Fünf mal Ring of Death, drei verschiedene Konsolen, zwei weiße Düsenjets und zuletzt die Slim. Das ist mein Fazit nach fast 7 Jahren Xbox 360. Meine Slim läuft tadellos und flüsterleise, die wird noch ein wenig behalten, obwohl sie am Freitag von der neuen fetten One abgelöst wird.
Onlinegaming war auf der 360 nichts neues für mich. Mit Halo 2 und Doom 3 habe ich meine ersten Xbox-Live-Erfahrungen gesammelt und es hatte bis zum Sommer 2009 gedauert, als ich das erste Mal mit den Senioren Forza 3 gefahren bin. Erst da hatte ich verstanden worum es beim Onlinegaming eigentlich ging. Das war wie eine Erleuchtung, denn auf einmal konnte man zusammen spielen und nicht mehr gegeneinander! So fand ich auch mal zurück zu den alten Perlen und begriff endlich warum Gears of War und Left 4 Dead im Koop so viel Spaß machten.
Ein Dankeschön gehört an dieser Stelle auch meiner Freundin, die sich stets so liebevoll um meinen Sohn gekümmert hat, während ich so manchen Abend biertrinkend mit den Jungs bei Forza meine Runden gedreht habe. Ohne sie und ihre Eselsgeduld hätte ich mich niemals meinem Lieblingshobby so leidenschaftlich hingeben können.
Einerseits bin ich ein wenig stolz auf meinen 100000+ Gamerscore, es stärkt seltsamerweise tatsächlich das Ego, andererseits könnte ich mir in den Ar***m beissen, wenn ich die ganzen Kosten für mein Hobby zusammenrechne und dass ich mit dem ganzen Geld viel sinnvollere Sachen hätte machen können. Ich tauche z.B. sehr gerne auf Teneriffa, wo meine Eltern zeitweise leben. Das ging in den letzten Jahren nicht mehr so häufig, weil meistens gerade ein neues Assassin's Creed anstand oder mich ein Deus Ex, Dishonored, Gears of War oder Dirt davon abhielt. Nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell gesehen.
Nun ja, ich habe verzichtet und stattdessen meine Freundin mit meinem Sohn in den Urlaub geschickt. Dass so etwas tatsächlich funktionieren kann, hätte ich vor zehn Jahren auch nicht geglaubt, aber ich hatte das zweifelhafte Glück, so ein Leben führen zu können und zu dürfen.
Die Xbox 360 hat mich dafür ein wenig fett werden lassen. Man bewegt sich wirklich etwas weniger, wenn man viel zockt. Das ist natürlich nicht so schön, aber ich habe mir geschworen, wenigstens mit Kinect 2.0 wieder mehr für meine Figur zu tun und mit 25 Kilo weniger wieder mein Idealgewicht zu erreichen.
Aber all das ausgegebene Geld, das leidige Übergewicht und der Verzicht auf Urlaub waren es dennoch wert, tief in diese großartige Konsolengeneration abgetaucht gewesen zu sein. Es gab fast nur Höhepunke. Vom ersten Gears of War bis zu GTA V gab es viele tolle Games, auch viele kleine Perlen wie Peggle, Pinball FX oder Battlefield 1943 haben mir viele Stunden Spielspaß beschert. Es ist einfach cool ein Nerd zu sein, aber nicht wie einer auszusehen. Ich liebe dieses Leben, aber die kommende Konsolengeneration wird anders. Der Kommerz wird das Nerdtum ablösen, Videospiele werden auch kommerziell immer mehr zum Kulturgut und Alltag und man muss sich in Zukunft gut überlegen, was man wirklich braucht und was Abzocke sein könnte. Nichts wird mehr so sein wie zu den guten alten 360-Zeiten. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Zeit mal so einschätzen würde, aber irgendwie war das eine tolle Generation, genau wie die davor mit dem C64, der Dreamcast usw. auch. Bleibt nur noch zu hoffen, dass uns die Generation One auch so eine schöne Zeit bescheren, und für viele vor staunen offene Münder sorgen wird!
