StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: (Horror) Action Adventure
System: PC/PS/Xbox
Preis: ab 49,99 Eur
Der neueste Titel von Supermassive Games, The Casting of Frank Stone, ist seit letzter Woche vorhanden.
Supermassive Games kennen die meisten ja von Titeln wie der Dark Pictures Reihe oder auch The Quarry. Spielerisch bleibt man auch bei The Casting of Frank Stone, welches im Dead by Daylight Universum angesiedelt ist, seiner Linie absolut treu. Wir erkunden also wieder gruselige Gegenden, treffen teils unter Zeitdruck wichtige Entscheidungen und müssen Quick Time Events bestreiten.
Die Handlung selbst spielt in unterschiedlichen Zeiträumen in einer fiktiven amerikanischen Kleinstadt names Cedar Creed. So bewegen wir uns mit unterschiedlichen Charakteren sowohl in der aktuellen Zeit in einer englischen Villa, als auch in den 60er und 80er Jahren von Cedar Creek. Ohne zu viel zu spoilern oder zu verraten, dreht sich das meiste um das Überleben unserer Truppe und um einen Film, der mehr Geheimnisse birgt als man anfangs denkt.
Ich mag die Supermassive Games. Sie sind meist spielerisch seicht, aber bieten kurzweilig gute Unterhaltung. Ich mag auch amerikanische Kleinstädte und deren Flair..insofern ist das eigentlich genau das richtige für mich.
Leider ist dies der meiner Meinung nach schwächste Titel von Supermassive Games, der nach guten Beginn immer mehr abflacht.
Das fängt bei den Charakteren an. Nach gutem Beginn bleiben eigentlich alle das gesamte Spiel über blass. Die deutsche Sprachausgabe, aber auch die Mimik und die Dialoge passen oftmals nicht. Das gilt auch für manche Antwortmöglichkeit, bei der man manchmal nicht weiß, was genau gemeint sein soll.
Dazu sorgen die unterschiedlichen Zeitepochen auch nicht dafür, dass man diesen näher kommt.
Ein weiterer Schwachpunkt sind für mich die Orte. Viele Bereiche wiederholen sich und sind nicht wirklich interessant gestaltet. Die Kleinstadt Cedar Creek beispoelsweise sehen wir immer nur kurz, wirklich frei erkunden können wir die nicht. Das meiste spielt sich im Stahlwerk und der Villa ab.
Dazu kommt eine mit steigender Stundenzahl immer wirrere Story, die einen irgendwie sehr unbefriedigend zurück lässt. Vieles wird angeschnitten, aber nicht genauer erklärt.
Wer eine gruselige Horroratmosphäre erwartet, dürfte auch ein wenig enttäuscht sein. Das ist immer Ansichtssache, aber wirklich geschockt war ich von dem Titel nicht. Es müssen nicht immer Jumpscares sein, aber auch die sind recht rar.
Das die Spiele spielerisch seicht sind, ist okay. Und ich brauch auch nicht zig QuickTime Events. Aber hier gibt es faktisch eigentlich nur zwei Reaktionstests, bei denen man einmal schnell eine Taste drücken muss und beim anderen zu einem bestimmten Zeitpunkt drücken muss..an drei Orten mit immer wieder einem Generator..da wäre etwas mehr Einfallsreichtum sicherlich nicht verkehrt gewesen.
Je nach getroffenen Entscheidungen und wie genau man die Gegenden Absicht, dürfte man pro Spieldurchlauf ca 7 bis 10 Spielstunden einplanen. Wobei hier aufgrund der Entscheidungen sicherlich ein Wiederspielwert gegeben ist.
The Casting of Frank Stone ist jetzt kein kompletter Reinfall. Aber hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Die Story und auch die Charaktere wirken gerade anfangs interessant. Erstere verwirrt nach einiger Zeit aber mehr als sie Sinn ergibt, bei den Charakteren wiederum wird vieles nur angerissen. Auch bei den eigentlich interessanten Orten hätte man mehr rausholen können.
