Kant ist tot!
Aushilfe der Essenausgabe
Erstmal eine Frage voran: Wenn ihr Titel durchhabt, schreibt ihr dann dazu was bei der 52 Games Challenge oder hier? Da ich festgestellt habe, dass bei der Challenge fast nur die Titel genannt werden, würde ich die Besprechung mal hierhin verlagern. Aber gerne Feedback geben, wenn das woanders besser aufgegeben ist.
Nine Sols (Steam Deck)
Durchgezockt und 100% Achievements geholt. Das ist schon ein kleiner Flex in dem Fall, da das Spiel wirklich nicht umsonst den Ruf hat, echt hart zu sein. So Schwierigkeitsgraddinger werden ja gerne mal übertrieben, aber holy moly, trifft das in dem Fall zu. Du musst die Bosse wirklich bis ins letzte Detail studieren und alle Attacken aus dem FF können. Dafür ist deren Qualität aber auch enorm hoch. Ich sage auch direkt dazu, dass ich keine godlike Skills in dem Genre habe, dafür aber Durchhaltevermögen. Das Gefühl, wenn ein Boss dich anfangs so hart zerstört und du nach dem x-ten Versuch dann die Parries im Schlaf beherrscht - einfach geil. Und das bietet Nine Sols in Fülle.
Doch noch mal zurückgespult. Nine Sols würde ich als Soulslike-Metroidvania-Hybrid beschreiben. Der stärkste Fokus liegt dabei auf dem extrem Parry-lastigen Kampfsystem. Also klar, Exploration und Platforming sind auch vorhanden und daran habe ich nichts auszusetzen, aber das Kampfsystem ist schon das Herzstück des Games. Und das ist einfach astrein. Es gibt einen schönen Clou: den Talisman. Dieser kann an Gegnern angebracht werden und verursacht Explosionsschaden. Allerdings muss er aufgeladen sein, was wiederum durch Parries geschieht.
Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber wenn dann mal alles flutscht, ist es echt ein Träumchen.
Die Optik hat mir auch sehr gut gefallen. So eine Art gemalter 2D Stil, richtig hübsch. Eine echte positive Überraschung war für mich die Story. Ist mir oft egal in Soulslikes, besonders wenn die Story nur über Item-Texte erzählt wird. So was gibt es hier zwar auch, aber nur für so Nebenkram und Erweiterung der Lore. Aber im Kern wird die Story straight forward erzählt. Und sie ist tatsächlich richtig stark und während sie sich entfaltet, wachsen dir die Charaktere auch richtig ans Herz.
Alles in allem eine Top Empfehlung. Es gibt übrigens auch einen Story-Mode, in dem kann man dann nur nicht alle Achievements holen.
Ich würde Nine Sols auf eine Stufe mit dem letztjährigen Prince of Persia stellen, wobei dort der Fokus viel stärker auf Platforming lag. Aber von der Gesamtqualität vergleichbar.
Für die 100% habe ich übrigens rund 40h gebraucht. Das ist dann aber nicht nur das reine Durchspielen, es gibt einen Rücksetzpunkt vor dem Point of No Return, von dem aus kann man dann noch das zweite Ende holen. Und dann musste ich noch einen neuen Playtrough anfangen, aber nur so eine Stunde, für ein missable Achievement. Also sagen wir rund 35h für das reine Durchspielen, wobei diese Zeit sicherlich sehr abhängig vom persönlichen Skill ist.
9/10
Ansonsten habe ich FF7R weitergezockt und bin jetzt kurz vor Chapter 12. Die Motivation ist zuletzt wieder gestiegen und der ganze Nibelheim Teil hat mir ziemlich gut gefallen.
Dann muss ich auch noch eine Lanze brechen für Trackmania Turbo. Diesen 2016er Titel habe ich in der SP-Kampagne nie richtig beendet, weil das dann auch irgendwann mal echt schwer wird. Dafür ist das Spiel aber für lokale Hot Seat Runden einfach ein Träumchen. Mehr oder weniger zufällig ist das einer unserer Go-To-Titel geworden, wenn Kumpels zum Zocken vorbeikommen. Und sieht auch heute noch echt nice aus - besser als der Nachfolger.
Im Zuge einer solchen Runde wurde, wie fast immer, auch Mario Kart 8 ausgepackt. Hierbei ist eigentlich nur erwähnenswert, dass meine Tochter (5) es in diesem Zuge in einem Rennen erstmalig vor meiner Frau ins Ziel geschafft hat, immerhin auf dem 5ten Platz bei 150cc. Das fand ich irgendwie sehr cool. Dazu muss man sagen, dass meine Kids bislang noch ziemlich ferngehalten werden vom Zocken. Die haben bislang nur Super Mario Wonder und eben Mario Kart 8 ausprobiert und das auch wirklich selten. Daher hatte mich diese Platzierung auch so überrascht.
