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Lords of the Fallen

Lords of the Fallen
Firmen
Bandai Namco Entertainment, City Interactive, Deck13 Interactive
Genres
Role-playing (RPG), Hack and slash/Beat 'em up
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Jo, hab einige Tests zum Spiel auf Youtube geguckt. Da wurde auch bemängelt, dass die Karten sehr ähnlich aussehen, und daher die Orientierung sehr schwer fällt. Interessant fand ich aber dennoch, dass es sich hierbei wohl um ein Produkt von einer recht kleinen deutschen Softwarefirma handelt mit ner eigenen Grafikengine. Sehr angenehm fand ich, dass die Story wenn auch nicht so interessant dafür aber verständlich daher kommt. Bei den DS-Teilen hab ich nie so ganz kapiert worum es eigentlich geht.

Für mich füllt dieses Spiel oder halt die Nische der Rollenspiele aus, wo es nicht drauf ankommt mit einem Schlag 20 Trashmobs zu killen sondern wo jeder Kampf interessant ist. Das hatte die DS-Reihe und hoffentlich auch LotF gut drauf. Angriffsmuster erkennen, vorsichtig agieren und nicht nur stupides Knöppedrücken.
 

Khaaoos

Sonntagsfahrer
das game macht mir richtig laune... für hartgesottene DS-Fans mag es zu wenig Umfang haben und nicht schwer genug zu sein... ich finds total gut... Noch 3 Bosse und ich kann ins NG+ starten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Hab erst 2h im Spiel verbracht und erst den ersten Boss gelegt aber bisher gefällt es mir recht gut. Es gibt hier ein ausgefeilteres Itemsystem als bei Darksouls. Farmen klappt auch recht gut. Dennoch irgendwie bekomme ich durch dieses Spiel wieder Interesse an Darksouls. Teil III lockt also doch irgendwie schon. In jeden Fall ist "Lords of the Fallen" ein echter Tip zur Zeitüberbrückung bis DS3 erscheint und die ist sogar derzeit umsonst :)
 

Spoox

Rentenbezieher
Sponsor
Schon interessant, wenn man die Reaktionen hier so liest.

Entweder kommt man gar nicht zurecht (wie ich) oder man ist begeistert. Ein Zwischending scheint es nicht zu geben. :fettes Grinsen:
 
J

John Doe

Guest
Habe jetzt schon zahlreiche Stunden im Spiel und ich bin stark begeistert. Brenne jetzt darauf das Game durchzuspielen und nochmal neu mit aleinem Geschlicklichskeitsbuild zu starten.

Als DS-Veteran gehe ich natürlich anders an das Game heran als Genre-Neulinge: Mit Geduld und Ruhe Gegner beobachten und zurechtlegen.

Stehe kurz vor dem fünften Boss. Da ich jedes Gebiet gründlichst durchsuche und jede Nebenquest angehe bin ich mit Erfahrungspunkten gut bestückt und stark overpowered.

Dennoch fröne ich meiner liebsten Todeserfahrung: Absturz ins Leere am liebsten nach einer Ausweichrolle:ugly:

Mein Fazit: Sehr gute Steuerung, sehr motivierende Charakterentwicklung reizt zum Fortschreiten, sehr schönes Setting (Grafik und Sound sind echt cool).
Zwei Negativpunkte: Kameraperspektive wechselt in engen Räumen oftmals sehr verwirrend und es scheint einen verbugten Tod zu geben, wenn man nah an Mauerkanten steht, bei denen man in den Tod stürzt, obwohl man die Sturzhöhe locker überstanden hätte. Habe so schon zweimal das Zeitliche gesegnet.

Ich finde, dass sich das Game nicht hinter DS verstecken muss.
 
G

Gelöschtes Mitglied 234

Guest
Schon interessant, wenn man die Reaktionen hier so liest.
Entweder kommt man gar nicht zurecht (wie ich) oder man ist begeistert. Ein Zwischending scheint es nicht zu geben. :fettes Grinsen:

Naja ist glaube ich halt ne Frage ob einem der Spielstil zusagt oder nicht. Bei diesem Spiel ebenso wie bei der Darksouls-Reihe geht es nicht darum hunderte Mobs zu killen sondern eher wenige aber dafür mit einer aufwendigeren Kampftechnik.

