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ELEX

ELEX
Firmen
Piranha Bytes, THQ Nordic
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

doh in the wind

Rentenbezieher
In meiner Abarbeitung meines Pile of Shame bin ich jetzt bei Elex gelandet ;) Endzeit geht ja bei mir immer, und obwohl ich von den quasi Vorgänger der Gothic und Risen Teile wenn nur kurz mal reingeschaut habe, es gefällt mir.

Was hauptsächlich an der Welt liegt, die wirkt wirklich interessant. Allerdings bin ich irgendwie hoffnungslos überfordert und bräuchte mal ein paar Anfängertipps.

Bis in die erste größere Ortschaft kam ich ohne Probleme, dort habe ich auch die ein oder andere Quest gemacht. Normalerweise gehe ich dann meist auf Entdeckungsreise, hier allerdings teilten mir einige Gegner doch recht schnell mit das dies keine allzu gute Idee ist..

Kurz, was mach ich anfangs denn am sinnvollsten? Selbst bei einigen Quests aus der ersten Ortschaft gehe ich regelmäßig drauf, wirklich bessere Rüstung kann ich aber ja anfangs auch nicht erwerben, oder? Was kann ich überhaupt verkaufen bzw gibt es Sachen die ich nicht verkaufen sollte? Was sollte ich allgemein beachten? Und kann ich eigentlich jeder Fraktion beitreten, oder muss ich mich für eine entscheiden?

Die Gegner haben es auf Normal echt schon in sich. Klar, mit dem Jetpack kann man recht gut tricksen, aber ich wüsste noch nicht wie ich Pfeile oder Heilmittel herstellen.. Help please :)
Am Anfang erst einmal die "einfachen" gilden aufträge machen bis du dich hochgespielt hast. Sind nervige Handlanger jobs aber da musst du durch. Wenn ein Gegner kommt würde ich erst einmal wegrennen erst ab lev 20 kannst Du Metzgern glaube ich ist schon ne Weile her wo ich das gespielt habe... Aber erstmal zu den gilden "ruschen" und versuchen sich hochzuleveln . Is ein tolles Game aber am Anfang ziemlich heftig. Hilfreiche sind auch die Helfer die mit dir laufen und immer wieder bei tot Respornen . Bei den Berserkern beim Chef gibt es auch tolle Waffen wo man klauen kann wirt aber gut bewacht. Wie weit bist du denn? Und viel Glück lg

Ach ja und quick save ist dein bester Freund bei den spiel -)

Wenn es dir um gs geht würde ich erst einmal nicht bei einer gilde verpflichten sondern erst hocharbeiten bis sie dich fragen und dann zur nächsten gilde wandern wenn du alle durch hast speichern und dann alle abarbeiten .

Und jetpack ist auch sehr hilfreich auf eine höhere Position gelangen und dann mit fehrnwaffe Killen.

Und mach dir nicht zu allzulange sorgen über den Satz du hast die Geschichte beeinflusst... Das kamm bei mir 20 mahl vor recht kannst Du es keinen machen und die richtige gilde gibt's auch nicht sind alle gleich gestört -) einfach die wählen wo dir am besten liegt. Melde dich wenn du noch fragen hast. Hoffe konnte dir helfen
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Am Anfang erst einmal die "einfachen" gilden aufträge machen bis du dich hochgespielt hast. Sind nervige Handlanger jobs aber da musst du durch. Wenn ein Gegner kommt würde ich erst einmal wegrennen erst ab lev 20 kannst Du Metzgern glaube ich ist schon ne Weile her wo ich das gespielt habe... Aber erstmal zu den gilden "ruschen" und versuchen sich hochzuleveln . Is ein tolles Game aber am Anfang ziemlich heftig. Hilfreiche sind auch die Helfer die mit dir laufen und immer wieder bei tot Respornen . Bei den Berserkern beim Chef gibt es auch tolle Waffen wo man klauen kann wirt aber gut bewacht. Wie weit bist du denn? Und viel Glück lg

Ach ja und quick save ist dein bester Freund bei den spiel -)

Wenn es dir um gs geht würde ich erst einmal nicht bei einer gilde verpflichten sondern erst hocharbeiten bis sie dich fragen und dann zur nächsten gilde wandern wenn du alle durch hast speichern und dann alle abarbeiten .