Nine Sols (Steam Deck)
Durchgezockt und 100% Achievements geholt. Das ist schon ein kleiner Flex in dem Fall, da das Spiel wirklich nicht umsonst den Ruf hat, echt hart zu sein. So Schwierigkeitsgraddinger werden ja gerne mal übertrieben, aber holy moly, trifft das in dem Fall zu. Du musst die Bosse wirklich bis ins letzte Detail studieren und alle Attacken aus dem FF können. Dafür ist deren Qualität aber auch enorm hoch. Ich sage auch direkt dazu, dass ich keine godlike Skills in dem Genre habe, dafür aber Durchhaltevermögen. Das Gefühl, wenn ein Boss dich anfangs so hart zerstört und du nach dem x-ten Versuch dann die Parries im Schlaf beherrscht - einfach geil. Und das bietet Nine Sols in Fülle.
Doch noch mal zurückgespult. Nine Sols würde ich als Soulslike-Metroidvania-Hybrid beschreiben. Der stärkste Fokus liegt dabei auf dem extrem Parry-lastigen Kampfsystem. Also klar, Exploration und Platforming sind auch vorhanden und daran habe ich nichts auszusetzen, aber das Kampfsystem ist schon das Herzstück des Games. Und das ist einfach astrein. Es gibt einen schönen Clou: den Talisman. Dieser kann an Gegnern angebracht werden und verursacht Explosionsschaden. Allerdings muss er aufgeladen sein, was wiederum durch Parries geschieht.
Da muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber wenn dann mal alles flutscht, ist es echt ein Träumchen.
Die Optik hat mir auch sehr gut gefallen. So eine Art gemalter 2D Stil, richtig hübsch. Eine echte positive Überraschung war für mich die Story. Ist mir oft egal in Soulslikes, besonders wenn die Story nur über Item-Texte erzählt wird. So was gibt es hier zwar auch, aber nur für so Nebenkram und Erweiterung der Lore. Aber im Kern wird die Story straight forward erzählt. Und sie ist tatsächlich richtig stark und während sie sich entfaltet, wachsen dir die Charaktere auch richtig ans Herz.
Alles in allem eine Top Empfehlung. Es gibt übrigens auch einen Story-Mode, in dem kann man dann nur nicht alle Achievements holen.
Ich würde Nine Sols auf eine Stufe mit dem letztjährigen Prince of Persia stellen, wobei dort der Fokus viel stärker auf Platforming lag. Aber von der Gesamtqualität vergleichbar.
Für die 100% habe ich übrigens rund 40h gebraucht. Das ist dann aber nicht nur das reine Durchspielen, es gibt einen Rücksetzpunkt vor dem Point of No Return, von dem aus kann man dann noch das zweite Ende holen. Und dann musste ich noch einen neuen Playtrough anfangen, aber nur so eine Stunde, für ein missable Achievement. Also sagen wir rund 35h für das reine Durchspielen, wobei diese Zeit sicherlich sehr abhängig vom persönlichen Skill ist.
9/10
Ansonsten habe ich FF7R weitergezockt und bin jetzt kurz vor Chapter 12. Die Motivation ist zuletzt wieder gestiegen und der ganze Nibelheim Teil hat mir ziemlich gut gefallen.
Dann muss ich auch noch eine Lanze brechen für Trackmania Turbo. Diesen 2016er Titel habe ich in der SP-Kampagne nie richtig beendet, weil das dann auch irgendwann mal echt schwer wird. Dafür ist das Spiel aber für lokale Hot Seat Runden einfach ein Träumchen. Mehr oder weniger zufällig ist das einer unserer Go-To-Titel geworden, wenn Kumpels zum Zocken vorbeikommen. Und sieht auch heute noch echt nice aus - besser als der Nachfolger.
Im Zuge einer solchen Runde wurde, wie fast immer, auch Mario Kart 8 ausgepackt. Hierbei ist eigentlich nur erwähnenswert, dass meine Tochter (5) es in diesem Zuge in einem Rennen erstmalig vor meiner Frau ins Ziel geschafft hat, immerhin auf dem 5ten Platz bei 150cc. Das fand ich irgendwie sehr cool. Dazu muss man sagen, dass meine Kids bislang noch ziemlich ferngehalten werden vom Zocken. Die haben bislang nur Super Mario Wonder und eben Mario Kart 8 ausprobiert und das auch wirklich selten. Daher hatte mich diese Platzierung auch so überrascht.