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Krule

Frührentner
Clair Obscur: Expedition 33
Bin jetzt ~12h im Spiel und ziemlich angetan.
Trotz des vielen Lobes bezüglich der Story, ist es im Moment insbesondere das Kampfsystem und die Charakterentwicklung, die mich begeistern. Das habe ich tatsächlich nicht kommen sehen, weil ich rundenbasierte Kampfsysteme zwar sehr mag, nicht aber unbedingt zusätzliche Echtzeit-Mechaniken in diesen. Ich finde, dass diese reaktiven Echtzeit-Aspekte in anderen Spielen häufig nicht für mehr Spieltiefe sorgen und in der Durchführung häufig repetitiv und langweilig sind...es gibt trotzdem Spiele mit einem entsprechenden KS, die ich mag - dann aber trotz der Echtzeitmechaniken und nicht wegen der Echtzeitmechaniken.
In Clair Obscur kämpfe ich bisher aber sehr gerne - die Paradefunktion, die mich ein wenig an Sekiro erinnert, fühlt sich durch das Risk & Reward System sehr belohnend an. Bei eigenen Angriffen sind die kuren QTE bisher auch nicht der Rede wert und gehen glücklicherweise schnell von der Hand. Es gibt bisher keine Angriffe, die ewig lange QTE-Ketten erfordern würden und dann nach der 10ten Durchführung entsprechend nervig & repetitiv werden.

Storytechnisch bin ich noch nicht ganz so involviert - Das Spiel hat einen relativ emotionalen Beginn, flacht dann aber etwas ab. Das ist aber auch völlig normal und lässt die Höhepunkte nur um so deutlicher werden (wenn sie denn kommen). Sollte das Spiel mich irgendwann nicht mehr nur spielmechanisch überzeugen sondern auch narrativ, habe ich hier tatsächlich einen GotY-Contender vor mir. Es zieht mich auf jeden Fall gerade mit starker Sogwirkung extrem hinein und ich spiele deutlich mehr und in längeren Sessions als sonst für mich üblich. Ich meine...Ich spiele es seit 3 Tagen und ich hab über 12h auf der Uhr...
...so, nun geh ich aber mal weiterspielen :)
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Gestern kurz was weiter in Star Wars Outlaws, nachdem ich eigentlich nur gucken wollte, wie das mit dem Season Pass-Inhalt aussieht. Na ja, was das angeht: Dooferweise scheinen die Story-DLCs entkoppelt vom Hauptspiel, wie schon in Avatar, was imo keine elegante Art der Implementierung ist. Aber dann wieder seh ich ein, dass ein halbes bis Jahr nach Release die allermeisten "Early Adopter" das Spiel eh schon längst in die Mottenkiste geramscht haben und nur für die paar Stunden Zusatzstory zurückkehren - und Geld ausgeben.

Wie auch immer, gespielt hab ich ein, zwei Hauptmissionen auf Tattoin (oder wie auch immer sich das schreibt), was ganz lustig war. Generell ist das so ein Low-End-Planet, den man wahrscheinlich auf jedem Eierkocher in 60 FPS spielbar machen kann.

Werd wohl künftig wieder etwas mehr Zeit ins Spiel investieren, nachdem es bei about vierzig, fünfzig Stunden vorläufig hängengeblieben war. Allzu viel dürfte da so oder so nicht mehr kommen. Jedenfalls sind die optionalen Missionen auf drei der vier Planeten großteils erledigt bzw. so weit, wie meine Geduld gereicht hat. Unzureichende Wegbeschreibungen zu ominösen Zielen hab ich bisher links liegen lassen.
Gebt mir Questmarker, denen ich hinterherlaufen und -fahren kann, Jesus. 😀
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Der erste DLC war auf jeden Fall richtig gut, freue mich auf den 2.
 