Und jetpack ist auch sehr hilfreich auf eine höhere Position gelangen und dann mit fehrnwaffe Killen.

Und mach dir nicht zu allzulange sorgen über den Satz du hast die Geschichte beeinflusst... Das kamm bei mir 20 mahl vor recht kannst Du es keinen machen und die richtige gilde gibt's auch nicht sind alle gleich gestört -) einfach die wählen wo dir am besten liegt. Melde dich wenn du noch fragen hast. Hoffe konnte dir helfen

Erstmal danke für die ausführliche Antwort :)

Ich bin momentan beim ersten Stamm, den Beserkern, und hab die ein oder andere Quest auch für diese erledigt. Die weiteren Aufträge sind ein wenig außerhalb, meine ersten Ausflüge in die freie Welt gingen aber wenig glimpflich aus..für mich wohlgemerkt ;)

Tatsächlich ist Flucht und Schnellsoeicherung momentan das Mittel meiner Wahl. Ein Gegner von den kleineren oder meinetwegen zwei sind ja kein Thema..aber mehr geht meist nicht gut für mich aus. Momentan kann ich aber auch noch nicht wirklich abschätzen welche Aufgaben leicht sind und welche nicht, das ist ein wenig Try and Error. Aber gut, da heißt es wohl durchbeißen.. :)
 

doh in the wind

Rentenbezieher
Erstmal danke für die ausführliche Antwort :)

Ich bin momentan beim ersten Stamm, den Beserkern, und hab die ein oder andere Quest auch für diese erledigt. Die weiteren Aufträge sind ein wenig außerhalb, meine ersten Ausflüge in die freie Welt gingen aber wenig glimpflich aus..für mich wohlgemerkt ;)

Tatsächlich ist Flucht und Schnellsoeicherung momentan das Mittel meiner Wahl. Ein Gegner von den kleineren oder meinetwegen zwei sind ja kein Thema..aber mehr geht meist nicht gut für mich aus. Momentan kann ich aber auch noch nicht wirklich abschätzen welche Aufgaben leicht sind und welche nicht, das ist ein wenig Try and Error. Aber gut, da heißt es wohl durchbeißen.. :)
Oh ja ich erinnere mich man rennt einmal quer durch böses Feindes Land um dann von einen Gegner chancenlos dumm da zu stehen 😞.
Wenns nicht mehr geht dann schau doch bei den outlaws vorbei die Wohnung unten rechts oder das Volk wo unter einer kuppe leben oben Links. Wenn du auf die große map schaut. Dann hast du auch gute schnell reise punkte.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Oh ja ich erinnere mich man rennt einmal quer durch böses Feindes Land um dann von einen Gegner chancenlos dumm da zu stehen 😞.
Wenns nicht mehr geht dann schau doch bei den outlaws vorbei die Wohnung unten rechts oder das Volk wo unter einer kuppe leben oben Links. Wenn du auf die große map schaut. Dann hast du auch gute schnell reise punkte.

Ich habe das jetzt anders gelöst :D Lesen ist ja manchmal von Vorteil, ich hatte übersehen das ich nach dem ersten Ansprechen eines Verdächtigen in einer Mission schon einen Begleiter auswählen konnte; den habe ich jetzt und da die ja was einstecken können, klappt das ganz gut; sprich, ich locke an, der kämpft und ich geh dann von hinten drauf. Das ist natürlich nicht die feine Art..aber bei einem Spiel welches mir quasi vor meinem Startgebiet schon Gegner hinsetzt die fair kaum machbar sind, habe ich da wenig Gewissensbisse :D

Ich glaube, allein schon deswegen hätte ich normalerweise schon auf Frust aufgehört, aber die Spielewelt reizt halt ungemein. Auch wenn man mich gerne ausbremsen möchte, aber die ganzen zerfallenen Gebäude und Geschichten zu erleben, das sport schon an. Zwar ein anderes Genre, aber diesen Entdeckerdrang hatte ich zuletzt bei Zero Horizon Dawn und Fallout, irgendwie habe ich scheinbar ein seltsames Faible für zerstörte Welten in der Zukunft :D

