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Atomfall

Atomfall
Firmen
Rebellion
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

Khorny

Moderator
Team
Rebellions neues Spiel ist kein Sniper Elite, sondern ein Survival/Adventure/Shooter. Im Netz wird es teilweise aber schon als Fallout UK betitelt, da es von der Welt etc. ein wenig an Bethesdas RPG Reihe erinnert. Optisch sieht es ganz gut aus, und finde ich definitiv interessanter als ein weiteres Sniper Elite.


Gameplay:

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Kommt übrigens direkt in den Gamepass.
 

ziegenbock

Altenpfleger
Announced at the Xbox Games Showcase Atomfall will be a day one release on
Xbox Game Pass
and will launch simultaneously on
Xbox Series X|S, Xbox One, Windows PC, PC via Steam and Epic Games Store, PlayStation 5 and PlayStation 4 in 2025.

Mehr habe ich dazu nicht gefunden. Ich habs mir mal auf die Wunschliste gepackt.
 

Joe

Rentenbezieher
Nach der herben Enttäuschung, die Stalker 2 ist, hoffe ich echt dass das was wird. Aber Stalker 2 kann ich mir nicht länger geben, lange nicht mehr so ein unfertiges, kaputtes Game gespielt.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Noch mehr Gameplay...

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X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Ab heute kann Atomfall gespielt werden. Allerdings können das nur die Käufer der Deluxe Edition (Hat es schon jemand?).
Das normale Fußvolk ohne Early Access spielt ab 27.3. (auf Xbox S/X im Game Pass). Hier die ersten 20 Minuten des Spiels im Gameplayvideo:

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StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Ich hab hier bei der Deluxe Edition zugeschlagen, einfach weil mir der Titel vom Setting her so richtig zusagte. Mal so meine ersten Eindrücke nach knapp 4 Stunden:

Wie schon auch in den meisten Tests zu lesen, ist Atomfall schon was eigenständiges und irgendwo zwischen Fallout und Stalker anzusiedleln; es nimmt Anleihen, ist aber weder das ein oder andere. Mir gefällt diese Mischung bisher, wobei ich auch das ein oder ander zu kritisieren habe.

1. Das Setting: Mal was frisches und dieses kleine englische Dorf aus den 60er Jahren samt Umland ist wirklich schön umgesetzt. Es ging eine Reihe zu entdecken, das ganze ist schon gestaltet und weckt den Entdeckerdrang. Das passt soweit. Das ganze ist in einzelne Gebiete aufgeteilt und jetzt keine riesen Open World, was allein schon deswegen gut ist, da es anscheinend keine Schnellreise gibt.

Leichte Abzüge gibt es Zwischenladen wenn man in Gebäude geht und die teils "duplizierten" Bewohner..beides nicht tragisch, aber man merkt es halt.

2. Was mache ich eigentlich? Diese Frage wird man sich je nach Schwierigkeitsgrad am Anfang sicher stellen. Denn Atomfall gibt zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad zwar einen Weg vor..aber keine direkten Markierungen. Da heißt es beispielsweise "Person xyz hat ihr Lager im Norden"..da gibts dann aber keinen Marker, das Lager müsst ihr dann selbst finden. Finde ich top und lässt sich auch individuell einstellen welche Hilfen man nutzen möchte.

Auch der Handel ist hier ein wenig anders. Es gibt kein Geld, ihr tauscht Waren. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch das passt gut ins System rein.

Diskutabel ist das Inventar..denn so ein Vollaufen lassen wie in Fallout gibt es nicht und ein eigenes Zuhause samt Kiste habe ich auch noch nicht bemerkt. Es soll zwar später Postkästen geben, wo man dann auf seine gelagerten Sachen zugreifen kann. Aber auch die muss man ja erstmal in der Nähe haben. Und das Inventar ist klein. Was auch dazu führt, das ihr öfters mal Sachen am tauschen seit.

Aufleveln tut man hier übrigens durch Fertigkeitsbücher, welche man kaufen oder (zumeist) finden kann. Es gibt keine Erfahrungspunkte für das Erkunden oder das Abschießen von Feinden. Das passt soweit zu dem Spiel, denn Atomfall ist, wie ich finde, mehr Entdecker- denn Shooterspiel. Klar gibt es Schießereien, man kann aber auch recht viel durchs Gras schleichen wenn man will. Gerade anfangs, wenn man noch nicht so gute Waffen, Ausrüstung und Munition hat, bietet es sich aber auch mal an, ohne Kampf voran zu kommen. Die meisten Gegner schießen nämlich nicht direkt auf einen, sondern lassen euch Zeit sich aus dem jeweiligen Bereich zu entfernen.

Technsich läuft es bisher rund. Keine Ahnung ob da 60fps erreicht werden, dafür bin ich zu wenig technikversiert, aber größere Ruckler habe ich bisher nicht gemerkt.


Bisher finde ich viele der Ansätze von Atomfall gelungen. Es ist sicher kein AAA Titel, auch wenn es im gesamten eine schön designte Spielwelt bietet. Als Shooter wird es sicher bessere geben, vieles über die Welt, aber auch teils questrelevantes wird wenig in Cutsceens denn in zu findenen Texten erzählt. Mir gefällt hier aber die Mischung und gerade auch, dass die Erkundung einen recht großen Stellenwert einnimmt. Wer will, kann sich dank individueller Schwierigkeitseinstellungen auch mehr führen lassen.

Man sollte aber kein neues Fallout erwarten, da schlägt Atomfall schon in eine andere Kerbe.

