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The Long Dark

  • Themenstarter Gelöschtes Mitglied 1512
  • Beginndatum
The Long Dark
Firmen
Hinterland Studio Inc.
Genres
Simulator, Strategy, Adventure, Shooter, Indie
G

Gelöschtes Mitglied 1512

Guest
ich bin verwirrt ... es gibt noch keinen Thread für "The Long Dark", dem Survival Adventure im eisigen Kansas? Jetzt gibts es einen :)
Spiel ist aktuell noch im Preview.

Das Video wird von Youtube eingebettet abgespielt. Es gilt die Datenschutzerklärung von Google.
 

Frosch

Achievement Panda
Team
Ja stimmt, wollte ich neulich im Sale kaufen, hab's aber wieder vergessen. :shame::scream:
 

Praegel

Moderator
Team
Dies wird mein erstes SurvivalGame das ich spielen werde. Ich wollte schon immer ein Spiel dieser Art zocken, kann mich aber mit dem Konzept von Zombies nicht anfreunden. Dies ist eines der wenigen Games dieses Genres, in dem dies wohl keine Rolle spielt. Deshalb, und weil es gerade im Game Pass ist, werd ich es mal wagen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 5652

Guest
Warum ist der Thread so leer?

Vor kurzem habe ich The Long Dark im Game Pass angetestet und komme seitdem nicht mehr davon los. Zuvor hatte mich immer dieses „Unfertige“ von dem Spiel abgeschreckt.

Ich habe erst kurz Suvival angetestet und dann direkt die Story gestartet. Meine Hoffnung, dass es zugleich ein Tutorial ist, war zum Glück berechtigt. Die Mechaniken werden gut Stück für Stück an die Hand gegeben.

Ich spiele auf zweiter Schwierigkeitsstufe, so dass die Tiere mich angreifen, aber dennoch ausreichend Loot vorhanden ist.

Das Spiel ist so intensiv! Ich genieße die Ruhe und zugleich die ständige Bedrohung, dass es innerhalb weniger Minuten zu Ende sein könnte. So wie in dem Moment, als ich ein Glas Erdnussbutter beim Plündern im verhungerten Zustand gefunden habe und mir beim Verschlingen eine Lebensmittelvergiftung zugezogen habe, weil sie verdorben war.

Oder heute Morgen in Episode 2 beim Eisfischen an einem sonnigen Tag. Mit ordentlicher Beute von drei Fischen im Gepäck will ich zurück in meine temporäre Basis und den Fang direkt kochen. Plötzlich läuft mir ein Rehbock auf dem See vor die Flinte. Geduckt nähere ich mich und mit einem gezielten Schuss, der die Ruhe in der Gegend beendet, sackt das riesige Vieh zusammen. Mein erster Bock! Direkt wird das Tier ausgenommen, damit sich nicht die Wölfe darüber hermachen. 2 Stunden später und mit 10 Kilo Fleisch, Innereien und einem prächtigen Pelz in Gepäck trete ich meinen Heimweg an. Doch nur wenige Schritte weiter sehe ich ein weiteres Reh am Ufer stehen.

Oh! Das könnte Futter für zwei Wochen bedeuten! Ich bin zwar schon leicht überladen, aber ich könnte dann ressourcensparend mit nur einem Herdfeuer das gesamte Fleisch braten und meine kostbaren Streichhölzer sparen. Ok! Die Gier siegt. Das Reh stirbt ebenfalls und zwei Stunden später ist es in Einzelteilen mit seinem Artgenossen verstaut. Jetzt bin ich so überladen, dass ich nur noch gehen und nicht mehr rennen kann. Der Himmel hat sich zugezogen und die Dämmerung sollte bald einsetzen.

Ich schleiche also unter der Last in Richtung Heimat. 10 bis 15 Minuten sollte ich brauchen. Da höre ich Wolfgeheul! Das Vieh hat meine Beute gewittert und kommt schnurstracks auf mich zugerannt. In der Panik schieße ich daneben. Der Wolf beißt sich in meinem Bein fest, zereißt mir die Hose und fügt mir eine klaffende Bisswunde zu. Mit der Axt verscheuche ich ihn. Er blutet ebenfalls. Ich versorge meine Wunde und stoppe die Blutung. Jetzt kann ich nur noch humpeln. Der Hunger des Wolf treibt ihn zum zweiten Angriff auf mich. Diesmal erlege ich ihn mit einem gezielten Kopfschuss. Da liegt er! Fleisch und ein toller Pelz.