Macht trotz der nicht wirklich gelungenen Schwierigkeitsanpassung eine Menge Spaß; ich denke da werde ich jetzt erstmal neben Football, Tactics and Glory bei bleiben :)
 

doh in the wind

Rentenbezieher
Whau du spielst noch 2 andere Games nebenbei.... American Football? Und noch ein anderes Game und nebenbei Alex. Alex ist doch schon ein voll time Job. Ich erzähle jetzt nicht mehr so viel aus Angst zu Spoilern ... Würde mich freuen wenn du erzählst wie du das spiel meisterst . Richtig Spaß macht es erst später wenn Metzger mode on ist
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Whau du spielst noch 2 andere Games nebenbei.... American Football? Und noch ein anderes Game und nebenbei Alex. Alex ist doch schon ein voll time Job. Ich erzähle jetzt nicht mehr so viel aus Angst zu Spoilern ... Würde mich freuen wenn du erzählst wie du das spiel meisterst . Richtig Spaß macht es erst später wenn Metzger mode on ist

Momentan ist es nur noch der Fussballmanager und Elex :) Ich habe gerade an den Wochenenden aktuell recht viel Zeit zum spielen, und da meine bessere Hälfte auch spielt geht das eigentlich ganz gut :) Elex werde ich auf jeden Fall jetzt weiterspielen und erstmal deiner Empfehlung folgen und die Missionen der Berserker soweit machen. Wobei mich die offene Welt ja schon so zum Erkunden reizt..mich dann aber auch dank übermächtiger Gegner im wahrsten Sinn wieder auf den Boden holt :D
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
So...also inzwischen bin ich bei fast 20 Spielstunden angelangt und würde das Spiel auf meiner persönlichen Hassliebe Liste sehr weit oben ansiedeln :D Ernsthaft, es wäre das erste Spiel für welches ich es begrüßen würde das eine Schnellspeicherung direkt im Spiel auf eine der Knöpfe gelegt wird. Es kann schon verdammt frustrierend sein wenn du in einem Gebiet nach hartem Kampf mehrere Gegner erledigt hast, nur damit dich kurz danach ein übermächtiger Gegner wieder aus deinen Träumen reißt. Aber mal zu den einzelnen Faktoren des Spiels:

- Die Spielewelt: Wunderschön! Ok, ich mag eh diese zerstörten Zukunftswelten und grafisch mags nicht mehr ganz Up do Date sein, aber die Welt ist wirklich schon gestaltet und abwechslungsreich, es gibt sehr viel zu entdecken was sich meist auch lohnt. Alte Text- und Sprachnachrichten geben einen kleinen Einblick wie die Welt vor der Katastrophe war, das passt einfach vom Gesamtbild.

- Die (wählbaren) Fraktionen: Das ist so die typische Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich habe jetzt alle drei spielbaren Fraktionen besucht, laufe aber nach 20 Std. immer noch ohne Zugehörigkeit zu einer dieser Fraktionen herum. Weil die irgendwo alle einen Schaden haben; die Berserker wollen die Welt wieder neu bepflanzen, sehr schön. Ihre Werte sind aber mehr als starr. Die Kleriker wollen das alle unter einem Banner sind..sofern sie ihre Religion ausführen. Die Outlaws sind nicht so meine Welt, bleiben für mich also nur die ersten beiden. Wirlich identifizieren kann ich mich damit nicht, aber das ist wohl auch so gewollt. Dennoch, alleine wegen der Kräfte der jeweiligen Fraktion und besseren Rüstungen werde ich da wohl bald eine Entscheidung treffen müssen.

