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Die Juggernauts hast DU mir vom Hals gehalten liebste Maria, ich hab daneben gestanden und wie ein kleines Mädchen geflennt
Ja, ich warte auf ein Schnäppchen und dann schlag ich zu, wenn ihr alle so begeistert seid!
So ging es mir auch Fading! Hehe... und danach habe ich im Flugzeugwrack Mist gebaut und von Maria erst mal ne ordentliche Einfuhr bekommen... Das war ein glorreicher Nachmittag, an den ich mich noch gerne zurück erinnere...
Die Super Slim kann ich nicht empfehlen, es sei denn Dir macht es nichts aus, einen original George Foreman-Grill unter dem Fernseher stehen zu haben. Toploader geht nun mal gar nicht, imo. Allerdings ist die sehr günstig und die Festplatte kann man auch austauschen.
Ich würde eher zur normalen Slim "K-Modell" raten, die sind auch noch weit verbreitet und verbrauchen unwesentlich mehr Strom, sehen aber viel wertiger aus.
Das ist ja soweit alles richtig.
ABER:
Neu sind die Teile fast nicht mehr zu bekommen, und wenn doch, dann aber zu unglaublichen Preisen.
Da kann man auch gleich zur PS4 greifen.
Die haben ja einen an der Waffel. :shame:
Ich habe neuerdings auch eine Super Slim hier stehen, finde aber irgendwie keinen Grund zum meckern.
Sie ist leise (MINIMAL lauter als die 360 Slim, Lüfter) und man sieht sie auch fast nicht in meinem schwarzen TV-Rack.
Deswegen ist das Argument mit dem "wertiger" aussehen für MICH hinfällig. :zwinker:
*klugscheissModusan* Die Foreman Grills werden doch alle nach oben aufgeklappt, oder ? Bei der Slim schiebt man den Deckel aber zur Seite. :evil: *klugscheissModusaus* :morgähn:
Ich kaufe gerne Lösungsbücher, ist so'n Sammlertick. Es gibt gute und schlechte, das zu TLoU gehört auf jeden Fall zu den besseren (bowohl es von Brady Games ist). Man muss selber wissen, ob man bereit ist 20€ auszugeben. Die Heft/Buch-Qualität ist gut und die Seiten lösen sich nicht heraus (kommt schon mal vor).
Von den Throphys und Sammelobjekten her, kann man auch die Leitfäden aus dem Internet nehmen. Wenn man es etwas detaillierter haben möchte, dann ist das Buch sehr gut. Es ist chronologisch aufgebaut und zu jedem Gebiet gibt es sehr detaillierte Karten mit allen Fundstücken, bis hin zum kleinsten Energieriegel. Es geht grundlegend vom Schwierigkeitsgrad "schwer" aus, was ich ziemlich gut finde.
Dazu gibt es Nebenkapitel über Waffen, Gegner, Sammelobjekte u.ä. und einen gesonderten Teil über die Fraktionen (Multiplayer).
Gestern rollten nun bei mir auch die Credits von 'The Last Of Us'... dem vielen Kritikern zufolge besten Spiel für die PS3, ach was, dem besten Spiel der ganzen Konsolengeneration!
Mit solchen Superlativen bin ich immer etwas vorsichtig, vor allem, wenn sie in letzter Zeit doch recht inflationär verwendet werden.
Ende letzten Jahres hieß es, The Walking Dead habe das beste Storytelling ever. Vor 2 Monaten war es dann Bioshock Infinite, und nun eben TLOU. Dass ausgerechnet diese drei Titel bei der Gamergemeinde so abgefeiert werden, ist aber kein Zufall, den alle haben eines Gemeinsam - der Hauptcharakter ist ein Mann mittleren Alters, der schon einiges hinter sich hat und nun ungewollt ein Mädchen zwischen 10 und 16 Jahren an die Seite gestellt bekommt, um dass er sich irgendwie kümmern muss. Vatergefühle anyone?
Meine Kurzkritk:
Präsentation (Grafik, Sound):
Ein Wort: Sensationell.
Was aus der Grafikengine rausgeholt wird ist unglaublich. Ich habe parallel gerade das erste Uncharted am Wickel, (weil ich das damals nicht gespielt hatte) und das wirkt im Vergleich wie aus einer anderen Konsolengeneration. Ich habe noch nie ein schöneres Spiel gesehen und noch nie bessere Gesichts- und Charakteranimationen.
Beim Voiceacting (Englisch) liefert neben Ashley Johnson als Ellie vor allem Troy Baker als Joel wie schon in Bioshock Infinite (Booker) eine absolute Super-Performance ab und zeigt, dass er und Nolan North (der hier als David zu hören ist) das Beste sind, was man aktuell für ein Videospiel anheuern kann. Man darf sich schon auf MGS V freuen, wo Baker Ocelot sprechen wird.
Aber auch der Umgebungssound und die sehr reduziert eingesetzte (und dadurch wunderbar zur Geltung kommende) Hintergrundmusik tragen wesentlich zur Schaffung dieser schrecklich-schönen Endzeit-Welt bei.
