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Was macht ein gutes Coop-Spiel aus?

GismoX

Foren-Gremlin
Dann wäre doch aber ein Mix, indem man in Gruppen spielen muss und wenn man Solo spielt, die Gruppe mit KI's aufgefüllt wird eine Alternative. Dazu benötigt man aber eine clevere KI und die gibts halt nicht so wirklich. Die meisten Spiele die das anbieten verhunzen das (siehe Breakpoint). Aber klar die soziale Komponente ist halt das Problem. Die Leute müssen ja nicht nur online sein, sondern zeitgleich online sein. Das bekommst du aber immo nur bei Spielen hin, die sich an Leute richten, die immer Zeit haben. :D Also Nische oder ein Spiele 6-16 jährige.

Früher habe ich das auch anders gesehen (WoW, DAOC etc.). Aber aktuell würde ich auch keine Gruppe, zu den Zeiten wo ich Zeit habe, finden um ein ganzes Spiel zusammen zu zocken, oder es dauert halt ewig. :D
 

Feuerleitsystem

Jack of all trades
Und so macht für mich ein gutes Koop-Spiel eigentlich nur aus dass es zusammen in der Gruppe mehr Spaß macht als alleine und dass der Schwierigkeitsgrad bzw. die eigene Stärke so angepasst wir dass auch unterschiedliche Spieler schön zusammen spielen können.

So sehe ich das auch. Borderlands (kenne nur Teil 1 und 2) hatte da schon ziemlich viel richtig gemacht, dass die Schwierigkeit mit der Anzahl der Mitspieler skaliert hat. Reine Coop-Titel sind tatsächlich schwierig und ich würde wegen Zeit/Terminfindung auch nicht mehr zur Zielgruppe gehören. Man müsste hier auch zwischen Online- und Couch-Coop unterscheiden. Solospiele mit Coop-Anteil haben oft Schwierigkeiten mit der Balance oder gliedern den Coop aus der Kampagne aus. Divine Divinity wäre ein super Beispiel für guten Story-Coop, wenn es nicht nur Trophäen für den Host geben würde.

Aber die Intention des TE war ja ausdrücklich Coop mit klarer Rollenverteilung.
 

Zäpp

Moderator
Team
ein großer Fan von Koop-Spielen, aber ich bin kein Fan von Spielen welche nur im Koop spielbar sind oder funktionieren.
Das liegt bei mir einfach daran dass ich nicht die Lust und Zeit habe mich dauernd auf feste Gruppen einzulassen
Ja, aber es geht ja nicht darum jetzt ausschließlich entweder oder zu haben. Es soll Singleplayer geben, es soll Koop geben und es soll auch weiterhin einen Mix geben. Dann hat man die Wahl was einem mehr liegt. Aber man sollte davon weg kommen, dass man alle Spiele aus allen Kategorien spielen dürfen muss, obwohl man ja eigentlich Fan nur einer Kategorie ist.
 

Misc

Sonntagsfahrer
Früher habe ich das auch anders gesehen (WoW, DAOC etc.).
Hachja sowas wie nen modernes DAOC mit dem Endgamecontent und RVR Mechaniken von damals wäre der Hammer! Darkness Falls oder Realmraids nee meinte relic raids :) nachts um 4 Uhr waren legendär! Ich glaub nur nicht das dass besonders gut fürs Berufsleben wäre :ROFLMAO:
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 2396

Guest
Für mich muss ein Coop Spiel zusammen Spaß machen und sollte in der Story/Videos usw. auch die Coop Partner berücksichtigen. Weil das nervt mich, das es bei fast allen aktuellen Titeln immer so abläuft, das es den Coop Partner nicht gibt und man allein der Held ist. Was ich damals echt spaßig fand und da war der Coop Partner auch gut eingebunden, war Army of Two, war damals der Titel, auch Dank extra Coop Mechaniken wie einer hält die Deckung, der andere stellt sich dahinter und man rückt zusammen vor oder selbst so Kleinigkeiten wie abklatschen usw. was es dort gab, hatte einfach was. Natürlich auch Gears, was im Coop grandios war. Spiele die nur mit Coop Partner spielbar sind, sind allerdings etwas ungünstig, da man so ggf. Spiele nicht spielen kann, wenn man keinen Coop Partner hat, von daher ist eine gute KI als Ersatz eines menschlichen Spielers für mich auch Pflicht.
 

Baumzebra

Hausmeister
Team
Aber die Intention des TE war ja ausdrücklich Coop mit klarer Rollenverteilung.