- Der Spieleinstieg: Joa. Bis zum Berserkerdorf wird man ja wenigstens geführt, das wars dann aber auch. Wie schon erwähnt, speichern ist oberste Pflicht, nicht umsonst hat das Spiel auch ein Schnellspeichersystem ab 3 Minuten integriert. Schön ist, das sich der Schwierigkeitsgrad noch variieren lässt (mehr Schaden beim Gegner, Gegner macht weniger Schaden, etc.). Aber man sollte sich bei dem Spiel bewusst sein, das man anfangs recht schnell - und sehr oft - stirbt. Und das für laaange Zeit. Wie gesagt, ich spiele es 20 Std. und sterbe bei vielen Gegnern immer noch bei einer, zwei Attacken.

Die Anfangsmissionen machen das ganze auch nicht leichter. Sinnvoll ist es ja, erstmal einige Missionen der Berserker zu machen. Gut ist prinzipiell, das es wenig Schwarz und weiß gibt; viele Missionen davon wollte ich nicht machen, weil mir das angedeutete Ergebnis wiederstrebte. Bei einer Missionen weiß ich immer noch nicht, ob ich einer bestimmten Person, die als Diebin angeklagt wurde nun glauben soll oder nicht. In vielen Situationen erhält man Hinweise wenn man sich durchfragt oder durchließt, hier habe ich aber keine Ahnung wie ich mich verhalten soll. Auch gibt es kein "Anfangsgebiet" in dem man erstmal aufleveln kann oder bei den Missionen wenigstens eine Einschätzung welche Schwierigkeit die haben. So dürfte ich oft genug eine Mission abbrechen weil das einfach noch keinen Sinn gemacht hätte, was man natürlich erst erfährt wenn man fast das Zielgebiet erreicht hat.

- Kampfmechanik & KI: Das mit dem Sterben hat auch viel mit diesen beiden Faktoren zu tun. Das Kampfsystem ist Oldschool. Das muss man nicht schlecht finden und auch wenn ich die Vorgänger nur ansatzweise kenne, ich vermute man wollte auch ein wenig Dark Souls mit einfließen lassen. Die Ausdauer für Schläge ist gering, die Gegner stark, die Begleiter KI in den Kämpfen mehr als fragwürdig; verlassen sollte man sich nicht auf sie. Es herrscht also das Prinzip "zwei, drei Schläge landen, blocken, ggf. abhauen, etc.". Zum Glück hat man jederzeit sein Fluggerät parat, denn Flüchten wird man aus den Kämpfen öfters. Auch, das es beispielsweise nicht pausiert wenn ihr einen Heiltrank nicht mehr im Quickslot habt und dafür ins Menü müsst.

Abgesehen davon hat das Spiel ein etwas überladenes Menüsystem und einige kleinere Bugs; komplett abgestürzt ist es mir aber noch nicht. Und dennoch, trotz der nicht zu übersehenen Schwächen, ich mag dieses Spiel :) Es frustriert zwar wirklich recht oft, aber diese Spielwelt lädt einfach richtig schön zum Erkunden ein, was meist auch belohnt wird. Das macht einen immensen Reiz aus, Es ist ein sperriges RPG alter Schule uns lässt einen wunderbar zwischen Euphorie und Frust wandeln. Bitte mehr von der Serie :)
 

doh in the wind

Rentenbezieher
So...also inzwischen bin ich bei fast 20 Spielstunden angelangt und würde das Spiel auf meiner persönlichen Hassliebe Liste sehr weit oben ansiedeln :D Ernsthaft, es wäre das erste Spiel für welches ich es begrüßen würde das eine Schnellspeicherung direkt im Spiel auf eine der Knöpfe gelegt wird. Es kann schon verdammt frustrierend sein wenn du in einem Gebiet nach hartem Kampf mehrere Gegner erledigt hast, nur damit dich kurz danach ein übermächtiger Gegner wieder aus deinen Träumen reißt. Aber mal zu den einzelnen Faktoren des Spiels:

- Die Spielewelt: Wunderschön! Ok, ich mag eh diese zerstörten Zukunftswelten und grafisch mags nicht mehr ganz Up do Date sein, aber die Welt ist wirklich schon gestaltet und abwechslungsreich, es gibt sehr viel zu entdecken was sich meist auch lohnt. Alte Text- und Sprachnachrichten geben einen kleinen Einblick wie die Welt vor der Katastrophe war, das passt einfach vom Gesamtbild.

