Also Shift 2 kommt am Anfang gwaltig! Ein geiles Intro und anschließend geht es sofort los. Wie bei Shift 1 wird einem ein Wagen gestellt (Nissan GTR), den man um seine Fähigkeiten ausloten zu müssen, durch die Kurven von Suzuka prügeln darf...
Man fährt sofort in der Cockpit-Ansicht und "Hallo", sieht die gut aus. Es gibt 2 Einstellungen für die Innenansicht. Eine normale und eine aus dem Helm heraus. Mit Helm sieht man oben und unten einen kleinen Teil des Helmes selber, was aber nicht das Sichtfeld einschränkt. Man sitzt sogar wenige Zentimeter weiter hinten, sprich man hat etwas mehr Übersicht im Innenraum.
Was Grafik und den Rest der Optik angeht, gibt es absolut nichts zu meckern. Seien es die Fahrzeuge, die Strecken, die Lichtspiegelungen, oder die untergehende Sonne selbst, bei der man wirklich kurz die Augen schließen möchte, weil sie hinter einer Hügelkuppe auf einen wartet und kurz die Sicht nimmt.
Der Sound ist EA-typisch fett zu gange. Die Tuning-Möglichkeiten reichen vom Erwerb neuer Tuningteile bis zur Feineinstellung. Es können wohl auch individuelle Tuning-Setups für verschiedene Strecken gespeichert werden.
Zum Thema Speichern. Fotos von den eigenen Wagen und Wiederholungen vom Rennen werden auf der Festplatte gespeichert.
Soweit ich das im Menü für optisches Tuning gesehen habe, kann man einzelne Wagenteile (Dach, Türen, Felgen usw.) lackieren, oder mit vorgegebenen Vinyls verschönern. Einen Editor wie bei Forza 3 gibt es nicht. Was der Editor von Shift 2 aber wirklich kann, ist mir noch nicht möglich zu beurteilen.
Jetzt mal was zum Fahrverhalten. Als ich am Anfang im Nissan saß und vorbehaltlos auf die erste Kurve zusteuerte und (natürlich) zu spät bremste, fand ich mich im Kießbett wieder. Ich nehme mal an, daß die Fahrhilfen komplett aus waren, denn ich mußte ordentlich mit Gas und Bremse arbeiten. Da war nichts mit Arcade-Steuerung. Für mich zumindest fühlte es sich aber richtig an. Nach dem ich mich aber schnell darauf eingestellt hatte, lief der Rest der Strecke besser. Natürlich wurden danach etwas moderaterer Einstellungen vom System vorgeschlagen und es lief für mich dann einfacher.
Aber da kamen auch zwei Unbekannte auf mich zu. Die Steuerung und die Helmansicht. Denn die Ansicht dreht sich mit in die nächste Kurve. Eigentlich wie beim realen Autofahren. Und nach einer weiteren Runde war das auch schon wieder normal.
Kurz danach ein erstes Rennen mit dem Nissan. Zur KI kann ich nichts auffallendes sagen. In dem ersten Rennen verhielt sie sich nicht anders, als auch in anderen Rennspielen. Zumindest konnte ich ihr etwas davon fahren.
Danach wurde das erste Auto gekauft. Die Auswahl für die erste Klasse ist recht groß. Ich habe mich für einen Renault Megane entschieden und mein erstes Rennen gestartet. Der Unterschied zum Nissan war extrem. Der Renault fuhr sich dagegen wie eine Valium. Nicht im negativen Sinne. Nur fand ich es angenehm, langsam anzufangen, da der Nissan mir doch etwas Respekt eingeflößt hat.
Aber das wichtigste für einige wird wohl das Fahrverhalten zum ersten Teil sein. Soweit ich mich an die erste Steuerung erinnere, ist sie jetzt im zweiten Teil angenehm entschärft worden.
Angeblich sollen Veränderungen am Tuning oder Setup deutlich spürbar sein. Das wurde mir erzählt, aber selber habe ich es noch nicht probiert.
Mit der Limited Edition werden auch weitere Fahrzeuge und Events freigeschaltet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, weitere XP oder Fahrzeuge freizuschalten (VIP), wenn man z.B. Shift 1, Hot Pursuit, oder Underground gespielt hat. Allerdings müssen die Spiele auf der Seite von EA registriert sein..
Das waren jetzt mal so ein paar Eindrücke auf die Schnelle.