Das so als erster Kurzeindruck :)
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Weitere Eindrücke:

Atomfall..ist anders. Zumdindest auf dem regulären Schwierigkeitsgrad. Ich bin jetzt seit etwa sechs Stunden im Spiel..und (fast) genauso lost wie der Charakter ganz zu Beginn des Spiels. Das ist aber auch so gewollt. Ihr wacht aus, wisst nicht wirklich was los ist, was passiert ist und warum ihr überhaupt da seid.

Das ist vom Spiel auch so gewünscht, ihr müsst euch hier wirklich selbst die Sachen zusammensuchen. Und könnt dabei quasi das ganze komplett frei angehen. Zumindest bisher habe ich da keine Zwänge erlebt. Man soll quasi jeden NPC töten können, auch Quest geber oder Händler..ob das sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Brett.

Das ganze kann eine ganz große Stärke des Spiels sein..oder halt auch Schwäche, je nachdem. Denn Atomfall erwartet dafür schon, dass man sich mit ihm auseinander setzt.

Die Quests beispielsweise. Man frage mich jetzt bitte nicht, was meine Hauptquest ist. Mein übergeordnetes Ziel hab ich, aber sonst? Eine Menge Notizen. Die man hier lesen sollte um zu wissen was man zu tun hat. Man bastelt sich hier seinen Weg quasi selbst. Was auch für die Erkundung gilt. Trifft man beispielsweise NPCs, markieren die gern mal Orte auf der Karte. Das ist mitunter neben einer eigenen Markierung das einzige Hilfsmittel. Eine Schnellreise habe ich bisher nicht entdeckt.

Dazu kommt ein zumindest anfänglich sehr begrenztes Inventar, was einen wiederum zum regelmäßigen Handel bringt. Es gibt hier kein Geld als Währung und gerade für Fertigkeitsbücher wollen die Händler auch einen ordentlichen Gegenwert.

Einfach in Gegner reinrennen? Kann man natürlich machen. Ist aber gerade zu Beginn nicht sinnvoll, da man eigentlich immer in Unterzahl ist, Munition nicht wirklich üppig und die eigenen Waffen bescheiden sind. Manchmal ist Schleichen gerade zu Anfang nicht das verkehrteste. Und meist reicht es auch aus, wenn man mit nicht gezogener Waffe sich von den Gegnern entfernt.


Im positiven komme ich mir hier manchmal wie in Fallout 3 vor. Gut, die Spielweise ist hier merklich kleiner. Aber in beiden Spielen bin ich einfach los und habe die Welt erkundet. Hauotquest? Who cares. Die Entdeckung, das hat mich Spielstunde um Spielstunde mehr in diese Welt eintauchen lassen und mir dieses großartige Spielergebnis geboten.

Hier merkt man allerdings, dass Atomfall diese großen Fußstapfen nicht so ganz erreichen kann. Mir fehlt hier beispielsweise ein Rückzugsort. Ein Lager, eine Wohnung, von der ich mich gut vorbereitet in die weite Welt schlagen kann. Das ging bei Fallout 3 ohne Probleme, beispielsweise durch die eigene Wohning in Megaton. Oder quasi jedem Ort, welcher eine Lagermöglichkeit bietet. Kommt hier vielleicht noch, bisher hab ich da aber nichts entdeckt. Dafür die Rohrpost, also das quasi Lager. Die gibt es aber nur in bestimmten Bereichen des Spiels, ein Zugriff ist also beschränkt.

Auch fehlt ein Tag und Nachtwechsel. Dafür wurde das "Britische" hier sehr gut umgesetzt, sowohl bei den Figuren, als auch der Landschaft. Dieses Flair kommt meines Erachtens sehr gut rüber. In Tests wird teils irgendwas von Last Gen genannt, kann ich so aber beim besten Willen nicht feststellen. Das Gesamtbild ist für mich stimmig.

Ob und inwieweit dss hier eine Mixtur aus Fallout und Stalker ist, kann ich nicht beurteilen, da ich zweiteres dafür nicht genug gespielt habe. Bezüglich Fallout nimmt es Anleihen an die Stärken der eigenen Erkundung, ist aber ansonsten eigenständig. Ein Vergleich bietet sich hier im Gesamtbild nicht an.


Atomfall dürft lr für diejenigen das richtige sein, die gern eigenständig eine schön designte kleinere Open World entdecken möchten, ohne vom Spiel geführt zu werden. Das kann durchaus schon mal frustrierend sein, da man manchmal, sofern man nicht stur den Notizen folgt, nicht so wirklich weiß was man eigentlicj machen soll. Die Welt ist eine anfangs, bis auf die Händler und das Dorf Winscape, feindlich gesinnt, und das nicht nur auf gegnerische Kämpfer bezogen. Deren KI im Übrigen, nun ja, ist. Hier gilt eher das Prinzip Masse statt Klasse. Hat mich aber nicht wirklich gestört.

Es ist ein Spiel mit Ecken und Kanten und sicher auch nicht für jeden geeignet. Wer sich aber drauf einlässt, der kann hier eine sehr gute Soielerfahrung geboten bekommen, die sich vom Einheitsbrei heutiger Tiple A Spiele teils wohltuend absetzt.

Xbox und PC User können eh durch den Gamepass reinschnuppern, wobei ich hier den Kauf des Spiels keinesfalls bereue. Vor allem wünsche ich mir aber, dass Rebellion an dem Spiel dran bleibt.

Bei mir bleibt es beim positiven Eindruck :)
 
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