- Die (wählbaren) Fraktionen: Das ist so die typische Wahl zwischen Pest und Cholera. Ich habe jetzt alle drei spielbaren Fraktionen besucht, laufe aber nach 20 Std. immer noch ohne Zugehörigkeit zu einer dieser Fraktionen herum. Weil die irgendwo alle einen Schaden haben; die Berserker wollen die Welt wieder neu bepflanzen, sehr schön. Ihre Werte sind aber mehr als starr. Die Kleriker wollen das alle unter einem Banner sind..sofern sie ihre Religion ausführen. Die Outlaws sind nicht so meine Welt, bleiben für mich also nur die ersten beiden. Wirlich identifizieren kann ich mich damit nicht, aber das ist wohl auch so gewollt. Dennoch, alleine wegen der Kräfte der jeweiligen Fraktion und besseren Rüstungen werde ich da wohl bald eine Entscheidung treffen müssen.

- Der Spieleinstieg: Joa. Bis zum Berserkerdorf wird man ja wenigstens geführt, das wars dann aber auch. Wie schon erwähnt, speichern ist oberste Pflicht, nicht umsonst hat das Spiel auch ein Schnellspeichersystem ab 3 Minuten integriert. Schön ist, das sich der Schwierigkeitsgrad noch variieren lässt (mehr Schaden beim Gegner, Gegner macht weniger Schaden, etc.). Aber man sollte sich bei dem Spiel bewusst sein, das man anfangs recht schnell - und sehr oft - stirbt. Und das für laaange Zeit. Wie gesagt, ich spiele es 20 Std. und sterbe bei vielen Gegnern immer noch bei einer, zwei Attacken.

Die Anfangsmissionen machen das ganze auch nicht leichter. Sinnvoll ist es ja, erstmal einige Missionen der Berserker zu machen. Gut ist prinzipiell, das es wenig Schwarz und weiß gibt; viele Missionen davon wollte ich nicht machen, weil mir das angedeutete Ergebnis wiederstrebte. Bei einer Missionen weiß ich immer noch nicht, ob ich einer bestimmten Person, die als Diebin angeklagt wurde nun glauben soll oder nicht. In vielen Situationen erhält man Hinweise wenn man sich durchfragt oder durchließt, hier habe ich aber keine Ahnung wie ich mich verhalten soll. Auch gibt es kein "Anfangsgebiet" in dem man erstmal aufleveln kann oder bei den Missionen wenigstens eine Einschätzung welche Schwierigkeit die haben. So dürfte ich oft genug eine Mission abbrechen weil das einfach noch keinen Sinn gemacht hätte, was man natürlich erst erfährt wenn man fast das Zielgebiet erreicht hat.

- Kampfmechanik & KI: Das mit dem Sterben hat auch viel mit diesen beiden Faktoren zu tun. Das Kampfsystem ist Oldschool. Das muss man nicht schlecht finden und auch wenn ich die Vorgänger nur ansatzweise kenne, ich vermute man wollte auch ein wenig Dark Souls mit einfließen lassen. Die Ausdauer für Schläge ist gering, die Gegner stark, die Begleiter KI in den Kämpfen mehr als fragwürdig; verlassen sollte man sich nicht auf sie. Es herrscht also das Prinzip "zwei, drei Schläge landen, blocken, ggf. abhauen, etc.". Zum Glück hat man jederzeit sein Fluggerät parat, denn Flüchten wird man aus den Kämpfen öfters. Auch, das es beispielsweise nicht pausiert wenn ihr einen Heiltrank nicht mehr im Quickslot habt und dafür ins Menü müsst.