Onlinegaming war auf der 360 nichts neues für mich. Mit Halo 2 und Doom 3 habe ich meine ersten Xbox-Live-Erfahrungen gesammelt und es hatte bis zum Sommer 2009 gedauert, als ich das erste Mal mit den Senioren Forza 3 gefahren bin. Erst da hatte ich verstanden worum es beim Onlinegaming eigentlich ging. Das war wie eine Erleuchtung, denn auf einmal konnte man zusammen spielen und nicht mehr gegeneinander! So fand ich auch mal zurück zu den alten Perlen und begriff endlich warum Gears of War und Left 4 Dead im Koop so viel Spaß machten.
Ein Dankeschön gehört an dieser Stelle auch meiner Freundin, die sich stets so liebevoll um meinen Sohn gekümmert hat, während ich so manchen Abend biertrinkend mit den Jungs bei Forza meine Runden gedreht habe. Ohne sie und ihre Eselsgeduld hätte ich mich niemals meinem Lieblingshobby so leidenschaftlich hingeben können.
Einerseits bin ich ein wenig stolz auf meinen 100000+ Gamerscore, es stärkt seltsamerweise tatsächlich das Ego, andererseits könnte ich mir in den Ar***m beissen, wenn ich die ganzen Kosten für mein Hobby zusammenrechne und dass ich mit dem ganzen Geld viel sinnvollere Sachen hätte machen können. Ich tauche z.B. sehr gerne auf Teneriffa, wo meine Eltern zeitweise leben. Das ging in den letzten Jahren nicht mehr so häufig, weil meistens gerade ein neues Assassin's Creed anstand oder mich ein Deus Ex, Dishonored, Gears of War oder Dirt davon abhielt. Nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell gesehen.
Nun ja, ich habe verzichtet und stattdessen meine Freundin mit meinem Sohn in den Urlaub geschickt. Dass so etwas tatsächlich funktionieren kann, hätte ich vor zehn Jahren auch nicht geglaubt, aber ich hatte das zweifelhafte Glück, so ein Leben führen zu können und zu dürfen.
Die Xbox 360 hat mich dafür ein wenig fett werden lassen. Man bewegt sich wirklich etwas weniger, wenn man viel zockt. Das ist natürlich nicht so schön, aber ich habe mir geschworen, wenigstens mit Kinect 2.0 wieder mehr für meine Figur zu tun und mit 25 Kilo weniger wieder mein Idealgewicht zu erreichen.
Aber all das ausgegebene Geld, das leidige Übergewicht und der Verzicht auf Urlaub waren es dennoch wert, tief in diese großartige Konsolengeneration abgetaucht gewesen zu sein. Es gab fast nur Höhepunke. Vom ersten Gears of War bis zu GTA V gab es viele tolle Games, auch viele kleine Perlen wie Peggle, Pinball FX oder Battlefield 1943 haben mir viele Stunden Spielspaß beschert. Es ist einfach cool ein Nerd zu sein, aber nicht wie einer auszusehen. Ich liebe dieses Leben, aber die kommende Konsolengeneration wird anders. Der Kommerz wird das Nerdtum ablösen, Videospiele werden auch kommerziell immer mehr zum Kulturgut und Alltag und man muss sich in Zukunft gut überlegen, was man wirklich braucht und was Abzocke sein könnte. Nichts wird mehr so sein wie zu den guten alten 360-Zeiten. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Zeit mal so einschätzen würde, aber irgendwie war das eine tolle Generation, genau wie die davor mit dem C64, der Dreamcast usw. auch. Bleibt nur noch zu hoffen, dass uns die Generation One auch so eine schöne Zeit bescheren, und für viele vor staunen offene Münder sorgen wird!
Zuletzt bearbeitet: