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Tales of Arise

Tales of Arise
Firmen
Bandai Namco Entertainment
Genres
Role-playing (RPG), Adventure

Khorny

Moderator
Team
Hätte durchaus Interesse, obwohl ich kein sonderlich großer Tales Fan bin. Symphonia habe ich damals noch geliebt, aber seither hat mich irgendwie jedes Tales so mitten drin verloren, was meist schon am Kampfsystem lag. Da fühlte sich die Demo irgendwie besser an, dafür vermisse ich das bisherige Charakterdesign.
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Ich werfe nach ca. 27,5 Spielstunden und Erreichen der vierten Welt auch noch mal ein Zwischenfazit ein. Aktuell ist der Titel für meinen persönlichen Geschmack ein klarer Kandidat für mein Spiel des Jahres.

Um das direkt ein wenig abzugrenzen, persönlicher Geschmack. Denn, perfekt ist natürlich auch ein Tales of Arise nicht. Aber nach und nach...

Zunächst die Grafik: Ein klares Wow. Gerade bei der dritten und vierten Welt hat mich diese absolut in ihren Bann gezogen. Es war sinnvoll, das Bandai Namco hier in der Demo nicht direkt die erste Welt (Feuerwelt) ausgewählt hat, die ich bislang auch als schwächste ansehe..das aber auch auf sehr hohem Niveau. Insgesamt wunderschön, und ich denke das wird man sich auch in ein paar Jahren noch ohne weiteres gönnen können.


Das Kampfsystem: Hier werden sich denke ich am meisten die Geister scheiden. Tales of Arise ist, wie jeder Titel der Reihe bisher, ein Action J-RPG. Rundenbasierte Kämpfe finden hier nicht statt, man kämpft immer mit einer Vierertruppe in einem überschaubaren Gebietskreis gegen seine Gegner. Wenn ich das richtig gelesen habe, kann man sich die Figur mit der man kämpft frei auswählen, bei mir ist es aber bisher der Standardcharakter geblieben.

Man kann bei den Kämpfen quasi alles einstellen. Halbautomatisch ist Standardeinstellung, hier agiert die KI dann eigenhändig. Ähnlich wie in Final Fantasy XII kann man ihnen bereits eine Grundeinstellung in den Kämpfen geben; eher passiv, aufs Heilen bedacht oder aggressives Vorgehen beispielsweise. Dazu lässt sich auch noch einstellen welche Zauber sie überhaupt nutzen können. Wer mag, kann die Kämpfe auch automatisiert laufen lassen.

Es ist ein sehr actionorientiertes, effektreiches Kampfsystem. Je besser eure Kämpfer werden, umso mehr Spezialattaken, das übliche halt. Ich fand die Kämpfe bisher, je weiter man kommt, umso einfacher; gerade zu Anfang hatte ich durchaus mehr Mühe damit. Durch die Rastenfunktion kann man sich aber auch Essen herstellen, was gewisse Buffs bringt.

Man kann schon sagen das es manchmal etwas sehr hektisch zugeht, vor allem je mehr Spezialattacken man beherrscht. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn grundsätzlich funktioniert das System absolut. Zum einen gewöhnt man sich da recht schnell dran, zum anderen ist hier auch die Steuerung unkompliziert; die Spezialattacken eurer Mitstreiter löst ihr durch das D-Pad unproblematisch aus, selbst die Speziattacken der nicht am Kampf teilnehmenden Kämpfer könnt ihr hier nutzen.

Interessant ist hier noch die Aufteilung in die eigentlichen Lebenspunkte und die, um Magie zu nutzen. Zweitere sind eher gering, und da beispielsweise jede Heilung (auch die eurere Mitstreiter) entsprechende Magiepunkte kostet, muss man da durchaus aufpassen was man sie machen lässt. Sie lassen sich zwar einerseits durch Rasten oder durch ein (teures) Item wieder aufladen, aber nicht jeder Rastpatz ist in der Nähe.

Ein weiterer Kniff ist eine der Attacken unseres Hauptcharakters, die mit dem Flammenschwert. Das ist schon ein recht starker Angriff...verbraucht aber Lebenspunkte. Wer den also zu oft nutzt, der braucht entweder Heilungsitems oder Zauberheilung..zweitere braucht wieder Magiepunkte. Da hat man sich durchaus was gedacht bei Bandai, und das funkioninert auch.

Die meisten Kämpfe sind eher kurzweilig und leicht. Die "Bosse" brauchen da schon ein wenig mehr taktieren, das gleiche gilt für eine "Spezialgegner", die anfangs deutlich zu stark sind. Da gibts nur ein wenig von, aber man sollte sich schon in etwa merken wo sie sind (wobei bisher eigentlich fast alle auch Ziel einer Nebenquest sind), denn angezeigt werden der Stärkelevel der Gegner erst im Kampf selbst. Wirklich sterben kann man bei diesen aber nicht, zumindest gibt es auch bei einer entsprechenden Niederlage kein "Game Over".

Muss man grinden? Ein wenig schon, ja. Nicht für die Standardgegner, eher für die Bosse und Spezialgegner. Ab einem bestimmten Punkt werden schnell nacheinander ausgetragene Kämpfe mit Bonus EP belohnt, das sollte man nutzen. Insgesamt habe ich bezüglich Grinden aber weitaus schlimmeres gesehen. Zufallskämpfe gibt es indes nicht, alle Gegner sind auf der Karte sichtbar und fast immer auch gut zu umgehen.


Die Spielewelt: Grafisch gibts da wie gesagt nichts auszusetzen. Jede der "Welten" ist angenehm abwechlsungsreich gestaltet und thematisch anders. Das Erkunden lohnt hier auch durchaus, einerseits für Ressourcen, die ihr fürs Kochen und bessere Waffen braucht; andererseits finden sich aber auch ab und an Waffen und Rüstungsgegenstände.

An der Aufmachung werden sich aber auch wieder die Geister ein wenig scheiden. Wie @Eredon schon sagte, ist es keine direkte offene Welt, sondern eher kleinere, überschaubare Areale. Ein wenig hat mich das hier an Final Fantasy X erinnert. Bestimmte Areale und Bereche sind zudem an die Hauptstory eingebunden, man kann sie also erst ab einem gewissen Storyverlauf passieren.

Auch könnt ihr zwar die einzelnen Areale frei erkunden, aber beispielsweise nicht groß in Häuser oder ähnlichem reinspazieren. Das werden sicher einige J-RPGler etwas kritisch sehen, andererseits wird das Spiel so aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen.

Speicherpunkte gibt es in fast jedem Bereich einen, die man zudem dank schnellem Laufen ohne Ausdauerverlust auch recht zügig durchqueren kann.


Die Story und Charaktere: Für mich sind das die beiden Punkte, die relativ schnell entscheiden ob ich bei einem J-RPG dran bleibe. Und gerade die Charaktere sind in Tales of Arises vielschichtiger, als man zunächst denkt.

Natürlich ist es ein J-RPG, ein gewisser Kitsch und Pathos ist auch hier drin. Aber, Tales of Arise ist kein "alles ist toll, alles ist wunderbar" Spiel; wie Eredon schon sagte, es behandlet einige wichtige Themenbereiche und hat eine weitaus erwachsenere und vielschichtigere Story, als man anfangs denkt. Und das, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Viel zu der guten Umsetzung tragen die Charaktere bei. Anfangs mag man noch denken das dies hier wieder die typische "verschiedene NPCs aus verschiedenen Ständen treffen zusammen und retten die Welt" Thematik wird, und ein wenig stimmt das ja. Aber jeder der Charaktere handelt hauptsächlich aus eigenen Motiven raus, so das dies zumindest über weite Teile eine Zweckgemeinschaft ist, in der auch untereinander Vorurteile und Misstrauen herrschen. Das merkt man in den Texten oder beispielsweise beim Lagern am Lagerfeuer auch deutlisch.

Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin ist das eine Welt, in der eine Gruppierung die andere seit 300 Jahren als Sklaven hält. Tales of Arise ist hier deutlich ernster als andere Genrevertreter, schafft es aber auch, immer wieder ein wenig Aufheiterung und Hoffnung reinzubringen.

Schaffen tut man das einerseits über bewährte Cutsceens, aber auch durch eingestreute "Comicstrips", die man auf Knopfdruck aufrufen kann. Muss man nicht, man würde dann aber einiges verpassen. Und sie tragen auch unheimlich dazu bei, die eigene Gruppe und ihre Eigenheiten besser kennenzulernen.

Es ist (bisher zumindest) natürlich im Endeffekt eine Story über Gut und Böse..aber bei weitem ist hier vieles auch nicht so, wie es anfangs den Schein hat. Hier bin ich gespannt, was noch so kommt. Aber aktuell ist die Aufmachung des ganzen für mich ein kleines Highlight. Ich mag meine Truppe, so unterschiedlich sie auch sind. Und ich mag gerade diese kleinen Auseinandersetzungen untereinander. Toll.

Bedienkompfort und Bugs: Ich fang mit zweiterem an, bisher hatte ich weder einen Absturz noch einen Bug allgemein. Lobenswert! Die deutschen Untertitel sind gut zu lesen, das Inventar relativ übersichtlich. Ein ganz großes Lob bekommt das Spiel bei mir für die Gespräche mit NPCs; haben die nämlich nix mehr zu sagen, sieht man das an der Sprechblase, die von weiß in einen leichten Blauton übergeht..das sollte bitte Standard in dem Genre werden! Seine Rüstung und Waffen kann man sich mit Schablonen grafisch anpassen.

Schnellreisepunkte gibt es in fast jedem Gebiet, schnell laufen verbraucht keine Ausdauer, Waffen lassen sich unkompliziert an jedem Rastplatz oder in Städten schmieden, Items ebenso unkompliziert verbessern. Die Ladezeiten sind auf der Series X sehr angenehm und treten nur bei Gebietswechseln, den wenig besuchbaren Häuseren und bei der Schnellreise auf..aber wie gesagt, ziemlich kurz und sehr angenehm.

Kurz, da gibts nix zu meckern.


DLCs: Hier gibts leider dann doch was zu meckern. Zunächst, man braucht keine DLCs um das vollständige Spielerelebnis zu haben...es sei denn man ist Kostümfetischist. Neben diesen Kostüm DLCs gibts halt auch noch "Erleichterungen" käuflich zu erwerben, beispielsweise Gold oder Level-Ups.

