StephanKo
Kaffeefahrtpendler
System: alle gängigen
Preis: ca. 20 EUR (im Xbox Gamepass enthalten)
Windjammers 2 ist seit einigen Tagen draußen. Es ist eine quasi Fortsetzung eines Neo Geo Klassikers der 90er Jahre, wobei hauptsächlich neue Charaktere und Locations hinzugekommen sind sowie natürlich Online-Modi, etc. Verantwortlich sind hier wieder die Retroexperten Emudot, die u.a. schon mit Streets of Rage 4 gute Arbeit abgeliefert haben.
Worum gehts eigentlich? Windjammers ist wie der Vorgänger eine Art Frisbee Spiel. Ihr tragt eure Spiele gegen den Computer oder einen menschlichen Spieler in verschiedenen Arenen aus; es gilt zwei Gewinnsätze mit je 15 Punkte erfolgreich zu absolvieren.
Der Vorgänger war recht beliebt, allerdings dürften ihn die meisten wohl eher durch Emulation kennenlernen oder die spätere Neuveröffentlichung auf PS4, Switch, Wii oder PS Vita. Das Original stammt wie erwähnt vom Neo Geo, welches aufgrund der seinerzeit recht hohen Anschaffungskosten (sie Spiele selbst lagen um 400 DM; pro Spiel!) im deutsprachgigen Raum trotz wirlichen Spielhallen Feelings eher eine geringere Verbreitung hatte.
Windjammer 2 bringt hier nicht wirklich viel Neues, was in diesem Fall positiv zu bewerten ist. Diese Art Pong im Frisbeegewand hat schon seinerzeit spielerlich geglänzt, da hat sich auch mit Teil 2 nichts geändert. Grafisch haben die Jungs wieder eine sehr gute Arbeit geleistet, einserseits nah am original, aber auch schön anzusehen.
Spielerisch hat sich ebenfalls wenig getan. Nach wie vor versucht ihr, eurem Gegner die Frisbeescheibe um die Ohren zu donnern; das kann man entweder erreichen, in dem man die Scheibe in eine der verschiedenen Punktbereiche am Ende des Spielfelds bringt (was meist 3 bis 5 Punkte gibt) oder halt die Scheibe so platziert wirft, dass der Gegner sie auf dem Feld nicht fangen kann (2 Punkte).
Klingt einfach? Mitnichten. Zumindest anfangs kann man sich hier (wie beim Original) auf einige Niederlagen einstellen. Vor allem dann, wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat. Denn auch wenn die verschiedenen Wurfvarianten zumindest kurz angezeigt werden, ein Turtorial zum Üben gibt es nicht. Und dank der zig Wurfvarianten ist da defintiv etwas Einübung erforderlich, die KI spielt selbst auf Einfach sehr ordentlich mit. Zwar gelingen einfache Wurfvarianten recht schnell, man sollte sich aber nicht zu schnell frustrieren lassen. Übung macht hier eindeutig den Meister.
Windjammers eignet sich vor allem für schnelle Spiele zwischendurch. Die meisten Matches dauern gerade mal 5 Minuten, da auch die jeweilige Spielrunde auf 90 Sekunden Spielzeit begrenzt ist; wurden die 15 Punkte je Satz da noch nicht erreicht, gewinnt der, der mehr Punkte hat. Es gibt zehn spielbare Charktere, also vier mehr als im Vorgänger. Untercheiden tun diese ich hauptsächlich in Geschwindigkeit und Wurfstärke. Als Spielmodi gibt es Einzelspiele, den Arcademodus, in dem man nach und nach in allen Spielarenen bestehen muss sowie Onlinespiele.
Technisch hat Emudot eigentlich wieder alles richtig gemacht; die Wurfarten sind präzise umgesetzt, die Grafik aufgehübscht, aber nah am Original. Vom Umfang her wurde wie erwähnt eher dezent aufgepeppt. Was bleibt ist ein Spielprinzip, was auch heute noch Laune und Kurzweil bringt..Neueinsteiger sollten aber eine gewisse Frustresistenz haben; NeoGeo Spiele haben sich seinerzeit an Arcade Automaten orientiert, was auch für die Schwierigkeit gilt. Da hat sich auch mit Teil 2 nichts geändert.
Dazu mal der passende Test von Eurogamer...wobei ich die dortige Paralelle zu Dark Souls etwas übertrieben finde. Aber ja, wenig frustresistente Menschen könnten weniger Gefallen an Windjammers 2 haben.
