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Beschreibt eure momentane Lust aufs Zocken

G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ich hab grad echt das Problem nicht von BG3 wegzukommen. Ich will immer wieder was ausprobieren, auch wenn ich dann nie komplett durchspiele.

Ich hab noch genug andere Spiele offen, aber kann mich irgendwie nicht dazu aufraffen die zu starten... Lieber wieder ne entspannte Runde BG3 übers PS Porta(b)l(e). Auf dem Sofa ist auch viel entspannter als Schreibtisch.

Mit Ausnahme von Expedition 33 hab ich seit letzten August nur BG1, 2 und 3 gespielt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ja, vermutlich. Irgendwie bin ich mit der open world nicht klar gekommen. Decision Paralysis.

Und bei nem Souls kann ich noch schlechter einschätzen ob ich grad nur zu schlecht bin oder wirklich erst mal woanders hin gehen sollte.
 

OldRooster

Pförtner des Altenheims
Ich hab grad echt das Problem nicht von BG3 wegzukommen. Ich will immer wieder was ausprobieren, auch wenn ich dann nie komplett durchspiele.

Ich hab noch genug andere Spiele offen, aber kann mich irgendwie nicht dazu aufraffen die zu starten... Lieber wieder ne entspannte Runde BG3 übers PS Porta(b)l(e). Auf dem Sofa ist auch viel entspannter als Schreibtisch.
Lässt sich das gut auf Portable spielen? Ist das noch lesbar? Für mich schaut BG3 so krass nach PC Spiel aus, dass es mich immer etwas abschreckt. Hab seit etlichen Jahren keinen PC mehr ...
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ja, die Controller Steuerung haben sie ziemlich gut hinbekommen. Gibt ein paar Quirks, aber die hat die Steuerung am PC auch. Dafür ist das direkte Steuern mit dem Stick ziemlich cool und besser als immer rumzuklicken.

Manches ist zugegeben etwas klein geschrieben, das betrifft aber nur Schrift innerhalb des Inventars. Zum Beispiel sehr umfangreiche Item Beschreibungen. Den Text der Dialoge und von Büchern etc. kann man vergrößern und dann geht das super. Ich hab über 200h auf der Portal
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Zurzeit hängt's etwas, was aber nicht so sehr mit der Lust zu tun hat. Aktuell befindet sich (neben einem zunehmend versandenden FF15-Lauf) Tainted Grail in der Pipe, das man aber nicht wirklich fokussiert wegspielt - dafür ist es zu ... na ja, bethesdig gestaltet, und das jederzeit mögliche Speichern und Laden lässt auch kaum Spannung aufkommen. Das meine ich nicht als schlechte Kritik, weil sowas durchaus mal sehr willkommen ist.

Aber na ja, die letzten Tage wurde kaum gespielt, weil es abends zu warm und sonnig in der Bude ist, und wenn's dann irgendwann dunkler und kühler draußen wird, fühl ich mich eigentlich schon zu platt, noch irgendwas Sinnstiftendes zu zocken.

Vielleicht ändere ich das nun, also quasi jetzt mal, indem ich das Spiel anwerfe.
 

Chibiterasu

Frührentner
Bei mir lässt nun seit einer Weile zwar nicht die Lust auf das Zocken an sich nach, jedoch schrumpft mein Interesse an der Industrie, an Neuankündigungen, am "Up to date sein" und auch meine Neugierde auf Experimente abseits meinet Comfort Zone.

Ich fühle mich wie an einem Punkt, wo ich vor 20 Jahren mit der Musik und vor 10 Jahren mit Serien war.

Ich habe mich als Teenager/junger Erwachsener in manchen Musik-Genres sehr gut ausgekannt. Zumindest bei den Bands, die auch in Musikzeitschriften (die ich viel gelesen habe) vorgekommen sind und relevante Alben rausgebracht haben.
Ich hab viel über Musik diskutiert, nachgedacht usw. War auch mehr in so einem Umfeld unterwegs.

Mit der ständigen und einfachen Verfügbarkeit von quasi jeglicher Musik über zuerst Torrent Seiten und dann Youtube und Co. kam eine Art Überforderung und Choice-Paralysis.
Ich höre immer noch gerne und viel Musik, aber überhaupt nicht mehr methodisch und ohne "Bildungsauftrag". Ich höre nur das was mir unterkommt und gefällt und setze mich nicht mehr konkret mit bestimmten Szene-Entwicklungen auseinander.

Bei Serien war es auch so, dass ich bis zu einem gewissen Punkt die meisten der hochgelobten Serien geschaut habe (80er, 90er, zur HBO Hochzeit in den 00er Jahren bis ca. zum Ende von Breaking Bad/Dexter und Co.).
Aber als die guten Serien nur so aus der Erde schossen und auf den konkurrierenden Streaming-Platformen angeboten wurden, hab ich nur noch ab und zu mal eine geschaut.
Meine Watchlist ist sehr lange und wird nie kleiner, weil ich am Ende doch nie was schaue. Zuviel Auswahl, zu wenig Zeit. Überforderung.
Abos habe ich schon eine Weile keines mehr laufen.