Die Gier siegt erneut und ich nehme den Wolf aus. 1,5 Stunden später verstaue ich das Tier gnadenlos überladen auf meinem Rücken. Ich lasse mein Feuerholz zurück, um überhaupt noch humpeln zu können. Der Wind pfeift und es beginnt zu schneien. Innerhalb von wenigen Minuten zieht ein Schneesturm auf und in meiner dicke Kleidung beginne ich zu frieren. Warum? Weil sie nass wird! Und das Wasser beginnt zu frieren. Ich habe eine drohende Wundinfektion, bin überladen und meine Körpertemperatur wird in Kürze auf kritische Level sinken. Jetzt sehe ich nichts mehr im Schneesturm.

Blind humpele ich in Richtung Heimat. Die Lebenskraft sinkt. Und ich finde. mich mmit dem Gedanken ab, dass mich meine Gier womöglich das Leben kosten wird.

Doch ich schaffe es heim. Ich heize den Ofen an. Lege die Felle und die Innereien zum Trocknen aus. Drei Fische und 23 Kilogramm Fleisch warten darauf, haltbar gemacht zu werden. Schlafen ist nicht! Ich schmeiße eine Kohle in den Ofen, so dass die Lufttemperatur auf 45 Grad steigt und meine Kleidung anfängt zu tauen und zu trocknen. Einen heißen Pilzsud trinke ich und minimiere somit meine Infektiongefahr und heize nich mehr auf. Zwei Kaffee hinterher und die Energie ist wieder hergestellt, um das Nötigste zu erledigen. In den 8 folgenden Stunden koche ich gegen in Entkräftung und Müdigkeit ankämpfend das gesamte Fleisch.

Schließlich esse ich einen Rehbraten, packe ein paar weitere Stücke in Behälter und bringe das gesamte restliche gegarte Fleisch vor die Tür in den Schnee. Der Kühlschrank geht schließlich nicht mehr. Hoffentlich fressen es nicht die Wölfe. Allerdings tobt der Sturm noch immer.

Nun gehe ich eine Kräutertee intus für 10 Stunden schlafen.

Zu Mittag öffnen ich die Augen und freue mich, dass ich überlebt habe. Ein Blick vor Tür zeigt mir, dass der Sturm aufgehört hat. Meine Essen ist eingefroren und offensichtlich nicht von Raubtieren gefressen. Supi! Eine weitere Nacht überlebt...

Ich liebe dieses Spiel!
 

Larrypuh

Jungspund
Warum ist der Thread so leer?

Vor kurzem habe ich The Long Dark im Game Pass angetestet und komme seitdem nicht mehr davon los. Zuvor hatte mich immer dieses „Unfertige“ von dem Spiel abgeschreckt.

Ich habe erst kurz Suvival angetestet und dann direkt die Story gestartet. Meine Hoffnung, dass es zugleich ein Tutorial ist, war zum Glück berechtigt. Die Mechaniken werden gut Stück für Stück an die Hand gegeben.

Ich spiele auf zweiter Schwierigkeitsstufe, so dass die Tiere mich angreifen, aber dennoch ausreichend Loot vorhanden ist.

Das Spiel ist so intensiv! Ich genieße die Ruhe und zugleich die ständige Bedrohung, dass es innerhalb weniger Minuten zu Ende sein könnte. So wie in dem Moment, als ich ein Glas Erdnussbutter beim Plündern im verhungerten Zustand gefunden habe und mir beim Verschlingen eine Lebensmittelvergiftung zugezogen habe, weil sie verdorben war.

Oder heute Morgen in Episode 2 beim Eisfischen an einem sonnigen Tag. Mit ordentlicher Beute von drei Fischen im Gepäck will ich zurück in meine temporäre Basis und den Fang direkt kochen. Plötzlich läuft mir ein Rehbock auf dem See vor die Flinte. Geduckt nähere ich mich und mit einem gezielten Schuss, der die Ruhe in der Gegend beendet, sackt das riesige Vieh zusammen. Mein erster Bock! Direkt wird das Tier ausgenommen, damit sich nicht die Wölfe darüber hermachen. 2 Stunden später und mit 10 Kilo Fleisch, Innereien und einem prächtigen Pelz in Gepäck trete ich meinen Heimweg an. Doch nur wenige Schritte weiter sehe ich ein weiteres Reh am Ufer stehen.

Oh! Das könnte Futter für zwei Wochen bedeuten! Ich bin zwar schon leicht überladen, aber ich könnte dann ressourcensparend mit nur einem Herdfeuer das gesamte Fleisch braten und meine kostbaren Streichhölzer sparen. Ok! Die Gier siegt. Das Reh stirbt ebenfalls und zwei Stunden später ist es in Einzelteilen mit seinem Artgenossen verstaut. Jetzt bin ich so überladen, dass ich nur noch gehen und nicht mehr rennen kann. Der Himmel hat sich zugezogen und die Dämmerung sollte bald einsetzen.

Ich schleiche also unter der Last in Richtung Heimat. 10 bis 15 Minuten sollte ich brauchen. Da höre ich Wolfgeheul! Das Vieh hat meine Beute gewittert und kommt schnurstracks auf mich zugerannt. In der Panik schieße ich daneben. Der Wolf beißt sich in meinem Bein fest, zereißt mir die Hose und fügt mir eine klaffende Bisswunde zu. Mit der Axt verscheuche ich ihn. Er blutet ebenfalls. Ich versorge meine Wunde und stoppe die Blutung. Jetzt kann ich nur noch humpeln. Der Hunger des Wolf treibt ihn zum zweiten Angriff auf mich. Diesmal erlege ich ihn mit einem gezielten Kopfschuss. Da liegt er! Fleisch und ein toller Pelz.

Die Gier siegt erneut und ich nehme den Wolf aus. 1,5 Stunden später verstaue ich das Tier gnadenlos überladen auf meinem Rücken. Ich lasse mein Feuerholz zurück, um überhaupt noch humpeln zu können. Der Wind pfeift und es beginnt zu schneien. Innerhalb von wenigen Minuten zieht ein Schneesturm auf und in meiner dicke Kleidung beginne ich zu frieren. Warum? Weil sie nass wird! Und das Wasser beginnt zu frieren. Ich habe eine drohende Wundinfektion, bin überladen und meine Körpertemperatur wird in Kürze auf kritische Level sinken. Jetzt sehe ich nichts mehr im Schneesturm.

Blind humpele ich in Richtung Heimat. Die Lebenskraft sinkt. Und ich finde. mich mmit dem Gedanken ab, dass mich meine Gier womöglich das Leben kosten wird.

Doch ich schaffe es heim. Ich heize den Ofen an. Lege die Felle und die Innereien zum Trocknen aus. Drei Fische und 23 Kilogramm Fleisch warten darauf, haltbar gemacht zu werden. Schlafen ist nicht! Ich schmeiße eine Kohle in den Ofen, so dass die Lufttemperatur auf 45 Grad steigt und meine Kleidung anfängt zu tauen und zu trocknen. Einen heißen Pilzsud trinke ich und minimiere somit meine Infektiongefahr und heize nich mehr auf. Zwei Kaffee hinterher und die Energie ist wieder hergestellt, um das Nötigste zu erledigen. In den 8 folgenden Stunden koche ich gegen in Entkräftung und Müdigkeit ankämpfend das gesamte Fleisch.

Schließlich esse ich einen Rehbraten, packe ein paar weitere Stücke in Behälter und bringe das gesamte restliche gegarte Fleisch vor die Tür in den Schnee. Der Kühlschrank geht schließlich nicht mehr. Hoffentlich fressen es nicht die Wölfe. Allerdings tobt der Sturm noch immer.

Nun gehe ich eine Kräutertee intus für 10 Stunden schlafen.

Zu Mittag öffnen ich die Augen und freue mich, dass ich überlebt habe. Ein Blick vor Tür zeigt mir, dass der Sturm aufgehört hat. Meine Essen ist eingefroren und offensichtlich nicht von Raubtieren gefressen. Supi! Eine weitere Nacht überlebt...

