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Elite: Dangerous

Elite: Dangerous
Firmen
Frontier Developments
Genres
Role-playing (RPG), Simulator, Strategy, Adventure, Indie

X30 Trucase

Moderator
Team
Tja und Planetary Landing.. Ich bin auf nem Planeten mit 1.2G gelandet. Hatte nen schlechten Tag aber zum Glück alle Energie auf den Schilden. Zack 75% Hüllenschaden!! ich bin dann mit den restlichen 25% Richtung Bubble "gehumpelt". Hüllenschäden und Reaktorschäden lassen sich nicht reparieren.

Dazu hat "ObsidianAnt" ein tolles Video gemacht.
Das Video wird von Youtube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.


Oder wahlweise auch hier:
Das Video wird von Youtube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Heißt das dann folglich, man muss sich ein neues Schiff kaufen ??? :eek:

Nein, er meinte damit, dass sich diese Schäden nicht "von unterwegs" mit der automatisierten Reparatureinheit beheben lassen, sondern das muss man in einem Raumdock oder -hafen, bzw. Planetenstation instandsetzen.
Alle sonstigen Systeme lassen sich von unterwegs auch mit einer AFMU reparieren. Allerdings verfügt diese über begrenzte "Munition" und jede Reparatur kostet Einheiten. Sind diese Einheiten aufgebraucht, muss entweder Nachschubmaterial synthetisiert werden (die Rohstoffe dafür findet man auf Planeten), oder man muss die Reparatureinheit auf Raumstationen wieder auffüllen.
Ein beschädigtes Cockpitfenster kann eine Reparatureinheit auch noch flicken, aber sobald die komplette Scheibe rausgesprungen ist, und die Lebenserhaltung eingreifen muss, kann auch die Scheibe nicht mehr unterwegs repariert werden. Dann steuert man besser schleunigst einen Raumhafen an, weil man sonst in seinem Schiff erstickt.
Ganz übel sowas.
 
J

John Doe

Guest
Nicht böse gemeint, aber hier werden leider z.T. nur Halbwahrheiten verbreitet.

Jeder Explorer braucht die beiden Scanner:

Detailed Surface Scanner
Advanced Discovery Scanner (auf keinen Fall eine kleinere Variante)

und dasgrößtmögliche Fuel Scoop (wenn Geld fehlt, halt zur B-Klasse greifen)

Will ich Ausflüge auf Planeten machen? Wenn ja:

Planetary Vehicle Hangar (die Leichtvariante)
Schilde (für Landungen, da man sonst immer sein Schiff beschädigt), hier reichen jedoch kleine der Klasse D
Vernünftige Thruster, mit denen ich boosten kann (also auch den Distributor nicht zu klein)

Über den obligatorischen Leichtbau hinaus, ist die Hitzeentwicklung das A und O.Klasse A Module haben die geringste Hitzeentwicklung. Das heißt ich sollte bei Power Plant und Thrusters (weil die größten Hitzeproduzenten) immer auf Klasse A und nicht auf D setzen, weil diese deutlich mehr Hitze erzeugen. Auch sollte man darauf achten, dass das Power Plant nicht nahe an den 100% Auslastung läuft, da die Hitze dann ebenfalls hoch schießt. Hier wenn möglich eine 80% Auslastung anstreben. (Abgeschaltete Module wie z.B. die leistungshungrigen Selbstreparaturmodule produzieren keine Hitze, nur in Betrieb bei Stromversorgung). Will ich also mein Schiff leichter machen und kann z.B. Klasse 5 Reaktoren verbauen, dann nach Möglichkeit NICHT den 5D einbauen, sondern eher zum 4A greifen.

Wie [MENTION=252]Pepe[/MENTION] beschrieben hat, ist die Hitze der wahre Feind des Forschers. Deshalb für die Notfälle immer mindestens zwei Heatsinklauncher (besser mehr) einbauen (und auch stromversorgt einsatzbereit halten!). So kann man ohne Hüllenschaden aus binären Sonnensystemen manövrieren oder auch mal ohne Hitzeschaden nach einem Notfallausstieg aus dem Supercruise aus einer Corona springen (Heatsink kann man noch während des Aufladens des Antriebs abfeuern), was sonst schnell zum Exitus führen kann (ab 150% Hitze nimmt das Schiff über den Modulschaden hinaus auch strukturellen Schaden).

Reperatureinheiten sollten nach Möglichkeit eingebaut sein. Ich kann alle beschädigten Module damit reparieren außer:

Reaktor
Hülle
Und das Modul kann sich nicht selbst reparieren (dazu ist ein zweites Reperaturmodul nötig)

Sprungreichweite kann man nie genug haben. Beachte den geringen Spritverbrauch bei langen Reichweiten, wenn ich Sprünge auf kurze Distanz mache. Bei Sprungdistanzen <40% der maximalen Reichweite, verbrauche ich nahezu keinen Sprit mehr. Das macht das Manövrieren aus Feldern "toter" Sterne möglich.

Nach Sag*A komme ich mit 11ly Reichweite. Ob ich das will, hängt von meiner Leidensfähigkeit ab.

Der Diamondback Explorer ist bei geplanten Planetaren Landungen eine schlechte Wahl, weil ich nur noch ein zu kleines Fuel Scoop einbauen kann. Tankstopps werden damit unerträglich lang.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tuhnafisch

Frührentner
Ok ich danke euch erst einmal für die Tipps.
Dann werde ich wohl mal den Nebel als erstes ansteuern. Und danach Colonia:)
Auf jeden Fall wird erstmal eine Diamondback kaufen :)
 
J

John Doe

Guest
Ok ich danke euch erst einmal für die Tipps.
Dann werde ich wohl mal den Nebel als erstes ansteuern. Und danach Colonia:)
Auf jeden Fall wird erstmal eine Diamondback kaufen :)

Mein Handy hatte die Formatierung meines Betrages gefressen und ich musste ihn umfangreich nachbearbeiten. Lies ihn bitte nochmal.

Der Diamondback Explorer kann nämlich eine schlechte Wahl sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Nimm ruhig den Diamondback. Ich kann Dir aus Erfahrung bestätigen, dass er ein sehr schönes und taugliches Schiff ist. Ja, die Asp ist nochmal um einiges besser aber wenn Du wie vorgeschlagen die Ziele kleiner steckst.

Hiermit kannst Du zwar keinen SRV nutzen aber alles scannen war nicht wegrennt und die Sprungreichweist ist - sagen wir komfortabel ohne Modding!.:
Coriolis EDCD Edition

Und mit dem Build kannste zwar keine deatillierten Planetenscans machen aber dafür auf Planeten rumfahren.
Coriolis EDCD Edition

Und hübsch ist das Teil in jeden Fall!

LsNnmq7.png
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
J

John Doe

Guest
[MENTION=252]Pepe[/MENTION]

Bitte gib nicht solche Tipps! Das stimmt alles für kleine Expeditionen, aber für lange Reisen (10k+ Lichtjahre) sind 3er oder 4er Fuelscoops zu klein! Der DBX kann nunmal keine größeren Module einbauen. Bei 32t Fueltank brauchst etwa 2 Minuten pro Volltanken. Das ist zu lang und macht dich wahnsinnig bei mehreren tausend Sprüngen.

Wer das will, ok. Aber es ist ein massiver Nachteil, auf den hingewiesen werden sollte.

Nicht ohne Grund sind nahezu keine DBX mehr auf Tiefenraumexpeditionen zu finden.
 

Tuhnafisch

Frührentner
Ich glaube das da ein Missverständnis bei euch vorliegt:)
Der pepe geht jetzt halt davon aus das ich erst einmal nur kleine Expeditionen plane.
Und Manolo plant auf längere Sicht.
Ihr seid beide richtig.
Ich werde erst einmal kleine Brötchen backen was das exploren angeht, aber ich habe keine Lust wenn es dann mal tiefer in den Raum gehen soll,und das soll es, mit ein neues Schiff zu kaufen.
 

