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Gonzo

Altenpfleger
Little Nightmares II auf Switch 2

Ich habe so eine Art Hassliebe zu der Serie entwickelt. Auf der einen Seite diese unglaubliche Atmosphäre, auf der anderen Seite diese unsäglich Steuerung. Gerade im Handheld Modus mit den Sticks 😝 Aber vielleicht stelle ich mich auch einfach nur zu ungeschickt an.

Egal, ich bin nach etwas über 10 Stunden durch. Ob ich es nochmal spiele, ich glaube nicht.
Trotzdem 9/10

Am Wochenende geht es dann im Koop weiter mit Little Nightmares III 😀
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Ich habe nur Teil 1 gespielt, brauchte ich dann nicht noch zwei mal. Das war nett aber die Flucht Sequenzen sind kacke.
 

Pepsi Plunge

Pförtner des Altenheims
Dragon Quest II HD-2D Remake
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Das Post-Game war jetzt nicht der Schmerz, den ich erwartete. Klar, das obligatorische Super-Dungeon war super-nervig
(man kann nicht speichern oder beliebig rausteleportieren, es ist sehr lang, die Gegner sind vor allem auf den letzten Ebenen sehr ätzend und man muss auf jeder Map den 'wahren' Ausgang finden) und dass sie dafür sogar extra die blau/orangenen Arrow-Tiles aus DQ III zurückbrachten purer Sadismus
, aber immerhin war das dann auch alles. Im Gegensatz zu anderen Dragon Quests muss man nicht erst 100 andere Dinge samt nahezu allen Mini-Medaillen sammeln. Nach dem Super-Dungeon (welches man 'nur' durchlaufen muss) und ein paar Bossfights im Anschluss (die großartig sind) hat man dann auch schon das True Ending freigeschalten, welches dann auch den Bogen zu Teil III vollends schließt.

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Die wichtigste Aussage jedoch: Ich mochte Dragon Quest II.

Ich würde sogar sagen ich mochte es am Meisten von der HD-2D Remake-Trilogie um Erdrick. Klar, die Zufallskämpfe nerven auch hier, aber das Pacing ist super und die Party um die Cousins ist weit unterhaltsamer als die Random-Mercenaries ohne Persönlichkeit, die man in 3 anheuert. Die Helden entwickeln sich nicht nur Stat-Wise sondern auch als Charakter, jeder bringt seine eigene Geschichte mit, jeder davon ist liebenswürdig und sie interagieren auch ständig miteinander in Dialogen und Sequenzen. Das wirkt wie eine lebendige Party, nicht wie ein Haufen Statisten. DQ I muss man dazu gar nicht erst als Vergleich ran ziehen, da war man schließlich der Lone Wolf und seiner eigenen Melancholie ergeben. Das hatte auch seinen Reiz, war aber vor allem im Kampf sehr Nachteilig, wenn einen niemand aufwecken, von Lähmung heilen oder gar Wiedererwecken konnte.

Im Vergleich zu Teil 1 ist natürlich auch deutlich mehr los: Die Welt von 1 ist weiterhin in 2 enthalten, aber macht nur einen Bruchteil davon aus. Schön ist auch, dass diese Welt sich sehr früh öffnet und einen viele Freiheiten lässt wohin man zuerst bzw. als nächstes gehen möchte (ein paar Roadblocks gibt es natürlich immer, die sich erst nach und nach lösen). Dazu tragen die ganzen neuen Gebiete mit neuen Sidestories zum Gesamterlebnis und der Lore bei, die durchaus einiges an Emotionen bei mir weckten. Ich weiß nicht was das mit Meerjungfrauen bei Dragon Quest ist, aber ähnlich wie auch bei XI hat mich auch deren Story hier in II wieder zu Tränen gerührt. Das Einzige was ich in II eigentlich vermisse sind die Monster Arenen mit dem Pokemon-Minigame aus III.

