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Clair Obscur: Expedition 33

Clair Obscur: Expedition 33
Firmen
Kepler Interactive, Sandfall Interactive
Genres
Role-playing (RPG)

Hotze

Pförtner des Altenheims
Meiner Meinung nach ist es anscheinend ein Dorn in einigen Augen, dass ein Spiel eines bis dato unbekannten Studios den Award als Spiel des Jahres einheimste.

Die nachträgliche Aberkennung des Preises zeigt mir, wie überflüssig "Awards" sind.

Es kann und darf wohl nicht sein, dass ein Titel der nur ~10 Mio in der Entwicklung gekostet hat, Spiel des Jahres wird!
 
Zuletzt bearbeitet:

Batsi

Altenpfleger
Meiner Meinung nach ist es anscheinend ein Dorn in einigen Augen, dass ein Spiel eines bis dato unbekannten Studios den Award als Spiel des Jahres einheimste.

Die nachträgliche Aberkennung des Preises zeigt mir, wie überflüssig "Awards" sind.

Es kann und darf wohl nicht sein, dass ein Titel der nur ~10 Mio in der Entwicklung gekostet hat, Spiel des Jahres wird!
Nach der Logik hätte der Award auch nicht an "Blue Prince" gehen sollen. Der Titel ist immerhin noch "indie-ger" und wahrscheinlich auch günstiger in der Produktion.

Und nur weil einem die Entscheidung bzw. Meinung von Award/Journalist/Magazin XY nicht gefällt, muss man nicht gleich die gesamte Kompentenz in Frage stellen :p
 

Hotze

Pförtner des Altenheims
Da hatte ich mich fast ertappt gefühlt ;)

Mir pers. ist es egal welches Spiel einen Award erhalten hat.
 

teltow

Altenpfleger
Ich würde mich mal für ein paar Anmerkungen zu CO:E33 interessieren. In letzter Zeit wurden ja Kritiken bezüglich des Kampfsystems laut, die sich darauf beziehen, dass die einzige Möglichkeit das Spiel erfolgreich zu abzuschliessen das Erlernen des Parrierens ist. Also quasi, wer gut parrieren kann tut sich leicht, wer nicht parrieren kann tut sich schwer. Ist das so? Lässt sich das Kampfsystem darauf herunterbrechen?

Ich bin nicht ganz sicher ob ich das spielen möchte oder nicht. Die Story sieht gut für mich aus und das Kampfsystem abgesehen von dem Punkt oben auch. Die (typisch französische) romatische Grundstimmung gefällt mir nicht so. Erinnert mich auch an Filme wie "Die fabelhafte Welt der Amélie" den ich nicht mochte (falls den noch jemand kennt, ist ja schon ne Weile her =). Über die Romantik kann ich hinwegsehen, aber der Rest müsste dann passen.
 

Ahti

Rentenbezieher
Ich würde mich mal für ein paar Anmerkungen zu CO:E33 interessieren. In letzter Zeit wurden ja Kritiken bezüglich des Kampfsystems laut, die sich darauf beziehen, dass die einzige Möglichkeit das Spiel erfolgreich zu abzuschliessen das Erlernen des Parrierens ist. Also quasi, wer gut parrieren kann tut sich leicht, wer nicht parrieren kann tut sich schwer. Ist das so? Lässt sich das Kampfsystem darauf herunterbrechen? [...]

Zumindest in Bezug auf den höchsten Schwierigkeitsgrad kann ich sagen, dass man ohne Parrieren nicht weit kommt. Aber es gibt drei Schwierigkeitsgrade und der niedrigste heißt "Story" ... also würde ich mir keine Sorgen machen.;)

Und ganz ehrlich, selbst auf "Expert" finde ich das Parrieren nicht sonderlich schwierig, weil die meisten Angriffe gut lesbar und/oder leicht erlernbar sind.
 

teltow

Altenpfleger
Okidoke. Danke dir. Hilft wohl nix als selber spielen =) Ich spiele normalerweise auf "schwer" bis "du bist tot". Aber dazu muss ich das Spiel auch mögen.
 

Krule

Frührentner
Sehe ich ähnlich. Parieren ist definitiv die zentrale Mechanik – ohne die kommt man nicht weit. Trotzdem greift es meiner Meinung nach zu kurz, das Kampfsystem ausschließlich darauf zu reduzieren. Das taktische, rundenbasierte System verlangt schon noch weitere Fähigkeiten und Entscheidungen. Aber ja: Parieren ist Pflicht, und gerade beim Erstkontakt mit Gegnern fällt das nicht immer leicht. Die Angriffsmuster sind zwar gut lesbar, kommen aber oft verzögert, was das Timing zusätzlich erschwert. Ich habe irgendwann vom höchsten Schwierigkeitsgrad auf "Normal“ heruntergestellt, weil mir die Timings schlicht zu tight waren.

Dazu kommt aber auch: Man kann relativ viel nebenbei machen, was das Spiel laut diversen Berichten aus unserem Thread spürbar einfacher macht (teilweise wohl zu einfach). Wer also Probleme hat, sollte ruhig etwas abseits der Hauptstory erkunden - das kann einiges an Druck rausnehmen.
Ich habe das Spiel recht linear und ohne große Umwege durchgespielt. Einige Kämpfe habe ich dabei als durchaus sehr anspruchsvoll empfunden, aber insgesamt schon machbar.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Man kann sich theoretisch auch als Tank skillen, passende Traits auswählen und diverse Hilfen aktivieren, wenn man mit dem Parieren gar nicht klar kommt, um den Schaden stark zu minimieren (und Heilung gibt es auch noch).
Aber ich fand eigentlich man findet gut rein, die meisten Gegner und Bosse haben jetzt auch nicht allzu viele Animationen die man lernen muss. Auf "Normal" musste ich jetzt jedenfalls nicht sonderlich viele Bosse mehrmals angehen, die meisten lagen dann doch beim ersten oder spätestens zweiten Versuch, da die wenigen Muster doch recht schnell in einen Automatismus übergehen.

Generell fand ich auch die Bosse in der ersten Hälfte schwerer als die späteren, was halt zum einem damit zusammenhing das ich viel nebenbei gemacht und daher wohl überlevelt war, wie auch das System irgendwann click macht und man schon ganz instinktiv weiß wann man parieren/ausweichen muss, auch wenn man die Muster noch nicht kennt (jedenfalls solange der Gegner dann nicht seine Aktion verzögert oder antäuscht).
 

L.Kwas

Frührentner
Das Spiel hat generell Balancingprobleme im letzten Akt, man wird dort schnell viel zu overpowered, und der finale Boss der Hauptstory lässt sich sehr leicht und schnell umboxen. Zusätzlich gibt es auch Exploits, mit denen man selbst Bosse mit nur 1 starken Hit oneshotten kann - und diese sind auch nicht wirklich versteckt, man findet schnell heraus, welche Kombis oder Attacken wirklich extrem mächtig werden können.

Generell fand ich aber dieses semi-aktive Angreifen und aktives Parieren/Dodgen weitaus befriedigender als RNG Gedöns, wo man dasitzt und hoffen muss, dass die Würfel günstig fallen. Das war für mich damals der größte Kritikpunkt an BG3 zum Beispiel.
 
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