Das ist soweit ja in Orndung, soll jeder nutzen wie er will. Man wird aber schon öfters mal darauf hingewiesen; das ist nur eine kleine Schriftzeile die dann mal dezent aufploppt...aber das muss nicht sein.

Und gerade bei den Kostüm DLCs hat Namco nicht so ganz nachgedacht. Gerade wer noch nicht allzu weit in dem Spiel ist, kann dadurch schon ableiten wer eigentlich noch in seine Gruppe stößt. In meinem Fall war das recht unpassend, da mir diese beiden Charatkter zu dem Zeitpunkt noch feindlich gegenüber standen.

Ist nichts spielentscheidendes, aber ich kann durchaus nachvollziehen das es den ein oder anderen stört.


Das Drumherum: Nun, es ist ein japanisches J-RPG...wer da kein Fischen erwartet....

Natürlich gibts auch hier ein optionales Fischfangspiel. Nicht sonderlich einfallsreich, aber auch nicht sonderlich verkompliziert. Die Fische kann man verkaufen oder zur Nahrungsherstellung nutzen, eine Sammelquest gibts natürlich auch.

Dann gibts da noch den Bauernhof. Sehr simpel gestaltet, man wählt drei Tiere aus, gibt ihnen einmal Futter...schwupps, nach einiger Zeit bekommt man Fleisch zur Nahrungsaufbereitung. Theoretisch kann man noch Tiere zum Bewachen aufstelllen....ganz ehrlich? Überflüssig. Ich hab die Farm einmal besucht, den Rest kann man am Lagerplatz regeln.

Und Eulen..die man sammeln kann. Auch optional und hauptsächlich für die interessant, welche sich weitere Kostüme für die Charaktere sichern wollen.


Zwischenfazit: Wertungstechnisch wäre ich aktuell bei ca. 85%, wobei ich mir persönlich noch 5% draufpacke. Einfach deshalb, weil mir allein schon die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Und ich das mit den eher kurzweiligen, nicht zu großen Ebenen eigentlich gar nicht so verkehrt finde. Bin gespannt wie es weiter geht :)
 

Voyaman

Frührentner
Ich werfe nach ca. 27,5 Spielstunden und Erreichen der vierten Welt auch noch mal ein Zwischenfazit ein. Aktuell ist der Titel für meinen persönlichen Geschmack ein klarer Kandidat für mein Spiel des Jahres.

Um das direkt ein wenig abzugrenzen, persönlicher Geschmack. Denn, perfekt ist natürlich auch ein Tales of Arise nicht. Aber nach und nach...

Zunächst die Grafik: Ein klares Wow. Gerade bei der dritten und vierten Welt hat mich diese absolut in ihren Bann gezogen. Es war sinnvoll, das Bandai Namco hier in der Demo nicht direkt die erste Welt (Feuerwelt) ausgewählt hat, die ich bislang auch als schwächste ansehe..das aber auch auf sehr hohem Niveau. Insgesamt wunderschön, und ich denke das wird man sich auch in ein paar Jahren noch ohne weiteres gönnen können.


Das Kampfsystem: Hier werden sich denke ich am meisten die Geister scheiden. Tales of Arise ist, wie jeder Titel der Reihe bisher, ein Action J-RPG. Rundenbasierte Kämpfe finden hier nicht statt, man kämpft immer mit einer Vierertruppe in einem überschaubaren Gebietskreis gegen seine Gegner. Wenn ich das richtig gelesen habe, kann man sich die Figur mit der man kämpft frei auswählen, bei mir ist es aber bisher der Standardcharakter geblieben.

Man kann bei den Kämpfen quasi alles einstellen. Halbautomatisch ist Standardeinstellung, hier agiert die KI dann eigenhändig. Ähnlich wie in Final Fantasy XII kann man ihnen bereits eine Grundeinstellung in den Kämpfen geben; eher passiv, aufs Heilen bedacht oder aggressives Vorgehen beispielsweise. Dazu lässt sich auch noch einstellen welche Zauber sie überhaupt nutzen können. Wer mag, kann die Kämpfe auch automatisiert laufen lassen.

Es ist ein sehr actionorientiertes, effektreiches Kampfsystem. Je besser eure Kämpfer werden, umso mehr Spezialattaken, das übliche halt. Ich fand die Kämpfe bisher, je weiter man kommt, umso einfacher; gerade zu Anfang hatte ich durchaus mehr Mühe damit. Durch die Rastenfunktion kann man sich aber auch Essen herstellen, was gewisse Buffs bringt.

Man kann schon sagen das es manchmal etwas sehr hektisch zugeht, vor allem je mehr Spezialattacken man beherrscht. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn grundsätzlich funktioniert das System absolut. Zum einen gewöhnt man sich da recht schnell dran, zum anderen ist hier auch die Steuerung unkompliziert; die Spezialattacken eurer Mitstreiter löst ihr durch das D-Pad unproblematisch aus, selbst die Speziattacken der nicht am Kampf teilnehmenden Kämpfer könnt ihr hier nutzen.

