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Assassin’s Creed Valhalla

Assassin's Creed Valhalla
Firmen
Ubisoft Montreal, Ubisoft Shanghai, Ubisoft Bucharest, Ubisoft Montpellier, Ubisoft Singapore, Ubisoft Sofia, Ubisoft Barcelona, Ubisoft Kyiv, Ubisoft Québec, Ubisoft Bordeaux
Genres
Role-playing (RPG), Adventure
G

Gelöschtes Mitglied 7280

Guest
So. Ich oute mich mal als ehemaliger AC Valhalla-Hasser, der aktuell nicht mehr von dem Titel lassen kann. Vorab, ich habe die meisten AC Spiele gespielt und zu ihrer Zeit auch immer sehr genossen. Ich mag die Ubisoftformel. Allerdings wirkt sie demotivierend, wenn sie lediglich zum Strecken eines Spiels genutzt wird. Und ich mag AC, aber Far Cry, Wildlands und Co (die nach gleichem Prinzip geschmiedet sind) nerven mich manchmal einfach nur. Ich liebe das historische AC Setting. Ich habe auch den Reboot der AC Reihe mit Origins und Odyssey sehr gemocht und mag das erweiterte Gameplay. Ich finde, man kann noch immer sehr gut stealth als Meuchler spielen. Das Game zwingt dich keinesfalls zu einer Berserkerspielart.

Ich habe im Dezember 2020 bei einem Freund auf der PS5 Valhalla angespielt und war einfach nur enttäuscht von der Performance. Ich habe Odyssey als sehr polished (ein paar Monate nach Release) gespielt und fand Valhalla einfach nur unterirdisch. In Odyssey fand ich auch die DLCs enttäuschend; Blender-Füllmasse. Wunderschön, aber nur gähnend langweilige Fetchquests mit Reskins. Ich habe also fest damit gerechnet, dass Valhalla hier genauso wird. Zumal die ersten Tests einflatterten und dem Spiel eine aufgeblähte Kampagne attestierten.

Dazu habe ich mittlerweile eine echte Aversion gegen diese aufgesetzte Wokeness in Hollywood und in der Spieleindustrie. Für mich gehört z.B. Transgender nicht ein historisches Setting oder die offen gelebte Homosexualität im Jahre 850 unter Wikingern zum reinen Selbstzweck für die sog. ‘modern audiences‘, die es de facto nicht gibt. Das zerstört meine Immersion. Und bevor jetzt jemand aufschreit: Nein, ich bin weder homophob noch intolerant. Mich stört nur ein inkorrektes Setting. Das ist wie ein Film über nordamerikanische Ureinwohner, die allesamt von weißen Kaukasiern gespielt werden würden. In einem modernen Setting würde ich nicht ansatzweise Anstoß daran nehmen.

So, also in diesem Bereich stört mich Valhalla sehr. Da ist mir Eivor der/die Wikinger*in*dingenskirchen zu wenig V aus Cyberpunk, die gerne und zu Glück ihre Sexualität frei ausleben darf, eben weil 2077 und nicht 850. Aber an jeder Ecke wird ihm (ich spiele ihn als Cis-Male) ein Techtelmechtel geschlechterübergreifend öffentlich angeboten. Das ist auch kein römisch-griechisches Antikes Setting, wo das auch durchginge. In Odyssey ist das noch sehr passend… Aber gut. Das war mein einziger Rant.

Ansonsten habe ich nun AC Valhalla mit der finalen Version 1.6.2 mit allen DLCs begonnen. Oh Mann, was für ein sagenhaftes Spielerlebnis. Ich spiele es seit nunmehr mehr als 100 Stunden. Technisch brillant auf meiner Series X. Darstellung top, bugfrei, ohne Abstürze bislang. Nur zweimal war ich bis jetzt in einer Sprungsequenz festgeglitcht, was aber durch Neustart am letzten Savepoint zu behebn war.

Ich stelle fest, dass man moderne Spiele offensichtlich erst spielen sollte, wenn alles gefixt und alle zusätzlichen Inhalte implementiert sind. Ich bin während der standard Kampagne nach Irland (DLC) und habe die Story verschlungen. Danach weiter Hauptstory. Mit Auflügen in die Sagenwelt von Asgard und Helheim (kostenlose DLC) weiter im Spiel und ein paar Flussraubzüge gemacht (kostenlose DLC). Hauptstory, dann weiter nach Paris (DLC). Was eine coole Storyerweiterung. Nun weiter im Hauptspiel, in dem ich erst 47% ereldigt habe. Da ruft bereits erneut die atemberaubende Sagenwelt um das Ragnarok-DLC. Ich werde wahrscheinlich in drei Monaten noch nicht fertig sein mit dem Spiel. Aber ich genieße es. Eben im vergleich zum Odyssey hat sich sehr viel Positives um die Nebenquests getan. Es sind nicht mehr nur noch cookiecutter-fetchquests. Da sind tolle und vor allem immer echt angenehm kurze Missionen oder Episoden versteckt, die von echt gutem Humor zeugen.

Ich nutze alle Spielarten gleichermaßen. Ich genieße den Nahkampf wie auch den Bogenkampf, nachdem ich irgendwann mit dem Meucheln auffliege. Eben hier hatte ich oft gehört, dass ein Assassin-Gameplay in ACV nicht mehr möglich sei. Das kann ich vehement verneinen. Ich kann jedes Lager komplett stealth mit Armklinge absolvieren. Ok, Raubzüge natürlich nicht, aber das ist auch ein Raubzug und keine Infiltrationsmission…

Ich stelle mir nur gerade vor, wie ich das Spiel als Day-One-Käufer genossen hätte. Nämlich gar nicht! Die DLCs nachdem ich die Hauptstory durch hätte, würde ich nicht mehr toll finden. Da ich viele Aktivitäten in der Welt ja bereits erledigt hätte. Der Orden wäre eliminiert, die Siedlung auf Stufe 6, das Equipment im Endgame. Langweilig!

AC Valhalla für Späteinsteiger im Jahr 2023? Wenn du AC magst und mit Origins oder Odyssey Spaß hattest, dann meine uneingeschränkte Empfehlung für die Wikingersaga. Und obwohl ich Black Flag mit am tollsten fand, finde ich es ok, dass die Schiffskämpfe entfernt wurden. Es gibt ohnehin unendlich viel zu erleben.

Meiner Meinung nach trotz meiner Zeitgeistbedingten Kritikpunkte das für mich beste AC aller Zeiten. Oh, Mann. Das ich das mal sage bzw. schreibe… 🤷🏻‍♂️😂
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

X30 Trucase

Moderator
Team
@Old Survivor , danke für deine Review, die ich als 2023er-Wiedereinsteiger (nachdem ich es vor etlichen Monaten mal angefangen und dann weggelegt habe) auch sehr genau nachvollziehen kann.
Allerdings bin ich mit noch vier Stunden Spielzeit noch ganz am Anfang und noch immer im Prolog in Norwegen. Versuche allerdings auch dort schon die Welt aufzusaugen, die bezaubernd schön designt ist.

Aber auch hier wird schon deutlich, was mir von "Valhalla" bekannt ist - es ist riesengroß und dabei fast leer. Allein, was man für eine Zeit im verschneiten Norwegen mit Sammelaufgaben, World Events oder infiltrieren verbringen kann, ist unglaublich. Und da beginnt das richtige Spiel dann wohl noch nicht mal richtig.
Über die Leere der Welt kann man geteilter Meinung sein. Ich finde, dass es bisher richtig gut passt. Man hat hier extrem weitläufige Natur und trifft nur wenige Menschen. Vor allem selten abseits der Verbindungsstraßen zwischen Siedlungen.
Mein letztes, richtig großes AC-Abenteuer war "Odyssey" und da war gefühlt an jeder Ecke irgendwas los. Selten mal, dass dort nicht irgendwo Menschen, Tiere, Außenposten oder Quests zu finden waren. Man musste oft keine zwei Minuten suchen, und stolperte schon über das nächste Räuberlager, die nächste Schatzhöhle oder den nächsten NPC.
Das hab ich bisher in "Valhalla" so nicht. Ja, es gibt in Norwegen auch Siedlungen oder Burgen. Diese sind mit Straßen verbunden. Aber dort begegnet mir ganz selten mal jemand. Und neben diesen Straßen ist leere Wildnis. Selbst wenn man seinen Raben als Scout nimmt und mal die Umgebung scannt - er findet nichts. Selten mal Tiere, die Fell- oder Lederrohstoffe geben.
Aber hey, so stelle ich mir Norwegen im neunten Jahrhundert vor. Bin also komplett im Setting. Da ich aber bisher noch nicht viel gesehen habe, kann ich dazu auch nicht sagen, ob das so bleibt, aber bisher gefällt es mir doch besser als gedacht. (was nicht heißt, dass ich dieses Detail im Nachgang "Odyssey" als schlecht ankreide. Es ist nur ein anderer Ansatz)

Auch an die etwas andere Steuerung muss ich mich erst gewöhnen, genauso wie an die veränderte Kartennavigation. Man wird über ein Übersichtsfenster hingewiesen, dass es in der Region soundso viele Events, Schätze oder Geheimnisse gibt, aber sie sind selten durch mehr als gelbe und weiße Punkte auf der Karte beschrieben. Man muss also dorthin gehen und es selbst herausfinden. Dazu unterscheiden dich die Locations auch viel zu sehr, um von Anfang an sagen zu können, was man erwartet. In "Odyssey" wußte ich bei Annäherung genau, was mich zur Beendigung der Location erwarten würde: Soundso viele Schätze, Truhen oder Power-Chests (für die Verschiebung der Machtverhältnisse), eine bestimmte Art von Zwischenbossen oder VIPs (Zenturios, etc.) oder Geheimnisse wie Ostraka oder Steintafeln.
"Valhalla" ist hier völlig ambivalent. Man weiß erst, was man bekommt, wenn man es eingesammelt hat. Mal können das Rohstoffe, Runen oder, ganz selten mal, Waffen sein. Aber auch damit wird man eben nicht zugeschmissen wie bei "Odyssey", von denen man 90% in Rohrstoffe umgewandelt oder verkauft hat, sondern hier sind das Kleinigkeiten, die sich immer wieder etwas steigern.

Kurzum: "Valhalla" hat eine komplett andere Herangehensweise als die beiden Teile davor, aber mir gefällt das tatsächlich. Auch wenn ich der Story bisher noch nicht so richtig weitergefolgt bin (bin jetzt in dieser Hauptsiedlung der Familie angekommen und soll mit allen Leuten sprechen), ergötze ich mich dennoch der Umgebung und was ich darin entdecken kann.
Mal sind das (kleine) Schätze, mal sind das Missionen, mal sind das nicht vorher erklärte Power-Ups und Fertigkeiten für den Helden und mal sind das einfach nur besondere Orte. Hier wird man doch noch mehr zum Erforschen eingeladen, als zum Abarbeiten einer Region und zum Fortkommen in der nächsten, wie in den Teilen davor.

Dennoch hab ich zwei Eingangsfragen:
1. Kehre ich storytechnisch in den Prolog in Norwegen zurück oder ist der ab einer bestimmten Mission für immer gesperrt? Würde das nur gern wissen, nicht dass ich dort nicht weiter Sachen sammeln kann.
2. Ab wann spielt man die Assassinenfertigkeit frei? Ich habe sie bisher noch nicht im Fertigkeitenbaum entdeckt und aktuell kann ich Siedlungen nur überfallen und Gegner mit dem Bogen oder der Axt angreifen, nicht jedoch mit der versteckten Klinge. Keine Details, wann genau, nur ob noch im Prolog oder erst später? Vermisse es noch nicht, aber manchmal wünsche ich mir schon, dass ich mit so einem lauten Angriff nicht gleich das ganze Lager aufschrecke.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7280

Guest
@X30 Trucase
Wie @Yaranil erwähnt hat. Es gibt keine Gegenden, die irgendwann gesperrt werden. Eher umgekehrt. Da triffst du in der Welt eher mal eine Tür, hinter der ein Schatz ist, wo du aber auf Biegen und Brechen nicht rein kommst. Das sind dann meistens Areale, die im Laufe einer Quest erst geöffnet werden.

Du kannst alles in beliebiger Reihenfolge spielen, sobald es freigespielt ist und du die Mindeststufe erfüllst (wobei letzteres eher ein Hinweis ist und kein Ausschlusskriterium).

Assassinenkram lernst du durch die Assassinen im Laufe der Hauptquest ab Erhalt der Armklinge in Nordvege. Den Todessprung zuletzt und zwar erst in Englaland.
 

Allofs95

Aushilfe der Essenausgabe
So. Ich oute mich mal als ehemaliger AC Valhalla-Hasser, der aktuell nicht mehr von dem Titel lassen kann. Vorab, ich habe die meisten AC Spiele gespielt und zu ihrer Zeit auch immer sehr genossen. Ich mag die Ubisoftformel. Allerdings wirkt sie demotivierend, wenn sie lediglich zum Strecken eines Spiels genutzt wird. Und ich mag AC, aber Far Cry, Wildlands und Co (die nach gleichem Prinzip geschmiedet sind) nerven mich manchmal einfach nur. Ich liebe das historische AC Setting. Ich habe auch den Reboot der AC Reihe mit Origins und Odyssey sehr gemocht und mag das erweiterte Gameplay. Ich finde, man kann noch immer sehr gut stealth als Meuchler spielen. Das Game zwingt dich keinesfalls zu einer Berserkerspielart.

Ich habe im Dezember 2020 bei einem Freund auf der PS5 Valhalla angespielt und war einfach nur enttäuscht von der Performance. Ich habe Odyssey als sehr polished (ein paar Monate nach Release) gespielt und fand Valhalla einfach nur unterirdisch. In Odyssey fand ich auch die DLCs enttäuschend; Blender-Füllmasse. Wunderschön, aber nur gähnend langweilige Fetchquests mit Reskins. Ich habe also fest damit gerechnet, dass Valhalla hier genauso wird. Zumal die ersten Tests einflatterten und dem Spiel eine aufgeblähte Kampagne attestierten.

Dazu habe ich mittlerweile eine echte Aversion gegen diese aufgesetzte Wokeness in Hollywood und in der Spieleindustrie. Für mich gehört z.B. Transgender nicht ein historisches Setting oder die offen gelebte Homosexualität im Jahre 850 unter Wikingern zum reinen Selbstzweck für die sog. ‘modern audiences‘, die es de facto nicht gibt. Das zerstört meine Immersion. Und bevor jetzt jemand aufschreit: Nein, ich bin weder homophob noch intolerant. Mich stört nur ein inkorrektes Setting. Das ist wie ein Film über nordamerikanische Ureinwohner, die allesamt von weißen Kaukasiern gespielt werden würden. In einem modernen Setting würde ich nicht ansatzweise Anstoß daran nehmen.

So, also in diesem Bereich stört mich Valhalla sehr. Da ist mir Eivor der/die Wikinger*in*dingenskirchen zu wenig V aus Cyberpunk, die gerne und zu Glück ihre Sexualität frei ausleben darf, eben weil 2077 und nicht 850. Aber an jeder Ecke wird ihm (ich spiele ihn als Cis-Male) ein Techtelmechtel geschlechterübergreifend öffentlich angeboten. Das ist auch kein römisch-griechisches Antikes Setting, wo das auch durchginge. In Odyssey ist das noch sehr passend… Aber gut. Das war mein einziger Rant.

Ansonsten habe ich nun AC Valhalla mit der finalen Version 1.6.2 mit allen DLCs begonnen. Oh Mann, was für ein sagenhaftes Spielerlebnis. Ich spiele es seit nunmehr mehr als 100 Stunden. Technisch brillant auf meiner Series X. Darstellung top, bugfrei, ohne Abstürze bislang. Nur zweimal war ich bis jetzt in einer Sprungsequenz festgeglitcht, was aber durch Neustart am letzten Savepoint zu behebn war.

Ich stelle fest, dass man moderne Spiele offensichtlich erst spielen sollte, wenn alles gefixt und alle zusätzlichen Inhalte implementiert sind. Ich bin während der standard Kampagne nach Irland (DLC) und habe die Story verschlungen. Danach weiter Hauptstory. Mit Auflügen in die Sagenwelt von Asgard und Helheim (kostenlose DLC) weiter im Spiel und ein paar Flussraubzüge gemacht (kostenlose DLC). Hauptstory, dann weiter nach Paris (DLC). Was eine coole Storyerweiterung. Nun weiter im Hauptspiel, in dem ich erst 47% ereldigt habe. Da ruft bereits erneut die atemberaubende Sagenwelt um das Ragnarok-DLC. Ich werde wahrscheinlich in drei Monaten noch nicht fertig sein mit dem Spiel. Aber ich genieße es. Eben im vergleich zum Odyssey hat sich sehr viel Positives um die Nebenquests getan. Es sind nicht mehr nur noch cookiecutter-fetchquests. Da sind tolle und vor allem immer echt angenehm kurze Missionen oder Episoden versteckt, die von echt gutem Humor zeugen.

Ich nutze alle Spielarten gleichermaßen. Ich genieße den Nahkampf wie auch den Bogenkampf, nachdem ich irgendwann mit dem Meucheln auffliege. Eben hier hatte ich oft gehört, dass ein Assassin-Gameplay in ACV nicht mehr möglich sei. Das kann ich vehement verneinen. Ich kann jedes Lager komplett stealth mit Armklinge absolvieren. Ok, Raubzüge natürlich nicht, aber das ist auch ein Raubzug und keine Infiltrationsmission…

Ich stelle mir nur gerade vor, wie ich das Spiel als Day-One-Käufer genossen hätte. Nämlich gar nicht! Die DLCs nachdem ich die Hauptstory durch hätte, würde ich nicht mehr toll finden. Da ich viele Aktivitäten in der Welt ja bereits erledigt hätte. Der Orden wäre eliminiert, die Siedlung auf Stufe 6, das Equipment im Endgame. Langweilig!

AC Valhalla für Späteinsteiger im Jahr 2023? Wenn du AC magst und mit Origins oder Odyssey Spaß hattest, dann meine uneingeschränkte Empfehlung für die Wikingersaga. Und obwohl ich Black Flag mit am tollsten fand, finde ich es ok, dass die Schiffskämpfe entfernt wurden. Es gibt ohnehin unendlich viel zu erleben.

Meiner Meinung nach trotz meiner Zeitgeistbedingten Kritikpunkte das für mich beste AC aller Zeiten. Oh, Mann. Das ich das mal sage bzw. schreibe… 🤷🏻‍♂️😂
Danke für Deinen Bericht. Ich werde es mir nun doch nochmal installieren. Ich sehe auch das der Season Pass im Angebot ist, lohnt der sich denn? Hatte das Hauptspiel ca bis zur Hälfte (glaube ich zumindest ), also eigentlich noch ne Menge zu tun. Bin damals aber raus da ich irgendwie nicht so richtig warm wurde...Aber zz brauche ich mal wieder nen anders Spiel zum eintauchen;-)
 
G

Gelöschtes Mitglied 7280

Guest
Danke für Deinen Bericht. Ich werde es mir nun doch nochmal installieren. Ich sehe auch das der Season Pass im Angebot ist, lohnt der sich denn? Hatte das Hauptspiel ca bis zur Hälfte (glaube ich zumindest ), also eigentlich noch ne Menge zu tun. Bin damals aber raus da ich irgendwie nicht so richtig warm wurde...Aber zz brauche ich mal wieder nen anders Spiel zum eintauchen;-)
Ich finde, dass er sich insbesondere im Angebot lohnt.
Das Irland-DLC bietet eine schöne Story, aber eine noch schönere Map. Das Gegnerdesign ist anders und unterhält sehr gut.

Dazu kommen noch neue Mechaniken (weltweiter Handel), mit denen du durch kontinuierlichen Silberzustrom in der Siedlung das Spiel Early- und Midgame deutlich entspannen kannst. Ich bin happy darum, mit Stärke 60 nach Irland gegangen zu sein. Mein Durchgang profitiert davon. Wenn du bereit durch bist mit dem Spiel, ist das eher nichts dolles.

Reine Story bietet Irland rund 8 Stunden. Ich habe für 100% gut 25 Stunden investiert.

Paris ist bei Stärke 200 angesiedelt und war gegnertechnisch fordernder als das Hauptspiel. Die Gegner sind hier generell in einer höheren, skalierenden Stufendifferenz. Die Story gefällt mir gut. Ist düsterer als Irland.

Aus Paris kommst du mit genialem Loot zurück, wenn du alles abklapperst. Umfang ähnlich dem Irland-DLC.

Für 20 oder weniger Euronen macht man hier nichts falsch. Zwei komplette Maps mit allem drum und dran. Meine klare Empfehlung, wenn man Spaß am Hauptspiel hat.
 

free-ori

Aushilfe der Essenausgabe
Hi,

ich hab ebenfalls vor kurzem mit Valhalla angefangen und bin mit den Aussagen bzgl. Irland und Paris jetzt etwas verwirrt.

Gekauft habe ich die „Ultimate“ Version im Ubisoft per Vorbestellung. Vor 3 Wochen oder so aktiviert und Disc eingelegt.

Vorneweg: ich bin sehr begeistert vom Spiel. Nach Breath of the Wild hatte ich Odyssey gespielt und ich musste feststellen, dass Assassin’s Creed für mich Zelda überholt hat in Sachen Spaß. Bei Valhalla fühlt es sich genauso an. Ich find die Welten von Assassin’s creed einfach immer wunderschön und detailreich an vielen kleinen Stellen und Referenzen.

Ich spiele auf Drengr und bin überrascht, wie on-point der Schwierigkeitsgrad ist. Bei Odyssey hatte ich beim zweitschwierigsten Modus wieder umstellen müssen, weil der erste größere Gegner (erster Söldner) gefühlt unschaffbar war. Vielleicht würde ich ihn aber auch heute mit ein wenig mehr Geduld und AC RPG-Style Erfahrung legen (origins spielte ich nach Odyssey).

Zorn der Druiden -> Irland?

Üblicherweise hebe ich mir die DLCs auf, bis ich das eigentlich Spiel durch oder gar komplettiert hab. So wie ich das hier jetzt verstehe, macht Irland aber noch mehr Spaß, wenn man es zwischendrin mal spielt? Ist der einzige Grund, Irland vorzuziehen, der Silberstrom und damit der Benefit in der Siedlung?

Was soll viel Silber überhaupt bringen? Ich kauf mir regelmäßig beim Händler die 200 Stk. Holz und Erz, obwohl keine Rüstung überhaupt noch verbessern kann.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7280

Guest
@free-ori
Zorn der Druiden spielt in Irland. Ist somit das Irland-DLC. 😉

Die DLCs erscheinen in deiner Questliste und haben eine Level-Empfehlung. Zorn der Duiden liegt bei 55. Paris bei 200. Demnach ist durchaus empfehlenswert sie anzugehen, sobald du entsprechend stark bist. Zum Spielende mit 450+ Stärke macht das wahrscheinlich nicht mehr sonderlich viel Sinn.

Ich brauche ständig Silber. Wahrscheinlich spielst du anders. Oder hast einen Booster aktiviert?
 
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