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Endbosse oft zu schwer, auch auf Leichter Spielstufe.

Ryze

Pförtner des Altenheims
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Meine Wahrnehmung ist eher, dass spiele heutzutage viel zu einfach sind. Vermutlich um die große Masse abzuholen.
Wenn ich an alte Spiele, zum Beispiel auf dem NES denke: da hat man so gut wie nie ein Spiel durchgespielt weil es viel zu schwer war und man manchmal nicht mal speichern konnte. Da war der spielemarkt aber auch nicht so übersättigt und es war wirklich was besonderes wenn man mal was neues zum daddeln hatte.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Hm, war nicht vor dem NES der Videospielemarkt schonmal komplett zusammengebrochen weil man auf dem Atari 2600 jeden Scheiß veröffentlichte und die Kunden irgendwann die Schnauze voll hatten? :unsure:

Aber ist ja auch egal, frühere Spiele mit 3 Männchen und rumgehüpfe kann man IMHO schwer mit z.B. einem Red Dead 2 und Co. Vergleichen. Viele Spiele heutzutage bieten eine komplette immersive Welt wo man sich ausleben kann und Bossgegner gehören da IMHO auch nicht mehr rein - gerne optional für Oldschooler. Mir geht es heutzutage mehr um die Geschichte wie im großartigen SOMA - wo man dann zum Glück die Monster auf Walkingsim stellen konnte um nicht mit PewPew und ähnlichem belästigt zu werden, sondern sich ganz von der Story einfangen lassen konnte und nicht zwischendrin genötigt war zu zeigen dass man es motorisch voll krass drauf hat Gegnern Blei in den Kopf zu jagen. 🤗

Gibt auch einige Spiele (vor allem im Gruselbereich) die ich gerne zocken würde - ABER als Walkingsim. Wenn das nicht geht bleibt noch Twitch/YT, aber Kohle würde ich dafür selten rausrücken da ich mich kenne und weiß sobald der erst Boss kommt fliegt das Spiel vermutlich in die Ecke und bleibt dort bis zum St. Nimmerleinstag liegen. 🤭
 

Ryze

Pförtner des Altenheims
Sponsor
Mir geht es heutzutage mehr um die Geschichte wie im großartigen SOMA - wo man dann zum Glück die Monster auf Walkingsim stellen konnte um nicht mit PewPew und ähnlichem belästigt zu werden, sondern sich ganz von der Story einfangen lassen konnte und nicht zwischendrin genötigt war zu zeigen dass man es motorisch voll krass drauf hat Gegnern Blei in den Kopf zu jagen. 🤗
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. SOMA ist auf meiner gamepass Liste!
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Dann viel Spaß mit SOMA. Eins der wenigen Spiele die mich von der Story am Ende erstmal sprachlos dasitzen ließen. Wüsste jetzt auch spontan kein Spiel was mich in den letzten Jahren so umgehauen hat. Ist halt mehr ein ruhiger Walkingsim (außer man spielt nicht im Weicheimodus und macht die Gegner scharf. ;) ).

TOPIC:
Wenn ich so länger darüber nachdenke frag ich mich wirklich wieso es heute noch Endbosse geben muss. Will man damit von der vielleicht seichten Geschichte seiner Spiele ablenken, oder stehen die jüngeren Spieler noch auf sowas - wobei ich denke die spielen doch eh alle Fortnight und mit Story haben die eh nichts am Hut weil langweilig. ;)

Auch beim Hexer hab ich es genossen die normalen Quests zu machen. Aber es gab welche, da wusste ich jo, genieße es, später kommt noch der obligatorische Endarsch und dann hat du wieder Blutdruck. War auch der Grund wieso ich gegen Ende die letzte(?) Quest nicht mehr gemacht hab. Hatte ein Weingut, war gut angesehen, hatte Freunde und auch genug Geld. Für was soll ich dem Oberdödel da noch zwanghaft den Kopf vom Hals schlagen - nur um mir zu beweisen dass ich es noch drauf hab... danke, aber nein Danke. 🤭
 

cts

Rentenbezieher
da hat man so gut wie nie ein Spiel durchgespielt weil es viel zu schwer war und man manchmal nicht mal speichern konnte. Da war der spielemarkt aber auch nicht so übersättigt und es war wirklich was besonderes wenn man mal was neues zum daddeln hatte.

