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Outward

Outward
Firmen
Nine Dots Studio, Maximum Games, Koch Media, Deep Silver
Genres
Role-playing (RPG)

StephanKo

Kaffeefahrtpendler
Outward ist nun seit einigen Tagen auf PC, PS4 und XboxOne erhältlich *klick

Ich hatte hier mal bei der Retailversion zugeschlagen, weil mich das Setting doch gereizt hat. Es ist ein Koop Spiel (sowohl online als auch im Koop per Splitscreen), bisher habe ich es aber nur im Einzelspielermodus angespielt, hier mal so meine ersten Eindrücke.

Outward wird gemeinhin wohl als Open-World RPG Spiel aus dem Indiebereich angesehen, was wohl den Preis von ca. 40 EUR erklären würde. Grafisch nicht ganz Up to Date, auch die Einstellungsmöglichkeiten für den Charakter sind eher als geringfügig anzusehen, da nur eine kleine Auswahl unterschiedlicher Charakterpersonen zur Verfügung stehen..und toll sehen die jetzt auch nicht wirklich aus.

Spielerisch hat es mich anfangs ein wenig an Risen & Co. erinnert. Man startet mit seinem ausgewählten Charakter und erleidet erstmal Schiffbruch kurz vor dem eigenen Zuhause. Dort angekommen, gibts schon die nächsten Probleme; der eigenen Familienlinie wurde ein Blutgeld auferlegt, mit dessen Zahlungen man im Rückstand ist. Nun heißt es entweder in den nächsten 5 Tagen 150 Silberstücke aufzutreiben oder eine Gefallensquest anzunehmen...oder aber sein eigenes zuhause zu verlieren. Wie ihr das bewerkstelligt, bleibt eure Wahl. Findet Sachen und verkauft sie, tötet Monster, oder nehmt Quests an. Die 150 Geldstücke sind nicht wirklich ein Problem, danach bekommt ihr aber auch schon - ähnlich wie bei den Pirana Bytes Spielen - verschiedene "Fraktions"quests, die wohl dazu führen welche Art von Abenteurer ihr sein werdet. Werdet ihr beispielsweise weiter für das Dorf tätig sein oder euch davon lossagen?

Spielerisch soll der Fokus wohl nicht mal so stark auf dem Kampf, sondern dem Überleben sein. Ich müsst regelmäßig essen, trinken, auch Schlaf und die richtige Kleidung in warmen und kalten Gebieten ist überlebensnotwendig. Auch könnt ihr euch im Kampf längerwährende Verletzungen zuziehen, die behandelt werden müssen. Ausrüstung wiegt natürlich und wer beispeilsweise mit (dringend notwendigen) Rucksack durch die Welt marchiert kann bei zu schneller Geschwindigkeit auch mal ins Stolpern kommen. Im Anfangsgebiet ist das noch nicht wirklich eine Herausforderung, ich kann noch nicht sagen in wie fern sich das später auswirken wird.


Das es ein Indiespiel sein soll merkt man hauptsächlich wie erwähnt an der Grafik und den Charaktereinstellungen, aber auch der Kampfmenü fand ich bisher eher einfach gehalten. Auch kann ich noch nicht einschätzen in wie weit später so Dinge wie das Wetter wirklich starken Einfluss auf euren Charakter nehmen werden.

Etwas mau ist das Chaktermenü ausgefallen. Mit den zur Verfügung stehenden menschlichen Skins kann ich mich nicht wirklich identifizieren. Grafisch auch dort kein Highlight, hat das Spiel dann kurz nachdem ich im Dorf angekommen bin doch mein Interesse wecken können. Die Aufgabe innerhalb von 5 Tagen eine bestimmte Menge Geld zu erwirtschaften damit ich mein Haus nicht verliere spornt tatsächlich an.

Es ist bisher jetzt nicht wirklich ein aufpoliertes AAA Spiel, auch ist der Charakter in seinen Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt; springen beispielsweise geht nicht, was gerade bei kleineren Erhebungen doch etwas seltsam anmutet. Auch dem bisher eher simpel gestrickten Kampfsystem sollte man nicht allzu viel Aufmerksamkeit beimessen.

Für Genrefans, die sich daran nicht stören könnte das Spiel aber durchaus einen Blick wert sein :)
 
Zuletzt bearbeitet:
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Gelöschtes Mitglied 5130

Guest
Sehr schöne Einschätzung.⭐⭐⭐⭐⭐
Ich wüsste gern, ob es sich nach einiger Zeit tatsächlich wie ein Dark Souls anfühlt. Mich reizt das Spiel auch sehr. 👍
 
G

Gelöschtes Mitglied 5183

Guest
Wetter kann wohl später tödlich sein, das hat also wohl schon großen Einfluss.

