StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: Soulslike Action-RPG
System: PC/Xbox
Preis: 23,99 EUR (Xbox Store)
The Last Hero of Nostalgaia ist seit einigen Tagen bereits für Xbox und PC erhältlich. Hierbei handelt es sich um ein mehr oder weniger typsiches Action-RPG alà Dark Souls und Konsorten.
Zumindest was das Kampfsystem betrifft. Denn ansonsten hat das Spiel schon einige Alleinstellungsmerkmale. Zunächst, es nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Das macht sich spätestens beim Charaktererstellungsbildschirm bemerkbar; wir spielen ein Strichmännchen! Da kann man noch so Hautfarbe und dergleichen einstellen, Strichmännchen bleibt Strichmännchen
Als Held in die Welt losgelassen bemerken wir auch sehr schnell, dass die gar keine Helden haben wollen. Das fängt schon beim guten englischprachigen Sprecher an (es gibt deutsche Untertitel), der uns immer wieder daran erinnert, wie wert- und nutzlos wir doch eigentlich sind.
Ein zweiter Twist: Die Grafik. Prinzipiell auch wie ein typisches 3D Action RPG..nur das hier die Grafik anfangs an die ersten 3D Shooter erinnert. Sprich, große blockartige Pixel, etc. Das hat was mit der Hintergrundgeschichte zu tun und betrifft auch nicht alles im Spiel.
Ich bin ja bekanntlich kein allzu guter Soulslike Spieler (es ist schon wundersam das ich überhaupt einen solchen Thread aufmache), aber seit Elden Ring hats mir das Genre dann doch ein wenig angetan. Last Hero of Nostalgaia würde ich jetzt eher in die Kategorie "fordernd, aber nicht zu schwer" einordnen. Man kommt auch als mittelmäßiger Spieler in dem Genre ganz gut voran.
Was mich zuerst abgeschreckt hat, war die Grafik. Im Spiel sieht das aber gar nicht mal so übel aus, zumal sich der frühe 3D Touch nach und nach gibt. Auch das unsere Figur ein Strichmännchen ist stört nicht weiter, da man nach den ersten Rüstungen eh nichts mehr davon sieht.
Ich denke zwar nicht, dass das Spiel hier den Umfang eines Dark Souls erreichen wird, es macht aber durchaus Spaß
Das Kampfsystem ist recht simpel gehalten, das Blocken, Ausweichen und Zuschlagen Prinzip gilt auch hier. Allerdings ist es nicht so genau wie beim großen Vorbild.
Auch ein weiterer Punkt ist nicht ganz so optimal: Man findet im Laufe des Spiels Waffen und Rüstungen. Will man deren volles Potential nutzen, muss man sich erst an sie "erinnern". Das heißt, man muss sie an bestimmten Stellen in einem Abschnitt "prüfen"; aber halt auch nur an diesen. Problem dabei, die Stellen selbst sieht man so direkt nicht. Man muss also immer mal wieder im Inventar schauen, zumindest habe ich noch keinen anderen Weg gefunden.
Nichtsdestotrotz, so nach rund 6 Stunden Spielzeit mag ich es. Klar, kein Dark Souls und kein Elden Ring, die Perfektion wird es wohl auch nicht erreichen. Aber für zwischendurch absolut brauchbar
Mehr auf Steam
System: PC/Xbox
Preis: 23,99 EUR (Xbox Store)
The Last Hero of Nostalgaia ist seit einigen Tagen bereits für Xbox und PC erhältlich. Hierbei handelt es sich um ein mehr oder weniger typsiches Action-RPG alà Dark Souls und Konsorten.
Zumindest was das Kampfsystem betrifft. Denn ansonsten hat das Spiel schon einige Alleinstellungsmerkmale. Zunächst, es nimmt sich selbst nicht allzu ernst. Das macht sich spätestens beim Charaktererstellungsbildschirm bemerkbar; wir spielen ein Strichmännchen! Da kann man noch so Hautfarbe und dergleichen einstellen, Strichmännchen bleibt Strichmännchen
Als Held in die Welt losgelassen bemerken wir auch sehr schnell, dass die gar keine Helden haben wollen. Das fängt schon beim guten englischprachigen Sprecher an (es gibt deutsche Untertitel), der uns immer wieder daran erinnert, wie wert- und nutzlos wir doch eigentlich sind.
Ein zweiter Twist: Die Grafik. Prinzipiell auch wie ein typisches 3D Action RPG..nur das hier die Grafik anfangs an die ersten 3D Shooter erinnert. Sprich, große blockartige Pixel, etc. Das hat was mit der Hintergrundgeschichte zu tun und betrifft auch nicht alles im Spiel.
Ich bin ja bekanntlich kein allzu guter Soulslike Spieler (es ist schon wundersam das ich überhaupt einen solchen Thread aufmache), aber seit Elden Ring hats mir das Genre dann doch ein wenig angetan. Last Hero of Nostalgaia würde ich jetzt eher in die Kategorie "fordernd, aber nicht zu schwer" einordnen. Man kommt auch als mittelmäßiger Spieler in dem Genre ganz gut voran.
Was mich zuerst abgeschreckt hat, war die Grafik. Im Spiel sieht das aber gar nicht mal so übel aus, zumal sich der frühe 3D Touch nach und nach gibt. Auch das unsere Figur ein Strichmännchen ist stört nicht weiter, da man nach den ersten Rüstungen eh nichts mehr davon sieht.
Ich denke zwar nicht, dass das Spiel hier den Umfang eines Dark Souls erreichen wird, es macht aber durchaus Spaß
Auch ein weiterer Punkt ist nicht ganz so optimal: Man findet im Laufe des Spiels Waffen und Rüstungen. Will man deren volles Potential nutzen, muss man sich erst an sie "erinnern". Das heißt, man muss sie an bestimmten Stellen in einem Abschnitt "prüfen"; aber halt auch nur an diesen. Problem dabei, die Stellen selbst sieht man so direkt nicht. Man muss also immer mal wieder im Inventar schauen, zumindest habe ich noch keinen anderen Weg gefunden.
Nichtsdestotrotz, so nach rund 6 Stunden Spielzeit mag ich es. Klar, kein Dark Souls und kein Elden Ring, die Perfektion wird es wohl auch nicht erreichen. Aber für zwischendurch absolut brauchbar
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