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G

Gelöschtes Mitglied 251

Guest
Mit Super Vectoring hat die Telekom es hier nicht so am Hut. Habe mal spasseshalber angesehen ob was geplant ist. Ein klitzekleines Neubaugebiert so im Herbst Super Vectoring bekommen. Wenn die weiter das Tote Pferd Kupfer reiten wollen ist das nächste G.Fast . Da sollen bis zu 1 Gbit über die Kupferadern möglich sein. Meine Meinung die sollten jetzt mal einen Schlussstrich unter Kupfer machen. Denn irgentwann müßen sie auf Glas gehen. Ein Bekannte von mir wohnt etwas weiter weg. 28 Km .In einer Siedlung die seit 20 Jahren existiert. Diese Siedlung hat 4500 Einwohner Dort gibt es nur DSL 16 von der Telekom . Bei Ihm kommen knapp 10 an. Er hat da mal vor ein paar Wochen angerufen ob das was gemacht wird in Zukunft. Nö Rentiert sich nicht . Der hat Frust....
 

freakyboy86

Aushilfe der Essenausgabe
Und für Glasfaser muss man überall erstmal die Straßen aufreißen? Ist doch klar, dass die dann so lange wie möglich an Kupfer festhalten. Zumal 250 MBit die nächsten Jahre mehr als ausreichend sein sollte. Das würde reichen um 10 4K Streams bei Netflix laufen zu lassen. Wer braucht das bitte?
 

Hogga_1605

Altenpfleger
Sponsor
Und für Glasfaser muss man überall erstmal die Straßen aufreißen? Ist doch klar, dass die dann so lange wie möglich an Kupfer festhalten. Zumal 250 MBit die nächsten Jahre mehr als ausreichend sein sollte. Das würde reichen um 10 4K Streams bei Netflix laufen zu lassen. Wer braucht das bitte?
Der Glasfaserausbau ging bei uns Ruck-Zuck. Aber damit es schneller geht, haben sie nicht wie üblich 60 Tief sondern nur 30 Tief gelegt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 251

Guest
Solange es störungsfrei läuft sei ja auch jedem soviel Vectoring wie machbar gegönnt....
 

Ronin

Aushilfe der Essenausgabe
Ich empfinde die Vergleiche mit anderen Ländern auch immer suboptimal. Hat was von "Äpfel und Birnen".

Deutschland ist sehr großflächig und vor allem bis auf wenige Großstädte ländlich Bevölkerungsverteilung. Ein flächendeckender Glasfaserausbau ist hier nur unter sehr hohem Aufwand und mit riesigen finanziellen Mitteln zu stemmen.
Dies kann nicht von heute auf morgen geschehen.
Schweden hat es da schon einfacher. Zum einen hat Schweden nur 1/8 der Einwohner Deutschlands und zudem konzentrieren sich davon 90% auf südliche Regionen. Kroatiens Fläche ist nur 1/7 der von Deutschland (bei 1/20tel der Einwohner). Auch da ist ein flächendeckender Ausbau wesentlich einfacher zu bewerkstelligen. Da "holt man schneller alle ab". Südkorea hatte bis in die 80er-Jahre so gut wie keine Telekommunikationsinfrastruktur. Das man dann natürlich beim Erstausbau gleich auf das damals neue Glasfaser setzte, sollte logisch sein.

Die Vectoring-Technologie (und auch G.Fast) stellt nur eine Interimslösung dar. Hier wird nicht "die Kupfersau zu Tode geritten", wie es die Medien gerne darstellen, sondern man versucht nur, den Bandbreitenhunger zu stillen, um Zeit für den GF-Ausbau zu gewinnen.
 

Hogga_1605

Altenpfleger
Sponsor
Ja, das Problem ist nur, alle reden davon, aber...
Man hätte ja schon viel früher anfangen können. Letztens habe ich gehört, dass von den Fördergeldern der Regierung bisher nur ca. 4 % abgerufen wurden, weil angeblich das Antragsverfahren zu kompliziert ist. Es muss halt mal was passieren. Die Deutsche-Glasfaser hat bei uns einfach mal gemacht.
 

GismoX

Foren-Gremlin
Und für Glasfaser muss man überall erstmal die Straßen aufreißen? Ist doch klar, dass die dann so lange wie möglich an Kupfer festhalten. Zumal 250 MBit die nächsten Jahre mehr als ausreichend sein sollte. Das würde reichen um 10 4K Streams bei Netflix laufen zu lassen. Wer braucht das bitte?

Glasfaster kann genau so verlegt werden wie man es im Moment mit den Kupferkabeln macht. Meist geht es aber in Städten um die letzte Meile auf dem Land um die gesammte Erschließung.