Und auch wenn die Grafik allgemein nur mittelmäßig ist, sind die Lichteffekte super.

Aber Achtung es gibt einen bösen Bug, wo ihr den gesamten Inhalt eures Rucksacks verliert!

Ich habe schon viel zum Spiel gelesen versuche aber zu warten bis dieser Game Breaking Bug behoben ist. Denn ihr könnt wohl auch Schlüssel, die ihr zum weiter kommen braucht verlieren.
 
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Xbox Senior 2665

Guest
Gestern einfach mal gekauft. Grafik ist nicht so der Wahnsinn, Steuerung ist ein wenig komisch, Sound ist eigenartig, ... Eurojank in Hochform! Großartiges Spiel!

edit: Bin bisher nur wirklich im ersten Gebiet gewesen. Fühlt sich ein wenig wie ne Mischung aus Gothic und Dragons Dogma an. Dragons Dogma wegen der Welt und Gothic weil Eurojank. Sehr schönes Spiel wenn man auf sowas steht! Scheinbar stehe ich noch auf sowas. Elex fand ich auch schon großartig! Vllt doch mal Risen anfassen?
 
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Gelöschtes Mitglied 2509

Guest
Ich habe gestern zugeschlagen und kann die Lobpreisungen derzeit noch nicht nachvollziehen. Es gibt deutlich bessere Survival Games wie Outward und auch deutlich bessere Rollenspiele.

Leider bietet Outward kaum ein Tutorial, man wird an die Küste angespült und läuft stumpf einen Weg aus Fackeln ab. Auf dem Weg liegen natürlich einige Gegenstände rum. Am Ende des Wegs trifft man eine andere Person und grundsätzlich ist damit der Einstieg erledigt. In der Heimatstadt beginnt dann die Story, wenn man dies so nennen möchte. Die Geschichte spielt sich leider völlig belanglos und kommt auch nach einigen Stunden Spielzeit nicht in Fahrt. Ok, bevor dann das Dorf verlassen kann muss man 3 Gegenstände sammeln und damit hat es sich vorerst mit Geschichte erledigt. Im Dorf selbst gibt es natürlich deutlich mehr Krempel zu sammeln, man muss nur nicht alles mitschleppen. In der offenen Spielwelt läuft relativ ziellos umher und versucht sich an das entschleunigte Leben zu gewöhnen.

Leider empfinde ich die Steuerung als wenig Intuitiv und hakelig, Menüs findet man nicht sofort und auch die Map hilft nicht sonderlich bei der Orientierung, man muss sich also Landmarken merken wenn man auf Forschungstour geht. Die Kämpfe gehen leider auch nicht so gut von der Hand, man kann zu Beginn (glaube ich) nur Angreifen und Ausweichen mit dem Schild habe ich bisher keinen Block hinbekommen. Das Kampfsystem basiert auf "Ausdauer", man kann also so lange angreifen wie man Ausdauer besitzt, ist diese aufgebraucht muss man warten bis sie aufgeladen ist. Leider hat man nicht immer seinen Lebensanzeige im Blick und stirbt recht schnell.

In Outward hat nahezu alles eine Auswirkung, so kann dich der Biss eines Tieres krank machen oder du unterkühlst wenn du dich in den richtigen Regionen aufhältst. So spielen Kleinigkeiten wie Essen, Trinken und auch schlafen eine größere Rolle im Spiel. Selbst Tag und Nacht sind wichtig, eine Fackel im dunkeln anzünden macht einen direkt zur Zielscheibe, dafür kann man ein wenig was sehen. Verletzungen, Krankheiten und hohe Traglast wirken sich direkt auf die Bewegungsgeschwindigkeit aus, man mag nicht glauben wie langsam man sich bewegen kann. Viele kleine Mechaniken werten Outward ungemein auf und geben dem Spiel ein wenig Würze. Lange Reisen sollten gut geplant werden, diese enden häufig unter der Erde.

Lächerlich wirken die deutschen Sprachschnipsel, leider sind nicht alle Texte gesprochen, immer nur der erste Satz. Man ist also doch gezwungen immer alles zu lesen. Keine Ahnung was die Entwickler da geritten hat aber das macht absolut keinen Sinn oder es besitzt keinen echten Mehrwert.

