Also ich habe für mich keine "Schmerzgrenze", wenn man es denn so nennen will.
Das Gaming ist eines meiner wenigen Hobbys für die ich noch Zeit habe und da schaue ich nicht wirklich auf den Euro.
Ich sehe die Preise eher in Relation zum Spielspaß und der Spieldauer.
Für ein Skyrim, das ich auf der 360 und der one gezockt habe und an dem ich mit Sicherheit über 500 Std. Spaß hatte, hätte ich rückwirkende betrachtet auch 150€ auf den Tisch gelegt.
Ein Wolfenstein 2 hingegen ist mir mit meinem heutigen Wissen keine 10€ mehr wert.
Von daher könnte ich für mich diese Frage nicht pauschal beantworten. Generell würde ich mal 100€ in den Raum werfen, aber das ist mehr ein Richtwert als eine fixe Grenze.
Was ich jedoch sehr skeptisch sehe ist die Preisvarianz bei denn unterschiedlichen Versionen eines Spiels.
Mein geliebtes Battlefield V habe ich als Vorbesteller in der Deluxe-Version für 89 € erstanden. Da hab ich aktuell schon glaube 180 Std. Investiert, also wäre der Preis ja grundsätzlich i.O.
Wenn ich jedoch sehe was mir die Deluxe an Mehrwert bietet, im Vergleich zur Standard-Version, dann Frage ich mich schon wozu die 40€ mehr investieren, das hätte ich mir sparen können! Hier komme ich mir dennoch verarscht vor, obwohl das Spiel den Preis eigentlich mehr als rechtfertigt.
Und mal allgemein:
Wie Stellen sich das manche vor?
Ein AAA-Game, riesen Welten, Hammer Grafik und kostenlose Updates sowie Zusatz-Content und das für 30-50€, wie soll das funktionieren?
Da muss man sich nicht wundern das es Mikrotransaktionen und Lootboxen gibt,
von irgendwas müssen die Hersteller auch leben.
Einen 3er BMW fahren wollen, aber nur für einen VW Polo bezahlen, dass kann nicht klappen..... klingt eigentlich auch logisch, oder?
Klar sind mache Hersteller gierig, keine Frage, aber manche Kunden verdienen auch dieses Prädikat
Ich möchte niemanden in Schutz nehmen, aber wenn man es mal von der betriebswirtschaftlichen Seite aus betrachtet dann sind 30€ für ein AAA-Game schon Geschäftsschädigend.