Tagchen!
So, sorry, mein erster Post war vom Handy in der Bahn geschrieben, da war ich nicht ganz so ausführlich, wie ich hätte sein können
Also, zu erst mal zur Sprache: Bei der Installation von Mint kann man (wie bei anderen Linuxen auch) die Sprache auswählen, dann wird - Onlineverbindung vorrausgesetzt - das gebrauchte Sprachpaket installiert. Ich hab hier alles auf Deutsch. Alle Sprachpakete auf die CD zu packen wäre halt einfach zu viel Speicherplatz.
Jetzt mal zu den Vorzügen von Mint gegenüber Ubuntu:
- Ubuntu legt Wert darauf, dass das Betriebssystem komplett quelloffen ist. Finde ich total gut, heißt aber beispielsweise: Kein MP3 (gehört Fraunhofer), keine geschützten DVDs (braucht ne Library, um die überhaupt abzuspielen) und mit Flash Videos hatte ich auch immer Probleme. Mint hat da entschieden: Lieber maximal benutzerfreundlich und nicht komplett open source. Da kann man diese Inhalte gleich mitinstallieren. Bei mir lief alles was ich brauchte direkt von Anfang an.
- Mint ist hübsch und Windows ziemlich nah. Ich hab mich an vieles eigentlich schon gewöhnt, wie's in Linux ist, aber als Argument führ ich's trotzdem mal an. Menü unten links, alles wie gehabt.
- Mint geht, anders als Ubuntu, nicht bei "Unity" mit. Das ist die neue standardmäßige Oberfläche von Ubuntu, und die ist einfach nicht jedermanns Sache (und momentan noch ziemlich lahmarschig, wenn ich glaube was ich so höre).
Insgesamt ist das bisher das problemloseste Linux, was ich je hatte. (Proprietäre) Grafiktreiber wurden mir zur Installation automatisch vorgeschlagen und dann liefen die auch. Drucker angeschlossen, wurde erkannt und installiert. Flash-Videos, MP3, DVDs kopieren... alles richtig klasse.
Ich war fast n bisschen enttäuscht, ich hatte mich auf nen Computer-Tag gefreut, wo ich rumbastle und überlege, und dann war nach 1 Stunde schon alles gegessen.
Klare Kaufempfehlung. Ach ne, kostet ja gar nichts! Ha!

Wenn's noch Fragen gibt, immer her damit. Ich jedenfalls bin froh, dass ich Vista und 7 nicht mehr mitmachen musste. Das war nämlich bei mir auch der Grund zum Wechseln, irgendwann wurds mir einfach zu blöd mit Windows. Hab noch 1 Jahr beides parallel gehabt, und dann bin ich komplett umgestiegen.
Gruß!
Jan
PS: Installationstip - 10 GB fürs System, 10 GB für /home und den Rest als Datenpartition nutzen. Sehr praktisch.