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EA will Gebrauchtkäufe erschweren

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Hier nochmal ein Link zu einem Interview zu der ganzen Gebrauchtproblematik:
‘Pre-owned a bigger problem than piracy’
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Sollte die Zahl wirklich stimmen, dass Spiele teilweise 4-mal auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen, so ist das schon eine verdammt heftige Zahl.
 

knusperzwieback

Rat der Weisen
Steht da wirklich das der Gebrauchtmarkt ein größeres Problem darstellt als Raubkopien?

Wenn ja, kann ich nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Solche Fehler in der Matrix sollten wirklich beim 2012er Reset/Update nimmer vorkommen. *g*

Naja, eigentlich kanns mir ja wurscht sein. Kauf eh kaum mehr als 3 Vollpreisspiele im Jahr, die ich dann immer wieder so oft und lange zocke bis man eh nix mehr dafür bekommt.

Wurde ja schon gesagt... wer das nicht will muss ja nicht mitmachen. Wird ja niemand gezwungen.
Schön find ichs aber trotzdem nicht.
 

X30 C64 Forever

Altmeister
Ich verstehe auch immer noch nicht, wo genau der Unterschied liegt, zwischen Software und allen anderen Produkten, die ebenfalls nach einem Neukauf auf dem Gebrauchtmarkt landen. Vermutlich einfach darin, dass es bei Software mit nur geringem Aufwand möglich ist, diese an den Erstkäufer zu "binden".
 

bic zip

Senior
Verstehe die Welle auch nicht.

Nicht jeder hat soviel Geld zur Verfügung sich neue Spiele zu kaufen.
Meist sind es die Jugendlichen die zu wenig Geld dafür haben...also die Zahlungskräftige Kundschaft von Morgen!

und wenn man es sich mit der verscherzt....:nunu:

Ich glaube auch der Deutsche Markt wird nur "so nebenbei" mitgenommen.
Die Hauptkundschaft von EA kommt wohl aus den Staaten (siehe Spiele wie Eishockey,Basketball,American Football,Baseball,Golf) ,wo die Spiele nur einen Bruchteil dessen kosten was wir bezahlen müssen.

die Deutsche Kundschaft ist so wichtig,das nicht mal die Menüführung (zumindest beim Golf) in Deutsch ist....


Vermutlich einfach darin, dass es bei Software mit nur geringem Aufwand möglich ist, diese an den Erstkäufer zu "binden".

ja,leider:wallsash:
 
Zuletzt bearbeitet:

hoganben

Aushilfe der Essenausgabe
Der nächste Schritt wäre dann bei Erscheinen der neusten Edition die alten Versionen im Onlinemodus "abzuschalten"....also so nach dem Motto - Dieser Modus ist haltbar bis...:ugly:!!
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
...dem gibts nichts hinzuzufügen:mad:...wir sind Straftäter weil wir gebrauchte Spiele kaufen:wallsash:

Nun kommt doch mal wieder runter... Diese Aussage hat doch überhaupt niemand getroffen.

Die Aussage ist doch ganz klar: Gebrauchtspiele sind aus finanzieller Sicht ein für die Publisher größeres Problem als Raubkopien. Wenn ein einzelnes Spieleexemplar wirklich 4x auf dem Gebrauchtmarkt angeboten wird, ist das aus wirtschaftlicher Sicht ja auch nachvollziehbar. Zumal Gebrauchtkäufer ja nun auch definitiv dazu bereit sind, für die Spiele Geld auszugeben, was bei den Raubkopierern ja nun sicher nur zu einem Bruchteil der Fall sein dürfte. Somit entgeht den Publisher natürlich Geld. Dass man dieses Problem vielleicht durch eine etwas andere Preisstruktur lösen könnte als durch solche Aktionen, ist wieder mal ein ganz anderer Punkt, über den die Publisher mal nachdenken könnten.

