 3 importieren will. Wenn man mit live verbunden ist, bekommt Credits basierend auf dem Level in Forza 3. Für den Fahrzeugimport muss man nicht mit live verbunden sein.
Folgende Autos bekommt man:
Level 1 Abarth 500
Level 5 Ford Focus RS
Level 10 Chevrolet Camaro SS
Level 15 Audi R8 FSI quattro
Level 20 Bugatti Veyron
Level 30 #92 BMW M3 GT2
Level 40 #007 Aston Martin Racing DBR9
Level 50 Peugeot #9 Sport Total 908
Hat man folgende Fahrzeuge in der Forza 3-Garage, bekommt man es in Forza 4 geschenkt:
2007 Lamborghini Gallardo Superleggra
2007 Ferrari 430 Scuderia
2009 Chevrolet Corvette ZR1
1969 Chevrolet Camaro SS Coupe
2002 Mazda RX-7 Spirit R
2006 Subaru Impreza S204
2010 Ferrari 458 Italia
2010 Lexus LF-A
sowie noch ein geheimes Auto
Import der Lackierungen
Alle Autos in Forza 4 wurden überarbeitet, wesewegen eine Übertragung der Lackierunegn nicht möglich ist. Die Aufkleber würden an den falschen Stellen auftauchen. Man kann aber seine Aufkleber (Mustergruppen) importieren und damit die Autos bekleben. Dazu wird man gefragt, wenn man das erste Mal den Lackiereditor benutzt.
Die Fahrphysik - das Herzstück
Reifen
Bisher wurden schon die Verformung der Karkasse, die Oberflächenerhitzung sowie die Erhitzung und Veränderung des Luftdrucks simuliert. Für Forza 4 hat man alle bisher gesammelten Daten über den Haufen geworfen und bei null angefangen, dabei hat Pirelli geholfen. Die Fahrphysik wird nun direkt mit unveränderten Werten aus der Realität gefüttert, wodurch das Fahrverhalten weitaus realistischer werden soll als noch in Forza 3.
Lenkung
Für Forza 4 wurde die Lenkung in 3 Hauptpunkten überarbeitet. Man hat gemessen, wie schnell ein Fahrer das Lenkrad bewegt, wenn er einlenkt, korrigiert und gegenlenkt. Die Werte wurde auf Forza 4 übertragen.
Jedes Auto hat jetzt seinen eigenen maximalen Lenkeinschlag, wodurch die Unterschiede im Handling deutlicher werden.
Außerdem hat man die Option eingebaut, auf die Lenkhilfe zu verzichten. Beim Gegenlenken wird nun nicht mehr eingefgriffen, sondern das Auto macht genau das, was man über Lenkrad oder Gamepad eingibt. Das trägt zu einer direkteren Lenkung bei und das Fahrverhalten kommt glaubwürdiger rüber.
Federung
Auch hier wurde angesetzt. Spezielle Federungsmechanismen wurden nochmals überarbeitet und auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Autos mit gleicher Federungstechnik wurden verbessert. Alte und billige Auto fühlen sich nun schwammiger an und schaukeln mehr.
Fahrbahnoberflächen
Jede Strecke bekam einen neuen Fahrbahnbelag, der nun teilweise in schlechterem Zustand ist. Er ist welliger und etwas mehr ausfgerissen, die Federung muss mehr arbeiten. Jetzt haben auch manche Teilstücke eine andere Asphaltqualität als andere Teilstücke der gleichen Strecke.
Ein wichtiges Detail ist, dass die Bodenwellen in vielen Fällen vom Fahrwerk absorbiert werden. Beim Fahren spürt man das nicht stark, das Auto wird nicht übertrieben durchgeschüttelt. Die Dämpfer schlagen nicht durch und das Lenkrad/das Gamepad vibriert nicht. Damit man trotzdem merkt, dass der Belag uneben ist, wackelt die Kamera mehr als noch in den Vorgängern. So ist mehr Leben drin, ohne die Federungsphysik unglaubhaft erscheinen zu lassen.
Änderungen beim Leistungsindex
Bei Forza 3 gab es große Probleme bei der Leistungseinteilung der Autos. Darum war der Allradantrieb so überlegen. Die Probleme waren so tiefgründig, dass man die nicht einfach wegpatchen konnte. Man hat nun kein neues System programmiert, sondern das aus Forza 3 verbessert. Dazu wurden alle Daten, die auf die Server übermittelt wurden, genutzt. Damit sind z.B. die genutzten Fahrzeugteile und Setups gemeint.
Der Leistungsindex wird ermittelt, indem man einen perfekten KI Fahrer auf einer fiktiven Strecke, die viele Kurven aller Kurse beinhaltet, fahren lässt. Die Zeit für eine Runde bestimmt den Leistungsindex. Diese Teststrecke wurde angepasst, um genauere Ergebnisse zu erzielen.
Beim Problem mit dem Allradantrieb wurde auch angesetzt. Es war so, dass in der Simulation die Autos nicht so schnell aus den Kurven beschleunigt haben, wie in der Realität. Darum war der Leistungsindex auch zu niedrig. Die KI wurde so eingestellt, dass sie in der Simulation mehr ans Limit geht mit Allradautos und somit wurde der Leistungsindex höher eingestuft.
Wieviele Autos und Strecken gibt es im Spiel?
Es wird 500 Autos geben. 320 sind aus Forza 3 bekannt, 90 aus den DLCs, 90 sind neu. Diese Autos sind auf beide DVDs verteilt, wie schon bei Forza 3. Käufer der limitierten Edition bekommen einen DLC Code für das American Muscle Pack. Ab November erscheint dann monatlicher DLC mit (wahrscheinlich) je 10 Autos.
Dieses Mal sind alle Strecken auf der 1. DVD, was darauf schleißen lässt, dass alle Kurse in der Karriere dran kommen. Eine genaue Zahl der Strecken wurde nicht genannt. Weggefallen sind Ralli di Positano, Sidewinder, Le Mans Bugatti und New York. Neu dazu kommen der Top Gear Test Track, Alpen, Hockenheim, Infinion und (wahrscheinlich) Indianapolis. Jedem neuen Spiel liegt ein DLC COde bei, mit dem man sich den Benchmarkring und das Top Gear Soccer Field runterladen kann.
Autovista
Es gibt für diesen Spielmodus nur 25 Autos. Ein zusätzliches ist der 2012er BMW M5, der am Release als kostenloser Download angeboten wird.
Hier eine vorläufige Liste
AMG Transport Dynamics M12 FAV "Warthog"
Aston Martin One-77
BMW M5 F10
Bugatti Veyron
Enzo Ferrari
Ferrari 250 Testa Rossa
Ferrari 458 Italia
Ferrari California
Ferrari F40
Ford GT
Gumpert Apollo S
Koenigsegg CCX
Lamborghini LP670-4 SV
Lamborghini Reventon
Lexus LFA
McLaren F1
McLaren Mercedes-Benz SLR
Mercedes-Benz SLS AMG
Morgan AeroMax
Pagani Zonda Cinque Roadster
Peugeot 908 HDi FAP #9
Spyker C8 Laviolette LM85
TVR Sagaris
Es ist gut möglich, dass die Auto DLCs die Anzahl an Autovista Modellen erhöht.
Unicorns
Dieses Mal gibt es 17 Stück davon. Das sind Autos, die man nicht regulär kaufen kann, sondern nur gewinnen oder ersteigern. Im Auktionshaus habe die Unicorns nun eine eigene Sparte, um die Suche zu erleichtern.
Quelle