Und damit geht für mich eine absolut großartige JRPG-Trilogie zu Ende. Ich kann wirklich jedem nur raten es so zu spielen wie ich, also zuerst das 3er Remake, dann Teil 1 und dann Teil 2. Es wirkt einfach so viel besser in den Cutscenen, den ganzen Anspielungen in späteren Teilen und vom Gefühl wenn man bekannte Orte aus der Vergangenheit in der jeweiligen Gegenwart wieder sieht und ihre Entwicklung miterlebt. Auch Storytechnisch ist es einfach das rundeste Erlebnis, wenn das Ende von III am Ende von II wieder eingefangen und abgeschlossen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gonzo

Altenpfleger
Ich habe nur Teil 1 gespielt, brauchte ich dann nicht noch zwei mal. Das war nett aber die Flucht Sequenzen sind kacke.

Ja, es gab so einige ätzende Stellen. Nach dem 20. Fehlversuch habe ich immer eine größere Pause eingelegt. Danach ging es meistens auf Anhieb.

Aber alles in allem war es bisher die Mühe wert 😀
 

Wurzelknolle

Rentenbezieher
Kingdom Come Deliverance II (PC Gamepass)

Insgesamt war es eine spannende und unterhaltsame Reise, wie schon Teil 1.
Ich habe nicht alles gemacht, was das Spiel bietet, aber doch vieles. 70 Stunden habe ich angehäuft, und es dabei auf Stufe 24 gebracht, mit Fokus auf Schwert sowie Diebstahl und Redekunst. Das hat mich sehr gut durch's Spiel gebracht.
Vorteilhaft war natürlich auch alles zu looten, was irgendwie ging, und dabei viele Groschen einzustecken. Als ich in Kuttenberg ankam und das Sortiment der Händler sah musste ich einfach einen der Rüstungsschmieden nachts beklauen - ich hatte ab da dann eine wirklich starke Rüstung, die ich sonst niemals hätte bezahlen können.

Wie in Teil 1 bietet auch Teil 2 wieder je Menge Bugs und Glitches, was die Immersion hier und da ein wenig trübt, aber auch unterhaltsam ist. Ich hatte nur einmal recht spät im Spiel einen Crash to Desktop ohne Fehlermeldung, der wohl trotz Patches noch nicht behoben wurde. Das Spiel ließ sich partout nicht mehr starten. Nach etwas gefrickel, dafür gibt es genug Guides, lief es dann wieder.
Technisch ansonsten relativ sauber, für die Optik lief das wirklich die ganze Zeit über (egal ob Regen, Sonne, oder viel Feuer in der Nähe, ob in der Stadt oder im Wald) sauber mit stabilen 72 fps (Ingame eingestellt).
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Paranormasight: The Seven Mysteries of Honjo

...and the lived happily ever after...including the rapist.
Ich frage mich wievielen dieser Aspekt überhaupt aufgefallen ist, aber ich dachte im Epilog irgendwie was zum f...., ich befürchte aber das die Autoren das einfach vergessen haben.

Nun....interssanter Titel. Ein bisschen mehr als klassischer Visual Novel, da man zumindest die Umgebung untersuchen kann, ein bisschen vergleichbar vielleicht mit Ace Atorney was das angeht. Die Rätsel bestanden dann natürlich im wesentlichen in solchen Sachen, aber auch darin die parallelen Stränge logisch miteinander zu verbinden und die Informationen die man gesammelt hat einzusetzen. Dabei ist das Spiel sehr fair. Game Over lassen einen genau an dem Punkt wieder starten und auch wenn man manchmal hängt, gibt einem das Spiel genug Hinweise, sodass man zumindest selbst Schuld ist, wenn man nicht drauf kommt. An sich gut finde ich, dass man nicht nur Hinweise sammelt, sondern auch wert drauf gelegt wird, in diesen Files zu lesen, wodurch man vieles lösen kann und muss.

