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Divinity 2 - Ego Draconis

Divinity II: Ego Draconis
Firmen
DTP Entertainment, 1C-SoftClub, Larian Studios, cdv Software Entertainment, Snowball Studios, ak tronic
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

X30 PUMA

Frührentner
Hi, Gott sei Dank gefällt einauge auch Risen, ich habe schon gedacht ich bin nicht ganz richtig! :confused: Aber wahrscheinlich sind die anderen nur Nachtblind! :) Aber D2 ist wirklich noch besser! :cool: Nur fehlt mir die Zeit! :(

X30 PUMA
 

gamecubler

Pförtner des Altenheims
naja das problem bei dieser ganzen Risen Sache ist ja, eben die Grafik.

Ich seh es einfach nicht ein das ich im Jahre 2009 für 130dm ein Spiel kaufe das mir toll angepriesen wurde und nichtmal die hälfte davon hält (grafisch) was es versprochen hat. und für den rest am Game geb ich halt nicht soviel Geld aus . Risen mit der Grafik von Divinity2 wäre dann wohl locker ein super Game geworden ,aber so leider nix für mich dann eher Divitnity2
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ich hatte ja auch versprochen, meine Ersteindrücke zu posten. Ich bin beiweitem noch nicht so weit wie Sharp, habe aber auch schon ca. 4,5 bis 5 Stunden auf dem Tacho.

Ich dümpel momentan noch auf Level 4 rum, was aber auch daran liegt, dass ich einen Großteil der Zeit im ersten Örtchen nach dem Tutorial verbracht habe, mich dort umgeschaut, diverse Dialoge geführt, Quests angenommen (und ein paar auch schon gelöst) habe. Da habe ich bisher noch nicht allzu viel EXP gesammelt, zumal der größte Teil auch sowieso wieder für das Gedankenlesen drauf gegangen ist. Die effektive Kampfzeit dürfte sich bei mir bisher auf ca. 15 bis 20 Minuten belaufen.

Nun zu den Eindrücken:
Die Grafik ist durchaus ordentlich, wenn auch nicht überragend, aber trotzdem der PC-Version auf Minimal-Settings überlegen. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Framerate nicht unbedingt konstant ist und es gelegentlich zu Tearing kommt. Woran das liegt, konnte ich mir auch nicht erklären, da es in den gleichen Gebieten mal passiert und mal wieder nicht. Ein Gammasetting-Schalter ist auch vorhanden und die Schriftgröße ist akzeptabel, auch wenn ein wenig mehr auch nicht geschadet hätte. Die Texturqualität schwankt hingegen zwischen gut und übel. Besonders, wenn in den Dialogen auf die Charaktere gezoomt wird, wirkt da schon mal was ziemlich matschig. Aber ansonsten kaschiert das Spiel das schon sehr gut durch das allgemeine Grafikdesign, die Bildstimmung und Grafikeffekte.

Die Vertonung ist super: Die Musik passt, die Soundeffekte sind okay und die Charaktere sind alle sehr gut gesprochen - nur der Held sagt fast nichs, in den Dialogen hält er gleich ganz die Klappe.

Der Menüführung merkt man zwar an, dass sie vom PC kommt, aber viel zu meckern gibt es nicht, da man sie auch gut mit dem Controller bedienen kann. Das gleiche gilt für die Steuerung an sich, die zwar in Sachen Sticks etwas zu empfindlich ist, aber sonst schon recht gut ist. Auch hier merkt man die PC-Herkunft - ich hätte die Buttons etwas anders belegt -, aber insgesamt ist die Anpassung schon recht gelungen.

Was das grundlegende Gameplay betrifft, so sind schon diverse Parallelen zu Gothic zu finden. Man wird ähnlich wie in Gothic in der offenen Welt relativ allein gelassen und muss sich seinen eigenen Weg suchen - und landet auch gerne mal an einer Stelle, wo man (noch) absolut keine Chance hat. Oft Speichern ist also Pflicht (hier hätte ich mir eine Quicksave/Quickload-Funktion gewünscht), das gilt auch für den leichtesten Schwierigkeitsgrad, da selbst der schon relativ hoch angesetzt ist. Im Vergleich zu Oblivion oder Fallout ist Divinity II deutlich mehr "Hardcore", da man mehr auf sich allein gestellt ist.

Die eher mangelhafte Karte und das etwas karge Questlog tragen da auch zu bei. Hier hätte man sich schon wünschen können, dass auf der Karte mehr Markierungen für Questgeber etc. vorhanden wären. Man kann zwar mehrfach eigene Marken setzen, jedoch kann man diese leider nicht beschriften, so dass man besser mit einen Notizblock in der Nähe spielen sollte.

Das gilt auch für die diversen Hinweise, die man über das Gedankenlesen bekommt, da sich diese teils auf Gegenden beziehen, in denen man sich noch gar nicht aufhält. Das Gedankenlesen ist aber auf jeden Fall eine sehr frische und tolle Idee.

Allgemein hält das Spiel ein sowohl ein recht umfangreiches Charaktersystem, massenweise Ausrüstung und andere Gegenstände sowie andere RPG-Essentials wie Alchemie, Verzauberungen etc. bereit. Selbst nach so wenigen Stunden.

Die Ladezeiten sind auch recht erträglich (dummerweise wird bei Betreten/Verlassen von Häusern jedes mal geladen), nur wenn man neu lädt, um zu experimentieren, dann nervt es schon etwas. Eine Quickload-Funktion, die nicht gleich alles neu lädt, wäre hier nett gewesen.

