(Wasserstandsmeldung zu Battle Worlds Kronos)
Bis Level 9, an Level 10 bin ich dann gescheitert. Denn da sind die Gegnerhorden nicht "augenscheinlich" unendlich, sie sind tatsächlich unendlich. Man ist nur auf der Suche nach - gut verteidigten - Nachschublagern und kann nur hoffen, daß man dort mehr Material findet, als man beim Erobern verloren hat. Währenddessen sitzen einem weitere Verfolger im Genick, sodaß der ganze Level zu einer ununterbrochenen offenen Feldschlacht wird.
Normalerweise komme ich nochmal zu einem Spiel zurück, wenn sich der Frust etwas gelegt hat. Aber bei Kronos Lvl. 10 bekomme ich dermaßen schlechte Laune, wenn ich nur dran denke, daß ich mich einfach nicht aufraffen kann.
Okay, ich werde berichten, wenn ich auch bei dem Level bin
Also ich bin inzwischen in Level 12 (vorletzte Mission) und muss sagen, dass ich keine Probleme mit Mission 10 hatte. Ich habe glaube ich dort nur eine Einheit verloren
Die Mission ist - wie Nr. 6 - gedacht, im Stealth angegangen zu werden. Die Aufgabe ist es, überall auf der Map verteilte AA Units auszuschalten, damit der eskortierte Van ausgeflogen werden kann. Hierzu hat man nur wenige Einheiten an Geleitschutz zur Verfügung und ist im offenen Gefecht hoffnungslos unterlegen.
Es ist nun so, dass quer über die Map Gegnergruppen patrouillieren, das dürften glaube ich vier Patroillen sein. Eine bspw. spawnt am nordöstlichen Kartenrand und verlässt die Map südlich zentral... eine andere spawnt am südöstlichen Rand, fährt dann quer über die zentrale Insel und verlässt die Map nordwestlich... eine andere spawnt nordwestlich, fährt nach Süden und despawnt südwestlich usw. -
Jetzt ist es tatsächlich so, dass man diese Patrouillen nie wirklich für immer besiegen kann, schaltet man eine aus, dann spawnt sie nach ein paar Runden neu. ES BRINGT ALSO NICHTS, diese zu vernichten. Gedacht ist es so, dass man genau beobachtet, wo diese lang fahren und sich dann vorbei schleicht... um die Truppenbewegungen im Auge zu behalten, stellt einen die Map ja ich glaube insgesamt 6 in den Wäldern verteilte Scouts zur Verfügung, die genau dafür gedacht sind. Als Tipp, östlich zentral gelegen steht eine Radarstation, nimmt man diese mit einem der Scouts heimlich ein, hat man danach Überblick über die gesamte östliche Hälfte der Map, was die Truppenbewegungen dort jederzeit nachvollziehbar macht. Verpieselt man sich danach mit diesem Scout wieder ein paar Felder weg von der Station (Einheit kann sich tarnen), nimmt der Feind die Radarstation danach auch wieder nicht zurück... So bewegt man sich also gegen den Uhrzeigersinn einmal um die Map, vernichtet alle AA Units und stärkt sich selber durch neue Einheiten aus den nebenbei eroberten Depots und allgemein durch gewonnene Erfahrung. Ganz vermeiden kann man die Kämpfe nicht, speziell wenn sich dann zum Schluss der zentralen Insel widmen muss, bis dahin sollte man aber stark genug sein, dort kurzen Prozess zu machen. Man sollte aber auch da den Angriff so abpassen, dass nicht zur gleichen Zeit dort noch zwei Patrouillen reinfahren.
Mit der richtigen Taktik also imho recht einfach... Das ist es aber auch, was ich dem Spiel neben der generell zu passiven AI am meisten vorwerfen würde, die Kampagne ist mir ein wenig zu sehr gescriptet, ich hätte viel lieber mehr massive, offene Schlachtfelder im Stile eines Historyline, die gibt es zwar auch, aber im Verhältnis zu wenig. Die meisten Missionen fühlen sich eher so an, als löse man ein Puzzle.
Um ein Bild zu verwenden: ich würde also lieber öfter eine offene Partie Schach spielen, als eine Schachaufgabe vorgesetzt zu bekommen, die ich lösen soll
