Vorweg: Es ist schwer, diesen Beitrag zu schreiben, ohne verfassungsfeindliches Vokabular zu benutzen. Kommt mit ein bisschen wie "Tabu" vor. 
Was ich trotzdem nicht verstehe: Was hat ein Amerikaner davon, wenn in einem Computerspiel Swastikas zu sehen sind? Es gibt in den Vereinigten Staaten prozentual gesehen noch mehr Verfechter dieser Symbolik als in Deutschland. In Deutschland ist diese aber per Dektret verboten, so dass ich hier wegen der Zensuren überhaupt kein Problem damit habe. Auch alte PC-Titel wie "Commandos - Hinter feindlichen Linien" oder die U-Boot-Simulationen der "Silent Hunter"-Serie sind durch das Entfernen eben solcher Symbole nicht schlechter geworden. Mir persönlich nimmt das auch nicht den Reiz, ein solches Spiel zu spielen.
Aber wieso ist soetwas im TV erlaubt, in einer Kunstform wie Computerspiele es nun einmal sind, aber nicht? Gut, das steht hier nicht zur Debatte.
Kann gut sein, dass der Publisher sich Deutschland als (ich würde jetzt mal tippen) zweitgrößten Absatzmarkt für sein Produkt nicht erlauben konnte zu verprellen. Da nun einmal jeder weiß, dass Deutschland, wenn es um seine Zweitweltkriegsvergangenheit geht, besonders restriktiv vorgeht, dem bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: 1) Er vertreibt es dort nicht, oder 2) Er passt es so an, dass es bedenkenlos an die erwachsene Zielgruppe vertrieben werden kann. Und bevor ein Unternehmen Miese einfährt, werden lieber noch mal 10 Stunden Programmierarbeit investiert, als Millionen Dollars zu verschwenden.
Ein anderes Thema wiederum ist die Gewaltzensur. Dass man sich in Deutschland an dieser schon immer mehr gestoßen hat, als anderswo (dafür gehts hier mit sexuellen Themen weitaus freizügiger vonstatten als in den USA), ist ebenfalls kein Geheimnis. Aber dass deswegen die ganze Welt wegen ein paar Leuten bei der USK nun leiden muß - das finde ich auch nicht in Ordnung. Hier hat's in der Vergangenheit gezeigt, dass deutsche und internationale Fassungen von Unterhaltungsmedien beiderseits ihre Daseinsberechtigung haben, und wer als Deutscher mit Kürzungen nicht klar kommt, eben mitlerweile nicht nur zuletzt Dank Internet, Mittel und Wege gefunden haben dürfte, an sein Lieblingsprodukt zu kommen.
Dass es dies nun für niemanden gibt, finde ich ziemlich daneben. Noch schlimmer ist es allerdings, erst von keinen Kürzungen zu sprechen und so den Vorverkauf noch weiter anzuheizen, nur um dann -ja direkt schon nach Release!- zu sagen: "Ähm, ist doch cut!" Sowas geht nicht. Das ist gezielte Täuschung. Man kann nicht heute hü und morgen hott sagen.
Aber bei Norbert Blüm waren ja die Renten auch noch sicher....
Was ich trotzdem nicht verstehe: Was hat ein Amerikaner davon, wenn in einem Computerspiel Swastikas zu sehen sind? Es gibt in den Vereinigten Staaten prozentual gesehen noch mehr Verfechter dieser Symbolik als in Deutschland. In Deutschland ist diese aber per Dektret verboten, so dass ich hier wegen der Zensuren überhaupt kein Problem damit habe. Auch alte PC-Titel wie "Commandos - Hinter feindlichen Linien" oder die U-Boot-Simulationen der "Silent Hunter"-Serie sind durch das Entfernen eben solcher Symbole nicht schlechter geworden. Mir persönlich nimmt das auch nicht den Reiz, ein solches Spiel zu spielen.
Aber wieso ist soetwas im TV erlaubt, in einer Kunstform wie Computerspiele es nun einmal sind, aber nicht? Gut, das steht hier nicht zur Debatte.
Kann gut sein, dass der Publisher sich Deutschland als (ich würde jetzt mal tippen) zweitgrößten Absatzmarkt für sein Produkt nicht erlauben konnte zu verprellen. Da nun einmal jeder weiß, dass Deutschland, wenn es um seine Zweitweltkriegsvergangenheit geht, besonders restriktiv vorgeht, dem bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten: 1) Er vertreibt es dort nicht, oder 2) Er passt es so an, dass es bedenkenlos an die erwachsene Zielgruppe vertrieben werden kann. Und bevor ein Unternehmen Miese einfährt, werden lieber noch mal 10 Stunden Programmierarbeit investiert, als Millionen Dollars zu verschwenden.
Ein anderes Thema wiederum ist die Gewaltzensur. Dass man sich in Deutschland an dieser schon immer mehr gestoßen hat, als anderswo (dafür gehts hier mit sexuellen Themen weitaus freizügiger vonstatten als in den USA), ist ebenfalls kein Geheimnis. Aber dass deswegen die ganze Welt wegen ein paar Leuten bei der USK nun leiden muß - das finde ich auch nicht in Ordnung. Hier hat's in der Vergangenheit gezeigt, dass deutsche und internationale Fassungen von Unterhaltungsmedien beiderseits ihre Daseinsberechtigung haben, und wer als Deutscher mit Kürzungen nicht klar kommt, eben mitlerweile nicht nur zuletzt Dank Internet, Mittel und Wege gefunden haben dürfte, an sein Lieblingsprodukt zu kommen.
Dass es dies nun für niemanden gibt, finde ich ziemlich daneben. Noch schlimmer ist es allerdings, erst von keinen Kürzungen zu sprechen und so den Vorverkauf noch weiter anzuheizen, nur um dann -ja direkt schon nach Release!- zu sagen: "Ähm, ist doch cut!" Sowas geht nicht. Das ist gezielte Täuschung. Man kann nicht heute hü und morgen hott sagen.
Aber bei Norbert Blüm waren ja die Renten auch noch sicher....
Zuletzt bearbeitet: