• Wichtig für neu Mitglieder

    Aktuell haben wir das Problem dass Mail an GoogleMail nicht ankommen. Wenn du dich registrien möchtest gib bitte keine GoogleMail an.

    Euer Forenteam

  • Herzlich Willkommen bei den Konsolen-Senioren!

    Wir sind eine deutschsprachige Community, die Spielern über 30 Jahren seit 2007 ein Zuhause im Internet bietet, in dem sie sich mit gleichgesinnten und erwachsenen Spielern über ihr Hobby austauschen und zu gemeinsamen Aktivitäten verabreden können.

    Entstanden aus den Xbox-Senioren (früher: XBL-Senioren) und den PSN-Senioren bieten wir mittlerweile eine konsolenübergreifende Diskussions- und Verabredungsplattform, bei der das respektvolle Miteinander und der Spaß am Hobby im Vordergrund stehen.

    Neben konsolenspezifischen Unterforen und Multiplattform-Spielethreads bieten wir auch eine Retro-Ecke und einen Bereich, in dem sich für die immer größer werdende Anzahl Spielen, die Cross-Plattform-Play unterstützen, verabredet werden kann.

    Egal, ob Du einfach nur über Spiele diskutieren möchtest, Dich mit anderen Spielern verabredet willst oder einfach nur Deine Spielerfahrungen mit anderen teilen möchtest, bist Du bei uns herzlich willkommen.

    Natürlich kannst Du auch einfach weiter passiv bei uns mitlesen, aber warum schnappst Du Dir nicht einfach Deine Tastatur, registrierst Dich bei uns und gestaltest die Community durch Deine Teilnahme aktiv mit?

    Wir freuen uns auf Dich!

S.T.A.L.K.E.R.: Legends of the Zone Trilogy

S.T.A.L.K.E.R.: Legends of the Zone Trilogy
Firmen
GSC Game World
Genres
Shooter

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Um das noch mal zu elaborieren: Metro 2033 und STALKER SoC unterscheiden sich im Gameplay nicht sehr, wohl aber bei der allgemeinen Technik - und zu der Zeit des ersten Metro hat man ja schon Ansätze dessen geschaffen, was später quasi zum Aushängeschild der Reihe wurde, nämlich die immersive Präsentation, die Schnittmengen mit dem Gameplay (in Form des Luftgewehrs oder des Generators) aufweist. Wobei ich grad nicht mal sicher bin, ob es die Druckluftwaffe schon im ersten Metro gibt ...

Na jedenfalls sind in STALKER SoC wiederum die Anfänge dieses Grundkonzepts erkennbar. Jüngst war ich im Agroprom Achroprom unterwegs, das heißt in dem unterirdischen Gewölbe, und obwohl ich anscheinend nicht mehr so zu schocken bin wie anno 2007, hat das Spaß gemacht, denn es war eine gut austarierte - und recht übersichtlich geführte - Mischung aus Gruseln, Kämpfen und Fliehen.

Wie gesagt, unterm Strich kann man nicht mehr machen, als vor Gegnern zu flüchten oder sie zu erschießen - nicht mal einen Nahkampfangriff, vom Messer abgesehen, gibt es. Da hatte ich tatsächlich mal sowas wie ein leichtes Kulturbeben verspürt, als im Eifer des Gefechts das Muskelgedächtnis angesprungen war und mich angewiesen hat, den Dodgemove zu machen - obwohl es keinen gibt.

Ich werd das jetzt, falls die Puste durchs Spiel hindurch trägt, ziehen, denn es ist irgendwie ... wie Nachhausekommen. Und tatsächlich wäre es zwanzig Jahre später auch an der Zeit, mal einen Deckel aufs Spiel zu machen, das im längsten Run nur bis zum Reaktor gekommen ist. :)
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Uuund ... das Achroprom abgeschlossen. Und anschließend weiter richtig Rostok. Und dann wieder zurück, weil beim Dude im Keller im Startort ein Auftrag abzugeben war, um den ich nicht gebeten hatte. Sowieso nahm ich mir für dieses Mal vor, das Pacing des Spiels zu verinnerlichen und mich nicht mit allzu viel Nebenkram aufzuhalten - am Ende kostet das in erster Linie Munition und andere Ressourcen, und ist ja nicht so, als könnte man Erfahrungspunkte zusammengrinden.

Jedenfalls: Das Backtracking ist real, I tell y'all. Vielleicht - nur vielleicht - macht mir meine alte Hamsterattitüde wieder das Spielerleben schwer, denn ... hey, könnte man ja mal noch brauchen! Und weil neun nicht genug ist, nehmen wir zehn davon mit. Nur für alle Fälle.

Tja, und dann sind die lumpigen 50 Kilo Traglast ganz schnell voll, und man ist fortan mehr mit Dinge-von-A-nach-B-Schleppen beschäftigt, als mit dem Vorankommen im Spiel.

Wie süß es wäre, diese 500-Kilo-Mod zu installieren und fortan null Sorgen mehr zu haben ... aber das wäre nicht "Creator's Intent", und davon mal abgesehen wäre es auch ziemlich lame, bis an die Zähne hochgerüstet wie der Duke durch die Gegend zu stapfen. Ressourcenmanagement, so lästig es auch ist, ist nun mal Bestandteil des Spiels.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Grad stresst das Spiel. Aufgabe ist es, das "Familiengewehr" dieses Stalkers aus dem Wildgebiet nahe Rostok zu beschaffen. Komme ich dort an, gerate ich in ein Script, das mich gegen einen Haufen Söldner kämpfen lässt, um die mitm Heli abgestürzten Wissenschaftler zu beschützen. Daran führt auch kein Weg vorbei, und das Gewehr lässt sich erst nach der Schlacht aufnehmen.
Problem: Ich erhalte nach bestandener Ballerei eine Quest, den (einzigen überlebenden) Wissenschaftler zum Labor am See zu eskortieren. Das ist allerdings zu diesem Zeitpunkt absolut keine Option, weil der Weg weit ist und das Inventar vor Zeug überquillt, das in der Kiste im 100-Rad verstaut werden muss. Bedeutet, dass ich zurück ins Lager muss. Tue ich das allerdings - egal ob ich den Dude vorher anrede oder nicht -, schlägt die Quest fehl, ungeachtet des Umstandes, dass der Typ noch anmerkt, auf mich zu warten.

Bedeutet: Ja, was eigentlich? Dass ich einen deutlich älteren Save laden muss, in dem ich die Quest mit dem Familiengewehr - die zeitlich begrenzt ist, was ein weiteres Hindernis ist - noch nicht angenommen hab, und zunächst den Kram mit dem Wissenschaftler erledigen.

Puh, das schmeißt dem Pacing des Spiels mal richtig fette Äste zwischen die Speichen. Fast bin ich geneigt, diesen zu machen - 🖕-, weil mich das mal so richtig dick ankotzt.
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Flowt grad ziemlich gut, ngl.

Hab den Abschnitt im Dunklen Tal abgeschlossen, und irgendwie hab ich das Gefühl, das Spiel erst jetzt begriffen zu haben.

STALKER war für mich Halbstarken anno 2007 ein ganz neues Ding, was mich echt gefesselt hat. Aber damals war ich, ähnlich wie bei diversen Uralt-RPGs von der "Besteller Games" oder so, irgendwie zu jung und unbedarft. Die Atmosphäre hat immer schon richtig gekickt, aber mit dem Gameplay wurde ich rückblickend betrachtet nie richtig warm. Und so blieb STALKER immer so ein Unikum, das man am besten aus gediegener Entfernung bewundert. Aber was Sperrigkeit angeht, waren die bei GSC eh immer voll in ihrem Element.

Na ja, Oppa erzählt wieder Geschichten ausm Krieg ...
 

schockbock

Vizelaberkoppmeister 2025
Sponsor
Okay, hab, schon vor längerem, den Jantar-Level mit anschließendem Laborbesuch und (fürs Jahr 2007) pompöser Inszenierung abgeschlossen. Zurück im "100 Rad" in Rostok erzählt einem der Wirt handlungsrelevante Dinge und merkt an, dass man mal bei den Wächtern vorstellig werden kann. Das lass ich mir nicht zweimal sagen, weil ... verdammt, ich will mich ihnen anschließen. Den Recken, die fürs Gute und Rechtschaffene kämpfen. Gepriesen sei die Sonne!

Und außerdem laufen die in ziemlich beefy und ziemlich teuer aussehender Rüstung rum, und für eine neue Rüstung ist der Gezeichnete natürlich immer zu haben.

Nun ja, gesagt, getan, der General im Keller gibt mir den Auftrag, zu den Freiheitskämpfern zu reisen und dort einen Granatwerfer zu beschaffen, und zwar entlang einer für STALKER-Verhältnisse regelrecht biowareschen Questsequenz. Also mache ich mich auf die Socken und gelange im nächsten Areal angekommen in ein Dorf, wo mir dieser Freiheitskämpfer-Dude die Quest gibt, Blutsauger zu erledigen. Na gut, nicht meine Lieblingsbeschäftigung, denn alles Nicht-Menschliche im Spiel ist schlecht für die Ressourcenökonomie, weil es bei Ableben keine Munition ausspuckt. Aber high-risk, high-reward, I guess.

Stellt sich allerdings dummerweise heraus, dass diese Quest verbuggt ist und auch dann nicht abzuschließen, wenn alle fünf Viecher zwischen den Häuserruinen erledigt wurden. Zum Glück im Unglück gibt es Abhilfe, um das Spiel "auszutricksen" und doch zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
(Wobei mal interessant zu erfahren wäre, inwiefern sich per Konsolenbefehl das Game "modifizieren" lässt, denn das kommt ja aus einer Zeit, wo ständig so ein Unfug passiert ist und man am PC glücklicherweise auf die Ingame-Console zurückgreifen konnte.)

Und wie ich so das Dorf erkunde und in alle staubigen Ecken linse, seh ich da was liegen? Einen Bulldog-6-Granatwerfer. Das hat die Sache mit der Questsequenz in der Freiheitskämpfer-Basis obsolet gemacht. Trotzdem wurde sie natürlich noch brav erledigt, bevor es zurück nach Rostok ging.

Ach ja: Zwischendurch wurde noch die Quest mit dem übergelaufenen Stalker angegangen, und wie ich in dieser Randzone der gegenwärtigen Map ankomme, bekomme ich direkt den Auftrag aufs Auge gedrückt, die Stellung gegen einen Haufen Monolith-Typen - eine weitere Fraktion - zu halten. Und aaaaalter Schwede, das hat mich Nerven ohne Ende gekostet, denn egal wie ich's auch anging ... wir wurden jedesmal von dutzenden Gegnern überrannt, die übrigens mit verdammt bösartigen Maschinengewehren ausgerüstet sind.
Am Ende hat's die Strategie gerissen, einen von denen schnellstmöglich umzunieten und rasch seines Gewehrs habhaft zu werden, so dass die restlichen Gegner nur noch halb so problematisch waren.

Ein bisschen stolz bin ich, diese Schlacht bewältigt zu haben, weil das echt SKG-Level 5 ist.

Also Bilanz: Ich habe zwei Quests im Gepäck, die beide back in Rostok bei den Wächtern abgegeben werden müssen. Komme ich dort an und unterhalte mich mit General Sowieso im Keller, gibt er mir eine Rüstung im Tausch gegen den Granatwerfer, die ganz gut, aber nicht überragend ist.
Und jetzt, nach langer Vorbereitung, kommt die Pointe: Löse ich anschließend fünf Meter weiter die andere Quest ein, erhalte ich was? Genau die gleiche Rüstung.

Das führt zu folgender Situation: Es gibt im Spiel genau zwei Bulldog-6-Granatwerfer zu finden, und an den anderen gelangt man nur, wenn man exploitet. Des weiteren ist die Quest, das Ding abzugeben, nicht zeitlich befristet. Außerdem scheint es nicht möglich zu sein, einer Fraktion beizutreten, was vielleicht ein weiteres Game-Feature ist, was im Laufe der Entwicklung gestrichen wurde und aufm Friedhof vergessener Game-Features gelandet ist.

Also könnte ich nun auch im Spiel fortfahren, ohne den Bulldog beim General abzugeben und gegen eine mehr oder weniger redundante Klamotte zu tauschen, denn die Klamotte bekomme ich ja für die andere Quest.
 
Oben