Interessant ist hier noch die Aufteilung in die eigentlichen Lebenspunkte und die, um Magie zu nutzen. Zweitere sind eher gering, und da beispielsweise jede Heilung (auch die eurere Mitstreiter) entsprechende Magiepunkte kostet, muss man da durchaus aufpassen was man sie machen lässt. Sie lassen sich zwar einerseits durch Rasten oder durch ein (teures) Item wieder aufladen, aber nicht jeder Rastpatz ist in der Nähe.

Ein weiterer Kniff ist eine der Attacken unseres Hauptcharakters, die mit dem Flammenschwert. Das ist schon ein recht starker Angriff...verbraucht aber Lebenspunkte. Wer den also zu oft nutzt, der braucht entweder Heilungsitems oder Zauberheilung..zweitere braucht wieder Magiepunkte. Da hat man sich durchaus was gedacht bei Bandai, und das funkioninert auch.

Die meisten Kämpfe sind eher kurzweilig und leicht. Die "Bosse" brauchen da schon ein wenig mehr taktieren, das gleiche gilt für eine "Spezialgegner", die anfangs deutlich zu stark sind. Da gibts nur ein wenig von, aber man sollte sich schon in etwa merken wo sie sind (wobei bisher eigentlich fast alle auch Ziel einer Nebenquest sind), denn angezeigt werden der Stärkelevel der Gegner erst im Kampf selbst. Wirklich sterben kann man bei diesen aber nicht, zumindest gibt es auch bei einer entsprechenden Niederlage kein "Game Over".

Muss man grinden? Ein wenig schon, ja. Nicht für die Standardgegner, eher für die Bosse und Spezialgegner. Ab einem bestimmten Punkt werden schnell nacheinander ausgetragene Kämpfe mit Bonus EP belohnt, das sollte man nutzen. Insgesamt habe ich bezüglich Grinden aber weitaus schlimmeres gesehen. Zufallskämpfe gibt es indes nicht, alle Gegner sind auf der Karte sichtbar und fast immer auch gut zu umgehen.


Die Spielewelt: Grafisch gibts da wie gesagt nichts auszusetzen. Jede der "Welten" ist angenehm abwechlsungsreich gestaltet und thematisch anders. Das Erkunden lohnt hier auch durchaus, einerseits für Ressourcen, die ihr fürs Kochen und bessere Waffen braucht; andererseits finden sich aber auch ab und an Waffen und Rüstungsgegenstände.

An der Aufmachung werden sich aber auch wieder die Geister ein wenig scheiden. Wie @Eredon schon sagte, ist es keine direkte offene Welt, sondern eher kleinere, überschaubare Areale. Ein wenig hat mich das hier an Final Fantasy X erinnert. Bestimmte Areale und Bereche sind zudem an die Hauptstory eingebunden, man kann sie also erst ab einem gewissen Storyverlauf passieren.

Auch könnt ihr zwar die einzelnen Areale frei erkunden, aber beispielsweise nicht groß in Häuser oder ähnlichem reinspazieren. Das werden sicher einige J-RPGler etwas kritisch sehen, andererseits wird das Spiel so aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen.

Speicherpunkte gibt es in fast jedem Bereich einen, die man zudem dank schnellem Laufen ohne Ausdauerverlust auch recht zügig durchqueren kann.


Die Story und Charaktere: Für mich sind das die beiden Punkte, die relativ schnell entscheiden ob ich bei einem J-RPG dran bleibe. Und gerade die Charaktere sind in Tales of Arises vielschichtiger, als man zunächst denkt.

Natürlich ist es ein J-RPG, ein gewisser Kitsch und Pathos ist auch hier drin. Aber, Tales of Arise ist kein "alles ist toll, alles ist wunderbar" Spiel; wie Eredon schon sagte, es behandlet einige wichtige Themenbereiche und hat eine weitaus erwachsenere und vielschichtigere Story, als man anfangs denkt. Und das, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Viel zu der guten Umsetzung tragen die Charaktere bei. Anfangs mag man noch denken das dies hier wieder die typische "verschiedene NPCs aus verschiedenen Ständen treffen zusammen und retten die Welt" Thematik wird, und ein wenig stimmt das ja. Aber jeder der Charaktere handelt hauptsächlich aus eigenen Motiven raus, so das dies zumindest über weite Teile eine Zweckgemeinschaft ist, in der auch untereinander Vorurteile und Misstrauen herrschen. Das merkt man in den Texten oder beispielsweise beim Lagern am Lagerfeuer auch deutlisch.

Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin ist das eine Welt, in der eine Gruppierung die andere seit 300 Jahren als Sklaven hält. Tales of Arise ist hier deutlich ernster als andere Genrevertreter, schafft es aber auch, immer wieder ein wenig Aufheiterung und Hoffnung reinzubringen.

Schaffen tut man das einerseits über bewährte Cutsceens, aber auch durch eingestreute "Comicstrips", die man auf Knopfdruck aufrufen kann. Muss man nicht, man würde dann aber einiges verpassen. Und sie tragen auch unheimlich dazu bei, die eigene Gruppe und ihre Eigenheiten besser kennenzulernen.