Ich liebe dieses Spiel!
Vielen Dank für deinen Bericht. Du hast voll und ganz recht. Das Spiel ist der Hammer. Bei mir ist es glaube ich besagter Nervenkitzel, der mich beim spielen immer total stresst und wahrscheinlich davon abhält, mehr Zeit damit zu verbringen.
 

AudiPapst

Nordisches Nordlicht
Ich hab nun grad mal die 3. Episode beendet.
Die 4. sollte eigentlich jetzt raus kommen,aber die Veröffentlichung ist noch offen....
Schade,möchte gern wissen wie es weitergeht
 

Frankenfuzzy

Aushilfe der Essenausgabe
Warum ist der Thread so leer?

Vor kurzem habe ich The Long Dark im Game Pass angetestet und komme seitdem nicht mehr davon los. Zuvor hatte mich immer dieses „Unfertige“ von dem Spiel abgeschreckt.

Ich habe erst kurz Suvival angetestet und dann direkt die Story gestartet. Meine Hoffnung, dass es zugleich ein Tutorial ist, war zum Glück berechtigt. Die Mechaniken werden gut Stück für Stück an die Hand gegeben.

Ich spiele auf zweiter Schwierigkeitsstufe, so dass die Tiere mich angreifen, aber dennoch ausreichend Loot vorhanden ist.

Das Spiel ist so intensiv! Ich genieße die Ruhe und zugleich die ständige Bedrohung, dass es innerhalb weniger Minuten zu Ende sein könnte. So wie in dem Moment, als ich ein Glas Erdnussbutter beim Plündern im verhungerten Zustand gefunden habe und mir beim Verschlingen eine Lebensmittelvergiftung zugezogen habe, weil sie verdorben war.

Oder heute Morgen in Episode 2 beim Eisfischen an einem sonnigen Tag. Mit ordentlicher Beute von drei Fischen im Gepäck will ich zurück in meine temporäre Basis und den Fang direkt kochen. Plötzlich läuft mir ein Rehbock auf dem See vor die Flinte. Geduckt nähere ich mich und mit einem gezielten Schuss, der die Ruhe in der Gegend beendet, sackt das riesige Vieh zusammen. Mein erster Bock! Direkt wird das Tier ausgenommen, damit sich nicht die Wölfe darüber hermachen. 2 Stunden später und mit 10 Kilo Fleisch, Innereien und einem prächtigen Pelz in Gepäck trete ich meinen Heimweg an. Doch nur wenige Schritte weiter sehe ich ein weiteres Reh am Ufer stehen.

Oh! Das könnte Futter für zwei Wochen bedeuten! Ich bin zwar schon leicht überladen, aber ich könnte dann ressourcensparend mit nur einem Herdfeuer das gesamte Fleisch braten und meine kostbaren Streichhölzer sparen. Ok! Die Gier siegt. Das Reh stirbt ebenfalls und zwei Stunden später ist es in Einzelteilen mit seinem Artgenossen verstaut. Jetzt bin ich so überladen, dass ich nur noch gehen und nicht mehr rennen kann. Der Himmel hat sich zugezogen und die Dämmerung sollte bald einsetzen.

Ich schleiche also unter der Last in Richtung Heimat. 10 bis 15 Minuten sollte ich brauchen. Da höre ich Wolfgeheul! Das Vieh hat meine Beute gewittert und kommt schnurstracks auf mich zugerannt. In der Panik schieße ich daneben. Der Wolf beißt sich in meinem Bein fest, zereißt mir die Hose und fügt mir eine klaffende Bisswunde zu. Mit der Axt verscheuche ich ihn. Er blutet ebenfalls. Ich versorge meine Wunde und stoppe die Blutung. Jetzt kann ich nur noch humpeln. Der Hunger des Wolf treibt ihn zum zweiten Angriff auf mich. Diesmal erlege ich ihn mit einem gezielten Kopfschuss. Da liegt er! Fleisch und ein toller Pelz.

Die Gier siegt erneut und ich nehme den Wolf aus. 1,5 Stunden später verstaue ich das Tier gnadenlos überladen auf meinem Rücken. Ich lasse mein Feuerholz zurück, um überhaupt noch humpeln zu können. Der Wind pfeift und es beginnt zu schneien. Innerhalb von wenigen Minuten zieht ein Schneesturm auf und in meiner dicke Kleidung beginne ich zu frieren. Warum? Weil sie nass wird! Und das Wasser beginnt zu frieren. Ich habe eine drohende Wundinfektion, bin überladen und meine Körpertemperatur wird in Kürze auf kritische Level sinken. Jetzt sehe ich nichts mehr im Schneesturm.