Bei diesem Spiel versagte ich gleich beim ersten Ritter. Der Typ mit der Zweihandaxt. Also kein Boss aber schon etwas heftiger. Jetzt kenne ich sein Angriffsmuster und kille den recht entspannt. Klar habe ich ein paar bessere Stats dazubekommen aber vor allem kenne ich sein Angriffsmuster. Bei den meisten RPG's drückt man aufs Köppeken und wenn die Statistikwerte gut genug sind killt man den Gegner oder gleich die ganze Gruppe. Bei Spielen dieser art sind die Kämpfe taktischer, zeitfressender und aufwendiger inszeniert.

manchen macht es spaß 10x ins Gras zu beißen aber dann den Gegner endlich zu kennen und zu killen. Das gilt vor allem für die Bossgegner solcher Spiele. Kennt man deren Angriffsmuster bleibt der Kampf spannend aber ist in der Regel gut machbar.

Und genau hier trennen sich die Geschmäcker. Einige nervt es, dass sie nicht unendlich oft angreifen und blocken können (verbraucht Ausdauer) und andere genießen es die Kämpfe taktisch anzugehen, den Gegner zu umkreisen und nur dann einen Hieb zu setzen wenn er Wirkung zeigt. Dazwischen gibt's wahrscheinlich einfach nur wenig.
 

Khaaoos

Sonntagsfahrer
ausgefeilt trifft es imho nicht so richtig.. simpel wäre eher zutreffend. die waffen können/brauchen nicht gelevelt zu werden, sondern können nur durch eine ebenfalls einfache Auswahl an Runen 'gepimpt' werden, sofern Sockel vorhanden sind. seelen/xp kann man zwischenlagern und beim tod an schwieriger stelle auch aus der ferne zurückgeholt werden. es gibt deutlich weniger waffen und Rüstungen als bei DS, was die wahl viel einfacher macht. es gibt mehr speicherpunkte, die mobs respawnen nur nach dem Ableben, nicht beim tränke auffüllen. und die bosse sind im Vergleich sehr einfach umzuhauen. viele fallen beim ersten Versuch..keiner hat mehr als 10 anläufe gebraucht. und die laufwege sind um einiges kürzer..
 
J

John Doe

Guest
ausgefeilt trifft es imho nicht so richtig.. simpel wäre eher zutreffend. die waffen können/brauchen nicht gelevelt zu werden, sondern können nur durch eine ebenfalls einfache Auswahl an Runen 'gepimpt' werden, sofern Sockel vorhanden sind. seelen/xp kann man zwischenlagern und beim tod an schwieriger stelle auch aus der ferne zurückgeholt werden. es gibt deutlich weniger waffen und Rüstungen als bei DS, was die wahl viel einfacher macht. es gibt mehr speicherpunkte, die mobs respawnen nur nach dem Ableben, nicht beim tränke auffüllen. und die bosse sind im Vergleich sehr einfach umzuhauen. viele fallen beim ersten Versuch..keiner hat mehr als 10 anläufe gebraucht. und die laufwege sind um einiges kürzer..

Da spricht der Veteran. Ich finde, dass das Spiel im Verhältnis zu DS auch "zu einfach" ist. Aber es macht Spaß. Und hätte ich nicht meine Souls-Erfahrung, so wäre ich nicht wie bisher nur 10x, sondern mindestens 100x gestorben. Es ist somit Genreneulingen meines Erachtens besser zugänglich. Hier im Forum liest man ja, dass dieser vermeintliche "einfache" Schwierigkeitsgrad schon zur Verzweiflung führt.

Vielleicht ist das NG+ ja fordernder. Ich kann jedenfalls sagen, dass DS2-Sotfs für mich erst ab NG++ fordernd wurde.
Zur Waffenanpassung muss ich widersprechen. In DS hat man keine anderen Anpassungsmöglichkeiten. Mit der entsprechenden Glut kann man nur einen Effekt in verschiedenen Leveln auf die Waffen legen. Ist jetzt nicht soo viel mehr, oder?
Völlig neu und gut in Lotf finde ich den Magierhandschuh, dem man durch das Einfügen von Runen völlig neue Effekte hinzufügen kann.

Alles nur meine Meinung.:keine Panik:
 

Khaaoos

Sonntagsfahrer
der Handschuh ist nicht verkehrt, aber das umgeschalte find ich suboptimal gelöst. aber als bogenersatz dennoch ganz brauchbar. hab allerdings größtenteils darauf verzichtet bei meinem stärke-build. was die waffen angeht, find ich ds aber tatsächlich aufwändiger. alleine das zusammensuchen von Materialien zum aufleveln (glitzertitanit, drachenknochen und co) entfällt schonmal. und man braucht sich nicht zwischen eigenem leveln und waffen upgrade entscheiden. man kann nur eine waffe auf einmal tragen, dualwield ist quasi automatisch gegeben.. und - zumindest lt meiner Erfahrung - kommen bessere waffen in regelmäßigen Abständen und man braucht eigentlich kaum überlegen, welche man nun nutzen sollte.
 
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