Insgesamt würde ich nach den paar Stunden sagen, dass Divinity II für Fans von West-RPGs auf jeden Fall einen Kauf wert sein sollte. Das Spiel hat zwar so einige kleine Macken, macht aber dafür auch eine ganze Menge verdammt richtig. Vor allem Gothic-Fans, die mit Risen nicht so zufrieden sind, dürften hier gut aufgehoben sein, da auch eine Prise Humor nicht fehlt. Nur das Ende soll ja wohl nicht so dolle sein, aber dazu kann ich nun echt noch nicht viel sagen. Zumal ich auch davon ausgehe, dass ich noch so einige Stunden in Rivellon verbringen werde, bevor überhaupt in die Nähe des Endes komme.

Auf mehr Punkte möchte ich derzeit noch nicht eingehen, um auch nicht zu viel zu spoilern. Aber wenn jemand noch was bestimmtes wissen möchte und ich da mit meinem bisherigen Fortschritt im Spiel schon eine Antwort drauf habe, kann ich gerne noch mehr posten.
 

X30 Macho

Aushilfe der Essenausgabe
Dann will ich auch mal meinen Senf dazugeben.Spiele es nun zum zweiten mal und das auch nur weil ich im ersten Durchlauf keine Chance hatte die beiden Endgegner zu erlegen.Habe wohl schlicht und einfach in eine falsche Richtung geskillt und somit im Endkampf keine Überlebenschance gehabt.

Im ersten Durchlauf hab ich ziemlich viele Sachen in Richtung Nahkampf und Krieger geskillt und kam auch sehr gut bis zum Endgegner,nun skille ich hauptsächlich auf Magie und Zauber und merke schon im Anfangsstadium (Lvl.12)das es sich wesentlich einfacher alles gestaltet.

Zum Spiel selber muss ich sagen das es manchmal schon recht kniffelig ist mit der Wegfindung,aber ansonsten gibts von mir eine klare Kaufempfehlung.Die Quest`s sind mehrfach lösbar und abwechslungsreich und der Rest ist recht stimmig gemacht.Bei Rückfragen steh ich gern zur Verfügung.

Gruß
Macho
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Hab jetzt mittlerweile einen weiteren Spieleabend in Rivellon verbracht und so langsam baut sich wirklich der gewisse Flow auf. Ich fühle mich in der Spielewelt mehr und mehr heimisch, auch wenn das Spiel immer noch so seine Macken hat.

So geht es mir z.B. tierisch auf den Keks, dass das Inventar viel zu klein ist und man anfangs keine Kiste zum Lagern hat (bin noch im Trümmertal). Mehr als 50% meines Inventars ist mittlerweile mit Formel und Zutaten vollgestopft. In irgendeine beliebige Kiste möchte ich das Zeug auch nicht stecken, wer weiß ob das nicht wie in Oblivion irgendwann automatisch verschwindet. Wenn da jemand einen Tipp hat, immer her damit.

Ich kann die teils etwas niedrigen 70er-Wertungen zwar (aus Normalspieler-Sicht) durchaus nachvollziehen, bin aber der Meinung, dass echte Rollenspielfans da durchaus einiges draufschlagen dürfen. Ich würde es derzeit im hohen 80er-Bereich ansiedeln, da es in vielerlei Hinsicht eine echte Perle ist.
 

X30 Macho

Aushilfe der Essenausgabe
Alos zum Inventar kann ich dir nur den Tipp geben,wenn du Bücher findest und du hast Bock drauf die zu lesen,tu es sofort und entfern sie,
deine Rezepte gleich umsetzen beim Alchemisten in Trümmertal und du musst weniger Tränke kaufen.
Ich habe mir jetzt auch in meinem zweiten Durchlauf angewöhnt die Sachen die ich finde gleich zu bearbeiten/durchlesen usw. und dann eventuell sofort zu zerstören oder verkaufen wenn sie schlechter sind als meine eigenen Sachen.
Dein Sammelinventar kannst du ja aber auch bis 200 stk. ausbauen,müsste eigentlich passen.

Gruß
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Ja, das mit dem Ausbauen ist klar, hab ich auch schon 1x gemacht. Nur fehlen einem die Fertigkeitspunkte dann anderswo.

Das mit den Büchern ist wohl eine gute Idee, davon hab ich tonnenweise. Nur fällt mir das immer so schwer, mich von diesen Dingen zu trennen...

Eine Kiste wäre mir eigentlich lieber :-/
 

X30 Macho

Aushilfe der Essenausgabe
Dann löst sich das Problem aber spätestens wenn du in den Drachenturm eingezogen bist,da kannst du bis zu 400 Sachen lagern.


Gruß
 

Thommysoft

Aktuell als Moderator inaktiv.
Team
Dann löst sich das Problem aber spätestens wenn du in den Drachenturm eingezogen bist,da kannst du bis zu 400 Sachen lagern.

Gruß

Jup, das ist mir bekannt ;-)

Bis dahin werde ich aber bestimmt noch geschätzte 250 mal irgendwelche Teleporter nutzen müssen, ums ins Dorf zu kommen, damit ich da meinen Krempel verkaufen kann. *g*

Ich kenne meinen RPG-Spielstil ja schließlich schon zu gut... In Fallout 3 hab ich die Schränke in meinem Haus auch mit tonnenweise Zeug vollgeballert gehabt, weil ich dachte "Hm, wer weiß, ob man das nicht nochmal braucht?". Davon hab ich zwar den größten Teil tatsächlich nie mehr gebraucht, aber was man hat, das hat man halt... *g*

Glücklicherweise geht es mir nur beim Zocken von RPGs so und nicht auch noch im echten Leben. Zumal man hier auch noch das Problem hätte, dass in einen kleinen Schrank nicht wirklich 150 Rüstungsteile reinpassen. *g*

Da würde man dann ja wirklich in einer Messie-Wohnung leben. Aber irgendwie schweife ich grad ab, glaube ich.
 
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