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Dragon Age: The Veilguard

Dragon Age: The Veilguard
Firmen
Electronic Arts, BioWare
Genres
Role-playing (RPG), Strategy, Adventure

Joe

Rentenbezieher
ja Veilguard ist halt auch die letzte Chance für Bioware, die müssen mal wieder abliefern und da will man wohl nachhelfen. Bioware kann sich keinen weiteren halbgaren und lahmen Titel erlauben, die haben seit zehn Jahren nur Scheiße abgeliefert.
 

Mister Blue

Frührentner
ja Veilguard ist halt auch die letzte Chance für Bioware, die müssen mal wieder abliefern und da will man wohl nachhelfen. Bioware kann sich keinen weiteren halbgaren und lahmen Titel erlauben, die haben seit zehn Jahren nur Scheiße abgeliefert.
Wie lange ist jetzt Jade Empire her? Also eher was um die 20 Jahre. Wir sprechen hier aber von EA, die ein Studio aufkaufen und die dann quasi als One-Hit-Wonder laufen lassen. Das einzig positive, was ich zu denen sagen könnte, dass die seinerzeit im Fall von Oddworld - Strangers Wrath und Brütal Legends in die Bresche sprangen. Was auch schon wieder ein paar Jahre her ist ;).
 

Khorny

Moderator
Team
Laut Fextralife wurden kritische Youtuber und Journalisten wohl bei der Vergabe von Review-Codes aussortiert. EA hat wohl Interesse an einem möglichst hohen Score, daher gab es dann keine Codes für alle Schreiber, die vorab ihre Zweifel an der Qualität von Veilguard angemeldet haben.

Nun rechtfertigt sich Fextralife, warum man keine Review zu Release liefern kann. Man wird das Spiel kaufen und reviewen, aber sich nicht von EA vorschreiben lassen wie die Review ausfällt.

Sowas hat man schon zu anderen Spielen gehört, aber ja... nicht schön. Über die Glaubwürdigkeit der Metawertungen sagt dies dann schon einiges, und man sollte sich da ggf. besser nicht zu einem vorschnellen Kauf verleiten lassen, nur weil die Reviews positiv sind.

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Zuletzt bearbeitet:

Joe

Rentenbezieher
Dass gewisse Grifter keine Codes erhalten, finde ich gut. Leute wie Grummz, die sich vor allem auf die ach so böse "Wokeness" einschießen und vor allem darauf rum reiten, schaden nur. Wenn das Spiel nicht im Vordergrund steht, sondern überalle eine woke Agenda Verschwörung gesehen wird, meine ich. Auf diese Flaschen kann man gut verzichten und ich bin froh, dass diese Individuen nicht frühzeitig damit Geld machen können

Fextralife aber ist echt seltsam, verfolge die auch gerne und die sind eigentlich immer recht objektiv.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Laut Fextralife wurden kritische Youtuber und Journalisten wohl bei der Vergabe von Review-Codes aussortiert. EA hat wohl Interesse an einem möglichst hohen Score, daher gab es dann keine Codes für alle Schreiber, die vorab ihre Zweifel an der Qualität von Veilguard angemeldet haben.

Nun rechtfertigt sich Fextralife, warum man keine Review zu Release liefern kann. Man wird das Spiel kaufen und reviewen, aber sich nicht von EA vorschreiben lassen wie die Review ausfällt.

Sowas hat man schon zu anderen Spielen gehört, aber ja... nicht schön. Über die Glaubwürdigkeit der Metawertungen sagt dies dann schon einiges, und man sollte sich da ggf. besser nicht zu einem vorschnellen Kauf verleiten lassen, nur weil die Reviews positiv sind.

Achja, die armen Influencer, die sich drüber aufregen, dass sie nicht influencen können. Das ist mir gestern schon auf Youtube aufgefallen, dass sich einige darüber beschweren, dass sie nichts kostenlos bekommen.

Letztlich hat niemand einen Anspruch auf Review-Codes. Und wenn man letztlich so unabhängig ist, wie man sich immer darstellt, sollte man auf diese Codes sowieso verzichten.

Die "Als Opfer darstellen"-Masche scheint auf jeden Fall auf Youtube bei den Influencern wieder gut zu funktionieren.

Die Motivation dahinter ist übrigens weit weniger edel, als man denkt. Da geht es nicht um Transparenz und Objektivität, sondern um knallharte wirtschaftliche Interessen, die diese Leute durch die klassischen Medien bedroht sehen.

Letztlich sind diese Influencer auch besser oder schlechter als die etablierten Medien, auch wenn sie anders tun.
 

Joe

Rentenbezieher
Fextralife ist aber schon noch mal ne andere Hausnummer und keineswegs nur irgendein Influencer. Die sind DIE Anlaufstelle für RPG Spiele. Die sind das, was Sky Sports für Fussball ist, wenn man so will.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Fextralife ist aber schon noch mal ne andere Hausnummer und keineswegs nur irgendein Influencer. Die sind DIE Anlaufstelle für RPG Spiele. Die sind das, was Sky Sports für Fussball ist, wenn man so will.

Die sind aber auch schon dadurch aufgefallen, dass sie Klicks gefarmt haben, indem auf ihrer Website immer gleich der Twitch-Player aufgegangen ist.
Mal ganz abgesehen von ihren SEO-optimierten Wikis, die immer schön in den Suchanfragen auftauchen, aber oft unvollständig bis komplett leer sind. In der Beziehung nehmen die und IGN sich mal gar nichts.

Deswegen der Hinweis auf die wirtschaftlichen Interessen.