Abgesehen davon hat das Spiel ein etwas überladenes Menüsystem und einige klein Bugs; komplett abgestürzt ist es mir aber noch nicht. Und dennoch, trotz der nicht zu übersehenen Schwächen, ich mag dieses Spiel :) Es frustriert zwar wirklich recht oft, aber diese Spielwelt lädt einfach richtig schön zum Erkunden ein, was meist auch belohnt wird. Das macht einen immensen Reiz aus, Es ist ein sperriges RPG alter Schule uns lässt einen wunderbar zwischen Euphorie und Frust wandeln. Bitte mehr von der Serie :)
Sehr schön beschrieben 👍
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
So, mittlerweile bin ich bei knapp 40 Stunden angekommen und ein Erz-Berserker geworden :D

Mittlerweile bin ich in Kapitel 3, vermute mal das Spiel dürfte maximal 4 oder 5 Stück davon haben. Das Spiel hat es wirklich in sich! Das mein Controller immer noch am Leben ist, dürfte meine größte Errungenschaft bisher sein :D Ein Spiel, bei dem man nach knapp 40 Stunden immer noch mehr als genügend Gegner findet, die einen ganz schnell mal den Garaus machen, das hatte ich selten; wobei ich aber meist auch Spiele wie Dark Souls meide.

Wichtig ist wirklich, das man sich anfangs schon Gedanken macht, auf was man überhaupt geht. Die Berserker brauchen Stärke und Konstitution; wobei das im Prinzip bei allen Fraktionen keine schlechte Wahl ist. Wer aber beispielsweise nur darauf setzt, der wird sich schnell fragen warum er beispielsweise die tollen Kleriker Fernwaffen nicht nutzen kann, dafür zählt dann eher Geschicklichkeit. Man muss sich auch bewusst sein, das man hier nicht den Oberkämpfer schlechthin erstellen kann (wenn überhaupt, mit mehr als 100+ vermute ich). Das Attributesystem ist dafür nicht ausgelegt worden und würde auch nicht zur Spielweise des Spiels passen. Wer hier überleben will, der darf sich nicht blindlings in Kämpfe reinwerfen, sondern muss um die Stärken und Schwächen seiner Feinde in etwa Bescheid wissen...und die Gegend im Auge behalten. Im Kampf 1 gegen 1 ist das ganze kein großes Problem, aber ab zwei Gegnern ist Taktik gefragt. Und nicht selten ist man gerade mitten im Kampf und es kommen ein paar Gegner aus der Gegend hinzu, was den Kampf ganz schnell gegen euch wenden kann.

Ansonsten kann ich auch nur das empfehlen, was @doh in the wind bereits erwähnte :); geht erstmal die Gegend erkunden, lernt die Fraktionen kennen und macht einige Quests. Es hat anfangs keinen wirklichen Sinn ihnen direkt beizutreten, da man dort erst ab gewissen Leveln aufsteigen kann, bei den Berserkern beispielsweise Level 15 und 25 meine ich. Zumal die besseren Rüstungen beim zweiten und dritten Aufstieg auch alles andere als preiswert sind.

Wer relativ schnell leveln will, der braucht zudem die Quests, da sie einem mehr EXP gegen als einfach nur Gegner zu töten, zumal ihr die höherwertigen eh anfangs nicht angehen werdet. Sinnvoll ist auch, recht früh zu Anfang die Quests eines potenziellen Begleiters zu machen; die taugen im Kampf zwar nicht wirklich viel, es sei denn man hat sie auf dem höchten Schwierigkeitsgrad. Aber sie lenken teils Gegner nun mal ab.

Weiterhin immens wichtig: Die Schnellspeicherung. Nutzt sie. Dauerhaft. Selbst bei "leichteren" Gegnern könnt ihr durch einen schlechten Start in den Kampf ernsthaft Probleme bekommen, zumal das Spiel nicht im Menü pausiert. Es wäre also auch gut, sich vorher schon die Schnelltasten mit Heilmitteln oder Essen vollzustopfen; aber auch hier Achtung, in der Zeit in der das Heilmittel zu sich genommen wird, ist natürlich keine Deckung vorhanden. Im allgemeinen werdet ihr anfangs aber sowieso sehr viel Hide and Seek anwenden. Es gibt wie bereits erwähnt kein Startgebiet und die Gegner sind hier nicht gebietsweise nur nach leichten oder schweren Gegnern sortiert. Einige davon können auch Fernkampf anwenden, und die zielen gut (meiner Meinung nach viel zu gut). Das Jetpack solltet ihr also auch schon recht früh beherrschen, ihr werdet es oft brauchen.