Preis: ca. 20 EUR (im Xbox Gamepass enthalten)
Windjammers 2 ist seit einigen Tagen draußen. Es ist eine quasi Fortsetzung eines Neo Geo Klassikers der 90er Jahre, wobei hauptsächlich neue Charaktere und Locations hinzugekommen sind sowie natürlich Online-Modi, etc. Verantwortlich sind hier wieder die Retroexperten Emudot, die u.a. schon mit Streets of Rage 4 gute Arbeit abgeliefert haben.
Worum gehts eigentlich? Windjammers ist wie der Vorgänger eine Art Frisbee Spiel. Ihr tragt eure Spiele gegen den Computer oder einen menschlichen Spieler in verschiedenen Arenen aus; es gilt zwei Gewinnsätze mit je 15 Punkte erfolgreich zu absolvieren.
Der Vorgänger war recht beliebt, allerdings dürften ihn die meisten wohl eher durch Emulation kennenlernen oder die spätere Neuveröffentlichung auf PS4, Switch, Wii oder PS Vita. Das Original stammt wie erwähnt vom Neo Geo, welches aufgrund der seinerzeit recht hohen Anschaffungskosten (sie Spiele selbst lagen um 400 DM; pro Spiel!) im deutsprachgigen Raum trotz wirlichen Spielhallen Feelings eher eine geringere Verbreitung hatte.
Windjammer 2 bringt hier nicht wirklich viel Neues, was in diesem Fall positiv zu bewerten ist. Diese Art Pong im Frisbeegewand hat schon seinerzeit spielerlich geglänzt, da hat sich auch mit Teil 2 nichts geändert. Grafisch haben die Jungs wieder eine sehr gute Arbeit geleistet, einserseits nah am original, aber auch schön anzusehen.
Spielerisch hat sich ebenfalls wenig getan. Nach wie vor versucht ihr, eurem Gegner die Frisbeescheibe um die Ohren zu donnern; das kann man entweder erreichen, in dem man die Scheibe in eine der verschiedenen Punktbereiche am Ende des Spielfelds bringt (was meist 3 bis 5 Punkte gibt) oder halt die Scheibe so platziert wirft, dass der Gegner sie auf dem Feld nicht fangen kann (2 Punkte).
Klingt einfach? Mitnichten. Zumindest anfangs kann man sich hier (wie beim Original) auf einige Niederlagen einstellen. Vor allem dann, wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat. Denn auch wenn die verschiedenen Wurfvarianten zumindest kurz angezeigt werden, ein Turtorial zum Üben gibt es nicht. Und dank der zig Wurfvarianten ist da defintiv etwas Einübung erforderlich, die KI spielt selbst auf Einfach sehr ordentlich mit. Zwar gelingen einfache Wurfvarianten recht schnell, man sollte sich aber nicht zu schnell frustrieren lassen. Übung macht hier eindeutig den Meister.
Windjammers eignet sich vor allem für schnelle Spiele zwischendurch. Die meisten Matches dauern gerade mal 5 Minuten, da auch die jeweilige Spielrunde auf 90 Sekunden Spielzeit begrenzt ist; wurden die 15 Punkte je Satz da noch nicht erreicht, gewinnt der, der mehr Punkte hat. Es gibt zehn spielbare Charktere, also vier mehr als im Vorgänger. Untercheiden tun diese ich hauptsächlich in Geschwindigkeit und Wurfstärke. Als Spielmodi gibt es Einzelspiele, den Arcademodus, in dem man nach und nach in allen Spielarenen bestehen muss sowie Onlinespiele.
Technisch hat Emudot eigentlich wieder alles richtig gemacht; die Wurfarten sind präzise umgesetzt, die Grafik aufgehübscht, aber nah am Original. Vom Umfang her wurde wie erwähnt eher dezent aufgepeppt. Was bleibt ist ein Spielprinzip, was auch heute noch Laune und Kurzweil bringt..Neueinsteiger sollten aber eine gewisse Frustresistenz haben; NeoGeo Spiele haben sich seinerzeit an Arcade Automaten orientiert, was auch für die Schwierigkeit gilt. Da hat sich auch mit Teil 2 nichts geändert.
Dazu mal der passende Test von Eurogamer...wobei ich die dortige Paralelle zu Dark Souls etwas übertrieben finde. Aber ja, wenig frustresistente Menschen könnten weniger Gefallen an Windjammers 2 haben.