StephanKo
Kaffeefahrtpendler
Genre: Action-RPG
System: Xbox/PC/PS
Preis: ca. 45 Eur
Homepage
Steam Link
Bei Tainted Grail: The Fall of Avalon vom polnischen Entwickler Questline handelt es sich um ein eher klassisches Action RPG im Stile eines Oblivion/Skyrim. Es ist quasi der zweite Teil der Reihe, wobei der Erstling (Conquest) noch ein Deckbuilder RPG war. Beide spielen im Land Avalon, sind von der Geschichte aber wohl nicht direkt zusammenhängend.
Bei the Fall of Avalon merkt man bereits in den ersten Minuten, welche Spielereihe Vorbild war. Es spielt sich in fast allen Belangen wie die Elder Scrolls Spiele, quasi eine Mixtur aus Oblivion und Skyrim. Wir sind zu Beginn mal wieder gefangen und müssen erstmal ausbrechen. Von der Steuerung, dem Kampfsystem, dem Schlossknacken und auch dem Umfang her kommt das Spiel den Vorbildern sehr nahe.
Das alles halt in düster. Die Geschichte nimmt lose Bezug an die Artus Sage und das Land Avalon, welches nach dem Tode von Artus bereits im Zerfall ist und von düsteren Kreaturen heimgesucht wird. Wir als Spieler erkunden also die Welt und versuchen uns unseren eigenen Weg zu bahnen.
Wie bei seinen Vorbildern gestaltet man das so, wie man selbst will. Es gibt drei große Bereiche der Welt, welche komplett frei erkundbar sind. Man kann der Hauptstory folgen oder sich erstmal um andere Sachen kümmern, sei es nun Schmieden, Alchemie oder auch Häuser erwerben, NPCs helfen..oder halt einfach die Welt erkunden.
Stichwort Welt: Die ist wie erwähnt düster. Avalon ist hier mein goldenes Land, sondern bereits zerfallen. Das Land zeichnet sich durch kaputte, ehemals großartige Bauten aus, nachts kommt noch eine so genannte Wyldernis hinzu, welche mit ihren Monstern das ganze Land bedroht. Die hier lebenden Menschen versuchen in den Ruinen zu überleben, es ist kein wirklicher Platz für Heldentum.
Die Spielwelt ist für mich klar einer der Stärken des Spiels. Wuchtige Bauten, düster und kaputt. Zumindest im ersten Gebiet, wo ich derzeit noch hänge. Der so genannte Süden zeichnet sich durch zerfallene Dörfer, große Burgruinen, schroffe Küsten und große Statuen aus. Man merkt schon, dieses Land hatte mal eine gewisse Erhabenheit und Größe.
Kommen wir zur Soielemechanik: Oblivion/Skyrim in Düster. Viel mehr gibt's da ehrlich gesagt nicht zu sagen. Obiges Spiel hätte glaubhaft auch irgendwann um 2006 bis 2008 von Bethesda kommen können. Alle Spielmechaniken sind so ähnlich aufgebaut, wer die Bethesda Spiele gespielt hat, kommt hier auf Anhieb klar. Auch das Aufleveln kennt man, auch hier hauptsächlich dadurch das man gewisse Dinge wie Schlösser knacken oder Laufen einfach macht.
Kurz gesagt, wer die Art von westlichen Action RPGs mit offener Welt und freier Erkundung ohne großen roten Faden mag, für den ist das hier was. Wer mit Skyrim/Fallout etc. von der Spielmechanik nichts anfangen kann, der ist auch hier fehl am Platze.
Tainted Grail: The Fall of Avalon ist aber mit Sicherheit eines nicht, ein Triple A Titel. Es ist nicht nur eine Hommage an die bereits genannten Klassiker, es spielt sich auch wie ein Titel aus Mitte der 2000er Jahre und sieht auch grafisch so aus.
