Savoreth
Pförtner des Altenheims
War Robots ist ein alter Arenashooter mit Mechs aus dem Mobile-Bereich, der nunmehr in einer aufpolierten Version auch für PC & Konsolen bereitsteht. Das Release für XBox war am 04.03.25, meine Berichte beziehen sich auch auf diese Version. Die Mobilversion hat sich mit der Zeit zu einem unsäglichen PTW-Titel entwickelt, insofern hatte ich natürlich auch die Befürchtung, dass dieser Ableger eine ähnliche Richtung verfolgt. Aber der Reihe nach.
Das Grundprinzip ist schnell erklärt. Der Spieler zieht mit einem Setup unterschiedlicher Mechs in eine Kampfarena mit unterschiedlichen Maps und Spielmodi. Angeboten werden aktuell Team Deathmatch, Last Man Standing (Gruppenmodus) und eine Form von Domination genannt "Warp-Sturm". Als Belohnung für die Kämpfe gibts eine Ingame-Währung, mit der man sich wiederum Teile kaufen oder seine Mechs anderweitig verbessern kann. Die Mechs verfügen über zahlreiche Modelle und unterscheiden sich in verfügbaren Fähigkeiten, Waffen und Rüstungswerten. Die Individualisierung ist hierbei sehr weitgehend und wird durch eine Vielzahl an Skins ergänzt, um sich sein ganz persönliches Setup zusammenzustellen. Eine Besonderheit stellt der Titan dar, dessen Einsatz man sich mit Punkten im Kampf verdienen muss und eine Art "Über-Mech" darstellt.
Soweit so gut - kommen wir also zum Wesentlichen. War Robots verfügt über mehrere Währungen - einige davon werden mit Kämpfen verdient, andere mit Missionen und die sogenannten "WarpReals" kann man nur mit Echtgeld kaufen. Neben dem Aufrüsten werden die Währungen für den Shop verwendet - die wichtigste Möglichkeit, an neue Ausrüstung zu gelangen. Und hier liegt nun ein wenig der Hund begraben. Das Spiel ist weniger PTW als die mobile Version. Aber dennoch ist es aktuell so, dass man sich mit Ingame-Währungen zwar normale Ausrüstung kaufen kann - seltene Ausrüstung hingegen ist nach meinem bisherigen Eindruck Echtgeldkäufen vorbehalten. Zusätzlich zu den Währungen gibt es wie im Original einen "Premium"-Account für etwas weniger als 10 € im Monat sowie einen "Battle Pass" für 7-8 €, über den man auch seltene Ausrüstung freischalten kann. Dazu gesellen sich noch Ligenbelohnungen, die sich allerdings auf kosmetische Aufkleber und Skins zu beschränken scheinen.
Fazit:
Das neue War Robots ist aktuell etwas weniger gierig als das mobile "Vorbild", aber dennoch ist die Tendenz offensichtlich: Kostenlose Spieler dienen als Kanonenfutter für die Wale, die damit gefüttert werden sollen. Ein koordiniertes Team ist zwar trotzdem die beste Garantie für einen Sieg, aber insbesondere im Konsolenbereich werden die wenigsten Spieler diesen Aufwand betreiben - denn Clans gibt es bislang nicht. Allerdings gibt es im Gegensatz zur mobilen Version durchaus Möglichkeiten, auch mit wenig Geldeinsatz zu seltener Ausrüstung zu kommen, doch der "Kaufreiz" ist letztlich immer spürbar. Man kann allerdings auch ohne Geldeinsatz den Großteil der Erfolge erspielen, der Titel taugt also auch als kostenlose Möglichkeit, abends ein paar Gefechte abzuschließen.
Das Grundprinzip ist schnell erklärt. Der Spieler zieht mit einem Setup unterschiedlicher Mechs in eine Kampfarena mit unterschiedlichen Maps und Spielmodi. Angeboten werden aktuell Team Deathmatch, Last Man Standing (Gruppenmodus) und eine Form von Domination genannt "Warp-Sturm". Als Belohnung für die Kämpfe gibts eine Ingame-Währung, mit der man sich wiederum Teile kaufen oder seine Mechs anderweitig verbessern kann. Die Mechs verfügen über zahlreiche Modelle und unterscheiden sich in verfügbaren Fähigkeiten, Waffen und Rüstungswerten. Die Individualisierung ist hierbei sehr weitgehend und wird durch eine Vielzahl an Skins ergänzt, um sich sein ganz persönliches Setup zusammenzustellen. Eine Besonderheit stellt der Titan dar, dessen Einsatz man sich mit Punkten im Kampf verdienen muss und eine Art "Über-Mech" darstellt.
Soweit so gut - kommen wir also zum Wesentlichen. War Robots verfügt über mehrere Währungen - einige davon werden mit Kämpfen verdient, andere mit Missionen und die sogenannten "WarpReals" kann man nur mit Echtgeld kaufen. Neben dem Aufrüsten werden die Währungen für den Shop verwendet - die wichtigste Möglichkeit, an neue Ausrüstung zu gelangen. Und hier liegt nun ein wenig der Hund begraben. Das Spiel ist weniger PTW als die mobile Version. Aber dennoch ist es aktuell so, dass man sich mit Ingame-Währungen zwar normale Ausrüstung kaufen kann - seltene Ausrüstung hingegen ist nach meinem bisherigen Eindruck Echtgeldkäufen vorbehalten. Zusätzlich zu den Währungen gibt es wie im Original einen "Premium"-Account für etwas weniger als 10 € im Monat sowie einen "Battle Pass" für 7-8 €, über den man auch seltene Ausrüstung freischalten kann. Dazu gesellen sich noch Ligenbelohnungen, die sich allerdings auf kosmetische Aufkleber und Skins zu beschränken scheinen.
Fazit:
Das neue War Robots ist aktuell etwas weniger gierig als das mobile "Vorbild", aber dennoch ist die Tendenz offensichtlich: Kostenlose Spieler dienen als Kanonenfutter für die Wale, die damit gefüttert werden sollen. Ein koordiniertes Team ist zwar trotzdem die beste Garantie für einen Sieg, aber insbesondere im Konsolenbereich werden die wenigsten Spieler diesen Aufwand betreiben - denn Clans gibt es bislang nicht. Allerdings gibt es im Gegensatz zur mobilen Version durchaus Möglichkeiten, auch mit wenig Geldeinsatz zu seltener Ausrüstung zu kommen, doch der "Kaufreiz" ist letztlich immer spürbar. Man kann allerdings auch ohne Geldeinsatz den Großteil der Erfolge erspielen, der Titel taugt also auch als kostenlose Möglichkeit, abends ein paar Gefechte abzuschließen.