Für das Sky Sports der RPGs ist deren Berichterstattung aber auch zu selektiv. Da ist man bei RPG Site, RPG Fan oder Noisy Pixel besser aufgehoben, da die viel breiter aufgestellt sind. Fextralife ist sehr hitlastig.
 

Khorny

Moderator
Team
Fextralife ist definitiv eine Instanz auf dem Gebiet der Soulslikes. Die Seite ist mit Dark Souls aufgestiegen und hat da auch zurecht einen sehr guten Ruf, da sie schon mit sehr viel Herzblut dabei sind. Ich will das Klicksgefarme auch nicht bestreiten, aber ihre eigentlichen Inhalte sind mitunter valide.

Da würde ich schon eine deutliche Grenze zu irgendwelchen Influencern ziehen. An Fextralife hängt auch eine komplette Seite mit eigens geschriebenen Guides, Tipps, uvm. Die sind auch in meinen Augen richtig gut. Ich habe die beim Spielen von DS2 und 3 selbst oft genug konsultiert, und da echt gute Hilfe bekommen. Natürlich sind sie deswegen kein Großer wie IGN, und Überschriften und Bait sind definitiv nicht schön, aber inhaltlich hat was sie liefern Substanz.
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Fextralife ist definitiv eine Instanz auf dem Gebiet der Soulslikes. Die Seite ist mit Dark Souls aufgestiegen und hat da auch zurecht einen sehr guten Ruf, da sie schon mit sehr viel Herzblut dabei sind. Ich will das Klicksgefarme auch nicht bestreiten, aber ihre eigentlichen Inhalte sind mitunter valide.

Da würde ich schon eine deutliche Grenze zu irgendwelchen Influencern ziehen. An Fextralife hängt auch eine komplette Seite mit eigens geschriebenen Guides, Tipps, uvm. Die sind auch in meinen Augen richtig gut. Ich habe die beim Spielen von DS2 und 3 selbst oft genug konsultiert, und da echt gute Hilfe bekommen. Natürlich sind sie deswegen kein Großer wie IGN, und Überschriften und Bait sind definitiv nicht schön, aber inhaltlich hat was sie liefern Substanz.

Es geht ja auch nicht darum, Fextralife die Kompetenz abzusprechen. Die haben sie ja durchaus.

Aber diese ganze Empörungsmaschinerie, dass für diese Reviewer oder jene keine Codes gab, ist eben auch dadurch getrieben, dass diejenigen, die keine Codes bekommen, dadurch einen wirtschaftlichen Nachteil befürchten und primär dadurch, dass man unbedingt Dienst am Konsumenten leisten will.

Dass muss man auch einfach mal einordnen.

Ich will damit auch nicht sagen, dass das selektive Verteilen von Review-Codes durch EA richtig ist. Aber letztlich ist es immer noch deren Produkt, mit dem sie machen können, was sie wollen. Das muss man einfach mal so anerkennen. Da ist einfach so viel Geld im Spiel, dass man Codes eben nicht massenweise über diejenigen verteilt, die seit Jahren regelmäßig negativ über EA und BioWare berichten. Damit meine ich jetzt nicht Fextralife, sondern andere Youtuber wie z.B. Luke Stephens. die sich über den Mangel an Codes beschwert haben. Das gibt für EA aus Marketingsicht einfach keinen Sinn.

Das ist ja das grundsätzliche Problem an "Access Journalism", der davon abhängt, dass man rechtzeitig Codes bekommt, um rechtzeitig berichten zu können, um wiederum am ersten Aufmerksamkeitszyklus teilnehmen zu können, damit man damit wiederum genug Geld verdient.

Und auch wenn die Influencer oftmals so tun, als wären sie so viel unabhängiger als die etablierten Medien, zeigen solche Fälle eben ziemlich genau auf, dass sie genauso Teil des Access Journalism sind. Was dann wiederum auch in Frage stellt, warum diese Praktiken von EA oder andere Reviewer, die Codes bekommen, so angegriffen oder ins negative Licht gestellt werden. Letztlich steckt da auch wieder eine vorwiegend wirtschaftlich getriebene Agenda dahinter.

Wenn man wirklich unabhängig sein will, muss man eben damit aufhören, immer Day 1 bei der Berichterstattung dabei sein zu wollen, und versuchen, eine Zuschauer-/Leser-/Kundenbasis aufzubauen, die einen finanziell für diese Unabhängigkeit unterstützt. Ist natürlich leichter als getan, keine Frage. Aber das wäre der einzige Weg.

Aber was hier passiert, schadet nur wieder der ganzen Branche. Es untergräbt das Vetrauen in EA/BioWare. Es untergräbt das Vertrauen in die etablierten Medien. Und es untergräbt auch das Vertrauen in die Influencer. Und daran sind mehr oder weniger auch alle Schuld. EA, weil sie nicht genug Codes verteilen. Die Influencer, weil sie ein Drama draus machen. Und die Medien, die Codes annehmen, obwohl sie wissen, dass andere keine Codes bekommen - zumindest, wenn sie das definitiv wissen.

Ob und inwiefern Veiluard ein gutes oder schlechtes Spiel ist, wird von dieser ganzen Sache überschattet. Und weil alle Teilnehmer an diesem Spiel ihre eigene Agenda haben, erodiert hier in allen Richtungen das Vertrauen.

Und das halte ich zumindest vermeidbar, wenn man diese Situationen mit den Codes nicht immer zu einem riesigen Drama aufblasen würde. Denn Gewinner gibt es hier keine. Die einen werden die etablierten Medien nur noch kritischer beäugen, während andere wie ich mittlerweile lieber "Influenza" statt "Influencer" schreiben würden.
 
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