Hier noch nachträglich zu meinen ersten Eindrücken weiter oben ein paar aktuelle Berichte von der Front:
Wie oben schon erwähnt, gibt es ja auch noch 4 unterschiedliche Aufgaben zu lösen.
Eine der Aufgaben habe ich im ersten Schwierigkeitsgrad alleine geschafft. Heute hatte ich die Möglichkeit mit einem weiteren Spieler den Zweiten Schwierigkeitsgrad anzugehen.
Ergebnis:
1. Es lassen sich die Aufgaben tatsächlich und komfortabel mit bis zu 4 Spielern angehen.
2. Wir haben es nicht geschafft! Wahnsinn! Die gegnerische KI ist verdammt gut, oder ich habe alles verlernt. Oder uns fehlten einfach noch die nötigen Fähigkeiten und der richtige Einsatz. Einfach "haudrauf" hat nicht funktioniert.
3. Danach haben wir jeder alleine versucht diese Aufgabe zu lösen. Schon waren die Ziele an anderen Plätzen und die KI nur leicht schwächer. Ich habe es trotzdem nicht geschafft.
Fazit:
Anscheinend passt sich die KI zumindest bei den Aufgaben der Spieleranzahl an. (die Aufgabe bestand aus mehreren hintereinanderfolgenden Zielen, Sprengsatz legen und zünden, Klasse wechseln, Reaktor reparieren, zum Agenten wechseln, Terminal aktivieren, Geheimcode stehlen und ans Ziel bringen)
Die verteidigende KI ist sehr stark. Damit warte ich sehr gerne, wenn noch mehr Senioren das Spiel haben.
Dann habe ich mir die Kampagne noch einmal genauer angesehen. Entweder man spielt sie alleine und privat, sei es nur mit KI als Gegner und im eigenen Team. Oder man entscheidet sich für zusätzlich Freunde im eigenen Team (bis zu 8 Leute in einem Team). Entweder nur mit Einladung, oder Freunde dürfen auch so beitreten. Oder man öffnet die Kampagne für alle.
Dies hat auch funktioniert. Zu zweit mit der KI im Team und als Gegner haben wir mal 2 Teile der Kampagne begonnen. Ich weiß jetzt nicht ob es eine Möglichkeit gibt, den Schwierigkeitsgrad zu verändern, aber die KI, zumindest die Gegner-KI macht es einem nicht immer leicht. Wir haben es geschafft, aber es war doch sehr spannend und nervenaufreibend. Ich als Techniker mußte einen Safe öffnen. Das dauert 60 verdammt lange Sekunden, in der Zeit wurde ich von der gegnerischen KI beschossen, flogen Projektile und Granaten vorbei, und Du stehst dann da am Safe mit entsprechendem Gerät und hoffst, dass Dich Dein Team deckt. Das war echt klasse.
Falls ich mittendrin unterbrochen wäre, hätte ich bei einem zweiten Anlauf bei der zuletzt erreichten Prozentzahl weiter den Safe öffnen können. Es sei denn der ein gegnerischer Techniker hätte meinen Versuch den Safe zu öffnen komplett rückgängig gemacht, und ich hätte von vorne beginnen müssen.
An einer anderen Stelle mußte eine Roboter-Drohne zu einem feindlichen Labor begleitet werden, damit diese dort gefährliche Proben entnehmen kann. Die Drohne bewegt sich aber nur bei intaktem Zustand, und wenn ein Techniker in unmittelbarer Nähe ist. Also muß nicht nur die Drohne vor Schaden bewahrt werden, auch der Techniker muß überleben, damit er die Drohne bei Bedarf reparieren und auch weiterfahren läßt. Wir waren neben der KI nur mit 2 menschlichen Spielern unterwegs, und ich als der Techniker.
Das ist nichts für meine Nerven.

Auch kracht und explodiert es überall, und Du hoffst nur irgendwie durchzukommen. Ich habe mich paar mal dabei erwischt laut zu fragen, was denn meine Mitspieler zum Teufel machen, und warum ich schon wieder tot bin. Krass!
Egal was man also bei Brink angeht, wirklich alles läßt sich alleine mit Freunden oder Fremden spielen. :thumbsup: