Dann packe ich meine Liste auch mal (wieder) in so einen Thread. Habe das irgendwie vermisst.
1. LACKGIRL I: Astra inclinant, sed non obligant. (PC) (6. Januar)
Das soll der erste Teil einer Visual Novel-Reihe über Hexen sein, die in einem internat leben und dort den Umgang mit ihren magischen Fähigkeiten lernen mit der Besonderheit, dass jeder einzelnen Person irgendeine mentale Schwäche haben soll mit einem potenziellen Interessenkonflikt in der Schule. Der ganze Teil war eher als rudimentärer Prolog zu sehen (mit etwa 8 Stunden Lesezeit), war aber extrem schnarchig. Klang irgendwie deutlich interessanter als es eigentlich war.
2. Job Simulator (VR / PC) (13. Januar)
Als einziger Mensch in einer Welt voller Roboter (eigentlich eher fliegender Röhrenfernseher) darf man vier verschiedenen Jobs (Büroangestellter, Verkäufer, Koch und Automechaniker) ausüben und darf verschiedene Aufgaben erledigen wie Bilanzen fälschen, Pizza ohne Tomatensoße produzieren oder geklaute Autos umlackieren. Insgesamt sehr amüsant, auch wenn ich sagen muss, dass der Job des Büroangestellten mir am wenigsten gefallen hat.
3. New Super Lucky's Tale (PC) (14. Januar)
New Super Lucky's Tale ist ein 3D-Platformer, der vom Stil her definitiv aus den 90ern/frühen 00ern stammen könnte, als gefühlt jeder Entwickler ein Jump 'n' Run mit einem tierischen Maskottchen rausgebracht hat. Vor Jahren hatte ich die Nicht-New-Variante vom Spiel gespielt (also die erste Nicht-VR-Version mit festen Kamerapositionen) und fand es ganz unterhaltsam, weshalb ich jetzt mal die leicht verbesserte Version gespielt habe. Wobei es schon recht lange her ist, weswegen ich nicht groß benennen kann, was sich zwischen den Versionen unterscheidet, außer, dass die Kamera hier frei beweglich ist, was einige der Platforming-Abschnitte deutlich vereinfacht.
Insgesamt kein weltbewegendes Spiel, aber ein durchaus solider Platformer,
4. WitchSpring R (PC) (20. Januar)
Bei der WitchSpring-Reihe hat es sich primär um Crafting-orientierte Rollenspiele, die für Smartphones veröffentlicht wurden. Im Grunde kann man die Spiele mit der Atelier-Reihe vergleichen, nur dass sie bzgl. des Gameplays generell deutlich einfacher sind und mehr auf einen Chibi-artigen Stil setzen (zumindest bei den 3D-Modellen). Bei WitchSpring R handelt es sich um ein Remake des ersten Teils der Reihe. Insgesamt war es über die Spielzeit von etwas mehr als 30 Stunden durchaus unterhaltsam, allerdings auch sehr einfach, da man nach 10 Stunden normale Gegner-Mobs und auch viele Bosse auf dem normalen Schwierigkeitsgrad onehitten kann, so dass nur einige optionale Gegner und vielleicht der letzte Story-Boss wirklich ein bisschen Taktik erfordern.
5. Omno (PC) (25. Januar)
Bei diesem Spiel weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, aus welchem Humble Bundle ich es aktiviert habe und warum eigentlich. Wahrscheinlich, weil es mich ein bisschen an Flower, Journey, Abzû, Rime und andere Spiele erinnert hat, bei denen das eigentliche Gameplay eher im Hintergrund steht und man auf die Erkundung interessanter Welten setzt. Leider war das Spiel sehr dröge und die Erkundung aller sehr kleinen Areale lief immer genau gleich ab. Teils hat es mich unfreiwillig an AER: Memories of Old erinnert, was genauso wie Omno sich recht hölzig steuert, was bei einigen Stellen, wo es auf einmal auf Präzision ankommt, zu unnötigem Frust führt.
6. Hokkaido Game (PC) (30. Januar)
Eventuell kennt der ein oder andere
Suika Game, bei dem man Früchte in ein Glas wirft, um aus zwei kleinen Früchten einer Art eine größere Frucht einer anderen Art zu machen, bis man eine Wassermelone hat. Hokkaido Game ist mehr oder minder ein Klon von Suika Game (was ich auch schon über 20 Stunden gespielt habe), bei dem man statt runden Früchten 10 ausgewählte Präfekturen (=Bundesländer/staaten) Japans zusammenwerfen darf, um schlussendlich die größte Präfektur, Hokkaido, zu erhalten.
Wie man sich denken kann, haben Präfekturen einen großen Nachteil gegenüber Früchten: Sie sind eher unförmig (außer man nimmt Staaten aus dem Mittleren Weste der USA

) und entsprechend ist es nicht ganz so trivial, Hokkaido zu erreichen. Wobei das nach einigen Anlaufschwierigkeiten recht häufig vorkam, allerdings gab es noch ein Achievement für das Erreichen von 3.000 Punkten, was ich selbst bei Suika Game nicht erreicht hatte (eher irgendwas im Bereich von 2.800 Punkten), doch am Dienstag hat es dann nach fast 13 Stunden endlich geklappt und ich konnte 3.014 Punkte erreichen.
Somit ist das Spiel erst einmal "durchgespielt" (Hokkaido erhalten + 3.000 Punkte erreicht), bis dann das erste Update für das Spiel kommt, was wohl nach einem Survival-Modus klingt, bei dem man alle 47 Präfekturen bekommt/erhalten muss.