Blind humpele ich in Richtung Heimat. Die Lebenskraft sinkt. Und ich finde. mich mmit dem Gedanken ab, dass mich meine Gier womöglich das Leben kosten wird.

Doch ich schaffe es heim. Ich heize den Ofen an. Lege die Felle und die Innereien zum Trocknen aus. Drei Fische und 23 Kilogramm Fleisch warten darauf, haltbar gemacht zu werden. Schlafen ist nicht! Ich schmeiße eine Kohle in den Ofen, so dass die Lufttemperatur auf 45 Grad steigt und meine Kleidung anfängt zu tauen und zu trocknen. Einen heißen Pilzsud trinke ich und minimiere somit meine Infektiongefahr und heize nich mehr auf. Zwei Kaffee hinterher und die Energie ist wieder hergestellt, um das Nötigste zu erledigen. In den 8 folgenden Stunden koche ich gegen in Entkräftung und Müdigkeit ankämpfend das gesamte Fleisch.

Schließlich esse ich einen Rehbraten, packe ein paar weitere Stücke in Behälter und bringe das gesamte restliche gegarte Fleisch vor die Tür in den Schnee. Der Kühlschrank geht schließlich nicht mehr. Hoffentlich fressen es nicht die Wölfe. Allerdings tobt der Sturm noch immer.

Nun gehe ich eine Kräutertee intus für 10 Stunden schlafen.

Zu Mittag öffnen ich die Augen und freue mich, dass ich überlebt habe. Ein Blick vor Tür zeigt mir, dass der Sturm aufgehört hat. Meine Essen ist eingefroren und offensichtlich nicht von Raubtieren gefressen. Supi! Eine weitere Nacht überlebt...

Ich liebe dieses Spiel!
Sehr gut geschrieben. Ich spiele heute noch immer mal wieder the Long Dark. Muss mal wieder reinschauen. Bin gespannt was von diesem Entwickler als nächstes kommt. Vlt ein The Long Dark 2?
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
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Vor kurzem habe ich The Long Dark im Game Pass angetestet und komme seitdem nicht mehr davon los. Zuvor hatte mich immer dieses „Unfertige“ von dem Spiel abgeschreckt.

Ich habe erst kurz Suvival angetestet und dann direkt die Story gestartet. Meine Hoffnung, dass es zugleich ein Tutorial ist, war zum Glück berechtigt. Die Mechaniken werden gut Stück für Stück an die Hand gegeben.

Ich spiele auf zweiter Schwierigkeitsstufe, so dass die Tiere mich angreifen, aber dennoch ausreichend Loot vorhanden ist.

Das Spiel ist so intensiv! Ich genieße die Ruhe und zugleich die ständige Bedrohung, dass es innerhalb weniger Minuten zu Ende sein könnte. So wie in dem Moment, als ich ein Glas Erdnussbutter beim Plündern im verhungerten Zustand gefunden habe und mir beim Verschlingen eine Lebensmittelvergiftung zugezogen habe, weil sie verdorben war.

Oder heute Morgen in Episode 2 beim Eisfischen an einem sonnigen Tag. Mit ordentlicher Beute von drei Fischen im Gepäck will ich zurück in meine temporäre Basis und den Fang direkt kochen. Plötzlich läuft mir ein Rehbock auf dem See vor die Flinte. Geduckt nähere ich mich und mit einem gezielten Schuss, der die Ruhe in der Gegend beendet, sackt das riesige Vieh zusammen. Mein erster Bock! Direkt wird das Tier ausgenommen, damit sich nicht die Wölfe darüber hermachen. 2 Stunden später und mit 10 Kilo Fleisch, Innereien und einem prächtigen Pelz in Gepäck trete ich meinen Heimweg an. Doch nur wenige Schritte weiter sehe ich ein weiteres Reh am Ufer stehen.

