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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

Chibiterasu

Frührentner
Das ist ja mal wieder doppelter Standard vom Feinsten. Der PiF Fond war schon seit 2023 Anteilseigner von EA mit 10%. Ab wann geht denn "für mich gestorben.." bei dir los? Ab 11%?

Kann ich nur für mich sprechen. Manchmal ist man eben schlicht nicht informiert.
Ich habe nicht immer den Überblick in welchem Unternehmen wer wo wie drinnen sitzt. Dafür werden hier ja auch Nachrichten gepostet, zur Information. Und dann handelt man eben entsprechend neuer Informationen.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Vielleicht sind die Araber auch nur eine gute Konkurrenz für die Chinesen-Multis und wir bekommen endlich mal wieder gute Spiele von EA. 😁
 

L.Kwas

Frührentner
Das ist ja mal wieder doppelter Standard vom Feinsten. Der PiF Fond war schon seit 2023 Anteilseigner von EA mit 10%. Ab wann geht denn "für mich gestorben.." bei dir los? Ab 11%?
Doppelstandards oder heuchlerisch würde ich das nicht nennen, denn wir sprechen aktuell von ganz anderen Verhältnissen. 10% Anteil bei nem öffentlich gehandeltem Unternehmen sind das eine, der PIF oder etwa Tencent versuchen sich ja so ziemlich überall im Gamingbereich einzubringen. Du kannst als börsennotiertes Unternehmen auch nicht wirklich großartig kontrollieren, wer da grad Anteile von deinem Laden aufkaufen möchte.

Aber hier sprechen wir von einer Übernahme bestehend aus dem PIF, Affinity Partners, der Investmentgesellschaft von Trumps Schwiegersohn (mit Beziehungen zu fragwürdigen israelischen Unternehmen in Siedlungsgebieten sowie den Golfstaaten), und Silver Lake, und CEO Andrew Wilson hat diesen Deal miteingefädelt und verbleibt in seiner Rolle.
 
Zuletzt bearbeitet:

Bachstail

Pförtner des Altenheims
Das ist ja mal wieder doppelter Standard vom Feinsten. Der PiF Fond war schon seit 2023 Anteilseigner von EA mit 10%. Ab wann geht denn "für mich gestorben.." bei dir los? Ab 11%?

Erstens wusste ich das nicht, zweitens ist es über vier Jahre her, dass ich mein letztes EA-Spiel gekauft habe und davor war das letzte mal 2014, ich sehe hier also keinen doppelten Standard.

Du hättest mir viel eher einen Doppelstandard andichten können, wenn Du mich als Nintendo-Fan kritisert hättest, da die Saudische Regierung auch an Nintendo und vielen anderen Publishern (z.B. Capcom, Sony, Take Two) beteiligt ist.

Der Unterschied:

Nintendo ist ein öffentlich an der Börse operierender Konzern, da kann man sich nicht aussuchen, wer Anteile kauft, EA hingegen geht mit diesem Kauf in Privatbesitz über.
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Tja, Politik lässt sich in dem Fall leider schwer heraushalten, wenn Personen beteiligt sind die direkt oder indirekt in die US Politik involviert sind. EA ist somit offiziell tot. Das einzige Spiel was ich von denen noch unregelmäßig und kaum gespielt habe war Apex. Es wird ein leichtes sein, diesen Dreck jetzt auch endgültig an den Nagel zu hängen.

Für Kushner dürfte es hauptsächlich darum gehen, ne Menge Kohle zu machen. Wenn es Probleme gibt, hilft der Schwiegervater. Kushner hat auch Verbindungen zu Bannon, der unter anderem schon Gamer Gate genutzt hat, um seine verrotteten Ansichten weiterzuverbreiten. Da sollte man eine Auge drauf haben, welche Message die in ihren Games in Zukunft verbreiten. Wird wahrscheinlich MAGA Bullshit sein.