Es ist (bisher zumindest) natürlich im Endeffekt eine Story über Gut und Böse..aber bei weitem ist hier vieles auch nicht so, wie es anfangs den Schein hat. Hier bin ich gespannt, was noch so kommt. Aber aktuell ist die Aufmachung des ganzen für mich ein kleines Highlight. Ich mag meine Truppe, so unterschiedlich sie auch sind. Und ich mag gerade diese kleinen Auseinandersetzungen untereinander. Toll.

Bedienkompfort und Bugs: Ich fang mit zweiterem an, bisher hatte ich weder einen Absturz noch einen Bug allgemein. Lobenswert! Die deutschen Untertitel sind gut zu lesen, das Inventar relativ übersichtlich. Ein ganz großes Lob bekommt das Spiel bei mir für die Gespräche mit NPCs; haben die nämlich nix mehr zu sagen, sieht man das an der Sprechblase, die von weiß in einen leichten Blauton übergeht..das sollte bitte Standard in dem Genre werden! Seine Rüstung und Waffen kann man sich mit Schablonen grafisch anpassen.

Schnellreisepunkte gibt es in fast jedem Gebiet, schnell laufen verbraucht keine Ausdauer, Waffen lassen sich unkompliziert an jedem Rastplatz oder in Städten schmieden, Items ebenso unkompliziert verbessern. Die Ladezeiten sind auf der Series X sehr angenehm und treten nur bei Gebietswechseln, den wenig besuchbaren Häuseren und bei der Schnellreise auf..aber wie gesagt, ziemlich kurz und sehr angenehm.

Kurz, da gibts nix zu meckern.


DLCs: Hier gibts leider dann doch was zu meckern. Zunächst, man braucht keine DLCs um das vollständige Spielerelebnis zu haben...es sei denn man ist Kostümfetischist. Neben diesen Kostüm DLCs gibts halt auch noch "Erleichterungen" käuflich zu erwerben, beispielsweise Gold oder Level-Ups.

Das ist soweit ja in Orndung, soll jeder nutzen wie er will. Man wird aber schon öfters mal darauf hingewiesen; das ist nur eine kleine Schriftzeile die dann mal dezent aufploppt...aber das muss nicht sein.

Und gerade bei den Kostüm DLCs hat Namco nicht so ganz nachgedacht. Gerade wer noch nicht allzu weit in dem Spiel ist, kann dadurch schon ableiten wer eigentlich noch in seine Gruppe stößt. In meinem Fall war das recht unpassend, da mir diese beiden Charatkter zu dem Zeitpunkt noch feindlich gegenüber standen.

Ist nichts spielentscheidendes, aber ich kann durchaus nachvollziehen das es den ein oder anderen stört.


Das Drumherum: Nun, es ist ein japanisches J-RPG...wer da kein Fischen erwartet....

Natürlich gibts auch hier ein optionales Fischfangspiel. Nicht sonderlich einfallsreich, aber auch nicht sonderlich verkompliziert. Die Fische kann man verkaufen oder zur Nahrungsherstellung nutzen, eine Sammelquest gibts natürlich auch.

Dann gibts da noch den Bauernhof. Sehr simpel gestaltet, man wählt drei Tiere aus, gibt ihnen einmal Futter...schwupps, nach einiger Zeit bekommt man Fleisch zur Nahrungsaufbereitung. Theoretisch kann man noch Tiere zum Bewachen aufstelllen....ganz ehrlich? Überflüssig. Ich hab die Farm einmal besucht, den Rest kann man am Lagerplatz regeln.

Und Eulen..die man sammeln kann. Auch optional und hauptsächlich für die interessant, welche sich weitere Kostüme für die Charaktere sichern wollen.


Zwischenfazit: Wertungstechnisch wäre ich aktuell bei ca. 85%, wobei ich mir persönlich noch 5% draufpacke. Einfach deshalb, weil mir allein schon die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Und ich das mit den eher kurzweiligen, nicht zu großen Ebenen eigentlich gar nicht so verkehrt finde. Bin gespannt wie es weiter geht :)
Danke für Deinen sehr ausführlichen Bericht, das Spiel steht auf jeden Fall auf meine Must-Have-Liste 😊
 

Brennus

Schatzmeister
Ich werfe nach ca. 27,5 Spielstunden und Erreichen der vierten Welt auch noch mal ein Zwischenfazit ein. Aktuell ist der Titel für meinen persönlichen Geschmack ein klarer Kandidat für mein Spiel des Jahres.

Um das direkt ein wenig abzugrenzen, persönlicher Geschmack. Denn, perfekt ist natürlich auch ein Tales of Arise nicht. Aber nach und nach...

Zunächst die Grafik: Ein klares Wow. Gerade bei der dritten und vierten Welt hat mich diese absolut in ihren Bann gezogen. Es war sinnvoll, das Bandai Namco hier in der Demo nicht direkt die erste Welt (Feuerwelt) ausgewählt hat, die ich bislang auch als schwächste ansehe..das aber auch auf sehr hohem Niveau. Insgesamt wunderschön, und ich denke das wird man sich auch in ein paar Jahren noch ohne weiteres gönnen können.


Das Kampfsystem: Hier werden sich denke ich am meisten die Geister scheiden. Tales of Arise ist, wie jeder Titel der Reihe bisher, ein Action J-RPG. Rundenbasierte Kämpfe finden hier nicht statt, man kämpft immer mit einer Vierertruppe in einem überschaubaren Gebietskreis gegen seine Gegner. Wenn ich das richtig gelesen habe, kann man sich die Figur mit der man kämpft frei auswählen, bei mir ist es aber bisher der Standardcharakter geblieben.

Man kann bei den Kämpfen quasi alles einstellen. Halbautomatisch ist Standardeinstellung, hier agiert die KI dann eigenhändig. Ähnlich wie in Final Fantasy XII kann man ihnen bereits eine Grundeinstellung in den Kämpfen geben; eher passiv, aufs Heilen bedacht oder aggressives Vorgehen beispielsweise. Dazu lässt sich auch noch einstellen welche Zauber sie überhaupt nutzen können. Wer mag, kann die Kämpfe auch automatisiert laufen lassen.

Es ist ein sehr actionorientiertes, effektreiches Kampfsystem. Je besser eure Kämpfer werden, umso mehr Spezialattaken, das übliche halt. Ich fand die Kämpfe bisher, je weiter man kommt, umso einfacher; gerade zu Anfang hatte ich durchaus mehr Mühe damit. Durch die Rastenfunktion kann man sich aber auch Essen herstellen, was gewisse Buffs bringt.

Man kann schon sagen das es manchmal etwas sehr hektisch zugeht, vor allem je mehr Spezialattacken man beherrscht. Das hat mich aber nicht weiter gestört, denn grundsätzlich funktioniert das System absolut. Zum einen gewöhnt man sich da recht schnell dran, zum anderen ist hier auch die Steuerung unkompliziert; die Spezialattacken eurer Mitstreiter löst ihr durch das D-Pad unproblematisch aus, selbst die Speziattacken der nicht am Kampf teilnehmenden Kämpfer könnt ihr hier nutzen.

Interessant ist hier noch die Aufteilung in die eigentlichen Lebenspunkte und die, um Magie zu nutzen. Zweitere sind eher gering, und da beispielsweise jede Heilung (auch die eurere Mitstreiter) entsprechende Magiepunkte kostet, muss man da durchaus aufpassen was man sie machen lässt. Sie lassen sich zwar einerseits durch Rasten oder durch ein (teures) Item wieder aufladen, aber nicht jeder Rastpatz ist in der Nähe.

Ein weiterer Kniff ist eine der Attacken unseres Hauptcharakters, die mit dem Flammenschwert. Das ist schon ein recht starker Angriff...verbraucht aber Lebenspunkte. Wer den also zu oft nutzt, der braucht entweder Heilungsitems oder Zauberheilung..zweitere braucht wieder Magiepunkte. Da hat man sich durchaus was gedacht bei Bandai, und das funkioninert auch.

Die meisten Kämpfe sind eher kurzweilig und leicht. Die "Bosse" brauchen da schon ein wenig mehr taktieren, das gleiche gilt für eine "Spezialgegner", die anfangs deutlich zu stark sind. Da gibts nur ein wenig von, aber man sollte sich schon in etwa merken wo sie sind (wobei bisher eigentlich fast alle auch Ziel einer Nebenquest sind), denn angezeigt werden der Stärkelevel der Gegner erst im Kampf selbst. Wirklich sterben kann man bei diesen aber nicht, zumindest gibt es auch bei einer entsprechenden Niederlage kein "Game Over".

Muss man grinden? Ein wenig schon, ja. Nicht für die Standardgegner, eher für die Bosse und Spezialgegner. Ab einem bestimmten Punkt werden schnell nacheinander ausgetragene Kämpfe mit Bonus EP belohnt, das sollte man nutzen. Insgesamt habe ich bezüglich Grinden aber weitaus schlimmeres gesehen. Zufallskämpfe gibt es indes nicht, alle Gegner sind auf der Karte sichtbar und fast immer auch gut zu umgehen.


Die Spielewelt: Grafisch gibts da wie gesagt nichts auszusetzen. Jede der "Welten" ist angenehm abwechlsungsreich gestaltet und thematisch anders. Das Erkunden lohnt hier auch durchaus, einerseits für Ressourcen, die ihr fürs Kochen und bessere Waffen braucht; andererseits finden sich aber auch ab und an Waffen und Rüstungsgegenstände.

An der Aufmachung werden sich aber auch wieder die Geister ein wenig scheiden. Wie @Eredon schon sagte, ist es keine direkte offene Welt, sondern eher kleinere, überschaubare Areale. Ein wenig hat mich das hier an Final Fantasy X erinnert. Bestimmte Areale und Bereche sind zudem an die Hauptstory eingebunden, man kann sie also erst ab einem gewissen Storyverlauf passieren.

Auch könnt ihr zwar die einzelnen Areale frei erkunden, aber beispielsweise nicht groß in Häuser oder ähnlichem reinspazieren. Das werden sicher einige J-RPGler etwas kritisch sehen, andererseits wird das Spiel so aber auch nicht unnötig in die Länge gezogen.

Speicherpunkte gibt es in fast jedem Bereich einen, die man zudem dank schnellem Laufen ohne Ausdauerverlust auch recht zügig durchqueren kann.


Die Story und Charaktere: Für mich sind das die beiden Punkte, die relativ schnell entscheiden ob ich bei einem J-RPG dran bleibe. Und gerade die Charaktere sind in Tales of Arises vielschichtiger, als man zunächst denkt.

Natürlich ist es ein J-RPG, ein gewisser Kitsch und Pathos ist auch hier drin. Aber, Tales of Arise ist kein "alles ist toll, alles ist wunderbar" Spiel; wie Eredon schon sagte, es behandlet einige wichtige Themenbereiche und hat eine weitaus erwachsenere und vielschichtigere Story, als man anfangs denkt. Und das, ohne den Zeigefinger zu erheben.

Viel zu der guten Umsetzung tragen die Charaktere bei. Anfangs mag man noch denken das dies hier wieder die typische "verschiedene NPCs aus verschiedenen Ständen treffen zusammen und retten die Welt" Thematik wird, und ein wenig stimmt das ja. Aber jeder der Charaktere handelt hauptsächlich aus eigenen Motiven raus, so das dies zumindest über weite Teile eine Zweckgemeinschaft ist, in der auch untereinander Vorurteile und Misstrauen herrschen. Das merkt man in den Texten oder beispielsweise beim Lagern am Lagerfeuer auch deutlisch.

Das ist auch nicht verwunderlich, immerhin ist das eine Welt, in der eine Gruppierung die andere seit 300 Jahren als Sklaven hält. Tales of Arise ist hier deutlich ernster als andere Genrevertreter, schafft es aber auch, immer wieder ein wenig Aufheiterung und Hoffnung reinzubringen.

Schaffen tut man das einerseits über bewährte Cutsceens, aber auch durch eingestreute "Comicstrips", die man auf Knopfdruck aufrufen kann. Muss man nicht, man würde dann aber einiges verpassen. Und sie tragen auch unheimlich dazu bei, die eigene Gruppe und ihre Eigenheiten besser kennenzulernen.

Es ist (bisher zumindest) natürlich im Endeffekt eine Story über Gut und Böse..aber bei weitem ist hier vieles auch nicht so, wie es anfangs den Schein hat. Hier bin ich gespannt, was noch so kommt. Aber aktuell ist die Aufmachung des ganzen für mich ein kleines Highlight. Ich mag meine Truppe, so unterschiedlich sie auch sind. Und ich mag gerade diese kleinen Auseinandersetzungen untereinander. Toll.

Bedienkompfort und Bugs: Ich fang mit zweiterem an, bisher hatte ich weder einen Absturz noch einen Bug allgemein. Lobenswert! Die deutschen Untertitel sind gut zu lesen, das Inventar relativ übersichtlich. Ein ganz großes Lob bekommt das Spiel bei mir für die Gespräche mit NPCs; haben die nämlich nix mehr zu sagen, sieht man das an der Sprechblase, die von weiß in einen leichten Blauton übergeht..das sollte bitte Standard in dem Genre werden! Seine Rüstung und Waffen kann man sich mit Schablonen grafisch anpassen.

Schnellreisepunkte gibt es in fast jedem Gebiet, schnell laufen verbraucht keine Ausdauer, Waffen lassen sich unkompliziert an jedem Rastplatz oder in Städten schmieden, Items ebenso unkompliziert verbessern. Die Ladezeiten sind auf der Series X sehr angenehm und treten nur bei Gebietswechseln, den wenig besuchbaren Häuseren und bei der Schnellreise auf..aber wie gesagt, ziemlich kurz und sehr angenehm.

Kurz, da gibts nix zu meckern.


DLCs: Hier gibts leider dann doch was zu meckern. Zunächst, man braucht keine DLCs um das vollständige Spielerelebnis zu haben...es sei denn man ist Kostümfetischist. Neben diesen Kostüm DLCs gibts halt auch noch "Erleichterungen" käuflich zu erwerben, beispielsweise Gold oder Level-Ups.

Das ist soweit ja in Orndung, soll jeder nutzen wie er will. Man wird aber schon öfters mal darauf hingewiesen; das ist nur eine kleine Schriftzeile die dann mal dezent aufploppt...aber das muss nicht sein.

Und gerade bei den Kostüm DLCs hat Namco nicht so ganz nachgedacht. Gerade wer noch nicht allzu weit in dem Spiel ist, kann dadurch schon ableiten wer eigentlich noch in seine Gruppe stößt. In meinem Fall war das recht unpassend, da mir diese beiden Charatkter zu dem Zeitpunkt noch feindlich gegenüber standen.

Ist nichts spielentscheidendes, aber ich kann durchaus nachvollziehen das es den ein oder anderen stört.


Das Drumherum: Nun, es ist ein japanisches J-RPG...wer da kein Fischen erwartet....

Natürlich gibts auch hier ein optionales Fischfangspiel. Nicht sonderlich einfallsreich, aber auch nicht sonderlich verkompliziert. Die Fische kann man verkaufen oder zur Nahrungsherstellung nutzen, eine Sammelquest gibts natürlich auch.

Dann gibts da noch den Bauernhof. Sehr simpel gestaltet, man wählt drei Tiere aus, gibt ihnen einmal Futter...schwupps, nach einiger Zeit bekommt man Fleisch zur Nahrungsaufbereitung. Theoretisch kann man noch Tiere zum Bewachen aufstelllen....ganz ehrlich? Überflüssig. Ich hab die Farm einmal besucht, den Rest kann man am Lagerplatz regeln.