Hier kommen wir auch zur größten Schwachstelle des Spiels und das sind die titelgebenden Seven Mysteries, die ich irgendwie einfach uninteressant fand und dadurch das ein Kern des Spiel ist, die Metaebene der Mysteries zu verknüpfen war dieser Aspekt sehr zäh. Auch für die Figuren spielt das nur aus dem gleichen Aspekt eine Rolle wie für einen selbst, nämlich das sie "weiterkommen" müssen. Umso stärker ist allerdings der Crime-Aspekt des Spiels. Die Figuren und ihre Motivationen sind glaubwürdig und da wo bösartig cool bösartig. Ich mags auch immer wenn Figuren wie Mio mal glänzen dürfen, denn wieviele chubby-Heldinnen gibt es schon in Medien? Kritikpunkt noch das Finale....zwar ist klar wo man danach suchen muss, aber das was man da machen muss, ist schon so krass spezifisch, dass ich nicht drauf gekommen bin und tatsächlich mal nachgucken musste. Ich finde gut das sie einen nicht explizit drauf stoßen, aber ich weiß nicht wie man speziell drauf kommen sollte.
Es ist klar das es mit Yoko zusammenhängt, aber das betrifft halt mehrere Screens. Es kann so gemeint sein das ganz am Anfang wenn man aufwacht irgendwas gemacht werden muss, im Gespräch mit ihr, der Moment wo sie sterben kann oder nachdem sie tot ist....aber das es der Moment im Gespräch mit dem Firmentypen ist und man sich dann nach rechts drehen muss, aber nurn bisl....naja....

Präsentation würde ich am ehesten mit Okami vergleichen. Tusche mit schwarzen Linien, die bewusst ausgefranst sind. Das sieht sehr schön aus. Cool auch die Momente wenn man sich dreht und plötzlich was unerwartetes kommt.

Alles in allem sehr schönes Spiel, was man sich nachdem der zweite Teil gerade rausgekommen ist, sehr günstig in Sales schießen kann. Klare Empfehlung für Fans von Visual Novels....wobei...es geht schon makaber zu....aber gut ich schreib das in nem Gamingforum, daher ist die Warnung wohl überflüssig.
 

Wulgaru

Pförtner des Altenheims
Steamworld Dig 2

Wer das Spiel nicht kennt: Es spielt in einem Westernuniversum mit Robotern und man selbst ist ein Miner. Man sammelt Zeug verkauft das, upgraded um sich tiefer zu graben. Der Vorgänger ist auch nicht mehr als das. Das war zwar nett gemacht, aber im Grunde war das Prinzip das von klassischen Handy-Upgradespielen.

Der Nachfolger hat all das auch, ist aber wesentlich mehr und zwar ein durchaus nicht schlechtes Metroidvania. Man digged immer noch und upgraded, aber gleichzeitig finde man klassische Metroidvaniagadgets wie zum Beispiel nen Enterhaken und erkundet größere Gebiete als reines nach unten graben. Das Spielprinzip stößt in Kämpfen ein bisschen an seine Grenzen, weil im Grunde nach wie vor nur die Spitzhacke ernsthaft zur Verfügung steht. Das Äquivalent zu Missiles ist von der Munition zu niedrig, als das man es so einsetzen kann. Daher ist das Spiel aber auch nicht zu schwer, wer also eine Herausforderung sucht nope, wer einfach mal was entspannteres haben will go.

Falls ein dritter Teil kommt, würde ich mir den anschauen, denn nicht nur ist das mit der größte Qualitätssprung zwischen zwei Teilen an den ich mich so erinnern kann, sondern es ist einfach sehr hübsch und sympathisch alles. Ein Feelgoodgame.
 

Chibiterasu

Frührentner
Steamworld Dig 2 hab ich vor Kurzem nach recht kurzer Zeit abgebrochen ^^
Leider ging es mir da anders als dir.

Mir sagt der optische Stil überhaupt nicht zu. Irgendwie etwas steril, keine Ahnung.
Und das Graben ging mir nach kurzer Zeit auf die Nerven. Hab aber auch nix aus der Serie bisher gespielt.
 
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