Aber daraus kann man doch nicht automatisch den Schluß ziehen, dass man mit Straftätern gleichgestellt wird. Schließlich werden hier eine zwei von den Publishern ungern gesehene Handlungen vergleichen, von denen aber eine definitv illegal ist, während die andere - noch? - legal ist. Insofern wäre diese Aussage so falsch und verleumderisch, dass kein intelligenter Vertreter der Industrie sie auch nur treffen würde.

Ich kann Euren Unmut ja durchaus verstehe und teile ihn großteils auch, aber momentan ist die Diskussion hier so sehr von Polemik statt Sachlichkeit geprägt... Das müssten wir als X30er doch eigentlich besser können. Sachlickeit heisst ja nicht, dass wir zu allem Ja und Amen sagen.

Ich verstehe auch immer noch nicht, wo genau der Unterschied liegt, zwischen Software und allen anderen Produkten, die ebenfalls nach einem Neukauf auf dem Gebrauchtmarkt landen. Vermutlich einfach darin, dass es bei Software mit nur geringem Aufwand möglich ist, diese an den Erstkäufer zu "binden".

Der Unterschied liegt in der Definition, die immer noch nicht endgültig geklärt ist. Was daran liegt, dass Du zwar ein eine physiche Sache erwirbst, diese physiche Sache aber letztlich nur eine Verpackung und ein Datenträger sind. Die Software an sich ist eher flüchtige Sache - im Gegensatz zu z.B. einem Auto.

Und da prallen nun die Meinungen aufeinander. Die einen - also vor allem die Käufer - betragen das Gesamtpaket als eine Gegenstand, mit dem man machen kann, was man will. Während die anderen - also die Hersteller - sagen, dass man letztlich nur eine Nutzungslizenz erwirbt und der Lizenzgeber diese Lizenz innerhalb des rechtlichen Rahmens nach seinem Gutdünken gestalten kann.

Und diese Frage ist ja nun noch nicht endgültig geklärt. Wobei deutsche Gerichte ja letztlich im Falle von reinen Online-Spiele eher pro Hersteller entschieden haben. Denn die Entscheidung war, dass ein Hersteller bei einem reinen Online-Titel einen Weiterverkauf der Nutzungslizenz verbieten kann. Und so eine Entscheidung stützt natürlich auch solche Systeme wie Steam oder Ubisofts PC-Kopierschutz, die mit Onlinezwang und Kontenbindung arbeiten.

Wobei das Thema insgesamt recht vermutlich eh zu komplex ist, um von uns einfachen Kunden komplett verstanden werden zu können.
 

bic zip

Senior
Nun kommt doch mal wieder runter... Diese Aussage hat doch überhaupt niemand getroffen.

Die Aussage ist doch ganz klar: Gebrauchtspiele sind aus finanzieller Sicht ein für die Publisher größeres Problem als Raubkopien. .

Direkt gesagt hat es keiner...das ist die Kunst von Politikern/Managern mit viel Worten nichts zu sagen...oder mit wenig Worten viel!

Gebrauchtspielverkäufer sind ein "Problem"...Raubkopierer auch,aber nicht so sehr!
Das musst Du dir mal auf der Zunge zergehen lassen...ggf. öfter bis der Groschen fällt :D

Komplexes Thema?"Einfache" Kunden?
Wir doofen bringen aber das Geld in die Kassen von den "klügsten Männern der Welt" (Frei nach den Ärzten:D)
 
Zuletzt bearbeitet:

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Verstehe die Welle auch nicht.

Nicht jeder hat soviel Geld zur Verfügung sich neue Spiele zu kaufen.
Meist sind es die Jugendlichen die zu wenig Geld dafür haben...also die Zahlungskräftige Kundschaft von Morgen!

und wenn man es sich mit der verscherzt....:nunu:

Die Welle liegt darin, dass die Industrie immer noch keinen Weg gefunden hat, die explodierenden Entwicklungskosten und zusammen mit einer rentablen Preisstruktur unter einem Hut zu bekommen und jetzt hilflos nach neuen Lösungen suchen.