Die Grafik beispielsweise ist nicht hässlich, ich finde den Artstyle recht nett. Aber klar, insgesamt sieht das wie ein X360 Titel aus. Auch spielmechanisch wirkt es gerade in den Kämpfen eher altbacken im Kampfsystem, nicht zu vergleichen mit der Wucht und Aufmachung heutiger Spiele.
Und auch von der Technik ist noch einiges zu verbessern. So ganz rund läuft der Titel noch nicht, der Performance Modus wurde beispielsweise kurz nach Veröffentlichung erstmal deaktiviert. Die zusätzliche, optionale 3rd Person Sicht ist spielbar, aber auch noch nicht ausgereift..was fairerweise aber vor Release bereits von den Entwicklern gesagt wurde. Hier muss allgemein nachjustiert werden. Zumindest von Gamebreaking Bugs bin ich bisher auf meiner Reise verschont geblieben.
Kurz gesagt, The Fall of Avalon versucht sich als spielbare Liebeserklärung an Klassiker der X360/PS3 Ära. Das Spielsystem eines Oblivion und Skyrim, die düstere Stimmung eines Dark Souls. Das gelingt ihm weitestgehend wirklich gut, die Technik mal außen vorgelassen. Da muss noch dran gearbeitet werden, spielbar ist der Titel auf der bei mir angetestetem Series X aber durchaus. Und als großer Fan der Bethesda Klassiker freue mich mich drauf, hier die Welt zu erkunden.
Aber ich spiele generell noch gerne die Spiele dieser Ära. Und man sollte auch der grundsätzlichen Spielmechanik, die einen nicht an der Hand führt, Gefallen finden um hier Spaß zu haben. Man erschafft hier sein eigenes Spielergebnisse, seine eigene Geschichte. Mir persönlich gefällt sowas.
Wer sich jetzt unsicher ist: Auf allen Plattformen gibt es eine Demo zum Spiel. Die beginnt im Kerker, einem nicht wirklich interessanten Bereich des Spiels, zeigt aber eigentlich alle spielrelevanten Mechaniken auf, so das man sich ein gutes Bild davon machen kann, was einen erwartet
System: Xbox/PC/PS
Preis: ca. 45 Eur
Homepage
Steam Link
Bei Tainted Grail: The Fall of Avalon vom polnischen Entwickler Questline handelt es sich um ein eher klassisches Action RPG im Stile eines Oblivion/Skyrim. Es ist quasi der zweite Teil der Reihe, wobei der Erstling (Conquest) noch ein Deckbuilder RPG war. Beide spielen im Land Avalon, sind von der Geschichte aber wohl nicht direkt zusammenhängend.
Bei the Fall of Avalon merkt man bereits in den ersten Minuten, welche Spielereihe Vorbild war. Es spielt sich in fast allen Belangen wie die Elder Scrolls Spiele, quasi eine Mixtur aus Oblivion und Skyrim. Wir sind zu Beginn mal wieder gefangen und müssen erstmal ausbrechen. Von der Steuerung, dem Kampfsystem, dem Schlossknacken und auch dem Umfang her kommt das Spiel den Vorbildern sehr nahe.
Das alles halt in düster. Die Geschichte nimmt lose Bezug an die Artus Sage und das Land Avalon, welches nach dem Tode von Artus bereits im Zerfall ist und von düsteren Kreaturen heimgesucht wird. Wir als Spieler erkunden also die Welt und versuchen uns unseren eigenen Weg zu bahnen.
Wie bei seinen Vorbildern gestaltet man das so, wie man selbst will. Es gibt drei große Bereiche der Welt, welche komplett frei erkundbar sind. Man kann der Hauptstory folgen oder sich erstmal um andere Sachen kümmern, sei es nun Schmieden, Alchemie oder auch Häuser erwerben, NPCs helfen..oder halt einfach die Welt erkunden.