Die waren aber auch schwerer weil es entweder eine Arcade-Umsetzung war, die ja nur deine Münzen wollten. Das Gameplay fummelig aus diversen Gründen oder weil diese Spiele eigentlich auch selten länger als 2h Spielzeit hatten wenn man von Anfang an gut durchgekommen wäre :D

Ein 30, 40+ Stunden Mammutprojekt gab es in meiner groben Erinnerung damals, bis auf diverse JRPGs eher selten.
 

Ryze

Pförtner des Altenheims
Sponsor
Die waren aber auch schwerer weil es entweder eine Arcade-Umsetzung war, die ja nur deine Münzen wollten. Das Gameplay fummelig aus diversen Gründen oder weil diese Spiele eigentlich auch selten länger als 2h Spielzeit hatten wenn man von Anfang an gut durchgekommen wäre :D

Ein 30, 40+ Stunden Mammutprojekt gab es in meiner groben Erinnerung damals, bis auf diverse JRPGs eher selten.
Stimmt auch irgendwie.
 

Echofarmer

Jungspund
Mein letzter Endgegner, bei dem ich nach wenigen Versuchen aufgegeben habe, weil mir einfach die Puste für das Game ausgegangen ist, war Raven Beak bei Metroid Dread. Da hatte ich einfach echt keinen Bock mehr. Hätt ich vielleicht irgendwann auch gebacken bekommen, aber ich wollte einfach nur noch fertig sein mit dem Spiel. (Obwohl ich es wirklich gut fand!)
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Mein letzter Endgegner, bei dem ich nach wenigen Versuchen aufgegeben habe, weil mir einfach die Puste für das Game ausgegangen ist, war Raven Beak bei Metroid Dread. Da hatte ich einfach echt keinen Bock mehr. Hätt ich vielleicht irgendwann auch gebacken bekommen, aber ich wollte einfach nur noch fertig sein mit dem Spiel. (Obwohl ich es wirklich gut fand!)
Und das ist eigentlich immer ein schlechtes Zeichen, wenn man einfach nur noch "fertig werden" will, denn das bedeutet unter'm Strich dass man eigentlich keine Lust mehr hat, aber aus reinem Pflichtbewusstsein bzw. Komplettierungswahn weitermacht.
 

Echofarmer

Jungspund
Und das ist eigentlich immer ein schlechtes Zeichen, wenn man einfach nur noch "fertig werden" will, denn das bedeutet unter'm Strich dass man eigentlich keine Lust mehr hat, aber aus reinem Pflichtbewusstsein bzw. Komplettierungswahn weitermacht.
Ja, das war leider so ein Fall. Ganz merkwürdig, weil ich bis dahin viel Spaß damit hatte, und das Spiel auch nie frustrierend war, sondern einfach fordernd. Aber diese permanenten Herausforderungen haben sich irgendwie aufgetürmt, bis sie dann beim Finale in einem einzigen großen NOPE kulminiert sind. Ich habe dann ein paar Lets Plays gesehen, wo Leute dem Boss erst nach vielen Anläufen beigekommen sind und da dachte ich dann: Ich hatte bis hierhin eine Menge Spaß. Der bleibt auch, wenn ich es hier beende. Ich glaube, das war ganz gut so.
 

AlterZockherr

liebt 4k/60fps Gaming
Ja, das war leider so ein Fall. Ganz merkwürdig, weil ich bis dahin viel Spaß damit hatte, und das Spiel auch nie frustrierend war, sondern einfach fordernd. Aber diese permanenten Herausforderungen haben sich irgendwie aufgetürmt, bis sie dann beim Finale in einem einzigen großen NOPE kulminiert sind. Ich habe dann ein paar Lets Plays gesehen, wo Leute dem Boss erst nach vielen Anläufen beigekommen sind und da dachte ich dann: Ich hatte bis hierhin eine Menge Spaß. Der bleibt auch, wenn ich es hier beende. Ich glaube, das war ganz gut so.
Und das könnten die Entwickler doch einfach damit lösen, indem man den Spielern verschiedene Schwierigkeitsgrade an die Hand gibt und die dann einfach selber entscheiden lässt, wie fordernd es denn sein soll. Warum macht man das nicht? Ich werde Elden Ring womöglich nie wieder anrühren, obwohl ich es von der Atmosphäre her wirklich toll fand!
 
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