Was viele immer ausblenden ist, das es nicht primär um die Internetzugänge von Privathaushalten geht, sondern um Firmenkunden. Hier reichen 250 MBit genau wie lange? Ausserdem kommt es auf den MIX aus den verschiedenen Zugangsmöglichkeiten an. In Firmen arbeitet man in der Regel auch fast nur noch digital. Die Datenmengen werden immer höher. Hauptsächlich sollten sich die Akteure mal auf eine gemeinsame Richtung einigen und einen flächendeckenden MIX aus Glasfaser / Vektoring / Mobilfunk / Richtfunk zustande bringen. Der erste Schritt ist das man veraltete Technik halt nicht aus dem Gigabitinvestitionsfonds subventioniert und diesen folgerichtig auch gleich mal mindestens verfünffacht. Mit diesem Mix würden sich auch ländliche Gegenden erschließen lassen.

Was man es ja immer häufiger auch lesen kann, wenn sich Gemeinden selbst dazu entschließen das Projekt anzugehen.
 

Ronin

Aushilfe der Essenausgabe
Es wird beim FTTC (Fibre to the Curb) kein Kupfer verlegt, sondern ebenso Glasfaser. Aber eben nur vom Hauptknoten bis zum Verteilerkasten. Dieser wird mit aktiver Technik hochgerüstet. Ab da läuft das DSL-Signal über das bestehende Kupferkabel bis zum Kunden ("letzte Meile"). Der Aufwand und die Kosten sind hier wesentlich niedriger, als würde man die GF-Kabel bis zu jedem einzelnen Kunden legen müssen. Deshalb nutzt die Telekom Vectoring erst einmal als "Zwischenschritt" um möglichst schnell und kosteneffektiv Breitband zur Verfügung zu stellen. Später können die Verteilerkästen zu GF-Verteilern umgebaut werden und die Glasfasern werden von da bis zum Kunden gebracht. Neue Kupferkabel werden nur noch als Hausanschlüsse für Neubauten verlegt. Und das auch nur dort, wo es ausschließlich Kupfernetze gibt.

Die Bundesnetzagentur hat mal berechnet, dass ein flächendeckender Glasfaserausbau 100 Milliarden Euro kosten würde. Davon entfallen fast 90% auf die "letzte Meile". Nur um mal den Aufwand FTTC zu FTTH im Vergleich zu sehen.

Was viele immer ausblenden ist, das es nicht primär um die Internetzugänge von Privathaushalten geht, sondern um Firmenkunden. Hier reichen 250 MBit genau wie lange? Ausserdem kommt es auf den MIX aus den verschiedenen Zugangsmöglichkeiten an. In Firmen arbeitet man in der Regel auch fast nur noch digital. Die Datenmengen werden immer höher.
Firmenkunden sind meist ein ganz anderer Fall. Große Firmen, die viel Datenverkehr haben, werden keinen Privatkundenanschluss bestellen, sondern beauftragen einen eigenen Glasfaseranschluss mit synchronen Datenraten (Downstram=Upstream). Dementsprechend kostet dies allerdings auch.
 

Bull

Sonntagsfahrer
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Ich hab einen FTTH Anschluss, nutze aber noch das Internet über meinen Kabelprovider. Irgendwann werde ich bestimmt mal umstellen, aber der FTTH Zugang liegt im Schlafzimmer, da müsste ich ein Kabel ins Wohnzimmer legen oder alles über Wlan machen, was ich eigentlich auch nicht unbedingt möchte. Sind aber schon gigantische Bandbreiten, die die Telekom bei uns anbietet.
 

Hogga_1605

Altenpfleger
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Ist nur immer verwunderlich, dass es zum Teil geht. Mich hätte der Glasfaseranschluss ins Haus bei der Deutschen-Glasfaser 750,- € gekostet. Bei Abschluss eines Vertrags entfällt diese Gebühr.
Es muss ja nicht alles sofort passieren, aber irgendwann muss man mal anfangen. Was schnelles Internet angeht, zählt Deutschland mittlerweile zu den Entwicklungsländern.,die Bundesregierung stellt 2,4 Milliarden € zur Verfügung. Abgerufen wurden von den Mitteln bisher angeblich nur 4% mit der Begründung die Anträge wären zu kompliziert. Gestern war ein Bericht im Fernseh dazu. Es gab eine Aussage von einem Bürgermeister aus einem 750 Selen Dorf er hätte mal bei der Telekom gefragt weil bei denen überhaupt nichts ist und hätte von der Telekom nicht einmal eine Antwort auf seine Anfrage bekommen.
 
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