Stichwort Welt: Die ist wie erwähnt düster. Avalon ist hier mein goldenes Land, sondern bereits zerfallen. Das Land zeichnet sich durch kaputte, ehemals großartige Bauten aus, nachts kommt noch eine so genannte Wyldernis hinzu, welche mit ihren Monstern das ganze Land bedroht. Die hier lebenden Menschen versuchen in den Ruinen zu überleben, es ist kein wirklicher Platz für Heldentum.
Die Spielwelt ist für mich klar einer der Stärken des Spiels. Wuchtige Bauten, düster und kaputt. Zumindest im ersten Gebiet, wo ich derzeit noch hänge. Der so genannte Süden zeichnet sich durch zerfallene Dörfer, große Burgruinen, schroffe Küsten und große Statuen aus. Man merkt schon, dieses Land hatte mal eine gewisse Erhabenheit und Größe.
Kommen wir zur Soielemechanik: Oblivion/Skyrim in Düster. Viel mehr gibt's da ehrlich gesagt nicht zu sagen. Obiges Spiel hätte glaubhaft auch irgendwann um 2006 bis 2008 von Bethesda kommen können. Alle Spielmechaniken sind so ähnlich aufgebaut, wer die Bethesda Spiele gespielt hat, kommt hier auf Anhieb klar. Auch das Aufleveln kennt man, auch hier hauptsächlich dadurch das man gewisse Dinge wie Schlösser knacken oder Laufen einfach macht.
Kurz gesagt, wer die Art von westlichen Action RPGs mit offener Welt und freier Erkundung ohne großen roten Faden mag, für den ist das hier was. Wer mit Skyrim/Fallout etc. von der Spielmechanik nichts anfangen kann, der ist auch hier fehl am Platze.
Tainted Grail: The Fall of Avalon ist aber mit Sicherheit eines nicht, ein Triple A Titel. Es ist nicht nur eine Hommage an die bereits genannten Klassiker, es spielt sich auch wie ein Titel aus Mitte der 2000er Jahre und sieht auch grafisch so aus.
Die Grafik beispielsweise ist nicht hässlich, ich finde den Artstyle recht nett. Aber klar, insgesamt sieht das wie ein X360 Titel aus. Auch spielmechanisch wirkt es gerade in den Kämpfen eher altbacken im Kampfsystem, nicht zu vergleichen mit der Wucht und Aufmachung heutiger Spiele.
Und auch von der Technik ist noch einiges zu verbessern. So ganz rund läuft der Titel noch nicht, der Performance Modus wurde beispielsweise kurz nach Veröffentlichung erstmal deaktiviert. Die zusätzliche, optionale 3rd Person Sicht ist spielbar, aber auch noch nicht ausgereift..was fairerweise aber vor Release bereits von den Entwicklern gesagt wurde. Hier muss allgemein nachjustiert werden. Zumindest von Gamebreaking Bugs bin ich bisher auf meiner Reise verschont geblieben.
Kurz gesagt, The Fall of Avalon versucht sich als spielbare Liebeserklärung an Klassiker der X360/PS3 Ära. Das Spielsystem eines Oblivion und Skyrim, die düstere Stimmung eines Dark Souls. Das gelingt ihm weitestgehend wirklich gut, die Technik mal außen vorgelassen. Da muss noch dran gearbeitet werden, spielbar ist der Titel auf der bei mir angetestetem Series X aber durchaus. Und als großer Fan der Bethesda Klassiker freue mich mich drauf, hier die Welt zu erkunden.
Aber ich spiele generell noch gerne die Spiele dieser Ära. Und man sollte auch der grundsätzlichen Spielmechanik, die einen nicht an der Hand führt, Gefallen finden um hier Spaß zu haben. Man erschafft hier sein eigenes Spielergebnisse, seine eigene Geschichte. Mir persönlich gefällt sowas.
Wer sich jetzt unsicher ist: Auf allen Plattformen gibt es eine Demo zum Spiel. Die beginnt im Kerker, einem nicht wirklich interessanten Bereich des Spiels, zeigt aber eigentlich alle spielrelevanten Mechaniken auf, so das man sich ein gutes Bild davon machen kann, was einen erwartet