X30 Trucase

Moderator
Team
Ok ich danke euch erst einmal für die Tipps.
Dann werde ich wohl mal den Nebel als erstes ansteuern. Und danach Colonia:)
Auf jeden Fall wird erstmal eine Diamondback kaufen :)
[MENTION=4277]X30 Manolo[/MENTION] hat alles wunderbar beschrieben. Man muss aufpassen, dass man sich an der DBX nicht verkauft. Für kurze Expeditionen ist es sicherlich das Schiff der Wahl für den schmalen Geldbeutel, aber für deine lange Reise zu "Jaques" nach Colonia solltest du dringend dann auf den ASP X upgraden.

Was ich nämlich auch bei alledem, was ich schon geschrieben habe, vergessen habe zu erwähnen, ist, dass du als Explorer davon lebst, dass du Scandaten bekommst und diese geldbringend verkaufen kannst. Wenn du also weder den "Advanced Discovery Scanner" (Kostenpunkt: 1,5 Mio Credits!) und den Detailed Surface Scanner für die Planetendetailscans mitführst, dann wirst du nach deiner langen Reise kaum genug Geld übrig haben, um deine Reiseschäden am Schiff zu kompensieren. (etwas blumig gesprochen)

Erforschung lebt davon, dass du als "Erster in Galaxien vordringst, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat", um mal Star Trek zu zitieren.
Wenn du also permanent Systeme scannst, die vor dir schon Leute entdeckt haben, dann schwingt immer dieses Gefühl mit, nur Zweiter gewesen zu sein. Außerdem macht sich das auch finanziell bemerkbar, denn du wirst von allem immer nur das Geld des Zweiten bekommen, nämlich im Grunde nur die Hälfte.

Ja, du wirst Geld anhäufen müssen, bevor du dein Schiff so weit aufgerüstet hast, dass es sich für eine Tiefenraumexpdition eignet.
Ich habe nun bei Elite etwa (ziemlich genau) 300 Spielstunden auf dem Buckel. Von denen habe ich bestimmt 250 Spielstunden nur in meiner ASP X verbracht. Aber nicht mit einer A-Pimped-ASP X, sondern habe klein angefangen. Ich hab das Schiff schlecht ausgerüstet für den 15%-Rabattwert bei Li Yong Rui gekauft und es erstmal eine Weile lang als Transporter genutzt, bis ich das nötige Kleingeld hatte, die Module aufzurüsten. Und auch das ging nicht von D auf A, sondern von D auf C auf B auf A. Die guten Module kosten nämlich ein Vermögen, wenn man noch kein Geld hat am Anfang. Und denke dran - verlierst du dein Schiff aus einer Unachtsamkeit heraus, steigt mit zunehmendem Wert des Schiffs auch deine Versicherungssumme und dein Rückkaufwert. Man lernt pfleglich damit umzugehen, denn man zahlt sonst Lehrgeld.

Elite: Dangerous ist ein Spiel für Leute mit einem langen Atem. Erfolge stellen sich nicht sofort ein, man braucht einfach Zeit. Und selbst ich mit meinen 300 Stunden überlege gerade ernsthaft nach, ob ich mir als nächstes Schiff eine Python kaufe oder noch weiter mit meiner ASP X herumfliege, bis ich mir eine Anaconda leisten kann. Ich habe aktuell knapp 70 Mio Credits auf der Kante, aber ich bin eben total am Arsch der Welt. Wenn ich nicht aufpasse, werden mir 1,5 Mio. Credits abgezogen, und ich darf alles nochmal machen. Das ist nervig, weil es einen auch im zeitlichen Rahmen komplett zurückwirft.

Darum - gehe es langsam an, mache kleine Schritte. Man lernt zudem jeden Tag und jede Spielstunde was dazu. Bei diesem Spiel ist wirklich noch kein Meister vom Himmel gefallen, sondern ein Anfänger mit dem falschen Schiff abgestürzt.
Das sind wirklich alles nur gut gemeinte Tipps. Weil sie auf eigenen Erfahrungen beruhen.
 
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