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Die Spiele-Industrie (Allgemeine Diskussionen)

Eirulan

Frührentner
Find ich ehrlich gesagt nicht mal soo ne dumme Idee.
Mit physischen Games werden sie in Zukunft jedenfalls nicht mehr reich.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Aber mit Krypto? :ugly:

Merch geht vielleicht, aber da gibts ja auch schon andere Läden.
 

L.Kwas

Frührentner
Bei Build a Rocket Boy, dem von Ex-Rockstar- und -GTA-Produzenten Leslie Benzies gegründetem Unternehmen, zeichnen sich Massenentlassungen ab. Das Studio hat in einer Pressemitteilung bestätigt, dass ein "Redundancy Process" beginne. Bei Build a Rocket Boy sind derzeit 483 Mitarbeiter beschäftigt.
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BARB hat das Spiel Mindseye entwickelt, welches diesen Monat auf ganzer Linie floppte und derzeit bei einem Metascore von 28 (PS5) bzw. 38 (PC) liegt, sowie einem OpenCritic-Score von 34. Es gilt als fast sicher, dass Mindseye zum schlechtesten Spiel des Jahres gekürt wird.

Laut einem noch unbestätigtem Gerücht - also nur mit ner großen Prise Salz zu nehmen - soll dieses Projekt angeblich bis zu einer halben Milliarde Dollar gekostet haben.
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Zuletzt bearbeitet:

Mister Blue

Frührentner
Frag mich ja immer, wie man so was schafft. Da wird man ja wohl nicht 5 Jahre lang in voller Mannstärke dran gearbeitet haben. Denn egal, wie erfolgreich einige Spiele sein mögen, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man das je wieder hätte hereinholen wollte. Zumal es bis auf einen Teaser bei auf Yt praktisch kaum beworben wurde.
 

MoinMeister

Pförtner des Altenheims
Wo hatte ich das gelesen? War es sogar hier im Forum? Anyways, das Spiel hat mehrere Richtungsänderungen hinter sich. Original sollte es so eine Art Metaverse werden, in dem die Spieler selber Inhalte erstellen können + eine Prise GTA online. Mindseye sollte nur der Singleplayer Teil davon werden. Nach ewigem
hin- und her hat man sich dann entschieden, einfach das zu releasen, was man fertig gestellt hatte.
 

L.Kwas

Frührentner
Jein, das alles wurde parallel entwickelt, Mindseye sollte ursprünglich mal der Auftakt zu so nem Metaverse-artigem Ding namens 'Everywhere' werden, eine Art Sandbox, für das jeder mit einem Creation Kit Inhalte erstellen können sollte. In einer permanenten virtuellen Welt namens 'Utropia' sollten sich zig Avatare dann aufhalten und interagieren, in etwa vergleichbar mit Second Life oder sowas. Anscheinend wurd alles andere dann irgendwann großteils fallen gelassen, und Mindseye allein ohne Everywhere rausgehauen - wahrscheinlich weil ihnen schlicht die Kohle irgendwann ausging.

Womöglich war das alles aber auch nur heiße Luft, um Investoren mit Buzzwords zu ködern. Leslie Benzies soll sich während der Entwicklung üppige Honorare und Boni gegönnt haben, und wird wahrscheinlich mit nem goldenen Fallschirm abspringen, während das Studio dicht macht.
Die Reviews ehemaliger Mitarbeit auf Glassdoor sind auch alles andere als positiv. Das obere Management soll inkompetent gewesen und nur nach Arschkriechern gesucht haben, welche ihr aufgeblähtes Ego streicheln, egal wie scheiße der Zustand des Projekts war, Kritik auch konstruktiver Natur war nicht erwünscht. Dahinter verliefe es oft chaotisch, und ein ehemaliger Mitarbeiter verglich seine Arbeit mit dem Orchester auf der untergehenden Titanic.
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Für die britische Spieleindustrie ist das auch ein herber Rückschlag, BARB war einer der größten Arbeitgeber dort, ca. doppelt so groß wie etwa Rocksteady (Batman: Arkham Knight, Suicide Squad).
 
Zuletzt bearbeitet:

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Hintergrund in diesem Fall wird sehr wahrscheinlich die interne Umstrukturierung sein, auch in Bezug auf die kommende Xbox-Generation.
Davon betroffen sind im Grunde alle Abteilungen, also nicht Entwickler/Studios.
 
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