Mit Videospielen habe ich am längsten durchgehalten. Ich habe immer noch gelegentlich den Drang diverse hochgelobte Spiele aus Genres, die mir eigentlich oft nicht viel geben, zu probieren um mir eine Meinung bilden zu können.
Aber das lässt stark nach.

Es gibt einfach viel zu viel. Zuletzt hab ich mir mal wieder irgendein Indie-Showcase mit 100 Neuankündigungen angesehen und im Grunde habe ich überall nur mit den Schultern gezuckt. Nichts davon kannte ich, kaum etwas sah interessant oder irgendwie neuartig aus.
Ich merke, dass ich keinen Überblick mehr habe und auch nicht mehr haben möchte.
Es geht ja auch quasi nicht mehr.

Und wenn ich zu filtern anfange, dann werde ich eben oft recht radikal dabei. Ich spiele gerade viel entspannter so Zeug dahin, das ich teilweise schon ewig besitze. Gerade wieder Stardew Valley.

Ich bin richtig froh, dass mein Playstation Plus Premium Abo ausläuft (welches ich durchaus ausgenutzt habe), weil dann die Verfügbarkeit vieler Titel nicht mehr gegeben ist.

Bei dem Youtube Kanal Easy Allies sprechen sie immer von der "Cataclysmic Wave of Content".
Es kommt einfach zu viel raus und anstatt dass ich mir einfach nur die Highlights raussuche, nehme ich irgendwie so eine generell leicht ablehnende Grundhaltung oder Apathie allem gegenüber ein.
Schwer zu beschreiben.

Vielleicht alles ein Zeichen, dass ich alt werde...keine Ahnung :D
Oder dass meine Psyche gerade Stabilität und Vorhersagbarkeit braucht.

Sorry für den langen Exkurs :)
Kann das wer nachempfinden?
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Ja, das kann ich nachempfinden, auch wenn dieser Zustand bei mir nie ausgeprägt war. Ich hatte immer einen relativ schmalen Korridor an Geschmack, dafür aber auf dem Gebiet dann vergleichsweise viel Ahnung, weil ich mich, besonders bei Musik und Film, mit den Leuten auseinandergesetzt hab - wenn auch erst ernsthaft mit Aufkommen von Wikipedia. Aber das war ja so die Studentenzeit.

Aber aus verschiedenen Gründen fiel es mir über die Jahre immer schwerer, dem Hobby Film zu folgen, weil das was rein Passives ist und so ein Dreistünder schon mal kognitiv überfordern kann.

Aber auch unabhängig davon bin ich jetzt mit meinen 40 Lenzen so ein kleiner, filthy Casual geworden, der Medien eigentlich nur noch relativ breit und nicht tief konsumiert. Podcasts höre ich, auch aus Gelegenheitsmangel, quasi gar nicht mehr.

Im Gegenzug ertappe ich mich dabei, beim neusten Gassenhauer von Beatrice Egli (oder so ähnlich) in der Giovanni Zarella Show mit dem Fuß zu wippen, was in meiner Jugend Hochverrat an der Kunst gewesen wäre. Aber es ist mir einfach nicht mehr so wichtig wie früher und ich bin weniger dogmatisch unterwegs, und versuche nebenher auch mentale Brücken zu Leuten zu schlagen, die in solchen Hitparaden-Shows stehen und jeden einzelnen Song mitschmettern können.

Das soll übrigens als halbe Metapher zu verstehen sein, weil ich mit Schlager nach wie vor nicht viel anfangen kann - aber es geht um das Prinzip, das sich auch auf viele andere Bereiche anwenden lässt.

Insgesamt empfinde ich das aber als ganz angenehmen Zustand, so ungezwungen zu konsumieren.
 

Brendex

Brotkasten Freundin
Im Moment spiele ich meist nur die 15 Pflichtminuten um die Rewardspunkte mitzunehmen. Und die 8 Titel die man für weitere Punkte braucht. Ich habe meine Lieblingstitel ja schon gefunden und such in dieser Hinsicht auch nichts neues. Mein Fokus liegt im Moment auf mein neues Bike und (endlich) die Erkenntnis das Bewegung den Blutzuckerwert senkt. Radeln, etwas Kraftsport. Schreiben, 3D Druck Basteln und ab und zu noch ein wenig zocken. Meine steigende Ausdauer und Kreativität sind im Moment mehr Belohnung als ein Spielstand. Bei Filme und Serien bin ich sowas von raus. Das Überangebot schreckt mich quasi ab. Wenn meine Herzdame anfängt zu zappen und die Bibliotheken der Streaming Plattformen durchzuschauen ertappt ich mich dabei das ich mir am Laptop ne neue Runde fürs Rad zusammenstelle und ne Geocache Runde plane.
 
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