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Warum ich (fast) keine Rennspiele mehr spielen mag...

Bachstail

Pförtner des Altenheims
Heutige Rennspiele sind mir persönlich zu realistisch, ich habe immer eher die Fun Racer oder Arcade Racer gespielt, die weniger oder gar nicht auf Realismus setzen, gerne auch mit freischaltbaren Teilen für das Auto, sodass man nach Lust und Laune anpassen kann.

Mein persönlicher Favorit war da immer Mega Man: Battle and Chase, was so ziemlich genau das bot, was ich an Rennspielen mag, aber es durfte auch gerne sowas komplett abgedrehtes wie Autobahnraser sein.

Mit den Jahren wurden die Spiele aber immer realistischer und das hat mir persönlich einfach nicht mehr gefallen, ich habe maximal noch Need for Speed Underground 2 gespielt, was dann auch sehr gut war, aber das war für mich so das letzte Semi-Realistische Rennspiel, danach habe ich das Genre nicht mehr verfolgt.
 

Feuerleitsystem

Jack of all trades
Heutige Rennspiele sind mir persönlich zu realistisch, ich habe immer eher die Fun Racer oder Arcade Racer gespielt, die weniger oder gar nicht auf Realismus setzen, gerne auch mit freischaltbaren Teilen für das Auto, sodass man nach Lust und Laune anpassen kann.
Gibts doch heute auch noch!? Schau dir mal Hotshot-Racing (das ist leider so ein Rubberband-Kandidat) an oder Trackmania.

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Ich oute mich hier nochmal, dass mir das letzte NfS Unbound besser gefällt als NfS 2015, Hot Pursuit Remastered, Payback und auch Heat. Es ist nicht zu schwer, hat ein super Design und vor allem fährt sich richtig gut, einzig die Story ist cringe wie immer. Heat werde ich nochmal eine Chance geben.
 

L.Kwas

Frührentner
Ein besonderer Fall sind wohl Rally Games. Denn bis auf Assetto Corsa Rally ist nichts neues mehr in Sicht. Dieses Genre ist mit der Insolvenz von Nacon (WRC) dann wohl endgültig in der Bedeutungslosigkeit versunken. Sehr schade.
Schuld ist hier wohl auch eine schwierige Einbindung von Social Media. Neue Skins, Upgrades oder eine Story lassen sich auch schwer in einen lizensierten Motorsport einfügen, wenn ausschließlich die Zeit der Gegner ist. Wer kennt heute schon noch einen berühmten Rallyefahrer? Das Genre war früher schon eine Nische und heute muss man es mit der Lupe suchen.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, denn alles wiederholt sich im Gaming irgendwann und auch die goldenen Colin McRae Zeiten werden sicher irgendwan wieder zurückkehren.
Sind die Kosten für die Lizenzen nicht auch so ein ständiges Problem? Meine gehört zu haben, dass Fia wohl angeblich horrende Summen verlangen soll.
 

Bachstail

Pförtner des Altenheims
Gibts doch heute auch noch!? Schau dir mal Hotshot-Racing (das ist leider so ein Rubberband-Kandidat) an oder Trackmania.

Das glaube ich gerne, das Problem ist eben, dass ich so lange aus dem Genre raus bin, dass ich keinerlei Ahnung habe, was der Markt so hergibt.

Aber ich bedanke mich für die Vorschläge und schaue mir das mal an, vielleicht gefällt mir das ja so gut, dass ich damit das Genre der Rennspiele wieder für mich entdecke.
 

Hokurn

Aushilfe der Essenausgabe
Meine Fähigkeiten bei Rennspielen sind milde gesagt bescheiden...
Trotzdem ist man mit dem Genre, weil es in den 2000ern noch eine andere Relevanz hatte aufgewachsen. Ich habe damals auf dem GBA mit Freude Need For Speed Most Wanted gespielt und am PC Need for Speed Carbon. Das hat sich über die Jahre aber iwie auch damit erledigt bis ich dann iwann die PS3 hatte und das Genre so ne kleine goldene Zeit hatte. Need For Speed Most Wanted als Spieler des GBA Teils war natürlich ein Nobrainer und bei aller Kritik hatte ich in Nostalgie getränkten Spielspaß bis zum geht nicht mehr.
Auch war das für mich die Zeit wo mir Zerstörung in Videospielen unglaublich wichtig war und das immer ein Highlight an der Konsole war. MotorStorm Apocalypse war dementsprechend ein wichtiger titel für mich, den ich gern immer mal eine Runde eingeworfen habe. Auch Blur als Mario Kart Klon funktionierte überragend und Burnout Paradise City funktionierte allein dadurch, dass man zu einem überragenden Soundtrack durch die Stadt cruisen konnte.
Das viel kritisierte Driver San Fransisco fand ich spielerisch ebenfalls absolut großartig und ist rückwirkend betrachtet vermutlich sogar mein Lieblings-Rennspiel.
Auf der PS4 hatte ich dann das Gefühl, dass es das nicht mehr so wirklich gab. Keine der Reihen bis auf Need for Speed wurden weitergeführt. Need for Speed hatte den Fokus komplett auf Grinding und Online Gaming gesetzt was mir die Spiele immer nach wenigen Stunden hat langweilig werden lassen.

Spaß wie auf der PS3 hatte ich bei der PS4 beim Thema Rennspiele lediglich ein Mal...
Beim Crash Team Racing Remake. Da habe ich tatsächlich wieder alles erspielt und mich sogar dafür interessiert viele der Skins zusammen zu hamstern.
 

X30 Neo

Natural Born Gamer
Sponsor
Sind die Kosten für die Lizenzen nicht auch so ein ständiges Problem? Meine gehört zu haben, dass Fia wohl angeblich horrende Summen verlangen soll.
Laut Nacon (insolvent) war für die Lizenz des (kommenden?) WRC-Spiels eine dreistellige Millionensumme US$ fällig.
Ich glaub die Quelle dafür ist noch irgendwo im WRC-Thread.
 

Kindra

Rentenbezieher
Sponsor
Ich stimme mit vielen Punkten hier mit überein, will aber noch ne etwas andere Perspektive mit einbringen. Ja, NfS Underground 1 und 2 waren peak, aber ich hab vor Kurzem zumindest Underground 1 nochmal viel gespielt.

Ich bin mir sehr sicher - käme Underground 1 heute nur mit aktueller Grafik nochmal so raus -, dass es komplett floppen und niemanden interessieren würde. Bei Underground 2 sähe das vll schon etwas anders aus, weil Leute ja Open World vieles verzeihen, aber auch das war, im Vergleich zu heutigen Open World-Rennspielen, eher skelletös (kein Wunder, war man ja auch ein Mitpionier ...)
 

ChiefMayhemSoap

Aushilfe der Essenausgabe
Ich spiele im Grunde alle Spiele "nur so zum Spaß" und keines mit irgendeinem besonderen Ehrgeiz. Sprich ich versuche mich an keinen No-Death-Runs bei Souls-spielen, keinen Speed-Runs bei Jump'n Runs, bin in keinen Gilden, keine Clans bei Shootern, keine Trainings bei Kampfspielen und eben auch keine Trainings oder sonst was bei Autorennspielen. Ich spiele das alles, aber alles eben einfach mal hier, mal da, mal trallala...

Und bei Autorennen habe ich für mich (abseits des Fun-Racer-Klassikers Mario Kart mit der Family) die Forza Horizon Reihe für mich entdeckt. Kümmere ich mich da um die Karriere (gibt doch eine, oder?)? Nope, mir egal. Es ist aber für mich genau das Autorennspiel (bzw. die Reihe), was mir das gibt, was ich möchte. Anschalten, fahren und nach Lust und Laune hier und da sehen, was es für ein Rennen gibt und das dann mitmachen. Für mich wirklich optimal.
 

Spyder0815

Sonntagsfahrer
Interessantes Thema.
Ich hab damals auch gerne Rennspiele gezockt, gerade damals das Berühmte NfS Porsche, das war die Zeit mit den ersten Force Feedback Lenkrädern. Danach noch Most Wanted, Underground und danach war NfS für mich irgendwie Tot, hab zwar immer mal wieder eines auf die Platte geschoben, aber das Gefühl hat sich nicht mehr dafür eingestellt. Dann hätte ich ne Zeitlang die Forza Reihe gemocht, mit nem Kumpel um die Wette gefahren, Stunden im Fahrzeug Design investiert, aber seit Horizon ist das auch plötzlich für mich gestorben. Das letzte Rennspiel was mich hinter dem Ofen hervorgelockt hatte war das Drive Club VR auf der Playstation 4, das fand ich, trotz der bescheidenen Grafik, richtig cool, aber das ist letzten Endes wegen der PS5 gestorben, da mein Headset ja nicht ohne irgendeinen komischen Adapter läuft und für die PSVR2 bin ich zu geizig.
Aber warum ich jetzt keine Leidenschaft wie früher zu Racern habe, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft, das war alles ein schleichender Prozess, und auf einmal war es weg, kein Interesse mehr auf ne schöne Runde Nordschleife oder mal kurz ein Rennen, weil zugänglich sind sie ja die Spiele. Ich muss mal reflektieren warum das so ist, aber meine Vorredner haben ja teils gute Ansätze die ich auch so unterschreiben kann😊
 
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