Pro:
Deutsche Lokalisierung - In Text
Viele Spielmechaniken wie Gewicht, Hunger, Durst und Krankheit .....
Splitscreen Coop
Gutes Crafting und Kochen

Kontra:
Deutsche Lokalisierung - gesprochen - hätte man sich sparen können
Veraltete Grafik
plumpe Kämpfe
nicht lebendige Spielwelt
Story ist eher langweiliges Beiwerk

Fazit:
Outward versucht sich ein wenig abzuheben und dies gelingt sogar in einigen Bereichen. Die Liebe zum Detail in Bereichen wie Mechaniken sind toll, mir fällt nur SCUM mit mehr Mechaniken ein. Outward möchte zu den großen gehören und wird dem nicht gerecht, für einen Mid-Price Titel (~40€) erwarte ich persönlich deutlich mehr. Der Entwickler sollte noch einige Zeit in die Verbesserung der Steuerung stecken und auch die Menüs könnten gut verbessert werden. Outward ist wieder einer diesen zweischneidigen Schwerter: Auf der einen Seite spielt sich Outward durch die ganzen Mechaniken spannend, auf der anderen Seite fehlt eine fesselnde Geschichte. Ich persönlich halte Outward nicht für einen so großen Wurf, den Titel kann man sich gut im Sale kaufen aber derzeit würde ich mir die Kohle sparen.
 
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Xbox Senior 2665

Guest
Gibt doch ein extra Tutorial im Hauptmenü und den Rest erklären einem die NPCs. Ziemlich langweiliges Tutorial aber man wird nicht einfach losgelassen am Strand.
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
Habe mir jetzt das Spiel mal zugelegt. Und bin recht begeistert. Ein schönes einfaches Rollenspiel. Allerdings ist das Kampfsystem etwas gewöhnungsbedürftig. Das Spiel beginnt damit ...
man soll sein Haus, einen Leuchtturm retten weil in sonst die Dorfgemeinschaft Pfänder. Das kostet 150Silber und man hat 5 Tage Zeit. Im ersten Spielanlauf bin ich außerhalb meines Dorfes viel gestorben bei kämpfen. Als ich mich dann aber ins Kampfsystem reingewuselt hatte ging es. Hab mir dann alles in Ruhe angeschaut und mit Leuten geredet und meine erste Quest gemacht. Leider hatte ich das Silber erst nach 9 Tagen zusammen. Hatte dann frustriert ausgemacht. Weil im Haus meine Kiste mit jede Menge gesammelter Sachen war. Und ich nun 300Silber an einen Soldaten zahlen sollte. Im Haus gibt es ein Küche und ein Bett. Hatte dann aber bei YouTube ein Video gesehen wie man relativ schnell das Haus behalten kann. Hab nochmal neu angefangen und schaue mir nun in aller Ruhe alles an.
Das Spiel ist komplett in deutsch. Man kann es Couch Coop spielen und online. Aber nur zu zweit.
Der survival Aspekt im Spiel geht noch. Hatte bis jetzt immer genug zu Essen und zu Trinken gefunden. Man muss sich halt nur richtig umgucken. Im Ort findet man einen Brunnen wo auch ein Wasserschlauch liegt.
Das Spiel erinnert von der Grafik her stark an Piranha Bytes Spiele. Mein Entdeckerdrang in dem Spiel wurde jedenfalls geweckt. Hier und da findet man immer irgendwas zum mitnehmen.
Hoffe die Begeisterung bleibt erhalten. Bin noch relativ weit am Anfang des Spiels.
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
Konnte heute ein kleine bisschen Asche machen. Bin in einen Dungeon. Hab dann Gegner getötet und gelootet bis der Rucksack voll war. Bin zum Eingang zurück. Hab da alles hingeworfen und habe den Rest erkundet und gelootet.
Bin dann in die Stadt. Hab alles verkauft. Zurück zum Eingang des Dungeons und den Rest geholt. Ist zwar nicht soviel. Aber ich konnte mir ein paar Verbände leisten für die nächste Entdeckertour😂
Zum Glück wird das Essen in der Truhe nicht schlecht. Also koche ich immer fleißig und stopfe es erstmal in die Truhe.
 

Feuerleitsystem

Jack of all trades
Ich habe das Spiel noch auf der Beobachtungsliste.
  • Lohnt sich der Adventurer DLC?
  • Ist es Risen wirklich so ähnlich? Davon bin ich nämlich etwas enttäuscht.
 

Panaqolus

Kaffeefahrtpendler
Ich habe das Spiel noch auf der Beobachtungsliste.
  • Lohnt sich der Adventurer DLC?
  • Ist es Risen wirklich so ähnlich? Davon bin ich nämlich etwas enttäuscht.

Also ich fand Risen3 jetzt nicht so schlecht. Allerdings muss ich auch gestehen. Wenn ich es jetzt nochmal sehe, frag ich mich echt was mich damals geritten hat es zu spielen.🤣 Damals hatte ich jedenfalls Spaß daran.
Outward finde ich so nicht schlecht. Aber ich glaube das ist so ein Spiel was man lieber im Coop spielen sollte weil die Kämpfe schon schwer sind.
Ich würde es erstmal so spielen ohne die Dlc. Wenn es dir Spaß macht kannst du doch immer noch den Dlc Kram spielen.
 
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