6,5/10 Punkte
Homepage (Englisch)
System: PC/PS/Xbox
Preis: ab 49,99 Eur
Der neueste Titel von Supermassive Games, The Casting of Frank Stone, ist seit letzter Woche vorhanden.
Supermassive Games kennen die meisten ja von Titeln wie der Dark Pictures Reihe oder auch The Quarry. Spielerisch bleibt man auch bei The Casting of Frank Stone, welches im Dead by Daylight Universum angesiedelt ist, seiner Linie absolut treu. Wir erkunden also wieder gruselige Gegenden, treffen teils unter Zeitdruck wichtige Entscheidungen und müssen Quick Time Events bestreiten.
Die Handlung selbst spielt in unterschiedlichen Zeiträumen in einer fiktiven amerikanischen Kleinstadt names Cedar Creed. So bewegen wir uns mit unterschiedlichen Charakteren sowohl in der aktuellen Zeit in einer englischen Villa, als auch in den 60er und 80er Jahren von Cedar Creek. Ohne zu viel zu spoilern oder zu verraten, dreht sich das meiste um das Überleben unserer Truppe und um einen Film, der mehr Geheimnisse birgt als man anfangs denkt.
Ich mag die Supermassive Games. Sie sind meist spielerisch seicht, aber bieten kurzweilig gute Unterhaltung. Ich mag auch amerikanische Kleinstädte und deren Flair..insofern ist das eigentlich genau das richtige für mich.
Leider ist dies der meiner Meinung nach schwächste Titel von Supermassive Games, der nach guten Beginn immer mehr abflacht.
Das fängt bei den Charakteren an. Nach gutem Beginn bleiben eigentlich alle das gesamte Spiel über blass. Die deutsche Sprachausgabe, aber auch die Mimik und die Dialoge passen oftmals nicht. Das gilt auch für manche Antwortmöglichkeit, bei der man manchmal nicht weiß, was genau gemeint sein soll.
Dazu sorgen die unterschiedlichen Zeitepochen auch nicht dafür, dass man diesen näher kommt.
Ein weiterer Schwachpunkt sind für mich die Orte. Viele Bereiche wiederholen sich und sind nicht wirklich interessant gestaltet. Die Kleinstadt Cedar Creek beispoelsweise sehen wir immer nur kurz, wirklich frei erkunden können wir die nicht. Das meiste spielt sich im Stahlwerk und der Villa ab.
Dazu kommt eine mit steigender Stundenzahl immer wirrere Story, die einen irgendwie sehr unbefriedigend zurück lässt. Vieles wird angeschnitten, aber nicht genauer erklärt.
Wer eine gruselige Horroratmosphäre erwartet, dürfte auch ein wenig enttäuscht sein. Das ist immer Ansichtssache, aber wirklich geschockt war ich von dem Titel nicht. Es müssen nicht immer Jumpscares sein, aber auch die sind recht rar.
Das die Spiele spielerisch seicht sind, ist okay. Und ich brauch auch nicht zig QuickTime Events. Aber hier gibt es faktisch eigentlich nur zwei Reaktionstests, bei denen man einmal schnell eine Taste drücken muss und beim anderen zu einem bestimmten Zeitpunkt drücken muss..an drei Orten mit immer wieder einem Generator..da wäre etwas mehr Einfallsreichtum sicherlich nicht verkehrt gewesen.
Je nach getroffenen Entscheidungen und wie genau man die Gegenden Absicht, dürfte man pro Spieldurchlauf ca 7 bis 10 Spielstunden einplanen. Wobei hier aufgrund der Entscheidungen sicherlich ein Wiederspielwert gegeben ist.
The Casting of Frank Stone ist jetzt kein kompletter Reinfall. Aber hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Die Story und auch die Charaktere wirken gerade anfangs interessant. Erstere verwirrt nach einiger Zeit aber mehr als sie Sinn ergibt, bei den Charakteren wiederum wird vieles nur angerissen. Auch bei den eigentlich interessanten Orten hätte man mehr rausholen können.
6,5/10 Punkte
Homepage (Englisch)