Ne mir ging primär um ne gute Diskussion. Einfach mal den Horizont etwas erweitern, meine Meinung kenne ich ja die von Anderen nicht. ;)

Ich denke so was wie es Destiny macht ist an sich auch nicht schlecht. Man hat Content für alle und Content der einfach nur in einer Gruppe spielbar ist. Wenn man das mit der losen Klassenmechanik von z.B. Warframe oder Anthem kombiniert könnt man auch Rollen (DD, Heiler, ect.) einbauen oder aber man sagt alle Klassen können alles und jede Rolle ist ein extra Skill-Baum.

Aber es müssen ja nicht immer die Rollen sein. In Division gab es ein Mission wo einer einen Koffer tragen musste und der Rest durfte ihn beschützen oder die Idee in Falcon Lost wo zwei Leute einen Sprengpacket gleichzeitig anbringen "sollten". Ich kann mich an ein Boss-Fight erinnern (keine Ahnung welches Spiel) da haben 2 Spieler ein Buff bekommen der mehr Schaden an bestimmt Gegner gemacht hat, wenn man aber auf die falschen geschossen hat wurde der Schaden zurückgeworfen. Der Dritte hat einen Buff bekomme der ihn für den Schaden den die anderen gemacht haben geheilt hat der musste immer am Boss stehen da der immer den der ihm am nächsten stand angegriffen hat. Wenn man das ganze Kleinvieh erledigt hat konnte man kurz Schaden auf den Boss machen dann ging das Spiel von vorne los mit verteilten Rollen.

Was ich sagen will, solche Mechaniken können ein Spiel unheimlich spannend machen um so trauriger ist es wenn die Bosse nur große Kugelschwämme mit ein paar Skills, den man ausweiche muss, sind.
 

cts

Rentenbezieher
nachdem man im ersten Teil für einige Teile des Spiels einen Heiler bzw. einen Tank (Schild-Skill) benötigt hat um erfolgreich zu sein hat man das im zweiten Teil wieder über Bord geworfen ... sowas wie Klassen bzw. Rollen gibt es glaube ich nicht

In den Raids brauchst du die klassischen Klassen Healer, Tank und DD noch. Da kannst du alleine auch nicht rein. In die DZ brauchst du alleine auch nicht rein, dann bist du freiwild.
Division machts eigentlich genau so wie ich es aktuell am liebsten hab. Man kann bis zu bestimmten Stufen oder Spielmodi ganz gut alleine unterwegs sein, problemlos einen mitnehmen oder auch mit Randoms ohne große Mühe.

Sehe kein Problem darin, wenn Spiele, je nach Spielabschnitt, Coop und Solo Varianten anbieten.
Gears oder Borderlands machen im Coop zwar mehr Spaß, aber wieso sollte die normale Kampagne dann nicht solo spielbar sein?
 

Seb007

Kaffeefahrtpendler
Ja, aber es geht ja nicht darum jetzt ausschließlich entweder oder zu haben. Es soll Singleplayer geben, es soll Koop geben und es soll auch weiterhin einen Mix geben. Dann hat man die Wahl was einem mehr liegt. Aber man sollte davon weg kommen, dass man alle Spiele aus allen Kategorien spielen dürfen muss, obwohl man ja eigentlich Fan nur einer Kategorie ist.
natürlich wäre es am besten man hat die Auswahl, aber die Entwickler oder besser gesagt die Publisher wollen so viel Stück wie möglich vom Spiel verkaufen, also wenn man mit ein bisschen mehr Aufwand evtl. noch mehr Ziergruppen erreichen kann....
dass das dann oft zu Lasten der Qualität geht ist leider schlecht für uns Spieler, aber solange wir kaufen und die Zahlen beim Publisher am Ende stimmen, warum sollte er was ändern?
 

darshonaut

Rentenbezieher
Ich finde es bei Deep Rock Galactic ganz gut gelöst, man kann, muss aber nicht und es ist sehr hilfreich verschiedene Klassen und Fähigkeiten zu haben, aber es geht auch ohne.
Wenn es ein gutes Kompromiss Spiel gibt was Co-Op angeht, dann ist es imo DRG.

Was ich wiederum bei Spielen die z.B. eine Medic Klasse haben, total doof finde ist wenn auch andere Klassen Revive machen können. Ich spiele z.B. deshalb kein Battlefield V, sondern immer noch Battlefield 1. Wenn es schon Medics gibt, sollten auch nur diese den Sani machen können, finde ich. Was ich bei Battlefield auch super finde, sind die Spezialisierungen die man machen kann (jede Klasse), die sich halt so ergeben, wie Panzer, Pferd, Flugzeug...jeder kann die fahren, aber es ist halt auch schon wichtig, dass die Dinger auch genutzt werden. Das ist echt gut gemacht, finde ich.

Ansonsten bin ich aber für mich persönlich auch noch dabei zu verstehen, was ein gutes Co Op Spiel ausmacht und warum mir manche Co Op Spiele gefallen und andere wiederum nicht...
 
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