Gameplay:
TLOU spielt sich wie Uncharted in Zeitlupe. Anfangs war ich etwas genervt, dass sich Joel nur so langsam bewegen lässt und in vielen Gegenden der Sprintmodus gar nicht zur Verfügung steht, aber genau das liefert einen wesentlichen Beitrag zur Wahrnehmung der Welt. Man erkundet alles behutsam und vorsichtig, nicht rennend und wild springend.
Die Steuerung bleibt dennoch etwas unpräzise, gerade wenn es darum geht, Deckung zu suchen. Auch die per Dreieck-Taste eingeleiteten "Räuberleitern" funktioniert manachmal erst im 4. oder 5. Versuch. Das Gunplay war mir zu schwammig und hat mich so genervt, dass ich nach einer Stunde dann die Zielhilfe aktiviert habe. Ich muss allerdings dazu sagen, dass mein Geduldsfaden da auch recht dünn ist. Ich spiele solche Spiele in erster Linie, weil ich mir eine gute Geschichte erzählen lassen will, nicht, weil ich knackige Shooter-Herausforderungen suche. Das Sammeln von Rohstoffen, Notizen und Anhängern fand ich teilweise etwas nervig, zwingt einen allerdings, sich genau umzusehen und vor allem die Notizen haben noch kleine interessante Geschichten parat gehabt.
Spaß bringen die verschiedenen Optionen, die man in den Kämpfen hat, bzw. ob und wie diese Kämpfe stattfinden. Speziell bei den Zombies hat man da ja viele Möglichkeiten, gut haben sich Flaschen als Köder, gefolgt von einem beherzten Molotow Cocktail in die Runde als probates Mittel vor allem gegen größere Gruppen bewährt! :fettes Grinsen:
Story:
Die Ausgangslage ist ja schon ein bisschen ausgelutscht, mal wieder Zombie-Apokalypse. Hier sind es halt irgendwelche Pilzsporen, aber sonderlich originell ist das natürlich trotzdem nicht. Wie jedoch die Geschichte präsentiert wird, ist einfach unglaublich fesselnd und emotional. Alleine die halbstündige Einleitung vermittelt einem mehr Verständnis und Hintergrund über den Hauptcharakter und seine Motive wie viele andere Spiele in 20 Stunden.
Wie sich dann Joel, Ellie und die Beziehung der beiden zueinander im Laufe der 18 Spielstunden verändern, führt dazu, dass ich mich als Spieler so stark wie in kaum einem anderen Spiel für die Charaktere interessiert und um sie gesorgt habe. Und anders als bei Bioshock Infninite, wo Booker (wohl auch der Ego-Perspektive geschuldet) als Charakter immer ein bisschen vage blieb gilt, das für beide Protagonisten. Und je näher man dem Ende des Spiels kommt, desto mehr fürchtet man sich davor. Wie es sich dann tatsächlich darstellt, hat mich etwas überrascht und hinterließ mich ein wenig zwiegespalten. Wer das Spiel noch nicht durch hat, sollte den Spoiler geschlossen lassen:
Ich kann natürlich nicht beurteilen, inwieweit das so gewollt war, aber die Szene im OP führte dazu, dass ich mich Joel auf einmal wieder entfremdete. Ich habe mehrere Minuten lang instinktiv versucht, ob es einen Weg gibt, das Töten der Ärzte zu umgehen. Dass es beim ersten Arzt mit dem Skalpell keine Alternative gab, konnte ich noch verstehen, aber dass ich dann denn zitternd in der Ecke stehenden, unbewaffneten zweiten Arzt auch noch töten musste, bevor ich Ellie von der Trage heben kann, ist mir dann doch zuviel gewesen und passte auch nicht zum Charakter. Zu allem Überfluss ist es sogar möglich, noch die dritte, am Boden sitzende und um ihr Leben flehende Ärztin abzuschlachten, von der ebenfalls keinerlei Gefahr ausgeht. Das Mitgefühl, dass ich bis dahin für Joel hatte, und das Verständnis für sein Handeln, dass er nicht ein zweites Mal seine "Tochter" verlieren will, wich in diesem Moment doch einer Gewissen Aversion ob dieser völlig unnötigen Gewalt gegenüber Unschuldigen. Die Ärzte haben einfach nur alles dafür getan, um ein Gegenmittel für die Seuche zu finden. Danach hätte ich es dann vom Storyverlauf her konsequenter und auch emotional stärker gesehen, wenn die Flucht aus dem Krankenhaus nicht gelungen wäre. Es beschlich mich im Abspann jedenfalls das Gefühl, dass man kein ganz tragisches Ende gewählt hat, um sich die Tür für eine Fortsetzung offen zu halten.
The Last Of Us hat mich trotz leichter Schwächen im Gameplay in seinen Bann gezogen und emotional mitgenommen, wie selten ein Spiel zuvor. Es gibt eigentlich für einen erwachsenen Gamer mit einer PS3 keine Entschuldigung, dieses Spiel nicht zu kaufen. Wer keine PS3 sein Eigen nennt, sollte sich ernsthaft (!) bemühen, sich dafür eine zu leihen! Ihr verpasst sonst tatsächlich einen Meilenstein der aktuellen Konsolengeneration.