Puh, seit ich das Grundspiel zu 100% abgeschlossen hab, ist doch merklich die Luft raus. Ich merke das gerade, wie quälend langsam ich mich durch Phase 1 der DLCs durchkämpfe.
Die Sedona-Region ist schrecklich eintönig, vor allem die Höhlenkarte nervt, weil man nur im Schneckentempo vorankommt. Mir fehlen zum Glück nur noch drei Expeditionen, vier Tasks und zwei Contracts. Upgrades fehlen mir auch nur noch zwei Stück sind aber beide an Missionen geknüpft und sind dem Albatross vorbehalten.
Ich hoffe, dass Phase 2 mit dem Schneethema etwas spannender ist. Und ich hoffe, es sind keine Höhlen mehr dabei.
Diese komische Fahrdrohne habe ich noch nie benutzt, und muss das irgendwie auch (noch) nicht. Ein bisschen Abwechslung bieten diese Belohnungen für Coins, bei denen man etwas unkonventioneller vorgehen muss, um die Ziele zu erfüllen. Das lädt etwas zum experimentieren ein. Steht im angenehmen Kontrast zum sonst eher eintönigen Vorgehen und Liste abarbeiten.
Expeditions ist gedanklich bei mir nicht mehr so präsent. Obwohl es grundsätzlich kein schlechtes Spiel ist.
Da bin (war) ich schon bei Dir. Deshalb hab ich das Spiel seit letztem Sommer auch mal länger weggelegt. Seit ich allerdings, und leider wiederhole ich mich hier schon öfter, in Sedona den Albatross freigeschalten habe und den auch ausgiebig, und mittlerweile auch ausschließlich, gefahren bin, hat sich das zu 180° gewendet. Man muss dazu schon auch erwähnen, dass Expeditions schon von Natur aus kein Speed-Spiel ist. Das Quälen durch die Pampa liegt ja in der Natur des Spieles, aber ich muss mich da nicht auch noch mit miesen oder doch zumindest mühsamen Trucks kasteien. Auch wenn manche Laster durchaus passabel sind und vielleicht auch cool aussehen mögen, ist die Spielfreude doch maßgeblich vom verwendeten Truck abhängig. Keine Frage, hier hat jeder seine Vorlieben und Erfahrungen, und es ist durchaus ratsam, die verfügbaren Trucks zu testen. Letztlich wird es aber darauf hinauslaufen, dass nur eine Handvoll davon übrig und damit auch das Spielvergnügen erhalten bleibt. Auch wenn der Albatross ein schwerer Truck ist, fährt er sich teilweise leicht wie ein Scout, hat enorme Power und passt letztlich (fast) überall durch. Die großen Räder sind sowohl im Schnee als auch im Schlamm extrem kompetent und verzeihen ne Menge Hits an versteckten Ecken und Kanten, die üblicherweise, vor allem in den Höhlen, den meisten Trucks schwer zusetzen. Daher ist im Vergleich zu vielen anderen Trucks und Scouts, auch das Fortkommen in der Höhle nicht ganz so zäh. Mir ist schon klar, dass mein unermüdliches Lob auf den Albatross hier auffällt und vielleicht manchem am Sack gehen mag, aber es ist nicht unbegründet, glaubt mir. Es ist die berühmte eierlegende Wollmilchsau, wenn man so will. Der Vergleich mit dem Tatra Force hinkt insofern, als der Tatra zum Einen durch seine 4 Achsen eine klare Trennung zwischen vorn und hinten macht, was ihn zwangsläufig schwerfälliger macht, der Albatross aber durch seine 3 gleichmäßig zueinander stehenden Achsen immer einen Grip aufbaut, wo der Tatra mitunter aufsitzt. Und andererseits hat der Albatross durch seine mitlenkende Hinterachse einen Wenderadius der kleiner als der von einem Scout ist. Grad dass der nicht am Stand dreht, das ihn in den Höhlen extrem potent macht. Den Albatross muss man eben mal wirklich ausgiebig fahren, auch wenn der kein Schnäppchen ist und mit Upgrades und Zusätzen schon mal an der Viertelmillion kratzt. Für mich ist das "DER" Gamechanger schlechthin und ersetzt sämtliche Trucks, sogar Scouts. Aber genug davon, wie gesagt, ich wiederhole mich hier. Jedenfalls ist dadurch die Spielfreude wieder bei 100%.
Sedona ist numal eine Kopie von Arizona, das schon extrem mühsam war.
Abhilfe schafft hier vor allem der Tapetenwechsel. Es bringt nichts, wenn man sich stur durch eine eintönige Landschaft quält, die einem mit miesen Trucks schon alles abverlangt. Auch wenn das Köpfchen einem einredet, dass du eine Region nach der anderen erst fertigmachst, bevor du wechselst: Wechsel doch mal in die neue Region, die wesentlich attraktiver ist und spiel dort mal ein paar Expeditionen. Dann wieder ein paar in Sedona und so weiter. Bei mir hat das gut funktioniert und das Verlangen wieder wachgerüttelt. Daher konnte ich Sedona und die Ostbeskiden in sehr kurzer Zeit fertigspielen.
Zu den Ostbeskiden: Die Karte ist echt cool, aber da muss ich dich wohl enttäuschen, denn es gibt sehr wohl auch dort Höhlen. Und davon nicht zu knapp. Auch wenn es "nur" 2 Höhlensysteme gibt, sind diese doch recht verzweigt und fordernd. In 5 Zugängen, die auch teilweise erst freigeschalten werden müssen, kann man sich richtig austoben. Die Auftragslage ist zwar überschaubar, aber da die Höhlen mitunter wichtige Abkürzungen darstellen, verbringt man doch einige Zeit damit, sich dort unten aufzuhalten. Auch physische Upgrades gilt es da zu finden. Letztlich ist grad in den Höhlen ein stabiler Truck mit ausgiebig Ressourcen gefragt. Der Verbrauch ist enorm und auch dort sind einige Brücken und Erdrutsche zu beseitigen, abgesehen von auftragsbedingten Ressourcen wie Warnleuchten, Wassersensoren, etc., das einen Scout oft ausschließt.
Achja, und diese komische Fahrdrohne. Also einmal wirst du sie jedenfalls brauchen
