Rigor Mortiis
Stütze der Senioren-WG
Was die DLC´s angeht sind die Autos allein kein großer Anreitz.
Wenn es einen mit Kult-klassikern wie den "TrancM" aus "Bandit ein ausgekochtes Schlitzohr" oder der GTO aus "Tripple X". Einfach die Kultautos aus den Filmen wäre für mich eher ein Anreitz.
Für mich sind Alltagsautos immer ein Anreiz. Darum habe ich beim letzten DLC gleich zugeschlagen. Ich finde es einfach klasse, wie man aus Kleinwagen ne Pistensau machen kann, optisch wie leistungstechnisch. Filmautos dagegen muss ich nicht unbedingt haben. Im Sommer kommt der DeLorien aus Zurück in die Zukunft, der dürfte was sein für Dich
... ist es ja auch nötig die Physik dem anzupassen, dann wäre auch das abtrocknen der Bahn zu berechnen (trockene und nasse Stellen)...
So kompliziert ist das gar nicht. Ich versuche es mal so auszudrücken. Wenn es regnet und ich sehe aus dem Fenster, fällt mir auf, dass die sich die Grundgesetze der Physik nicht ändern, nur weil Wasser vom Himmel fällt. Das heißt, das Physikmodell von Forza 3 müsste nicht geändert werden bei Regen, sondern einzelne Parameter müssen angepasst werden. Der Rechenaufwand bleibt der Gleiche. Wenn bei trockener Fahrbahn das Auto bei 0,7 G das Rutschen anfängt, und bei nasser Fahrbahn bei 0,5 G, dann muss Wert XY einer Variabel von 67 auf 42 geändert werden (mal so als grobes Beispiel). Die Anzahl an Variablen bleibt dennoch gleich. Sie ändern nur ihren Wert. Die Werte für Variablen vervielfachen sich bei verschiedenem Wetter, aber die Physikengine greift immer nur auf einen Wert zu, je nach Bedingung (nass/trocken). Der arme Programierer hat nur deutlich mehr Arbeit, weil er dank des Regens alle Variablen mehrfach definieren muss und nicht nur einmal (wenn's nur trocken bleibt).
Man kann es mal probieren, wenn man im Multiplayer die Regeln so einstellt, dass die Reibung der Reifen um 75% reduziert wird. Das kommt einem Fahren auf Glatteis gleich. Der Rechenaufwand ändert sich aber nicht. So wäre das bei Regen auch. Die Fahrbahn, die Reifen, deren Temperatur und Druck, die Lenkbewegung und die Beschleunigung geben ihre Werte an die Physikengine weiter, und diese errechnet nach den definierten Werten das Fahrverhalten. Bei Regen kommt Wert X raus, bei trockener Straße Wert Y. Wie gesagt, der Rechenaufwand ändert sich dadurch nicht.
Was Wettereffekte so schwierig machet, ist die grafische Darstellung. Gischt (Partikeleffekte, genau wie Reifenqualm), Regentropfen auf dem Lack und den Scheiben, die sich je nach Geschwidigkeit bewegen und das Licht brechen, Spiegelungen auf der Fahrbahn... Will man dass alles ordentlich darstellen bei 60 FPS, stößt die XBOX an ihre Grenzen.
Es ist zwar viel mit der Programmierung der Engine möglich, doch glaub ich das nicht mal die PS3 das schaffen würde.
Mal abwarten, was bei Gran Turismo 5 rauskommt. Laut den Aussagen der Entwickler müssten die das hinkriegen. Regen + Nachtrennen, 16 Autos gleichzeitig, 60 FPS, 1080p Full HD Auflösung und hyperreallistische Physik - ich bin gespannt, was am Ende davon übrig bleibt. Bei GT3 und GT4 gab es auch schon Regen, aber nur auf je einer Strecke (Special Stage R5/R11; Tsubaka). Und das höchstens gegen ein anderes Autos. Hoffentlich haben die den Mund nicht zu voll genommen.