Die Quests selbst sind anfangs zumindest wirklich eher eine Qual bzw. kann einem das so vorkommen, je nachdem wie ihr normal spielt. Ich spiele ja meist eher den "Guten", das fällt bei dem Spiel aber schwer. Ich finde alle drei Ideologien nicht wirklich prickelnd; die einen übertreiben es mit ihren Regeln, die anderen sind sehr glaubensfürchtig und die Outlaws interessiert im Endeffekt weder Regeln noch Zusammenhalt oder die Welt. Es ist schwer, hier oftmals zwischen gut oder böse zu wählen. Bei der einen Quest meint beispielsweise jemand zu mir, sie wäre zu Unrecht aus dem Dorf vertrieben worden. Schön und gut, aber weiß ich ob das stimmt? Entweder habe ich etwas übersehen, oder es gibt da weder Beweise für oder gegen diese Aussage. Also muss ich mir eher die Frage stellen, finde ich es übertrieben das jemand aufgrund eines Diebstahls dauerhaft aus dem Dorf verbannt wurde, oder nicht?

Das Spiel variiert ganz gut mit solchen Sachen. Beispiel aufleveln: Die Attributpunkte sind recht wenig, zumal diese, je weiter ein Attribut ist, auch immer mehr Punkte zum Levelaufstieg brauchen. Es gibt zwar so genannte Elextränke, womit ich mir weitere Attribut- oder Lernpunkte sichern kann, diese sorgen aber auch dafür, das mein Charakter "kälter" wird; was später durchaus mal Auswirkungen haben kann. Damit diese Kälte sich wieder verringert, kann man entsprechend klug und richtig antworten beispielsweise; aber auch da sieht man oftmals nicht, was denn jetzt die richtige Antwort wäre. Es macht das Spiel durchaus herausfordernd, über lange Strecken.

Motzen müsste ich über die "legendären" Waffen, die man finden kann. Bisher für mich sinnlos, da ich meist im Stärkewert schon stärkere Waffen habe, welche ich zum Zeitpunkt deren Nutzung wählen kann. Das liegt daran, das diese meist zwei verschiedene Werte auf einem bestimmten Level haben müssen; als Krieger geht man meist auf Stärke/Konstitution, viele brauchen aber auch einen hohen Intelligenz oder Geschicklichkeitswert, den man als Krieger meist vernachlässigen muss. Und halt die Begleiter KI, die ist größtenteils ein Grauen in den Kämpfen; je höher der Beliebtheitswert, umso besser werden sie zwar, richtige Änderungen habe ich aber erst auf der höhsten Stufe bemerkt.

Auch bei den Charaktermodellen und den "Massen"kämpfen merkt man dem Spiel an, dass das Bugdet irgendwo begrenzt war. Bei ersterem habe ich das Gefühl man hat ein, zwei Gesichter genommen und diese dann nur mit unterschiedlichen Narben oder Haarvariationen verändert. Bei zweiterem dachte ich bei einer Schlacht um einen Konverter ""Wow, endlich gehts los"; begleitet wurde ich dann von meiner Begleiter KI und vier bis fünf weiteren Einheiten.

Weiterhin top: Die Spielewelt. Richtig schön, unterschiedlich und überall gibt es was zu entdecken. Ich bin am liebsten einfach nur auf der Suche nach dem nächsten zerfallenen Gebäude, welches ich untersuchen kann. Das haben die Jungs und Mädels wirklich richtig gut hinbekommen, mein Endzeit Ego ist auf jeden Fall sehr glücklich damit.

Ich werde sehen, das ich es durchgespielt bekomme :) Wie gesagt, der Schwierigkeitsgrad ist schon auf normal happig, wer wenig frustresistent ist, der sollte sich vielleicht auf Leicht versuchen und in den Einstellungen einige Sachen wie beispielse mehr Schaden einzustecken anstelllen. Da weiger ich mich bisher, auch wenn der Frust ab und an schon etwas höher ist ;)
 
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