Und Eulen..die man sammeln kann. Auch optional und hauptsächlich für die interessant, welche sich weitere Kostüme für die Charaktere sichern wollen.


Zwischenfazit: Wertungstechnisch wäre ich aktuell bei ca. 85%, wobei ich mir persönlich noch 5% draufpacke. Einfach deshalb, weil mir allein schon die Charaktere ans Herz gewachsen sind. Und ich das mit den eher kurzweiligen, nicht zu großen Ebenen eigentlich gar nicht so verkehrt finde. Bin gespannt wie es weiter geht :)
Hey wieder Danke, so langsam wirst Du zu meinem Haus und Hof Spieletester. Wenn ich mit Bounty 2 fertig bin komme ich nach.
 

Khorny

Moderator
Team
Jap, vielen Dank. Hätte schon Lust auf dieses Tales, auch wenn mich die meisten Titel der Reihe oftmals mitten drin verloren haben. Aber dieses macht mich schon an, weil deutlich angenehmeres Kampfsystem und tolle Grafik. Wird wohl im Sale 2022 mitgenommen. :cool:
 

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Gestern nach etwas längerer Abstinenz mal wieder weiter gespielt. Ich dürfte jetzt eigentlich kurz vor dem Endkampf sein, mache aber jetzt noch einige optionale Nebenquests. Auch nach knapp über 70 Stunden weiterhin ein Kandidat für das Spiel des Jahres bei mir..und zugleich eines der besten Action J-RPGs der letzten Jahre.

Und irgenwie will ich es auch gar nicht zu Ende spielen. Dafür ist mir mein Trupp einfach zu sehr ans Herz gewachsen. Sicher, manchmal fällt das ganze schon ein wenig in übertriebene Dramturgie und beim 20sten dramaturgisch in Szene gesetzen "Shione" hätte ich mir die Sprachausgabe wieder zurück gewünscht.., aber hey, die Mischung stimmt einfach. Und es ist schön zu sehen wie diese Zweckgemeinschaft zusammen wächst.

Was ich noch nicht ganz so raus habe ist das mit dem Leveln; mein Team ist ca. Level 58 und ich mache schon recht viele Kämpfe nebenbei, auch mit Multiplikator. Aber selbst damit bin ich fernab Level 99, was zumindest im Übungsbereich wohl das oberste ist..
 

Brennus

Schatzmeister
So bin auch fertig, es wurde hier ja schon ausgiebig berichtet, hier nun noch ein paar Punkte von mir.

Ein klasse Spiel wenn man mit diesem Stil kein generelles Problem hat, also lieber erstmal informieren.
Spielzeit beschreibe ich mal als ausreichend, oder sehr lang.

Sprachausgabe ist Englisch und daher war für mich sehr, sehr viel deutscher Text zu lesen, tonnenweise sozusagen.

Dabei kann man angebotene Gespräche wegdrücken. Dann gibt es noch nicht abwählbares Geplapper und eine Handvoll Szenen nach Comic Heft Art, mit Gänsehautfaktor.

Die Kämpfe habe ich größtenteils auf Normal bestritten und dabei immer nur den männlichen Hauptcharakter gespielt, der war am einfachsten, die anderen habe ich bis auf die Aktivierung Ihrer Sonderfertigkeiten sich selbst überlassen.

Die Bosskämpfe waren mir auf Nornal zu schwer und ich habe sie daher eine Stufe runter gestellt. Ansonsten hätte ich stundenlang EP farmen müssen. So zumindest meine Einschätzung.

Die Story ist für japanische Verhältnisse einigermassen nachvollziehbar. .

Wie gesagt hat mir das Spiel super gefallen, brauche diesen Stil aber erstmal nicht mehr, falls eine Erweiterung, oder ein neuer Teil rauskommt, bin ich wieder dabei
 

Joe

Rentenbezieher
Ich bin jetzt 19 Stunden weit in der Hauptgeschichte und allmählich fühle ich ein wenig Ermüdung, denn Abwechslung gibt es nicht soooo viel. Ich will immer noch wissen, wie es weiter geht mit Alphen und den anderen, aber ich denke nicht, dass ich nach beenden der Hauptgeschichte noch den ganzen Sammelkram und die optionalen Nebenquests mache, die zumeist nur das typische "bring mir Anzahl X und ich geb dir Geld" sind.

Am meisten stört mich mittlerweile das Kampfsystem, es will nie so wirklich flutschen, ständig verliert man die Kombokette weil so ein seltsamer Delay zwischen Attacken ist, und es ist einfach so oft so dermaßen unübersichtlich, was in den Kämpfen abgeht. Zudem gibt es eine große Anzahl Gegner, die dich oft stun-locken, was ich in Games wie die Pest hasse. Auch dass man dutzende Attacken freischaltet aber dann nur 6 davon ausrüsten kann finde ich doof, da hätte mir ein System besser gefallen, bei dem man mit Tastenkombinationen die Attacken ausführt statt sie auf 3 Tasten zu legen und mit Ausdauer auslöst.

Bin gespannt, wie es zuende geht, lange dauert es ja wohl nicht mehr.
 
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