G

Gelöschtes Mitglied 7305

Guest
Code Veronica X

Also ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht mein Lieblingsteil wird. Ein Grund dafür: Steve. Generell sind die voice actor ziemlich mies, sowohl seiner, als auch der von Alfred. Irgendwie merkt man, dass sie da langsam abgeglitten sind in krude Charaktere, ist ja bei RE 4 später ähnlich. CVX scheint so das Bindeglied zwischen den drei klassischen und allem ab RE4 zu sein. Bisher eher so meh, vor allem weil die Zombies so elende Bulletsponges sind. Und die Armbrust im Vergleich zu Teil 2 ziemlich schwach ist.

Naja durchspielen werd ichs trotzdem, auch wenn es gegenüber RE3 noch mal größer und weitläufiger geworden, was ich auch nicht so mag. RE 1 und 2 werden da einfach meine Lieblinge bleiben.

Die Zwischensequenzen erinnern mich teilweise an die alten Tomb Raider Spiele.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ahti

Rentenbezieher
Shadow of the Tomb Raider auf Deadly Obsession (Sehr Schwer). Das Tolle an den höheren Schwierigkeitsgraden ist, dass viele Immersions-killende Elemente entfernt werden - Dinge wie verbale Hinweise bei Rästeln und gelbe Markierungen an greifbaren Vorsprüngen. Dadurch wird das Spiel nicht direkt so knackig wie die alten Teile, aber immerhin deutlich anspruchsvoller, weil eben nicht alles vorgekaut wird, wie in so vielen modernen Action Adventures.

Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad wird auch das automatische Speichern deaktiviert; speichern kann man nur noch an Lagerfeuern, die aber zuvor aktiviert werden müssen. Die Detektiv-Sicht (hier: "Survival Instinct") ist ebenfalls weg.
Wem das zu viel ist, der kann den Schwierigkeitsgrad auch individuell in den Bereichen Combat, Exploration und Puzzles einstellen.

shadow-of-the-tomb-raider-lets-you-independently-adjust-difficulty-of-puzzles-traversal-and-combat-1533803143465.jpg


Wirklich vorbildlich, wie in diesem Spiel Schwierigkeitsgrade umgesetzt wurden. So etwas würde ich mir in jedem modernen Action Adventure wünschen.
 

Khorny

Moderator
Team
Habe aktuell Post Trauma am PC wieder aufgenommen. Gefällt mir immer noch sehr gut, nur die Rätsel-Kost ist schon nicht von schlechten Eltern. Dank massenweise Horrorspiele-Erfahrung kam ich bis hierhin gut zurecht, doch easy peasy sind die Aufgaben mitunter eher weniger. Technisch macht es eine gute Figur, eben mit klassischer Silent Hill Kamera und ähnlichen Settings. Bin jetzt im zweiten Akt und dem quasi dritten Gebiet. Gegner gibt es eher selten, und hierbei hat man die Wahl zwischen Vermeidung und Kampf. Kampf entspricht auch grob der Silent Hill Vorlage, also etwas Janky. Bin trotzdem ziemlich angetan. Auf dem Deck finde ich es hingegen eher weniger prickelnd, da man zu viel Details reduzieren muss - was ich aufgrund des schönen Artstyles einfach nicht möchte.

Ebenfalls habe ich noch ein weiteres Spiel mit fixierter Kamera gestartet, und zwar Onimusha: Warlords auf dem Deck. Spiele ich dort aber lieber im Dock, da es einfach auf dem großen TV eine bessere Figur macht. Hab vor allem gestern noch ganz Progress gemacht. Kampfsystem geht gut von der Hand, Leveldesign ist sehr gut, ansonsten hätte ich viele Hintergründe gerne in schärferer Qualität, dahingehend ist es eben kein wirklich aufwändiges Remaster. Finds aber schon gut dass Capcom diese Reihe überhaupt wieder zugängig macht. Ich hoffe nach dem 2er folgt dann auch noch der dritte Teil. :)
 
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