Oh! Das könnte Futter für zwei Wochen bedeuten! Ich bin zwar schon leicht überladen, aber ich könnte dann ressourcensparend mit nur einem Herdfeuer das gesamte Fleisch braten und meine kostbaren Streichhölzer sparen. Ok! Die Gier siegt. Das Reh stirbt ebenfalls und zwei Stunden später ist es in Einzelteilen mit seinem Artgenossen verstaut. Jetzt bin ich so überladen, dass ich nur noch gehen und nicht mehr rennen kann. Der Himmel hat sich zugezogen und die Dämmerung sollte bald einsetzen.

Ich schleiche also unter der Last in Richtung Heimat. 10 bis 15 Minuten sollte ich brauchen. Da höre ich Wolfgeheul! Das Vieh hat meine Beute gewittert und kommt schnurstracks auf mich zugerannt. In der Panik schieße ich daneben. Der Wolf beißt sich in meinem Bein fest, zereißt mir die Hose und fügt mir eine klaffende Bisswunde zu. Mit der Axt verscheuche ich ihn. Er blutet ebenfalls. Ich versorge meine Wunde und stoppe die Blutung. Jetzt kann ich nur noch humpeln. Der Hunger des Wolf treibt ihn zum zweiten Angriff auf mich. Diesmal erlege ich ihn mit einem gezielten Kopfschuss. Da liegt er! Fleisch und ein toller Pelz.

Die Gier siegt erneut und ich nehme den Wolf aus. 1,5 Stunden später verstaue ich das Tier gnadenlos überladen auf meinem Rücken. Ich lasse mein Feuerholz zurück, um überhaupt noch humpeln zu können. Der Wind pfeift und es beginnt zu schneien. Innerhalb von wenigen Minuten zieht ein Schneesturm auf und in meiner dicke Kleidung beginne ich zu frieren. Warum? Weil sie nass wird! Und das Wasser beginnt zu frieren. Ich habe eine drohende Wundinfektion, bin überladen und meine Körpertemperatur wird in Kürze auf kritische Level sinken. Jetzt sehe ich nichts mehr im Schneesturm.

Blind humpele ich in Richtung Heimat. Die Lebenskraft sinkt. Und ich finde. mich mmit dem Gedanken ab, dass mich meine Gier womöglich das Leben kosten wird.

Doch ich schaffe es heim. Ich heize den Ofen an. Lege die Felle und die Innereien zum Trocknen aus. Drei Fische und 23 Kilogramm Fleisch warten darauf, haltbar gemacht zu werden. Schlafen ist nicht! Ich schmeiße eine Kohle in den Ofen, so dass die Lufttemperatur auf 45 Grad steigt und meine Kleidung anfängt zu tauen und zu trocknen. Einen heißen Pilzsud trinke ich und minimiere somit meine Infektiongefahr und heize nich mehr auf. Zwei Kaffee hinterher und die Energie ist wieder hergestellt, um das Nötigste zu erledigen. In den 8 folgenden Stunden koche ich gegen in Entkräftung und Müdigkeit ankämpfend das gesamte Fleisch.

Schließlich esse ich einen Rehbraten, packe ein paar weitere Stücke in Behälter und bringe das gesamte restliche gegarte Fleisch vor die Tür in den Schnee. Der Kühlschrank geht schließlich nicht mehr. Hoffentlich fressen es nicht die Wölfe. Allerdings tobt der Sturm noch immer.

Nun gehe ich eine Kräutertee intus für 10 Stunden schlafen.

Zu Mittag öffnen ich die Augen und freue mich, dass ich überlebt habe. Ein Blick vor Tür zeigt mir, dass der Sturm aufgehört hat. Meine Essen ist eingefroren und offensichtlich nicht von Raubtieren gefressen. Supi! Eine weitere Nacht überlebt...

Ich liebe dieses Spiel!
Hast du verdamm interessant geschrieben. 👍
Das ist aber auch immer mein Problem. Ich gucke Videos bzw. lese solche Beiträge und denke: "wow, geiles Spiel. Das fetzt bestimmt. Das holst du dir."
Dann kaufe ich es mir, spiele es an und denke: "mäh, das ist ja so gar nicht meins."
Ich besitze viele solcher Spiele. Aber irgendwann wird sich der Geschmack ändern und wer weiß, vielleicht gefällt es mir dann.
 
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