Zusätzlich ist halt noch das Problem da, dass im Vergleich zu früher einfach so viele Titel erscheinen, dass viele die Spiele einfach nur noch als durchlaufenden Posten betrachten, während sie früher einen so hohen Wert hatten, dass man sie einfach behalten hat. Die Zahl, dass ein einzelnes Spieleexemplar bis zu 4-5 Besitzer hat, hat auch mich als "Spielebehalter" etwas erschreckt, weil mir das schon als ziemlich Entwertung vorkam. Aber der entscheidende Punkt ist halt, dass der Hersteller an 4-5 Käufen nur ein einziges Mal verdient. Und da hilft selbst der Vergleich mit Autos nicht mehr, denn ich bezweifel wirklich, dass ein durschnittliches Auto in seinem Leben 4-5 Besitzer hat.

Ob diese EA-Aktion jedoch wirklich Erfolg hat, bezweifel ich auch. Das geht vielleicht noch bei Sportspielen und mega-angesagten Multiplayer-Spielen, aber auf breiter Front...? Mit einer besseren Preispolitik (geringere Spielepreis oder frühere "Budget-Werdung") könnte man dann doch vielleicht mehr Erfolge einfahren.

Ich glaube auch der Deutsche Markt wird nur "so nebenbei" mitgenommen.
Die Hauptkundschaft von EA kommt wohl aus den Staaten (siehe Spiele wie Eishockey,Basketball,American Football,Baseball,Golf) ,wo die Spiele nur einen Bruchteil dessen kosten was wir bezahlen müssen.

die Deutsche Kundschaft ist so wichtig,das nicht mal die Menüführung (zumindest beim Golf) in Deutsch ist....

Der deutsche Markt ist schon wichtig für die Hersteller, immerhin ist er meines Wissens nach der dritt- oder viergrößte Markt weltweit.

Aber es gibt halt mittlerweile Produkte, die sich hier aufgrund der geringen Verkaufszahlen einfach nicht rentieren. Dazu gehört vor allem Madden NFL, das hierzulande gar nicht mehr regulär erscheint, aber auch die Tiger Woods-Serie. Hier hat man erst die Kosten für Übersetzung eingespart und dann sogar komplett die PC-Version, die hier immer noch die am meisten verkaufte sein dürfte.

Dennoch stimme ich Dir voll zu: Bei der Madden-Serie war es aufgrund der Extrem-Nische noch nachvolllziehbar, aber bei Tiger Woods habe ich auch nie verstanden, warum man die Lokalisierungskosten für die Menüs eingespart hat - zumal diese zu Großteilen in jedem Jahresupdate identisch sein dürften. Das finde ich auch ziemlich untentschuldbar, zumal es früher Tiger Woods-Versionen gab, die zwar englischen Kommentar hatten, aber sonst wenigstens lokalisiert waren.

Aber anscheinend verkaufen sich NHL und NBA Live trotzdem massiv besser, denn hier erscheinen lokalisierte Versionen und im Gegensatz zu TW scheinen sich die Verkäufe auch so sehr zu lohnen, dass man hier nach einiger Zeit die Budget-Version veröffentlicht, was bei TW nicht der Fall ist.

Für die Plattform No. 1 in Deutschland - den PC - erscheinen übrigens gar keine Titel der Serien NFL, NHL, NBA und TW mehr. Selbst die WM-Version von FIFA gibt es nur noch für Konsolen.

In Deutschland geht im Gegensatz zu den USA in Sachen Sportspielen ausser Fussball und mal so Sachen wie Tennis nicht wirklich viel. Ich bezweifel auch, dass sich ein Handball-Spiel hier wirklich gut verkaufen würde.

PS
Die Spielepreise sind in den USA natürlich niedriger als hier, das regt mich auch immer wieder auf. Jedoch relativiert sich das zumindest geringfügig dadurch, dass die Preisen in den USA in der Regel ohne Steuern ausgewiesen werden und die Einkommensstrukter in den USA in einigen Regionen unter der in Europa liegt. Insgesamt gesehen werden wir Europäer jedoch schon über die Maßen abkassiert.
 
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