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Eure finanzielle Schmerzensgrenze bei neuen Spieleanschaffungen

BlutgruppeM

Sonntagsfahrer
Sponsor
Meine Aussagen beziehen sich natürlich immer auf die Top Titel....

Wenn du da mal schaust was in Entwicklung, Erstellung und Marketing fließt, da sind 30 Millionen jetzt nicht gerade viel Umsatz. Der Gewinn der da übrig bleibt ist dann nicht mehr sooo prall.

Aber wie @doh in the wind schon sagt, da kommen wir vom Thema ab, dass sollten wir vielleicht in einen separaten Thread einfließen lassen :giggle:
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Eine Schmerzgrenze beschreibt auch immer das Verlangen, was man von dem Spiel erwartet. Ich kaufe mir z.B. die Version von The Division 2 als normale Edition. Aber ich möchte das auch in erster Linie als Singleplayer durchrocken und verzichte erstmal auf Koop. Von daher sind 70€ für mich okay. Wenn es sich herausstellt, dass es als Koop-Game wesetlich mehr Spaß macht, kann man doch immer noch aufstocken und Seasons-Pässe o.ä. kaufen...?
 

Sgt Schnauzbart

Pförtner des Altenheims
Im Grunde ist es faszinierend. Neue Spiele kosten heute in etwa nur soviel wie in den 80ern. Das gilt zwar auch für Nutella, aber da drückt der monokulturelle Naturkiller Palmöl den Preis. Was ist der Grund bei Spielen? Mir fällt da einiges ein, insbesondere die Spiele-Inflation, die zunehmende Unfertigkeit von Releasetiteln, Loot-Psycho-Spielchen, Schnelllebigkeit von Spielen, mehrfach erlebte Nachkaufdissonanzen preislicher und qualitativer Art. Mein letzter 60-Euro-Titel war PES 2018. Ein geiles Spiel, das jeden Cent wert ist. Aber die Entwickler haben es trotzdem geschafft, mich ein Jahr mit ihrem Loot-Kram so zu nerven, dass ich erstmal raus bin. Im Grunde hat ein Kernmodus des Spiels nur ein paar Monate wirklich gelebt. RDR2 wäre der nächste 60-Euro-Kauf gewesen. Heute bin ich wegen des verkorksten Online-Modus froh, dafür die 10-Euro-Aktion von Gamestop genutzt zu haben. Diese Erfahrung war noch einmal richtig einschneidend für meine Zahlungsbereitschaft. Eine Entwicklung, die m.E. alleinig der Gaming-Industrie anzulasten ist. Der scheint es dennoch sehr gut zu gehen. Vielleicht kommt es so wie bei der Kommerzialisierung des Fußballs und die Bedeutung des Eintrittspreises sinkt immer weiter. Aus meiner Sicht keine so schöne Entwicklung.
 

Turrican

Kaffeefahrtpendler
Mal eine andere Frage zum Thema.
Warum soll ich überhaupt 70€ für ein Spiel ausgeben wenn ich es zwei Monate später für 40€ oder noch weniger bekommen kann. Klar wenn ich es sofort spielen will zahle ich auch soviel aber da die meisten Spiele erstmal ins Regal wandern lohnt es sich zu warten.

Wenn die Spiele preis stabil wären und es keinen so schnellen Preisverfall gäbe dann würde ich auch öfters zum Neupreis kaufen.
 

scorpionmj

Stütze der Senioren-WG
Mal eine andere Frage zum Thema.
Warum soll ich überhaupt 70€ für ein Spiel ausgeben wenn ich es zwei Monate später für 40€ oder noch weniger bekommen kann. Klar wenn ich es sofort spielen will zahle ich auch soviel aber da die meisten Spiele erstmal ins Regal wandern lohnt es sich zu warten.

Wenn die Spiele preis stabil wären und es keinen so schnellen Preisverfall gäbe dann würde ich auch öfters zum Neupreis kaufen.

Und hinzu kommt ja noch, vor allem bei den grossen Titeln, warum soll ich den Vollpreis für ein unfertiges und verbuggtes Spiel bezahlen, wenn ich es nach 2 Monaten oder später dann günstiger, komplett und bugfrei bekomme.
 

Baumzebra

Hausmeister
Team
Mal eine andere Frage zum Thema.
Warum soll ich überhaupt 70€ für ein Spiel ausgeben wenn ich es zwei Monate später für 40€ oder noch weniger bekommen kann. Klar wenn ich es sofort spielen will zahle ich auch soviel aber da die meisten Spiele erstmal ins Regal wandern lohnt es sich zu warten.

Wenn die Spiele preis stabil wären und es keinen so schnellen Preisverfall gäbe dann würde ich auch öfters zum Neupreis kaufen.

Das ist wahrscheinlich damit zu erklären das Spiele durchschnittlich zu einem Preis von 30-50€ gekauft werden. Wenn die Publisher die Leute abgespeist haben die das Spiele zum "regulären" Preis von 60-70€ kaufen wendet man sich denen zu die weniger ausgeben wollen. Da der ersten Teil der Spieler recht wenig sind und auch weniger werden wird der Preisverfall immer schnell einsetzten.
 

Feuerleitsystem

Jack of all trades
Das ist wahrscheinlich damit zu erklären das Spiele durchschnittlich zu einem Preis von 30-50€ gekauft werden. Wenn die Publisher die Leute abgespeist haben die das Spiele zum "regulären" Preis von 60-70€ kaufen wendet man sich denen zu die weniger ausgeben wollen. Da der ersten Teil der Spieler recht wenig sind und auch weniger werden wird der Preisverfall immer schnell einsetzten.

Gegen diese Käufertheorie spricht, dass z.B. Nintendo es schafft seine Preise hochzuhalten. Ich denke, dass es eher der harte Wettbewerb und das Überangebot auf den offenen Konsolenmärkten und dem PC-Markt ist. Die Halbwertszeit von Spielen beträgt nunmal nur noch wenige Monate.
 

Sonicpush

Teilzeit-Rebell
Gegen diese Käufertheorie spricht, dass z.B. Nintendo es schafft seine Preise hochzuhalten.
Auch wenn ich Nintendo "mag", hoffe ich, dass sie bald ihre Meinung da ändern.
Ich würde gerne mir Spiele, die ich auch der Playsi habe für die Switch holen um sie unterwegs spielen zu können.
Aber ein Preisunterschied von 30 € ist dann schon harter Tobak (Beispiel Diablo 3: 20 € PSN-Shop, 60 € Nintendo eShop).
 

ubit

Altenpfleger
Nintendo interessiert mich nicht *g*
Schlimmer finde ich Sony. Bei der X-Box kann ich Spielecodes "überall" kaufen. Bei Sony nur im Sony-Store - oder als "Accounts" was ich nicht wirklich mag.

Ciao, Udo
 
G

Gelöschtes Mitglied 2134

Guest
Warum soll ich den Vollpreis für ein neu erschienenes Spiel zahlen, wenn ich durch einen Import sparen kann? Ergo wirds zu 99% importiert 👌👍
 
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