StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: J-RPG klassischer Machart
System: alle gängigen
Preis: 24,99 EUR (regulär)
Chained Echoes wurde bereits im Dezember 2022 released, ich kam aber leider erst jetzt dazu mal richtig reinzuschauen.
Es handelt sich hierbei um ein eher klassisch aufgemachtes J-RPG in recht hübscher 16-Bit Pixeloptik, die entsprechenden Vorbilder dürften wohl am ehesten die SNES Klassiker wie FF VI oder Chrono Trigger sein. Im Gegensatz zu den Vorbildern ist dieses Spiel aber ein Ein-Mann Projekt aus NRW..und dafür echt gut gelungen.
Vorweg, man muss dem Titel etwas Zeit geben. Denn gerade am Anfang geht doch ziemlich viel drunter und drüber. Das liegt daran, dass immer nur ein Teil eurer späteren Gruppe und der Weg derselben bis zur Zusammenkunft gespielt hat..bis man seine richtige Anfangs Party zusammen hat, dauert das schon mal 2 bis 3 Spielstunden. Und da ist es zumindest anfangs schon recht mühselig dem ganzen zu Folgen.
Hat man seine Party dann zusammen, gehts auch erst richtig los mit der Reise. Die Story lässt sich im Groben so formulieren das unsere bunt zusammengewürfelte Truppe, alle mit ihren eigenen Zielen, durch den Kontinent VAlandis streift um den Krieg zwischen drei Königreichen zu beenden.
Soweit ist da auch alles drin. Es gibt rundenbasierte Kämpfe, die für meinen Geschmack zumindest anfangs etwas zu lang sind. Dafür sind es aber keine Zufallskämpfe, die Gegner sind jederzeit auf der Map sichtbar. Und so zahlreich sind die Kämpfe hier im Vergleich zu machen zufallskampfbasiertem JRPG der 16bit Ära auch nicht.
Die Spielwelt lädt zum Erkunden ein, es gibt viele Geheinisse zu entdecken und auch viele Gegenstände zu looten, welche man später entweder in das Craften von Waffen, aber auch zum Verkauf nutzen kann. Das ist hier so ein wenig ähnlich wie bei Final Fantasy XII (meine ich): verkauft ihr spezielle Items, gewährt euch der Händler so genannte "Deals", die meist gute Rüstungen, Schwerter oder ähnliches enthalten.
Die Rundenkämpfe geben sich ebenfalls klassisch. Ihr kämpft immer mit vier Personen, allerdings mit der Besonderheit das diese mit weiteren Personen so genannte Tag-Teams bilden können, wodurch die jeweilige Figur schnell im Kampf gewechselt werden kann. Das kann je nach Gegner kampfentscheidend sein, beispielsweise wenn dieser immun gegen körperliche Angriffe ist, ihr gerade aber keinen Magier in der ersten Kampfreihe habt.
Die Kämpfe sind nicht ohne bzw. man muss schon das System dahinter verstehen. Wahrscheinlich habe ich es überlesen, aber bis ich raus hatte das die Talenstufen sich auch steigern, und man dadurch dann weniger Punkte ausgeben muss, das hat gedauert.
Zum Glück ist hier das Speichersytem recht gnädig. Man kann eigentlich immer frei speichern, zumindest auf der Weltkarte und eine Autospeicherfunktion gibt es auch, welche gut funktioniert. Scheitert man in einem Kampf, kann man diesen auch erneut angehen, verliert aber die dort genutzten Items.
Eine Sprachausgabe gibt es nicht, die Texte sind in gut lesbaren Deutsch. Das Spiel ist momentan auch über den Gamepass spielbar.
Kleines Zwischenfazit nach knapp 8 Spielstunden: Fans klassicher JRPGs dürften hier absolut auf ihre Kosten kommen. Der Einstieg ist gewöhnungsbedürftig, auch wenn die Grundidee, die einzelnen Charaktere und ihre Story zunächst kennenzulernen gar nicht so verkehrt sind. Aber das reißt einen auch ein wenig aus dem Spiel und man kommt sich etwas überfordert vor.
Das ändert sich, wenn man seine grundsätzliche Party zusammen hat und dann entfaltet sich eine bisher recht interessante Geschichte. Wer solche Spiele mag, sollte mal reinschauen
Testbericht JPGames
Testbericht 4players
Eintrag auf Steam
System: alle gängigen
Preis: 24,99 EUR (regulär)
Chained Echoes wurde bereits im Dezember 2022 released, ich kam aber leider erst jetzt dazu mal richtig reinzuschauen.