Die Saudis werden wahrscheinlich „Sportswashing“ betreiben. Also ihr Image durch Auftritte im Sport zu verbessern um von ihren Fehltritten abzulenken.
 

L.Kwas

Frührentner
Auch Gaming allgemein ist ein wichtiges Thema, und Kronprinz Bin Salman möchte Riad zu einem Zentrum für den weltweiten eSports ausbauen, die investieren sehr viel Geld in Turniere für FIFA, League of Legends, Dota, Valorant, Street Fighter, Tekken, King of Fighters usw.

Über 2.000 eSportler haben dieses Jahr dort an den eSports World Cups teilgenommen, und die Preisgelder betrugen insgesamt 70 Millionen $.
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Sie haben auch ESL, Dreamhack und Faceit aufgekauft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Threatcon

Frührentner
Erstens wusste ich das nicht, zweitens ist es über vier Jahre her, dass ich mein letztes EA-Spiel gekauft habe und davor war das letzte mal 2014, ich sehe hier also keinen doppelten Standard.
....

Der Unterschied:

Nintendo ist ein öffentlich an der Börse operierender Konzern, da kann man sich nicht aussuchen, wer Anteile kauft, EA hingegen geht mit diesem Kauf in Privatbesitz über.
Das bedeutet also im Umkehrschluss, wenn man die Anteilseigner nicht kennt ist es moralisch & ethisch ok. Wenn man die Anteilseigner kennt ist es das wiederum nicht.

Ahja, spannende Logik :sneaky:

Ich empfinde diesen Couch-Aktivismus ja regelmäßig sehr bequem. Man spricht sich gegen etwas aus, das man vorher genutzt hat, da einem bestimmte Informationen fehlten. Liegen diese Informationen nun später jedoch vor, so verzichtet man aber das die Leistung oder das Produkt.
Der Logikfehler meiner Meinung nach ist jedoch, wieso beschaffe ich mir diese Informationen nicht vorher und handle bereits dann vollständig und meiner eigenen Standards entsprechend korrekt? Wäre das dann nicht verantwortungsvollerer Konsum?

Dabei geht es nicht darum ob man das Produkt seit 2014 nicht mehr genutzt hat, sondern um die allgemeine Herangehensweise. Das Ausscheren nach links und rechts und sich selber Fußnoten und Ausnahmen verpassend, verwässert für mich den ganzen aufgesetzten Pathos. Sich im Übrigen echauffieren und eine Firma mit Boykott drohen, deren Kunde man seit 2014 nicht mehr ist... nunja, ich denke EA wird´s überleben.

Sorry, nichts persönliches, aber ich kann deine Argumentation nicht mitgehen.
Der Beitrag wurde automatisch zusammengeführt.

Danke, aber jetzt bitte wieder ohne Politik weitermachen.
Geht klar. Sorry
 

Chibiterasu

Frührentner
@Threatcon:

Dein Umkehrschluss ist ehrlich gesagt saudumm und wurde auch nicht gesagt.

Als ob du dich bei jeder (Konsum-)-Entscheidung in deinem bisherigen Leben immer zu 100% informiert und dann ethisch korrekt verhalten hättest...kannst du mir nicht erzählen.

Außerdem widersprichst du dir.
Da passt es dir auf der einen Seite nicht, dass man sich nicht vorher informiert hat (worüber auch informieren, wenn man nichts von ihnen gekauft hat? ). Dass man jetzt aber zukünftigen Verzicht bekundet, passt dir irgendwie auch nicht, weil man eh schon lange kein Kunde mehr war. Seltsame Logik.
Als wäre es ein Problem, wenn Leute zugeben, dass einem irgendwo gewisse Infos fehlen oder gefehlt haben.

Und wenn du niemals deine Meinung/Haltung zu einer Sache geändert hast, tust du mir auch leid.

Alles ein riesiger Quatsch den du schreibst, meine Güte.
 
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