Es handelt sich hierbei um ein eher klassisch aufgemachtes J-RPG in recht hübscher 16-Bit Pixeloptik, die entsprechenden Vorbilder dürften wohl am ehesten die SNES Klassiker wie FF VI oder Chrono Trigger sein. Im Gegensatz zu den Vorbildern ist dieses Spiel aber ein Ein-Mann Projekt aus NRW..und dafür echt gut gelungen.
Vorweg, man muss dem Titel etwas Zeit geben. Denn gerade am Anfang geht doch ziemlich viel drunter und drüber. Das liegt daran, dass immer nur ein Teil eurer späteren Gruppe und der Weg derselben bis zur Zusammenkunft gespielt hat..bis man seine richtige Anfangs Party zusammen hat, dauert das schon mal 2 bis 3 Spielstunden. Und da ist es zumindest anfangs schon recht mühselig dem ganzen zu Folgen.
Hat man seine Party dann zusammen, gehts auch erst richtig los mit der Reise. Die Story lässt sich im Groben so formulieren das unsere bunt zusammengewürfelte Truppe, alle mit ihren eigenen Zielen, durch den Kontinent VAlandis streift um den Krieg zwischen drei Königreichen zu beenden.
Soweit ist da auch alles drin. Es gibt rundenbasierte Kämpfe, die für meinen Geschmack zumindest anfangs etwas zu lang sind. Dafür sind es aber keine Zufallskämpfe, die Gegner sind jederzeit auf der Map sichtbar. Und so zahlreich sind die Kämpfe hier im Vergleich zu machen zufallskampfbasiertem JRPG der 16bit Ära auch nicht.
Die Spielwelt lädt zum Erkunden ein, es gibt viele Geheinisse zu entdecken und auch viele Gegenstände zu looten, welche man später entweder in das Craften von Waffen, aber auch zum Verkauf nutzen kann. Das ist hier so ein wenig ähnlich wie bei Final Fantasy XII (meine ich): verkauft ihr spezielle Items, gewährt euch der Händler so genannte "Deals", die meist gute Rüstungen, Schwerter oder ähnliches enthalten.
Die Rundenkämpfe geben sich ebenfalls klassisch. Ihr kämpft immer mit vier Personen, allerdings mit der Besonderheit das diese mit weiteren Personen so genannte Tag-Teams bilden können, wodurch die jeweilige Figur schnell im Kampf gewechselt werden kann. Das kann je nach Gegner kampfentscheidend sein, beispielsweise wenn dieser immun gegen körperliche Angriffe ist, ihr gerade aber keinen Magier in der ersten Kampfreihe habt.
Die Kämpfe sind nicht ohne bzw. man muss schon das System dahinter verstehen. Wahrscheinlich habe ich es überlesen, aber bis ich raus hatte das die Talenstufen sich auch steigern, und man dadurch dann weniger Punkte ausgeben muss, das hat gedauert.
Zum Glück ist hier das Speichersytem recht gnädig. Man kann eigentlich immer frei speichern, zumindest auf der Weltkarte und eine Autospeicherfunktion gibt es auch, welche gut funktioniert. Scheitert man in einem Kampf, kann man diesen auch erneut angehen, verliert aber die dort genutzten Items.
Eine Sprachausgabe gibt es nicht, die Texte sind in gut lesbaren Deutsch. Das Spiel ist momentan auch über den Gamepass spielbar.
Kleines Zwischenfazit nach knapp 8 Spielstunden: Fans klassicher JRPGs dürften hier absolut auf ihre Kosten kommen. Der Einstieg ist gewöhnungsbedürftig, auch wenn die Grundidee, die einzelnen Charaktere und ihre Story zunächst kennenzulernen gar nicht so verkehrt sind. Aber das reißt einen auch ein wenig aus dem Spiel und man kommt sich etwas überfordert vor.
Das ändert sich, wenn man seine grundsätzliche Party zusammen hat und dann entfaltet sich eine bisher recht interessante Geschichte. Wer solche Spiele mag, sollte mal reinschauen
Testbericht JPGames
Testbericht 4players
Eintrag auf Steam